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Nürnberg/Schwandorf, 05. September 2011, In Schwandorf in der Oberpfalz ist die auf der dortigen Mülldeponie errichtete Solaranlage ans Netz gegangen. Die Photovoltaikanlage wurde von der Ostbayerischen Verwertungs- und Energieerzeugungsgesellschaft mbH (OVEG), einer Tochtergesellschaft des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf (ZMS), auf der Deponie "Mathiasgrube" errichtet. Seit dem 1. September 2011 wird der Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Das Solarfeld wird Energie für ca. 500 Haushalte erzeugen. Der immissionsfrei gewonnene Strom spart jährlich 1.300 Tonnen klimaschädliches CO2, das bei der konventionellen Stromerzeugung anfallen würde. Das erklärte Ziel einer ökologischen Nachnutzung der Deponiefläche wurde somit erreicht.

   

Mit einer Spitzenleistung von mehr als 1,7 Megawatt Peak zählt die PV-Anlage zu den größeren auf einer Deponie in Deutschland realisierten Projekten. Aufgrund der besonderen geotechnischen Gegebenheiten war es nicht möglich, die Fundamente einzurammen. Stattdessen mussten Betonstreifenfundamente verwendet werden.

Die gesamte Entwicklung des Projekts wurde von der Nürnberger Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner rechtlich, technisch und wirtschaftlich vollumfänglich begleitet. So wurden ? im Anschluss an eine erste Wirtschaftlichkeitsabschätzung sowie die Prüfung der Vergütungsfähigkeit nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ? die gesamten Unterlagen, inklusive vertraglicher Bestimmungen (Generalunternehmervertrag) und technischer Leistungsbeschreibung zur Ausschreibung der Anlage erstellt. Zudem wurde die Auftraggeberin bei den Verhandlungen mit der Netzbetreiberin erfolgreich unterstützt.

"Rödl & Partner konnte uns in allen rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Fragestel-lungen bezüglich der Investition in eine PV-Anlage umfassend interdisziplinär beraten. Es ist für uns von großem Vorteil, weil alle Bereiche ineinandergreifen. Dies spart Zeit und Kosten", erklärt Wolfgang Gotthardt, technischer Leiter des Zweckverbands Müllverwertung Schwandorf.

Erklärtes Ziel war es, die wirtschaftlich und technisch sinnvollste Photovoltaikanlage auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück rechtssicher zu realisieren. Nach diesen Kriterien wurden alle Angebote für die Umsetzung analysiert und bewertet. Auch während der Bauphase wurde die Errichtung der PV-Anlage begleitet, so dass diese für die nächsten zwanzig Jahre stabil Strom in das öffentliche Netz einspeisen kann.

Quelle: Rödl & Partner

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