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Weil der Stadt, 05. April 2012, In einer weiteren Politrunde im Hause Krannich Solar wurden am 3. April 2012 zwischen Kurt Krannich und Thomas Strobl MdB (CDU) die aktuellen Themen, die die Photovoltaikbranche umtreibt, diskutiert. Erst vor kurzem diskutierte Krannich mit Dr. Nils Schmid MdL (Wir berichteten: Solarer Polit-Talk - Dr. Nils Schmid MdL zu Besuch bei Krannich Solar)

Krannich Solar - Thomas Strobl im Polit-Talk mit Geschäftsführer Kurt Krannich

Bild: Krannich Solar - Thomas Strobl im Polit-Talk mit Geschäftsführer Kurt Krannich

Im Brennpunkt stand die Frage, welche Auswirkungen das EEG in der Vergangenheit hatte und unter den geänderten Vorzeichen in Zukunft haben wird: für die deutsche Wirtschaft, insbesondere den Arbeitsmarkt, für die Photovoltaikbranche im speziellen und für die Energiewende im weiteren Sinne.

Während sich Strobl optimistisch zeigte und in der Kappung der Solarförderung eine angemessene Anpassung an die marktübliche Branchenentwicklung sieht, äußerte Kurt Krannich seine Bedenken zu dieser radikal durchgesetzten Kürzung.

Die vergangenen vier Wochen, die seit der Bekanntmachung der Kürzungspläne des EEG durch die Bundesregierung vergangen sind, belegen jetzt schon eine strukturelle Schwächung. Vor allem das Handwerk hat Auftragsstornos und zugleich finanzielle Vorleistungen aufzufangen. Manche Unternehmen der Photovoltaikbranche stehen aufgrund dieser nicht vorhersehbaren Situation kurz vor dem Aus. Für eine planvolle, betriebswirtschaftliche Unternehmensführung ist, so Kurt Krannich, ein gewisses Maß an Planungssicherheit unverzichtbar. Dafür wurde durch die Kürzung der Solarförderung speziell dem Handwerk die Basis genommen.

Strobl äußerte Zuversicht, dass sich die Branche stabilisieren wird. Die wirtschaftliche Stabilität der Photovoltaik ist in seinen Augen durch Netzausbau, Ausbau von Smart Grids sowie einem wachsenden Potential des Eigenverbrauchs von Solarstrom zu erreichen.

Die Photovoltaik in Deutschland wird aus der Sicht von Thomas Strobl sowohl durch wachsenden Export ins Ausland als auch durch eine deutsche Technologieführerschaft weiter wachsen.

Krannich Solar bedankt sich für den Besuch von Herrn Strobl und hofft, dass Strobl mit seiner Zukunftsvision recht behält.

Quelle: Krannich Solar

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