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Bitterfeld-Wolfen, 29. Mai 2012, Das insolvente Solarunternehmen Sovello GmbH diskutierte mit Kunden über die zukünftige Strategie des Unternehmens. Sovello versucht in Eigenregie, unter Federführung des vorläufigen Sachwalter Bernd Depping, noch immer, mit eigenen Kräften aus der Insolvenz herauszukommen. Die Klausurtagung mit den Sovello-Kunden wurde von Andreas Ehrler, Geschäftsführer für Vertrieb & Marketing, eher positiv emotional empfunden. Wie er mitteilt, sin Kunden und Sovello noch enger zusammen gerückt.

Sovello GmbH

Andreas Ehrler: "Die Unsicherheit über die politischen Absichten zur Rolle unserer Branche bei der Energiewende war in jedem Gespräch spürbar. Umso positiver wurde aufgenommen, dass wir die ohnehin geplante Klausurtagung mit den Themen zur künftigen Ausrichtung von Sovello bei reduziertem Rahmenprogramm durchgeführt haben.“

Deutschen Markt intensiver durchdringen und internationaler aufstellen

Der Geschäftsführer und sein Team waren sich einig, dass sich das Unternehmen internationaler aufstellen muss, um am Markt überhaupt bestehen zu können. In die Diskussion wurden auch die Kunden eingebunden. „Im Markt ist bekannt, dass wir unser Auslandsgeschäft weiter ausbauen wollen, um uns vom deutschen Markt unabhängiger zu machen. Wir tun das eine, ohne das andere zu lassen: Den deutschen Markt wollen wir im Zuge unseres Partnerprogramms noch intensiver als bislang durchdringen. Wir wollen die Fach-Großhändler noch stärker als in der Vergangenheit in unser Vertriebssystem integrieren und den Installateuren vor Ort den Service und die Beratung anbieten, die asiatische Wettbewerber nicht leisten“, so Ehrler weiter.

Produktentwicklung und Kunden profitieren von Partner-Konzept

Ein eingespieltes, professionelles Partner-Konzept leiste auch wesentliche Beiträge zur Entwicklung weiterer Produkte: Das L-Modul in mehreren Leistungsklassen gehe bereits auf einen intensivierten Dialog mit den Kunden zurück, die sich 2011 mehr Differenzierung bei der Größe der beiden Modulserien gewünscht hatten. Sovello hatte daraufhin als Nachfolger der erfolgreichen X-Serie die L-Modulserie mit mehr Zellreihen am Markt eingeführt. „Anlagenbetreiber sparen damit erheblich an Installationskosten, an der Unterkonstruktion, an der Verkabelung und beim Faktor Arbeit: Vor allem in größeren Anlagen, etwa auf Gewerbedächern und Freiflächen, brauchen Projektentwickler und Installateure deutlich weniger Solarmodule in die Hand nehmen“, so Ehrler.

Vertrauensbildende Maßnahme

Auch der vorläufige Sachwalter der Sovello GmbH, Bernd Depping, nutzte die Klausurtagung zum Dialog mit den Kunden: „Sovello ist derzeit willens und in der Lage, die vertrauensvollen Geschäftsbeziehungen mit Ihnen fortzuführen. Ich habe den sicheren Eindruck gewonnen, dass Sie auch in Zukunft nicht auf das Know-how und die Fertigkeiten der Sovello-Belegschaft, auf die Qualität der Produkte und Dienstleistungen verzichten wollen“, so Depping. „Insofern werte ich die Klausurtagung als vertrauensbildende Maßnahme“. „Über unsere Produkte hinaus ist Sovello eine renommierte Marke“, ergänzte Ehrler. „Unsere Kunden vertrauen der Marke Sovello wie unseren Solar-Modulen. Private Endkonsumenten und Installateure bescheinigen unserer Marke Bestnoten“.

Quelle: Sovello GmbH

 

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