photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Hamburg, 01. März 2012, Die Centrosolar AG aus Hamburg demonstriert am kommenden Montag in Berlin gegen den geplanten Solarausstieg der Bundesregierung. Mit 600 Mitarbeitern tritt Centrosolar von allen Standorten in Deutschland die Reise in die Hauptstadt an, um an der vom Bundesverband Solarwirtschaft organisierten Großkundgebung teilzunehmen. Erwartet werden nach aktuellem Stand mehr als 10.000 Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik.

„Wir demonstrieren gegen das geplante Solarausstiegs-Gesetz, weil es allein in unserer Firma 1.000 Arbeitsplätze bedroht. Die Bundesregierung gefährdet eine Zukunftsbranche und setzt die Energiewende aufs Spiel – das können und wollen wir nicht hinnehmen“, sagt Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der Centrosolar Group AG. „Eine saubere und sichere Energieversorgung ist nur mit Solarstrom möglich. Die Bundesregierung muss sich entscheiden, ob sie für die Energiewende ist oder für die Energiekonzerne.“

Die Demonstration beginnt am Montag, 5.3.2012, um 13 Uhr und findet am Brandenburger Tor statt. Geplant ist ein dreistündiges Programm mit zahlreichen prominenten Rednern aus Politik und Solarbranche. Alle Unterstützer der Solarenergie sind aufgerufen, an der Demonstration teilzunehmen.

Quelle: Centrosolar AG

Kommentare   

#2 photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler 2012-03-08 10:18
Hallo Politischandersdenkender,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Aussehen einer Solaranlage ist Geschmackssache, und darüber lässt sich gewöhnlich streiten.

Es ist richtig, dass Energieversorger den eingespeisten Strom abnehmen müssen. Jedoch ist der Preis nicht überteuert, denn die regelmäßige Senkung der Einspeisevergütung ist langfristig gesehen im Durchschnitt wesentlicher geringer als der Strompreis in naher Zukunft.

Falsch ist, dass sich Solaranlagen nur Besserverdiener und Reiche leisten können. Den seit vielen Jahren hat sich in der Branche ein Geschäftszweig aufgetan, womit sich jeder ein Dach anpachten und so selbst eine Solaranlage betreiben kann. Dieses Geschäftsmodell ist für diejenigen gedacht, die kein eigenes Haus besitzen und in Miete wohnen. Teilweise haben die Banken auch ohne Eigenkapitalanteil Solaranlagen zu 100% finanziert. Die Anlage als Sicherheit vorausgesetzt. Somit war es für jeden bis vor kurzem noch möglich, auch ohne "eigenes Dach" in Solarstrom zu investieren.

Viele Grüße
photovoltaik-guide.de – Michael Ziegler
#1 Politischandersdenkender 2012-03-08 10:08
Die Solarzellen auf dem Dach sehen nicht nur unschön aus, sondern verteuern auch die Strompreise weil die Energiekonzerne verpflichtet sind die Solarenergie von den Privatleuten für einen überteuerten Preis abzunehmen. Außerdem können sich solche Solarzellen überwiegend nur Leute anschaffen die auch eine Haus besitzen, also nur die Besserverdienende und die reichen Säcke. Die Leute aus der Unterschicht, die vielleicht nur eine normale Mietwohnung haben, können mit so etwas nichts anfangen, sind aber gezwungen diese hohen Strompreis hier in Deutschland zu bezahlen und das muss aufhören!

You have no rights to post comments