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Kiel, 15. September 2010, Eine Folge des stark gestiegenen Bewusstseins für Umweltschutz und Ressourcenschonung ist das vermehrte Aufkommen von Photovoltaikanlagen auf Häusern und Scheunendächern. Eine schöne Sache auch aufgrund der massiven finanziellen Förderung durch den Staat.

Viele Betreiber aber sind nur unzureichend über die Folgen des Stromhandels aufgeklärt und sind sich über die steuerlichen Folgen oftmals nicht bewusst. Grundsätzlich gilt erst einmal, wer Strom an Stromanbieter verkauft, erzielt Einnahmen, die der Umsatzsteuer und der Gewerbesteuer unterliegen. Desweiteren müssen Bücher geführt werden und regelmäßig eine Umsatzsteuervoranmeldung abgegeben werden. Dies ist weiter kein Problem.

Problematisch kann es werden, wenn die Photovoltaikanlage von mehreren Personen, zum Beispiel einem Ehepaar betrieben wird. Betreibt ein Ehepartner zum Beispiel Landwirtschaft, unterliegen seine Einkünfte in der Regel nicht der Gewerbesteuer. Durch das Betreiben der Photovoltaikanlage kann es nun aber passieren, dass die gesamten Einkünfte, also auch die aus Land- und Forstwirtschaft, der Gewerbesteuer unterliegen.

Vermeidbar ist dies durch die Gründung eines neuen Unternehmens zum Betrieb der Photovoltaikanlage. Diesem Unternehmen muss dann die Anlage zugeordnet werden. Hier besteht aber auch Beratungsbedarf hinsichtlich der Steuerpflicht.

Quelle: DanRevision Steuerberatungsgesellschaft KG

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