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Baienfurt, 20. April 2011, Mit einem völlig neuen Ansatz zur Beschleunigung des Ausbaus der Elektrifizierung in Entwicklungsländern erzielt die soltechnics GmbH aus dem schwäbischen Baienfurt Aufmerksamkeit. Besonders interessant ist dabei die Einbeziehung deutscher Solaranlagen-Betreiber in ein Nord-Süd Projekt, bei dem sie selbst profitieren und eine positive Entwicklung beschleunigen. PV-Repowering bedeutet: Austausch bestehender Solaranlagen und günstiges Angebot von Kleinanlagen in Entwicklungsländern.

Viele Solarfreunde der ersten Stunde haben ihre geeigneten Flächen bereits zwischen den Jahren 1999 und 2005 mit Solarmodulen bestückt. Sie können zwar auf lange Erfahrung der Solarstromerzeugung zurückblicken und genießen eine heute üppig erscheinende Einspeisevergütung. Neidisch werden könnten sie dagegen, wenn sie an die neuen Anlagen ihrer Nachbarn denken, die sich erst später für die Solartechnik entschieden haben und mit neuer Anlagentechnik bis zu 40% mehr Leistung auf gleicher Fläche erzielen.

Die soltechnics GmbH bietet mit dem CHANGE New Energy Repowering-Konzept zum richtigen Zeitpunkt die passende Lösung: „Wir ersetzen Altanlagen durch Hightech–Neuanlagen. Dadurch wird mehr Leistung auf gleicher Fläche erzielt. Gebrauchte Anlagenteile, namentlich: Solarmodule, werden in Zahlung genommen“, erklärt Claus Scheuber, Projektentwickler der soltechnics GmbH.

Für den Leistungsanteil des bestehenden Einspeisevergütungs-Vertrages erhalten Anlagenbetreiber die Einspeisevergütung wie bisher. Der Ertrag aus dem Leistungsplus wird über einen neuen Vertrag abgerechnet – im Idealfall nach der neuen Eigenverbrauchsregel (§33/2 EEG 2008).

Durch die Einspeisevergütung der frühen Jahre (50 Cent und mehr) und die günstigen Anlagenpreise von heute amortisiert sich Repowering in wenigen Jahren. Die moderne, weit weniger anfällige Anlagentechnik verspricht zudem eine erhebliche „Laufzeitverlängerung“ für die Solarkraftwerke.

Doch Repowering wäre nicht Repowering, wenn nicht die zurückgenommenen Modu-le einem entwicklungspolitisch wertvollen Zweck zugutekämen. Mit einem 100-Watt-Modul und einigen zusätzlichen Kom-ponenten lässt sich zum Beispiel in Zentralafrika ohne Weiteres eine Hütte mit Strom versorgen oder eine Mobiltelefon-Ladestation betreiben.

CHANGE New Energy Repowering führt bei jedem zurückgenommenen Modul einen Leistungstest durch. Die Module werden mit dem Flasher elektrisch vermessen und neu gelabelt. Schadhafte Module gehen den Weg über PV-Cycle.  Die „guten“ Gebrauchten werden mit zusätzlichen Komponenten zu Kompaktanlagen ausgerüstet und über die Vertriebspartner der soltechnics GmbH in Entwicklungsländern zu sehr günstigen Preisen in ländlichen, netzfernen Regionen angeboten. Ein aktiver Beitrag zur beschleunigten Elektrifizierung dieser Gebiete mit Photovoltaik.

Projektentwickler Scheuber rechnet zwar vorsichtig mit lediglich 200 - 500 kWp Gesamtvolumen in 2011, hält aber eine Steigerung von jeweils 500 % in jedem der nächsten drei Jahren für sehr realistisch.

Jede Anlage, egal ob 100 Wp oder 100 kWp, wird mit einem Wartungsvertrag und einer Produktgarantie ausgestattet. Den dauerhaften Betrieb der Anlagen zu gewährleisten, setzt ein gut organisiertes Netz an technischem support und after-sales-service voraus. Die soltechnics GmbH schließt mit seinen Distributoren entsprechende Verträge, die den Knowhow Transfer und eine faire Preisgestaltung regeln.

In den Ländern Mali, Nigeria, Äthiopien und südl. Marokko wurden ohne jede Akquise bereits Partner gefunden. Mit zunehmender Bekanntheit dieses Angebots, braucht sich die soltechnics GmbH um die Nachfrage keine Sorgen zu machen.

Quelle: soltechnics GmbH

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