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Anlagenbau

Dornstetten, 9 November 2009 - In nur 2 Monaten Bauzeit wurde die Photovoltaik-Anlage von der SUNOVA AG in dachparalleler Verlegung installiert. 6.258 Solar-Module wurden dabei auf das Bestandsdach sowie das Neubaudach verlegt. Zum Zuge kamen für diese flache Ausrichtung die dafür optimalen Silizium Dünnschicht Tandem Junction Module der Sunfilm AG. Insgesamt wurden für dieses Kraftwerk mehr als 23 km Kabel verbaut. Die Umrichtung in Wechselstrom wird durch einen Zentralwechselrichter des Marktführers SMA aus Kassel erledigt.

Bezüglich der Wind- und Schneelasten stellt die exponierte Höhenlage des Gebäudes am Rande des Schwarzwaldes eine Herausforderung für die Solaranlage dar. Das SUNOVA MCG 2.1 System wurde aufgrund seiner im Labor und Windkanal als auch in der Praxis nachgewiesenen Eignung für diese Anforderungen ausgewählt. Das SUNOVA MCG 2.1 System zeichnet sich durch die Durchdringungsfreiheit der Dachabdichtung aus und kommt ohne zusätzliche Auflast aus.

Die Unterkonstruktion des SUNOVA Systems wurde bei der Lebenshilfe in Dornstetten weitgehend vormontiert und damit die Montagearbeit auf dem Projekt erheblich vereinfacht. Die Projektüberwachung hatte das Architekturbüro Schaufelberger aus Dornstetten.

Aufgrund der hervorragenden Einstrahlungsbedingungen im Schwarzwald erzeugt das Dach-Kraftwerk 2,4 mal mehr Strom als die Weinmann-Aach GmbH 2008 im Bestand verbrauchte. Auch mit dem steigenden Strombedarf durch den Neubau wird die Solaranlage deutlich mehr erzeugen als verbraucht wird. Die Umwelt wird dabei mit jährlich 540 Tonnen CO2 Emissionen entlastet.

Die Firma Weinmann-Aach GmbH hat damit einen großen Schritt in Richtung zukunftsfähige und umweltfreundliche Energieerzeugung gemacht.

Quelle: SUNOVA AG

Suhl, 4.November 2009 – Die Unternehmensgruppe meridian Neue Energien GmbH verkündet die erfolgreiche Inbetriebnahme von fünf Photovoltaik-Aufdachanlagen mit einer Gesamtleistung von 5 Megawatt.

Vier der fünf Sola-Stromanlagen wurden auf landwirtschaftlichen Gebäudekomplexen in den neuen Bundesländern installiert und nach einer Bauzeit von nur 3 Monaten im Oktober an das Stromnetz angeschlossen. Ein weiteres Projekt wurde erfolgreich auf einem Großdach der Michelin Reifenwerke in Bad Kreuznach realisiert und befindet sich ebenfalls bereits in Betrieb.

Insgesamt wurden im Rahmen der 5 Projekte etwa 80.000 m² der mit Asbest belegten Dachflächen saniert und nach Montage der Unterkonstruktion über 28.000 monokristalline Photovoltaikmodule des Herstellers BP Solar installiert. Bis Jahresende plant die meridian Neue Energien GmbH weitere 11 Großprojekte mit einer zu Gesamtleistung von insgesamt 10 MWp fertigzustellen. Sämtliche Projekte werden voll-ständig im Eigenbestand der Unternehmensgruppe verbleiben.

Quelle: meridian Neue Energien GmbH

Solea AG

Plattling, 02. November 2009 - Am 27. Oktober 2009 fand der Spatenstich zum Bau des Photovoltaikparks Köching II, mit einer Leistung von 5,67 MW, durch die Solea AG statt. Bauherr des Projektes ist die Terra Mundus Süddeutschland GmbH, eine von der COPEX Investment Partners beratenen und betreuten Projektgesellschaft.

Mit dem beim namensgleichen Ort Köching auf dem Gebiet des Marktes Aidenbach und der Gemeinde Aldersbach im Landkreis Passau gelegenen Solarpark setzt die Solea AG ihre Zusammenarbeit mit dem international tätigen Finanzdienstleister COPEX fort und erweitert ihre Aktivitäten in der sonnenreichen süddeutschen Region.

An der Feierlichkeit teilgenommen haben der Grundbesitzer Freiherr Georg Adam von Aretin, der Bürgermeister von Aidenbach, Herr Karl Obermeier, und der Bürgermeister von Aldersbach, Herr Franz Schwarz, sowie Vertreter beider Unternehmen und des Ingenieurbüros Lerch.

