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Leonberg, 23. Februar 2012, Über 120 Beschäftigte des Montagesystemherstellers K2 Systems GmbH haben heute gegen die radikalen Kürzungspläne von Teilen der Bundesregierung bei der Solarstromförderung protestiert. Bundeswirtschaftsminister Rösler (FDP) und einige Wirtschaftspolitiker innerhalb der Union fordern gegenwärtig, die Förderung neuer Solarstromanlagen auf einen Bruchteil des bisherigen Zubaus zu beschränken.

K2 Systems GmbH - EEG-Aktionstag

Auf Plakaten fordern die K2 Systems-Mitarbeiter den Bundeswirtschaftsminister auf, die Kürzungspläne fallen zu lassen. Nur mit einem kraftvollen weiteren Ausbau der Solarenergie werde die Energiewende gelingen. Geschäftsführerin Katharina David der K2 Systems GmbH warnt: „Die völlig überzogenen Kürzungspläne bedrohen die Existenz unseres Unternehmens und den Erfolg der Energiewende.“

Nach den Vorstellungen des Bundeswirtschaftsministers sollen jährlich nur noch 1 Gigawatt Solarstrom gefördert werden. Das wären knapp 90 Prozent weniger als in den beiden Vorjahren 2010 und 2011. Die von Rösler geforderten drastischen weiteren Kürzungen werden von der Solarbranche scharf kritisiert. Diese hätten unweigerlich einen Markteinbruch und die Zerstörung eines Großteils der Solarbranche in Deutschland zur Folge, an der inzwischen weit über 100.000 Arbeitsplätze hängen. In den vergangenen Jahren musste die Solarwirtschaft bereits deutliche Einschnitte verkraften. So wurde die Förderung für neue Solarstromanlagen allein seit 2008 bereits halbiert und sinkt nach dem derzeit gültigen Erneuerbaren-Energien-Gesetz jährlich um bis zu 24 Prozent.

In der Kritik stünden dennoch vor allem die Kosten für die Photovoltaik-Anlagen, die bis heute installiert wurden. Doch Energieexperten haben in den vergangenen Wochen wiederholt darauf hingewiesen, dass die zukünftig installierten Anlagen kaum noch Kosten verursachen – dafür aber Arbeitsplätze sichern und zur Energiewende beitragen.

Die Mitarbeiter der K2 Systems GmbH appellieren mit der Aktion an die Politik, sich schützend vor die Beschäftigten der Solarwirtschaft in Deutschland zu stellen und die Solarstromförderung deutlich weniger stark zu reduzieren als von Bundeswirtschaftsminister Rösler geplant.

Quelle: K2 Systems GmbH

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