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Dresden, 11. Juni 2012, Der Solarmodulhersteller Solarwatt AG aus Dresden steht auf der Kippe. Die Aktionäre des Unternehmens haben die Gesellschaft darüber informiert, dass die Verhandlungen über die erforderlichen Sanierungsbeiträge der Aktionäre nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Solarwatt AG

Im insolvenzrechtlichen Sinne überschuldet

Der Vorstand des Solarherstellers geht nach Abstimmung mit dem Aufsichtsrat davon aus, dass die Gesellschaft daher im insolvenzrechtlichen Sinne überschuldet ist. Die Gesellschaft befindet sich weiterhin in Gesprächen mit dem Ziel, die Überschuldung der Gesellschaft kurzfristig zu beseitigen. Sofern die Überschuldung des Unternehmens nicht kurzfristig beseitigt werden kann, wird der Vorstand der SOLARWATT AG kurzfristig beim Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.

Wechsel im Vorstand

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, soll es schon seit längerer Zeit ein  Wechsel im Vorstand geplant sein, der nun zur Umsetzung kommt. Der Firmengrüner Dr. Frank Schneider wird das Unternehmen daher planmäßig zum Jahresende verlassen. Mit sofortiger Wirkung tritt Detlef Neuhaus, bislang Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing, an seine Stelle. Ebenso verlässt der Finanzvorstand Dr. Jürgen Bruns das Unternehmen Ende Juni. Sein Nachfolger wird Carsten Bovenschen, der mit sofortiger Wirkung dem Vorstand der SOLARWATT AG angehört.

 

Wie es mit der Solarwatt AG weitergehen soll, lesen Sie hier: Photovoltaik - SOLARWATT AG strebt Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung an

Quelle: Solarwatt AG

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