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Jena, 12. Oktober 2011, Der PV-Konzern SCHOTT Solar AG führt in seiner Produktionsstätte in Jena Kurzarbeit ein. Dies betrifft laut Unternehmen nur ein Teil der Mitarbeiter. Die Fertigung laufe nur mit geringer Auslastung, da Überkapazitäten an Solarmodulen am Markt bestehe.

SCHOTT Solar AG

Bis zu 350 Arbeitnehmer seien von der Kurzarbeit betroffen, so der Pressesprecher Klaus Bernhard. Diese Mitarbeiter sind in den Abteilungen Waferproduktion, Logistik sowie Qualitätswesen angesiedelt. Die Arbeitszeit wird um die Hälfte gekürzt und sei bis Ende Dezember dieses Jahres befristet.

Die gesamte Solarbranche ist von den weltweiten Überkapazitäten betroffen und SCHOTT Solar bleibt davon nicht verschont. Das Unternehmen könne die Kürzungen in der Produktion nicht durch flexible Arbeitszeiten kürzen, so dass die Kurzarbeit eine logische Konsequenz daraus wäre. Darüber hinaus haben sich die Erwartungen im Solarmarkt bis Ende des Jahres nicht erfüllt.

Weiterhin sollen über 40 Prozent der Leiharbeiter gehalten werden, um ein schnelles Anfahren der Produktion sicherzustellen. Auch für die Leiharbeiter gilt wie für die Stammbelegschaft Kurzarbeit.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

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