Blaubeuren, 07. Oktober 2010, Den ersten Spatenstich für das neue centrotherm Solar Innovation Center (SIC) feierten heute fast 200 Festgäste im Great Lakes Areal am Konstanzer Seerhein. An diesem bekannten Standort entsteht bis Ende kommenden Jahres auf 3025 Quadratmetern Baufläche – der Größe von mehr als sieben Basketballfeldern – das neue Innovations- und Kundenzentrum der centrotherm photovoltaics AG.

Herzstück des neuen Zentrums, das von dem mehrfach preisgekrönten Konstanzer Architekturbüro „krehl.girke architekten“ entworfen wurde, ist das rund 2000 Quadratmeter große Technikum im Erdgeschoss. Hier werden Solarzellen und Solarmodule erforscht, getestet, weiter entwickelt und optimiert. Ein zentrales Ziel dabei ist es, den Wirkungsgrad der Solarzellen und -module, also die Lichtausbeute, weiter zu steigern. Außerdem werden Produktionsprozesse kontinuierlich verbessert, damit Kunden ihre Herstellungskosten weiter senken können und im Wettbewerb einen entscheidenden Vorsprung bekommen. Im ersten Stock wird das Kundenzentrum untergebracht sein, das durch die transparente lichtdurchflutete Bauweise direkt auf das Technikum blicken lässt.

„Als innovativer und weltweit führender Technologie- und Equipmentlieferant sind Forschung und Entwicklung für uns ein zentraler Erfolgsparameter. Das neue Technikum schafft die besten Voraussetzungen, damit wir auch in Zukunft im technologischen Rennen die Nase vorn haben“, sagt Dr. Peter Fath, Technologie- und Marketingvorstand der centrotherm photovoltaics AG. „Technologie ist der Kern unserer Aktivitäten – und das Technikum ist der Kern des Gebäudes. Außerdem wollen wir unseren Kunden aus aller Welt eine angemessene Repräsentanz bieten.“

Getestet wird auch auf dem Dach: Neben der rund 60 Kilowattpeak starken Solaranlage – das entspricht einer Leistung von ungefähr 20 Anlagen auf Einfamilienhäusern – können dort weitere Solarmodule auf ihre Leistungsstärke überprüft werden. Das energetisch nach neuesten Erkenntnissen geplante Gebäude mit Blockheizkraftwerk ist in der ersten Ausbaustufe auf rund 150 Arbeitsplätze ausgelegt. Fast 120 Stellen werden die Mitarbeiter aus den beiden in der Stadt verteilten Standorten in der Turmstraße und der Max-Stromeyer-Straße besetzen. Bis zum Einzug Ende 2011 werden angesichts des starken Unternehmenswachstums der centrotherm photovoltaics etwa 30 neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Mitarbeiter dazukommen. Bereits heute sind mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter hochqualifiziert: Vor allem Chemiker, Physiker und Ingenieure arbeiten für das Unternehmen.

„Mit dieser Expansion und einem Investitionsvolumen in zweistelliger Millionenhöhe sind wir hier einer der großen Investoren. Damit bekennen wir uns klar zum Standort Deutschland und zum Standort Konstanz“, erklärt Dr. Peter Fath beim Festakt zum ersten Spatenstich für das SIC. Insgesamt werden nach Angaben der Wirtschaftsförderung in dem Great Lakes Gebiet von allen Investoren rund 120 Millionen Euro ausgegeben. Der Standort Konstanz biete, so Fath, ein exzellentes Forschungsumfeld. Außerdem lobte er die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz und deren Wirtschaftsförderung.

Für Horst Frank, den Oberbürgermeister von Konstanz, hat das Engagement von centrotherm einen besonderen Stellenwert: „Die Investition der Firma centrotherm ist für Konstanz eine der wichtigsten Gewerbeansiedlungen der vergangenen Jahre. Sie trägt wesentlich zur Entwicklung des ehemaligen Great Lakes Areals bei und hat Signalwirkung für Konstanz als innovativen Wirtschaftsstandort. Konstanz macht damit einen entscheidenden Schritt nach vorne."

Auch das Aufsichtsratsmitglied der centrotherm photovoltaics AG, Rolf Breyer, zeigt sich in seiner Rede von dem Bodensee-Standort überzeugt: „Hier in Konstanz arbeiten Photovoltaikunternehmen, Institute und kommunale Standortentwicklung vorbildlich zusammen, um die Potenziale der Photovoltaik zu erschließen.“

Am Ende des Festaktes konnten sich die Gäste noch mit einer Solarfähre einen Eindruck von der exponierten Seelage mit Bilderbuchblick verschaffen – als Vorgeschmack dessen, was Mitarbeiter und Kunden später erwarten wird.

Quelle: centrotherm photovoltaics AG

You have no rights to post comments