Auf einer Fläche von 15,2 ha werden 32.400 Solar-Module der Marke Solea SM 175 MC installiert. Die feste Aufständerung der Photovoltaik-Module erfolgt mit den bewährten Aufständerungssystemen und Eindrehfundamenten der Schwestergesellschaft PV-EIWA Systemtechnik GmbH & Co.KG. Die Finanzierung stellt federführend die Sparkasse Deggendorf in Kooperation mit der Deutsche Kreditbank AG Berlin zur Verfügung. Das Solarkraftwerk Köching soll in bis zum Jahresende komplett am Netz angeschlossen sein.

Mit Hilfe des Solarparks werden jährlich mehr als 5.700 Megawattstunden elektrischer Energie erzeugt, die in das Netz der E.ON Bayern eingespeist werden. Dies entspricht dem durchschnittlichen Energieverbrauch von circa 1.425 Vier-Personen-Haushalten und vermeidet jährlich mehr als 5.700 Tonnen an Kohlendioxid.

Quelle: Solea AG

Conergy AG

Hamburg/Heimpersdorf, 4. November 2009 - Die Conergy Deutschland GmbH hat den Megawatt-Solarpark "Heimpersdorf" mit einer Spitzenleistung von 2,4 Megawatt erfolgreich ans Netz gebracht.

Das Unternehmen hatte den bayerischen Park im Mai an den Investor solar-konzept GmbH verkauft und den Bau umgehend voran getrieben. Der planmäßige Netzanschluss in Heimpersdorf sichert dem Investor die attraktive Einspeisevergütung von 31,94 Cent pro Kilowattstunde Strom, die noch in diesem Jahr vergütet wird. Mit der Fertigstellung des Projekts hat Conergy im Landkreis Aichach-Friedberg bereits sechs Solarparks im Umfang von 15,5 MW realisiert - bayernweit handelt es sich um das zwölfte von Conergy schlüsselfertig errichtete Großprojekt.

"Der Netzanschluss in Heimpersdorf setzt die Erfolgsgeschichte der Photovoltaik im Landkreis Aichach-Friedberg nahtlos fort", sagt Norbert Apfel, Geschäftsführer der Conergy Deutschland GmbH. "Alle Conergy Projekte in der Region profitierten dabei von der guten Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und Projektentwicklern vor Ort, die an der Umsetzung maßgeblich mitgewirkt haben", betont Apfel.

Auch der Investor zeigt sich erfreut über den Projektabschluss: "Conergy hat den Solarpark in Heimpersdorf schnell und professionell realisiert und eine rundum überzeugende Leistung erbracht", so Karen Kedziora, Geschäftsführerin der solar-konzept GmbH. "Wir sind daher sicher, dass der Solarpark in Heimpersdorf dank günstiger klimatischer Bedingungen, hochwertiger Anlagenkomponenten und fachmännischer Installation maximale Erträge erwirtschaften wird", unterstreicht Kedziora.

Conergy Installateure verbauten für den Solarpark rund 33.120 Dünnschichtmodule auf einer Nutzfläche von circa neun Hektar, die umgerechnet etwa 12 Fußballfelder umfasst. Im Zuge der Gestellmontage errichteten die Solarexperten über 9.000 Gestellpfosten und verbauten über 13.200 laufende Meter Gestellsystem. "In Heimpersdorf haben wir erstmals eine Weiterentwicklung des hauseigenen Gestellsystems SolarLinea verbaut, das ab sofort eine Platz sparende Modulmontage auf drei übereinander geführten Reihen ermöglicht", sagt Jochen Eicke, Chef-Ingenieur bei Conergy.

"Der Einsatz von Conergy SolarLinea bietet viele Vorteile: Das Gestell gleicht die auf dem Gelände vorhandenen Unebenheiten optimal aus und kann durch Variation der Modulanordnung und des Gestellreihenabstands flexibel auf der Freifläche eingesetzt werden", erklärt Eicke.

Conergy Parks versorgen 13,5 Prozent der Bewohner Aichach-Friedbergs mit Strom

Mit der Inbetriebnahme produziert der Solarpark "Heimpersdorf" jährlich rund 2,6 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom. Das ist genug, um 750 Vier-Personen-Haushalte ganzjährig mit sauberer Energie zu versorgen. Und auch das Klima profitiert von dieser Investition, denn über die mindestens 20-jährige Laufzeit vermeidet das Kraftwerk CO2-Emissionen in Höhe von über 35.520 Tonnen - dies entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoss von 17.800 Mittelklasse-PKWs.

