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Halle, 28. Oktober 2010, Die norwegische Innotech Solar hat heute in Halle an der Saale den Grundstein für ihren zweiten europäischen Produktionsstandort gelegt. Das Solarunternehmen investiert in der ersten Ausbaustufe rund 20 Millionen Euro und schafft 80 neue Arbeitsplätze. Weitere 50 Arbeitsplätze sollen mit zukünftigen Ausbaustufen hinzukommen. Die Fläche der Produktionsstätte wird insgesamt 7.000 Quadratmeter betragen.

In der Fabrik sollen pro Stunde zunächst bis zu 20.000 Solarzellen verschiedener Hersteller verarbeitet werden. Dabei werden Verunreinigungen der Zellen isoliert oder entfernt. Diese erhalten so ihre volle Leistungsfähigkeit zurück, der Energie- und Rohstoffbedarf für hochwertige Solarzellen wird damit minimiert. Innotech Solar ist weltweit das einzige Unternehmen, das sich auf derartige Verfahren spezialisiert hat und arbeitet mit namhaften Herstellern wie Q-Cells und Bosch zusammen.

Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, legte gemeinsam mit Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados sowie dem Innotech Solar Management den Grundstein für das neue Werk. Er sagte anlässlich des Festakts: „Die Ansiedlung von Innotech Solar ist ein weiterer Beleg für die Attraktivität Sachsen-Anhalts als Investitionsstandort im Photovoltaik-Bereich. Dass sich das Industriegebiet Halle-Saalekreis an der A14 im internationalen Wettbewerb gegen rund 30 Standorte durchgesetzt hat, spricht eine deutliche Sprache. So zahlt es sich wiederholt aus, dass wir einerseits die Erschließung von Ansiedlungsflächen in günstiger Lage maßgeblich unterstützt haben und andererseits mit dem Aufbau des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik in Halle und Schkopau hervorragende Voraussetzungen für Forschung und Entwicklung schaffen."

Dagmar Szabados kommentierte die Grundsteinlegung aus Sicht der Stadt: „In Halle haben neue Techniken traditionell immer eine große Rolle  gespielt und Erneuerbare Energien sind eine Schlüsseltechnologie dieses Jahrhunderts. Innotech Solar verbindet mit seiner Ansiedlung Tradition mit Innovation und schlägt ein neues Kapitel in der industriellen Geschichte Halles auf."

Der Vorstandsvorsitzende von Innotech Solar, Thor Christian Tuv, begründete die Wahl des Standorts Halle: „Entscheidend waren für uns die Infrastruktur wie etwa die unmittelbare Autobahn-Anbindung, die Unterstützung durch das Land und die Stadt, die Verfügbarkeit gut ausgebildeten Personals und das leistungsfähige solare Kompetenznetzwerk in der Region.“ 

Innotech Solar hat für den Bau der neuen Produktion bevorzugt Unternehmen aus Ostdeutschland beauftragt und setzt auch bei der Personalpolitik auf Mitarbeiter aus der Region.

Quelle: Innotech Solar

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