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Philippsburg, 16. März 2012, Am heutigen Tag werden die Verantwortlichen zu einem Gespräch ins Umweltministerium geordert. Was war passiert? Im Atomkraftwerk Philippsburg (Betreiber ist die EnBW) kam es im Jahr 2009 am Block II, ein etwas jüngerer Block, zu Mängel beim Feuerlöschsystem. Die Panne dauerte etwa zwei Wochen an. Wie das baden-württembergische Umweltministerium nun mitteilt, wurden dabei zahlreiche Betriebsvorschriften nicht beachtet. Im Januar 2010 kam es erneut zu einem Zwischenfall, der durch die EnBW nicht gemeldet wurde, da es zum damaligen Zeitpunkt angeblich nicht meldepflichtig war.

Über zwei Jahre später wurde die Panne - oder wie der Kraftwerksbetreiber sagt "das Ereignis" - als ein Ereignis der Kategorie E hochgestuft. E steht nicht für einfach sondern Eilmeldung. Dabei ging es um Probleme beim Notspeisesystem, dass der Kühlung der Anlage dient. Wir erinnern uns: Keine Kühlung im Notfall bedeutet unter Umständen eine Kernschmelze. Die Ereignisse im Kernkraftwerk waren letztlich doch schlimmer als zunächst mitgeteilt.

Interessanter Leserbrief passend zum Thema: EnBW-Chef Villis und der Fukushima-Jahrestag

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

 

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