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Anlagenbau

Solarkraftwerk mit 562-kW auf der Deponie Heegwald am Netz

Wertheim-Dörlesberg / Balingen, 30.10.2009 - „Solarmodule gehören auf die Mülldeponie“ – der überrraschnede Satz aus dem Mund von Bernd Bodmer birgt eine positive Aussage: Er selbst hat rund zwei Millionen Euro in ein Photovoltaik-Kraftwerk auf der Mülldeponie Heegwald bei Dörlesberg investiert.

Es ist 10 Uhr und auf der Mülldeponie Heegwald herrscht dichter Nebel. Die Firma relatio hatte zu offiziellen Inbetriebnahme des 562-kW-Solarkraftwerks eingeladen. Ein Blick auf die Einspeise-Anzeige bringt überraschende Erkenntnisse: Trotz der trüben Wetterlage bringt die Anlage schon 30 Prozent ihrer Maximalleistung.

„Sie sind einer der Wenigen, die ihre Altersvorsorge heute schon sehen können“, wandte sich Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein an den Investor. Teurer und luxuriöser als üblich habe man gebaut, erläuterte Investor Bernd Bodmer, denn einerseits gehe es um seine Altersvorsorge und zweitens sei dieses „kleine aber feine Solarkraftwerk“ ein „Appetithappen“ für das, was in unmittelbarer Nachbarschaft komme.

Mit dem einstimmigen Satzungsbeschluss für die Bauleitplanung Ernsthof gebe es rechtzeitig zur Einweihung des Solarkraftwerks auf der Deponie Heegwald bei Dörlesberg es eine gute Nachricht für die Region – „und für alle, die viel Herzblut in den Tauberlandpark investiert haben“, freute sich Bernd Bodmer in seiner Eigenschaft als relatio-Geschäftsführer und richtete seinen Dank vor allem die zuständigen Behörden.

Die Verantwortlichen in den Rathäusern und Ämtern hätten alles Menschenmögliche getan, um die Bauleitplanung zwischen Mai und Oktober 2009 in Rekordzeit über die Bühne zu bringen. Trotz zahlreicher Vorschriften, die gewissenhaft zu beachten und zu prüfen waren, sei es zu keiner einzigen Zeitverzögerung gekommen. „Es haben alle am selben Strang gezogen“, bringt es der projektverantwortliche Andreas Schneider auf den Punkt.

Ortsvorsteher Udo Schlachter (Dörlesberg) zeigte sich ebenso wie Dezernent Norbert Engler vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis stolz auf das Erreichte. Schlachter: „Erste Impulse sind schon sichtbar: Es werden Wohnungen nachgefragt“. „Vom Müllberg zum Energieberg“ sei einer der Schritte auf dem Weg zur „Nullemissionsregion“, bezeichnete Engler die Vision des Landratsamtes. Bürgermeister Stein fasste die Aufbruchstimmung kurz: „Wo wir sind, ist vorne“.

„Wir stellen fest, dass in der Photovoltaik die Losgrößen immer größer werden“, sagte Wolfgang Rainert von der Sparkasse Tauberfranken, „immer mehr Bürger investieren ,habhaft‘ “ – also beispiels-weise in Solaranlagen statt in undurch¬sichtige Wertpapiere. Er betonte: „Trotz Krise – für gute Projekte steht nach wie vor Kapital bereit“.

Nach der Einweihung auf der Deponie informierte sich die Delegation aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft im Wertheimer „Schlösschen“ über den Tauberland-Park, dessen Baubeginn unmittelbar bevorsteht.

Quelle: relatio

Plattling, 28.10.2009 - Mit dem Spatenstich am 7. Oktober 2009 für den Photovoltaik-Park Neuburg am Inn in der namensgleichen Gemeinde verstärkt die Solea AG ihre Präsenz im süddeutschen Raum. Bauherr des Projektes ist die CHORUS CleanTech Solar GmbH & Co. 2. KG, eine von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigte Münchener Publikumsfondsgesellschaft.

Am Spatenstich für das im Landkreis Passau gelegene Projekt nahmen Vertreter beider Gesellschaften sowie der Bürgermeister teil. Mit dem Solarkraftwerk Neuburg am Inn wird der Grundstein zu einer Reihe von gemeinsamen Projekten mit einem Umfang von mehr als insgesamt 15 MWp gelegt.

Für das Solar-Kraftwerk werden auf einer Fläche von 3,6 ha mehr als 7.600 Module des Typs Solea SM 175 verbaut. Für die feste Unterkonstruktion werden die bewährten Aufständerungssysteme und die Eindrehfundamente des Solea-Schwesterunternehmens PV-Eiwa Systemtechnik GmbH & Co. KG verwendet. Die DKB Bank Berlin ist federführender Finanzierungspartner des Projektes.

Die solare Energieerzeugung wird jährlich 1.380 Tonnen an klimaschädlichen Kohlendioxid vermeiden. Die erzeugte Energie wird in das Netz der E.ON Bayern eingespeist. Die vom Solarpark produzierte Elektrizität von voraussichtlich 1.400 Megawattstunden deckt den durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 350 Vier-Personen-Haushalten.

Quelle: Solea AG

Phoenix Solar AG

Sulzemoos 20.10.2009 - Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos, plant und errichtet in Frankreich ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Gesamtleistung von über 1,5 MW (Megawatt). Das Projekt wurde durch die E.ON Climate & Renewables GmbH in Auftrag gegeben.

Weltweit ist die E.ON Climate & Renewables für die Aktivitäten des E.ON-Konzerns im Bereich Erneuerbare Energien und Klimaschutz verantwortlich. Erst kürzlich wurde die französische Tochtergesellschaft Phoenix Solar SAS gegründet. Mit diesem Auftrag konnte ein weiterer Meilenstein beim Eintritt in einen der zukünftig wichtigsten europäischen Photovoltaikmärkte geschaffen werden.

