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Balingen/Freiburg, 26. September 2011, Noch in diesem Jahr planen die relatio Unternehmensgruppe und die Stadt Freiburg auf einer ehemaligen Mülldeponie die größte Solaranlage Freiburgs zu installieren. Auf über 17.500 qm Fläche soll die Photovoltaikanlage Strom für über 1.000 Haushalte jährlich liefern. Die Fertigstellung ist noch in diesem Jahr geplant. Die Anlage wird die zweitgrößte ihrer Art in Baden-Württemberg.

Die ehemalige Mülldeponie „Eichelbuck“ in Freiburg wird derzeit für solch eine alternative Energiegewinnung gerüstet. Am 12. Juli dieses Jahres verabschiedeten die Freiburger ihr bisher umfangreichstes Solarvorhaben.

Dass Freiburg sich bei der europaweiten Ausschreibung ausgerechnet für das Balinger Unternehmen entschieden hat, zeugt von großem Vertrauen in den PV-Spezialisten relatio. Auch wenn relatio auf fundierte Erfahrungen mit dem Bau vergleichbarer Anlagen zurückgreifen kann, birgt dieses Projekt doch ein hohes Maß an Komplexität und Herausforderung: Das ehrgeizige Ziel ist nämlich, mit der riesigen PV-Anlage noch dieses Jahr ans Netz zu gehen, weil sich ab 2012 wieder einmal die Einspeisungsvergütung verringert. Zudem müssen sich die Planer und Konstrukteure mit schwierigen Baubedingungen auseinandersetzen. Die Trägerkonstruktion für die PV-Module darf unter keinen Umständen die Deponieabdichtung durchdringen, Hangneigungen von bis zu 22 Grad verlangen den Konstrukteuren all ihr Know how ab.

Geschäftsführer Bernd Bodmer zeigt sich zuversichtlich: „Man traut uns zu, dass wir das schaffen. Und zwar noch in diesem Jahr.“ Sein Unternehmen hat zahlreiche Photovoltaik-Freiland-Projekte im In- und Ausland realisiert – viele davon auf schwierigen Untergründen, in unwegsamem Gelände oder unter extremen klimatischen Bedingungen während der Bauarbeiten – von minus 20 bis über plus 40 Grad.

„Bei jedem Projekt haben wir dazu gelernt und unsere Verfahren und Techniken weiterentwickelt.“ Das angesammelte Know-how würde der Unternehmer gerne auch vor der Haustür unter Beweis stellen: Zum Beispiel in Schömberg. „Wir halten die solare Nutzung der Deponie Herrleswasen für eine gute Idee.“ Sein Unternehmen sei mittlerweile erfahren in der Entwicklung solcher Projekte und freue sich auf eine faire Chance im Rahmen einer ordentlichen Ausschreibung. „Sehr gerne würden wir dieses Projekt in unserem Heimatkreis realisieren.“

Quelle: relatio Unternehmensgruppe

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