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SolarWorld AG

Bonn, 08.10.2009 - Über 2.000 Solarmodule des deutschen Unternehmens SolarWorld produzieren auf dem Dach der päpstlichen Audienzhalle sauberen Strom. Frank H. Asbeck, Vorstandschef der SolarWorld AG, traf nun anlässlich des einjährigen Bestehens der Anlage in einer Audienz mit Papst Benedikt XVI. zusammen. Thema war die Bedeutung der Solarenergie weltweit zur Lösung der Energieprobleme und damit für die Bewahrung der Schöpfung.

Die SolarWorld AG erwartet, dass bereits zu Anfang des nächsten Jahrzehnts Solarstrom vom Dach günstiger sein wird, als Haushaltsstrom aus dem Netz. Damit löse die unendlich verfügbare Sonnenenergie die endlichen Energieträger Kohle, Gas un d Atomkraft schrittweise ab. "Die Menschheit wartet darauf und freut sich", so Papst Benedikt XVI.

Frank H. Asbeck: "Papst Benedikt XVI. engagiert sich mit hohem persönlichen Engagement für Themen des Umwelt- und Klimaschutzes. Gleichzeitig ist ihm bewusst, welche Bedeutung die Nutzung von Solarstrom nicht nur in den energieintensiven, wohlhabenden Ländern, sondern auch in den ärmsten Regionen der Welt hat." Dies sei der Grund gewesen, weswegen die SolarWorld AG die Anlage auf dem Dach der Audienzhalle des Papstes realisiert hat. Nach dem heutigen Gespräch sieht sich Asbeck hierin neuerlich bestärkt: "Die Solarstromanlage direkt neben dem Petersdom ist von maximaler Symbolkraft. Modernste Technologie steht hier neben imposanter Schönheit und gleichz eitig an einem der meistbesuchten Orte der Welt."

Die Module für das Solarkraftwerk auf dem Dach der Audienzhalle Paolo VI. wurden im sächsischen Freiberg gefertigt. Mit einer Gesamtspitzenleistung von 221,59 Kilowatt erzeugt die Anlage pro Jahr etwa 300 Tausend Kilowattstunden Solarstrom. Das entspricht dem Jahresstrombedarf von über 100 Haushalten. Mit der sauberen Stromproduktion werden pro Jahr 225 Tausend Kilogramm Kohlendioxid vermieden.

Für die ästhetisch anspruchsvolle Anlage, die mit hohem technischem und architektonischem Aufwand in das historische Ensemble der Vatikanstadt eingepasst wurde, erhielt der Vatikan den Europäischen Solarpreis 2008. Der konkrete Kontakt zur Umsetzung des Projektes im Vatikan kam ü ber die Katholische Bürgerstiftung im Bonn-Bad Godesberger Rheinviertel zustande, die in bemerkenswerter Weise gemeinschaftliches Engagement und karitative Arbeit fördert.

Die Idee zur Errichtung der Solaranlage im Vatikan entstand bereits 2002. Damals überreichte Asbeck dem damaligen Papst Johannes Paul II. eine Solarzelle und erläuterte, man könne aus Sand und Sonne Strom machen. Johannes Paul II. antwortete: "Der liebe Gott kann alles", und ermutigte Asbeck in seinem Engagement für eine weltweite solare Energieversorgung. Bei dem Zusammentreffen heute mit Papst Benedikt XVI. ergänzte Asbeck: " Wir können nicht nur Strom aus Sonne machen, sondern diesen in greifbarer Zukunft auch zu einem Preis produzieren, der ihn für jeden erschwinglich macht."

Die SolarWorld AG wird in diesem Jahr ihr Ziel erreichen, Hilfsprojekte in den ärmsten Ländern der Welt in mindestens gleicher Größenordnung wie die Solaranlage im Vatikan zu unterstützen. Über die Projektgruppe Solar2World wurden in Afrika bereits mehrere Kranken- und Sozialstationen und Schulungszentren mit Solarstromanlagen ausgestattet.

Quelle: SolarWorld AG

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