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Der diesjährige SolarWorld Einstein-Award geht an den „Cap Anamur“-Gründer und Chef der Hilfsorganisation „Grünhelme“ Dr. Rupert Neudeck. Damit verleiht der Konzern bereits zum fünften Mal den renommierten Preis an Persönlichkeiten, die sich im Bereich der Photovoltaik verdient gemacht haben.

Die feierliche Preisverleihung des Einstein-Awards fand am Montagabend anlässlich der 24. Europäischen Photovoltaikkonferenz in Hamburg statt. Neudeck hat unter anderem mit einer solar elektrifizierten Berufsschule in Ruanda gezeigt, dass Solarstrom eine nachhaltige Entwicklung in ländlichen Regionen ermöglicht. Anstelle des Preisgeldes erhält der Verein „Grünhelme“ eine Solarstromanlage für eine Sozialstation an der mauretanischen Küste, die auch der Ausbildung von Solartechnikern dienen soll.

„Es sind immer Einzelne, die aufbrechen zu verändern und zu bewegen. Es braucht viele, um aus einer Idee eine weltweite Bewegung zu machen. Dr. Rupert Neudeck hat mit seinem jahrzehntelangen Engagement eine solche Bewegung angestoßen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG Frank H. Asbeck auf der Preisverleihung im Alten Hauptzollamt im Hamburger Hafen.

Junior Einstein-Award geht an Nachwuchswissenschaftler der FernUniversität in Hagen

In diesem Rahmen wurde zudem zum vierten Mal der SolarWorld Junior Einstein-Award verliehen. Preisträger ist der Dortmunder Nachwuchswissenschaftler Dr. Thomas Müller.

In seiner Promotionsarbeit hat sich der 31-jährige wissenschaftliche Mitarbeiter der FernUniversität in Hagen mit amorphen Siliziumschichten zur Oberflächenpassivierung, Emitter- und Rückseitenbeschichtung auf kristallinem Silizium beschäftigt. „Die Arbeit zeugt von einem tiefen Verständnis der Materialien und Verfahren. Dabei verfolgte Dr. Thomas Müller gleich mehrere Wege, um effizientere Solarzellen zu entwickeln“, heißt es in der Begründung der Einstein-Award-Jury.

Quelle: SolarWorld AG

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