Die sechs Conergy Solarparks in Aichach-Friedberg versorgen zusammen genommen rund 13,5 Prozent der Bevölkerung im Landkreis ganzjährig mit Solarstrom. Gerade Bayern bietet aufgrund der hohen Einstrahlungswerte und der guten politischen Unterstützung auch auf regionaler Ebene sehr gute Bedingungen für den Einsatz von Solartechnik. Laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hat sich die jährlich erzeugte Menge Solarstrom in Bayern in der vergangenen Legislaturperiode (seit 2005) mehr als verdoppelt. Auch im laufenden Jahr 2009 hielt das Bundesland Bayern mit 38% der neu installierten Anlagen den größten Anteil am Ausbau der Photovoltaik in Deutschland.

Quelle: Conergy Deutschland GmbH

Solarkraftwerk mit 562-kW auf der Deponie Heegwald am Netz

Wertheim-Dörlesberg / Balingen, 30.10.2009 - „Solarmodule gehören auf die Mülldeponie“ – der überrraschnede Satz aus dem Mund von Bernd Bodmer birgt eine positive Aussage: Er selbst hat rund zwei Millionen Euro in ein Photovoltaik-Kraftwerk auf der Mülldeponie Heegwald bei Dörlesberg investiert.

Es ist 10 Uhr und auf der Mülldeponie Heegwald herrscht dichter Nebel. Die Firma relatio hatte zu offiziellen Inbetriebnahme des 562-kW-Solarkraftwerks eingeladen. Ein Blick auf die Einspeise-Anzeige bringt überraschende Erkenntnisse: Trotz der trüben Wetterlage bringt die Anlage schon 30 Prozent ihrer Maximalleistung.

„Sie sind einer der Wenigen, die ihre Altersvorsorge heute schon sehen können“, wandte sich Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein an den Investor. Teurer und luxuriöser als üblich habe man gebaut, erläuterte Investor Bernd Bodmer, denn einerseits gehe es um seine Altersvorsorge und zweitens sei dieses „kleine aber feine Solarkraftwerk“ ein „Appetithappen“ für das, was in unmittelbarer Nachbarschaft komme.

Mit dem einstimmigen Satzungsbeschluss für die Bauleitplanung Ernsthof gebe es rechtzeitig zur Einweihung des Solarkraftwerks auf der Deponie Heegwald bei Dörlesberg es eine gute Nachricht für die Region – „und für alle, die viel Herzblut in den Tauberlandpark investiert haben“, freute sich Bernd Bodmer in seiner Eigenschaft als relatio-Geschäftsführer und richtete seinen Dank vor allem die zuständigen Behörden.

Die Verantwortlichen in den Rathäusern und Ämtern hätten alles Menschenmögliche getan, um die Bauleitplanung zwischen Mai und Oktober 2009 in Rekordzeit über die Bühne zu bringen. Trotz zahlreicher Vorschriften, die gewissenhaft zu beachten und zu prüfen waren, sei es zu keiner einzigen Zeitverzögerung gekommen. „Es haben alle am selben Strang gezogen“, bringt es der projektverantwortliche Andreas Schneider auf den Punkt.

Ortsvorsteher Udo Schlachter (Dörlesberg) zeigte sich ebenso wie Dezernent Norbert Engler vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis stolz auf das Erreichte. Schlachter: „Erste Impulse sind schon sichtbar: Es werden Wohnungen nachgefragt“. „Vom Müllberg zum Energieberg“ sei einer der Schritte auf dem Weg zur „Nullemissionsregion“, bezeichnete Engler die Vision des Landratsamtes. Bürgermeister Stein fasste die Aufbruchstimmung kurz: „Wo wir sind, ist vorne“.

„Wir stellen fest, dass in der Photovoltaik die Losgrößen immer größer werden“, sagte Wolfgang Rainert von der Sparkasse Tauberfranken, „immer mehr Bürger investieren ,habhaft‘ “ – also beispiels-weise in Solaranlagen statt in undurch¬sichtige Wertpapiere. Er betonte: „Trotz Krise – für gute Projekte steht nach wie vor Kapital bereit“.

Nach der Einweihung auf der Deponie informierte sich die Delegation aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft im Wertheimer „Schlösschen“ über den Tauberland-Park, dessen Baubeginn unmittelbar bevorsteht.

Quelle: relatio