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Triefenstein, 17. August 2011, Die Schreckensmeldungen aus der Solarbranche reißen  nicht ab. So meldet der Maschinenbauer Roth & Rau AG zwar einen Konzernumsatz von 92,8  Millionen Euro im ersten Halbjahr, jedoch weist das operative Ergebnis einen Verlust  von 24,4 Millionen Euro aus. Wann kann Roth & Rau wieder ein positives Ergebnis vorlegen?

Gegen die Solar Millennium AG ermittelt die Bafin (Finanzmarktaufsichtsbehörde) wegen   des Verdachts auf Insiderhandel. Der Unternehmensgründer Hannes Kuhn soll angeblich  Aktien seines Unternehmens gekauft haben noch bevor öffentlich bekannt wurde, dass Utz  Claasen in den Vorstand der Solar Millennium eintritt. Nach Bekanntwerden des Eintritts  von Claasen stieg der Aktienkurs in die Höhe. Ist an den Vorwürfen etwas dran?

Der Solarmodulhersteller SOLON SE versucht die Kosten drastisch zu minimieren. So wird  die Solarmodulproduktion mit einer Jahreskapazität von 60 MW am US-Standort Tucson  (Arizona) eingestellt. Betroffen von der Schließung sind bis zu 130 Mitarbeiter. Wie geht es nun mit SOLON weiter?

Der einstige Börsenstar Evergreen Solar meldet Insolvenz an. Einem Vermögen von 424,5 Mio. US-Dollar stehen Schulden in Höhe von 485,6 Mio. US-Dollar entgegen. Im letzten Jahr musste das Unternehmen einen Nettoverlust in Höhe von 465,44 Mio. US-Dollar hinnehmen. Der Umsatz betrug gerade mal 338,79 Mio. US-Dollar. Welche Solarmodulhersteller trifft es als nächstes?

Laut einer Studie der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) sind in der  Solarbranche gerade mal 80.000 Personen beschäftigt. Der Branchenverband BSW-Solar  kommt aber auf über 133.000 Beschäftigte (Stand März 2011). Gemäß den Angaben des  Branchenverbandes hat sich die Anzahl der Arbeitsplätze gegenüber dem Jahr 2009 in der  Photovoltaikbranche mehr als verdoppelt (63.000 Arbeitsplätze im Jahr 2009 - Stand Juni 2010). Doch woher kommt dieser drastische Anstieg der Beschäftigtenzahl in der Solarbranche? Einerseits war das Jahr 2010 das Boomjahr schlechthin und es erfolgten zusätzliche Einstellungen, andererseits änderte der Bundesverband die Grundlage seines  Berechnungsmodells. Auf Grund dieser Änderung sind die durch Konsumausgaben induzierten  Jobs und weitere Teile des Maschinenbaus hinzugekommen. Man könnte auch sagen, die  letzten Jahre wurden schlecht gerechnet. Nach den Daten der Berliner Hochschule sind  etwa 75 Prozent der Arbeitsplätze nicht dem eigentlichen Photovoltaik-Bereich der  Fertigung zuzuordnen, sondern dem Handel sowie dem installierenden Handwerk. Wer hat nun Recht und welches Berechnungsmodell hat seine Richtigkeit?

Quelle: photovoltaik-guide.de

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