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Niestetal, 13. Januar 2012, Der Wechselrichterhersteller SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) hat nach eigenen Schätzungen zufolge das durch den Vorstand gesetzte Umsatz- und Ergebnisziel für das Jahr 2011 erreicht. So beträgt der Umsatz über 1,7 Milliarden Euro. Das operative EBIT-Ergebnis beträgt 240 Mio. Euro. Beide Werte hat SMA auf Grund der Prognoseziele des Vorstands erreicht. Es handelt sich hierbei um das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte.

SMA

Im Jahr 2009 erwirtschaftete das Solarunternehmen einen Umsatz von über 934 Mio. Euro (EBIT: 228 Mio. Euro) und im Jahr 2010 einen Umsatz in Höhe von rund 1,9 Mrd. Euro (EBIT: 516,8 Mio. Euro). Noch im September 2011 hatte der Vorstand die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2011 angepasst. Der Vorstand rechnete für 2011 mit einem Umsatz von 1,5 Mrd. Euro bis 1,7 Mrd. Euro (vorher: 1,5 Mrd. Euro bis 1,9 Mrd. Euro) und einem operativen Ergebnis (EBIT) von 220 Mio. Euro bis 300 Mio. Euro (vorher: 315 Mio. Euro bis 475 Mio. Euro).

Die erfolgreiche Entwicklung basiert auf der globalen Präsenz und dem breiten Produktportfolio, mit dem SMA die unterschiedlichsten Kundenanforderungen bedienen kann. Nach Einschätzung des SMA Vorstands hat das Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld seinen Weltmarktanteil mit rund 35 Prozent auf dem Vorjahresniveau gehalten.   
   
Nach Schätzungen des SMA Vorstands wurden 2011 weltweit Photovoltaikanlagen mit einer Kapazität von voraussichtlich ca. 23 Gigawatt zugebaut. "Damit blieb die Größe des Weltmarkts gegenüber 2010 nahezu unverändert. Gleichzeitig ist eine regionale Verschiebung der Nachfrage erkennbar. Rückgänge in einigen wichtigen Solarmärkten wurden  durch  Zuwächse in neuen Märkten aufgefangen", erklärt Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA Solar Technology AG. "Dementsprechend veränderte sich auch der Produktmix, und es wurden verstärkt größere Wechselrichter nachgefragt. Die veränderte Nachfrage konnte SMA dank unseres breiten Produktspektrums von Sunny Boy Wechselrichtern für private Solarstromanlagen bis zu Sunny Central Wechselrichtern für solare Großprojekte und unserer starken internationalen Aufstellung gut bedienen."     
   
Im weltweit größten Photovoltaikmarkt Deutschland hat SMA ihre Position als Marktführerin erfolgreich behauptet bzw. sogar leicht ausgebaut. Allein im Dezember 2011 wurden hier Photovoltaikanlagen mit einer Kapazität von drei Gigawatt zugebaut. Die Gründe für den starken Anstieg an Neuinstallationen sind vielfältig. Maßgeblich ist die Senkung der Einspeisevergütung um 15 Prozent zum 1. Januar 2012. Hinzu kam ein verstärkter Abverkauf im Großhandel, um das Abwertungsrisiko der Lagerbestände zum Jahresende zu minimieren. Darüber hinaus begünstigten das günstige Zinsniveau, niedrige Systempreise sowie die ungewöhnlich milde Witterung den Zubau.

"Wir gehen außerdem davon aus, dass viele Photovoltaikanlagen nur kaufmännisch in Betrieb genommen wurden; die installierten Anlagen wurden also ohne Wechselrichter bei der Bundesnetzagentur registriert. Dies sehen wir bereits in unserer aktuellen Geschäftsentwicklung reflektiert", so Pierre-Pascal Urbon.    
   
Nach vorläufigen Schätzungen des Vorstands betrug der Konzernumsatz der SMA im Geschäftsjahr 2011 rund 1,7 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz erhöhte sich auf voraussichtlich ca. 55 Prozent  (2010: 45 %). Das Projektgeschäft machte nach ersten Schätzungen einen Anteil von ca. 25 Prozent am Konzernumsatz aus (2010: 18 %). 2012 wird SMA ihre erfolgreiche Internationalisierungsstrategie fortsetzen und Auslandsgesellschaften in Südamerika und Afrika gründen.   
   
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der SMA Vorstand mit einem leichten Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Solarstromanlagen, kann jedoch auch einen leichten Rückgang nicht ausschließen. "Positive Entwicklungen sehen wir 2012 für die USA, Japan und Indien. Eine verlässliche Prognose des Weltmarkts ist aufgrund zahlreicher Veränderungen in wichtigen Märkten und der aus der aktuellen Euro- und Schuldenkrise resultierenden Verunsicherung derzeit jedoch nicht möglich", betont Urbon. "Daher können wir zum aktuellen Zeitpunkt keine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr abgeben."   
   
Der SMA Vorstand ist überzeugt, dass das Unternehmen mit seiner hohen Flexibilität, den kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie seinem innovativen Produktportfolio und der starken internationalen Aufstellung hervorragend positioniert ist, um auf alle Marktentwicklungen schnell zu reagieren und vom hohen langfristigen Wachstumspotenzial der Zukunftstechnologie Photovoltaik  zu profitieren.   
   
Quelle: SMA Solar Technology AG 

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