photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

 

Freiburg, 15. Februar 2012, Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008) wird die EBIT-Zielmarke 2011 voraussichtlich nicht erreichen. Die EBIT-Zielmarke wurde im Rahmen der Prognose zum Geschäftsverlauf 2011 zwischen 16 bis 18 Mio. Euro beziffert. Das Umsatzziel sei jedoch im Zielkorridor. Das Unternehmen beklagt das schwierige Branchenumfeld und geht davon aus, dass der für 2011 geplante Umsatz zwischen 260 und 280 Mio. Euro erreicht wird.

Die S.A.G. Solarstrom AG begründet dies mit gesunkenen Renditen aus dem Verkauf mehrerer Solarprojekte im Dezember 2011. Im Rahmen der europäischen Finanz- und Bankenkrise sind die Projektfinanzierungskosten deutlich angestiegen. Mögliche Zinsaufschläge zum Zinsniveau bei Vertragsabschluss sowie zusätzlich anfallende Kosten im Rahmen der Refinanzierung und des Closings sind für die Gesamtrenditebetrachtung des Investors in den Kaufverträgen abgebildet worden und gehen zu Lasten der S.A.G. Solarstrom AG. Einige Kostenpositionen sind zurzeit noch variabel.

Aufgrund der unklaren Rahmenbedingungen des Photovoltaikmarktes insbesondere in Deutschland und Italien und der Unsicherheit, wie sich die Komponentenpreise entwickeln, ist eine verlässliche Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2012 zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Für das Jahr 2012 plant die S.A.G. Solarstrom Gruppe unter der derzeit noch gültigen Gesetzeslage eine Steigerung des MWp-Absatzvolumens, das 2011 bei rund 100 MWp lag, um 40 – 60 % bei einer weiterhin profitablen EBIT-Marge. Die Entwicklung der Komponentenpreise wird erheblichen Einfluss darauf haben, ob dieses Volumenwachstum auch Umsatzwachstum bedeutet.

Ein moderater Preisrückgang würde mit der geplanten Absatzmenge weiterhin ein Umsatzwachstum ermöglichen, wenn auch nicht mit der gleichen, sehr hohen Wachstumsdynamik wie in den Vorjahren. Sinken die Preise dagegen im ähnlichen Maße wie im Jahr 2011, so geht die S.A.G. Solarstrom Gruppe nach den aktuell bekannten Rahmenbedingungen insgesamt von einem in etwa gleichbleibendem Umsatzniveau des Gesamtkonzerns für das Jahr 2012 aus. Für die Geschäftsbereiche Anlagenbetrieb und Services sowie Stromproduktion für 2012 ist dabei ein moderates Umsatzwachstum geplant.

Sollten sich die aktuell bekannten Rahmenbedingungen weiter verschlechtern, könnte sich auch die S.A.G. Solarstrom Gruppe dem nicht entziehen. Hier wäre dann mit einem Umsatzrückgang zu rechnen. Allerdings hat die Unternehmensgruppe bereit seit Ende 2011 ihre Kostenstrukturen entsprechend angepasst, so dass auch bei einem Umsatzrückgang die grundsätzliche Profitabilität und Stabilität der Gruppe gewährt wäre.

Quelle: S.A.G. Solarstrom AG

You have no rights to post comments