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Hamburg, 30. November 2011, Das Solarunternehmen Payom Solar AG bekam auch im dritten Quartal den Nachfragerückgang zu spüren. So musste das Unternehmen auch in Q3 einen Umsatzeinbruch hinnehmen. Laut dem Unternehmen verschieben sich Aufträge und Projektabwicklungen hinein in das vierte Quartal, wonach sich eine erhöhte Nachfrage in Q4 ergibt.

Payom Solar AG

Eine notwendige Anpassung von Projektumsätzen nach der POC-Methode führten dazu, dass die Gesellschaft in den ersten neun Monaten 2011 bei einem Konzernumsatz von EUR 51,4 Mio. ein negatives EBIT von EUR 13,8 Mio. erzielte.

Der maßgebliche Effekt im dritten Quartal war die Neubewertung von Umsatz" und Ergebnisbeiträgen aus laufenden Projekten, die bei Payom gemäß IFRS"Standards nach der Percentage of Completion Methode (POC) bewertet werden und die bereits im Rahmen der Meldung zum ersten Halbjahr eingeflossen waren. Einzelne im Laufe des dritten Quartals erfolgte Stornierungen und unbestimmte Verschiebung von Projekten machten eine Anpassung der bisherigen POC"Bewertung notwendig.

Dabei setzt Payom alles daran, die Projekte alsbald möglich zu realisieren. Neben der Neubewertung der POC"Ansätze waren vor allem Einmaleffekte im dritten Quartal für das schlechte Ergebnis verantwortlich. So fielen aufgrund des fortschreitenden Preisverfalls für Komponenten eine erneute Abwertung im Vorratsvermögen und Aufwendungen für die Auflösung von bereits im letzten Jahr abgeschlossenen Devisentermingeschäften in erheblichem Umfang an. Ferner wurden noch bestehende Verträge mit Lieferanten neu bewertet und notwendige Rückstellungen gebildet. Insgesamt ergab sich durch diese Effekte im dritten Quartal ein negativer Umsatz von EUR 2,0 Mio. und ein negatives Betriebsergebnis (EBIT) von EUR 11,1 Mio.

„Wir haben uns zu diesem Schritt der grundsätzlichen Bereinigung entschieden, um nicht das Ergebnis zukünftig durch weitere mögliche Sondereffekte zu belasten“, erklärt Claas Fierlings, neuer CFO der Payom Solar AG. „Damit haben wir den wirtschaftlichen Tiefpunkt der Gesellschaft hinter uns gelassen“, so Fierlings.

Im laufenden vierten Quartal hat sich das Geschäft wieder deutlich belebt. Der Vorstand geht davon aus, dass im Gesamtjahr 2011 ein Umsatzniveau von rund EUR 90 Mio. erreicht wird. Obwohl im vierten Quartal wieder schwarze Zahlen erwartet werden, wird Payom das Geschäftsjahr aber mit einem Verlust abschließen.
Für das kommende Geschäftsjahr sieht sich der Vorstand aber gut positioniert.
„Das aktuelle Geschäftsjahr ist ein Übergangsjahr mit vielen Sonderfaktoren gewesen, die das Ergebnis belastet haben“, so Fierlings. Für die Zukunft ist die Gesellschaft gut positioniert und plant, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Vor allem der Eigenbetrieb von Solarkraftwerken wird in den kommenden Jahren stabile Erträge zum Geschäft der Payom Solar AG beisteuern. „Durch die jetzt vorgenommenen Bereinigungen und die trotz allem solide Finanzlage ist es unser erklärtes Ziel, als einer der Gewinner aus der aktuellen Branchenkrise hervorzugehen“, so Fierlings.

Quelle: Payom Solar AG

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