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SMA Solar Technology AG

Niestetal, 15. März 2010 - Die Liefersituation im Wechselrichter-Markt hat sich dramatisch zugespitzt. Entsprechend schwierig ist es für SMA, derzeit verlässliche Prognosen zur weiteren Entwicklung zu liefern. Durch die Ankündigung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die Einspeisevergütung für Solarstrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland außerplanmäßig bereits ab Juli 2010 signifikant abzusenken, ist die Nachfrage nach SMA-Photovoltaik-Wechselrichtern überdurchschnittlich stark angestiegen. Ferner beschleunigt das weltweite Wachstum als zusätzlicher Treiber die global steigende Nachfrage aus immer mehr Ländern, in denen Förderprogramme für Solarstrom eingeführt wurden. Ein Effekt, der zu einem zusätzlichen massiven Anstieg der Auslandsnachfrage führt.

Wie bereits der Presse entnommen werden kann, kommt es parallel zu der extrem hohen Nachfrage nach Wechselrichtern, derzeit zu einer dramatischen Verknappung von elektronischen Bauteilen und Halbleitern auf dem Weltmarkt. Mehr und mehr bleiben zugesagte und bestätigte Lieferungen aus, so dass die Elektronikfertigung von SMA bei weitem nicht auf die benötigten Mengen zurückgreifen kann. Dies führt zu unvorhergesehenen Produktionsausfällen und beeinträchtigt natürlich auch die Wechselrichterfertigung.

Diese Kombination hat nicht nur zu einem drastischen Anstieg der Lieferzeiten geführt, sondern macht es für SMA zudem fast unmöglich, derzeit belastbare Prognosen zur weiteren Entwicklung zu liefern. Aufgrund der unsicheren Versorgung mit elektronischen Bauteilen durch die Zulieferindustrie SMA Anfragen zur Auslieferung der bestellten Wechselrichter zurzeit nicht zuverlässig beantworten.

Selbstverständlich arbeiten sowohl der Einkauf als auch die Entwicklungsingenieure und Produktionsplaner von SMA mit Hochdruck an Lösungen. SMA geht aber davon aus, dass die Liefersituation bis zum Ende des 2. Quartals 2010 kritisch bleiben wird.

Dennoch beschreibt SMA die kurz- und mittelfristigen Aktivitäten und Maßnahmen zur Verbesserung der Gesamtsituation.

  • Schaffung von Interimslösungen zum kurzfristigen Ausbau der Fertigungskapazitäten auf insgesamt elf Gigawatt. Start der Baumaßnahmen war im Januar. Ab März stehen bereits Teile der Zusatzkapazitäten zur Verfügung, die in einem Ramp-Up bis Ende des 2. Quartals 2010 hochgefahren werden.
  • Ab März Produktionsstart in Denver, USA, für den nordamerikanischen Markt. Diese zusätzliche Fertigungskapazität führt bis Ende des 2. Quartals 2010 sukzessive zur einer Entlastung der Fertigung in Kassel um ein Gigawatt.
  • Alternative Lösungen im Design und Redesign von Bauteilbestückungen durch Entwicklungsingenieure, um den Einsatz verfügbarer Komponenten zu ermöglichen.
  • Anpassung der Kapazitätsplanungen sowie Bildung von neuen strategischen Partnerschaften mit Lieferanten zur weiteren Erhöhung der Flexibilität.
  • Weitere Investitionen in noch größere Produktionskapazitäten am Standort Kassel zur Sicherstellung von kurzen Lieferzeiten in allen Segmenten.

Im 2. Halbjahr geht SMA derzeit von einer ausreichenden Versorgung mit elektronischen Bauteilen aus. Dementsprechend werden dann auch umgehend die bereits eingeleiteten und schon heute umgesetzten Maßnahmen zum massiven Ausbau der Fertigungskapazitäten auf elf Gigawatt greifen, die SMA aktuell nicht vollumfänglich nutzen kann. Allerdings ist SMA aufgrund der bereits getroffenen und schon umgesetzten Maßnahmen in der Lage, bei einer vorzeitigen Entspannung der Materialversorgungssituation, kurzfristig deutlich mehr Mengen zu liefern.

Quelle: SMA Solar Technology AG

Kommentare   

#2 Johann Stauber 2010-05-11 17:31
Ich warte seit 2 Monaten auf EON wegen Zählereinbau.Nach neuester Info kann es noch 4 Wochen oder länger dauern.Wegen der angekündigten Absenkung der Einspeisevergütung im July sind alle total überlastet.Wenn ich Pech habe geht die Anlage erst nach
dem Stichtag in Betrieb.Die Anlage habe ich bereits im Dezember 09 bestellt.Das ganze Kaos hat unsere Regierung zu verantworten.Man sollte wirklich in Deutschland nichts mehr Investieren.
#1 Spitzer 2010-03-16 08:21
Und wessen Schuld ist das? Die von Umweltminister Röttgen, der meint die Welt verändern zu müssen. Nun wäre es an der Zeit, dass Röttgen seinen Rücktritt bekannt gibt und sich bei der Solarbranche entschuldigt. Wie kann eine Frau Merkel so einen unnützen Mitarbeiter auch noch decken? In der freien Wirtschaft hätte bereits jedes Unternehmen einen solchen Kandditaten vor die Tür gesetzt.

Sehr geehrter Herr Dr. Röttgen,

auf Grund der vielen von Ihnen gefällten Fehlentscheidungen, kündigen wir fristlos das mit Ihnen bestehende Arbeitsverhältnis. Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie in Kenntnis Ihrer Kündigung bei der Agentur für Arbeit vorsprechen müssen.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg eine Position, in der Sie entscheidungsfrei sind und halten Sie bitte zukünftig einfach nur Ihren Mund.

Mit sonnigen Grüßen
Bundeskanzleramt

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