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Weikersheim/Frankfurt, 15. Dezember 2009 - Im Rahmen des Projekts SUN AREA hat ein Team aus Diplom-Ingenieuren und Geo-Informatikern eine Methode entwickelt, die mit Laserscannerdaten das Solarpotenzial von Kommunen, Landkreisen oder ganzen Regionen ermittelt. Der Nutzen sind über Internet zur Verfügung gestellte Daten, die durch die so erreichte Transparenz Investitionsentscheidungen von Körperschaften, Institutionen und Privateigentümern vereinfachen.

Einhundert Prozent Deckung des Energiebedarfs durch regenerative Energien sei möglich. Dies konstatiert Prof. Dr. Martina Klärle, Forscherin des Steinbeis-Transferzentrums für Geoinformation und Landmanagement und Leiterin des Studiengangs für Geoinformation und Kommunaltechnik an der FH Frankfurt. Ihr Projekt SUN-AREA kann ab sofort für Transparenz hinsichtlich des Solarpotenzials der Dachflächen von Kommunen, Städten oder sogar ganzer Landkreise sorgen.

Geographische Informationssysteme identifizieren auf Grundlage hochauflösender Flugzeugscannerdaten geeignete Dachflächen. Unter Einbeziehung von Standortfaktoren wie Verschattung und Dachausrichtung errechnet eine eigens entwickelte Formel für jedes Dach die potenzielle Eignung als Solardach.

Deutschlandweit sei rund ein Fünftel der vorhandenen Dachflächen für die solare Energiegewinnung geeignet, so Dr. Klärle. Schon diese Fläche wäre hinreichend, den privaten Strombedarf der Bundesrepublik Deutschland zu decken. Dieses Potenzial werde derzeit lediglich zu zirka einem Prozent genutzt.

Quelle: Steinbeis-Transferzentrum Geoinformation und Landmanagement

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