In der Nähe von Le Lauzet  im Departement Alpes-de-Haute-Provence wird Phoenix Solar den 1,5 MW-Solarpark auf einem alpinen Südhang in ca. 1.000 m Höhe errichten.

Zum Einsatz kommen kristalline Solarmodule, die auf einer Fläche von etwa vier Hektar einen Energieertrag von rund zwei Millionen Kilowattstunden (kWh) jährlich produzieren werden. Das würde dem Verbrauch von 600 Haushalten entsprechen. Der Beginn des Projekts ist für Ende Oktober geplant. Noch in diesem Jahr soll das Projekt fertig gestellt und an das Stromnetz angeschlossen werden.

„Wir freuen uns sehr, unser erstes Megawatt-Projekt in Frankreich für die E.ON Climate & Renewables zu realisieren. Damit können wir unser Know-how und unsere langjährige Erfahrung im Bau von Solarparks im Megawattbereich auch in diesem für Phoenix Solar neuen Markt unter Beweis stellen,“ so der Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG, Dr. Andreas Hänel.

Quelle: Phoenix Solar AG

Ein fertiges Hightech-Dünnschicht-Solarmodul von Masdar PV kurz bevor es in der Produktion für den Versand verpackt wird.

Ichtershausen, 28. Oktober 2009 - Das heutige Richtfest für das 1 MW-Freiflächen-Solarkraftwerk in Erfurt stellt einen neuen Meilenstein für Masdar PV dar: Erst seit kurzem läuft die Produktion am Standort Ichtershausen auf Hochtouren, nun werden die innovativen Dünnschicht-Photovoltaik-Module für den Bau des ersten Solarkraftwerks installiert.

Bei diesem Projekt der Beton Fertigteilbau Erfurt (BFE), dem künftigen Betreiber des Kraftwerks, bilden die Solarmodule von Masdar das Herzstück der Anlage. Als Systemintegrator fungiert die in München ansässige Deutsche Solar Werke GmbH (DSW), die für die Umsetzung des Projekts und die anschließende Wartung der Anlage verantwortlich zeichnet. Inbetriebnahme und Netzanschluss des Kraftwerks am Standort Erfurt sollen noch im Jahr 2009 erfolgen.

Installiert wird die Solaranlage auf dem firmeneigenen Gelände der BFE. Insgesamt werden bis zum Netzanschluss in wenigen Wochen auf einer Fläche von rund 4 Hektar etwa 10.000 Dünnschicht-Solarmodule montiert. Der Betonfertigteilbauspezialist BFE nimmt durch den Bau dieses ersten Solarkraftwerks eine Vorreiterrolle im Freistaat Thüringen ein.

BFE-Geschäftsführer Michael Wißler erläutert: „Wir sind stolz darauf, diese Anlage gemeinsam mit unserem regionalen Partner Masdar PV errichten zu können. Neben der lokalen Verbundenheit waren insbesondere die finanzielle Stärke von Masdar und die damit einhergehende, langjährige Verlässlichkeit des Zulieferers von entscheidender Bedeutung für uns. Gepaart mit dem Qualitätssiegel Made in Germany und der führenden Technologie von Masdar PV haben wir den perfekten Partner für dieses Projekt gewonnen.“

Als Zulieferer übernimmt Masdar PV eine 20-jährige Garantie für die hohe Qualität der produzierten Solarmodule. Dies unterstreicht den Anspruch der Gesellschaft, als langfristiger und zuverlässiger Partner am Markt wahrgenommen zu werden.

„Wir sind hocherfreut, dieses erste Projekt hier vor Ort zu realisieren“, so Joachim Nell, verantwortlicher Geschäftsführer für den weltweiten Vertrieb, der die Vorteile der Masdar-Produkte erläutert: „Gleichzeitig stellt dies erst den Auftakt dar, denn unsere großflächigen Dünnschicht-Solarmodule sind hervorragend geeignet, um bei Aufdach- oder Freiflächenanlagen in Regionen mit diffusen Lichtverhältnissen zum Einsatz zu kommen!“

Michael Wißler ergänzt dazu: „Wir haben uns ganz bewusst für Dünnschicht-Module von Masdar PV entschieden, denn wir sind von der Leistungsfähigkeit der Technologie überzeugt. Ein positiver Nebeneffekt dieser Solarmodule ist, das wir dadurch sofort nach Fertigstellung das in dieser Jahreszeit schwächere Licht deutlich effektiver in elektrische Energie umwandeln können. Dies stärkt die Rendite unseres Projekts von Beginn an.“ Mit diesem Auftrag unterstreicht Masdar PV ihr Alleinstellungsmerkmal, derzeit das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis für Solarsysteme anbieten zu können.

Florian Schönberger, CTO der Deutschen Solar Werke GmbH, erklärt: „Wir sehen den Bau des PV-Kraftwerks als ein strategisches Projekt, das uns darin bestärkt, dass schlüsselfertige Komplettlösungen auch in großem Umfang gefragt sind. Natürlich erhoffen wir uns durch dieses Projekt Folgeaufträge auch über die Region hinaus und würden gern weitere Projekte zusammen mit Masdar PV realisieren.“

Quelle: Masdar PV

Conergy AG

Hamburg / Parma, 14. Oktober 2009. Die Conergy Gruppe baut auf den Messehallen im italienschen Parma eine der größten Aufdach-Solaranlagen des Stiefelstaates. Das 1,7 MW große Solar-System realisiert Conergy Italia im Auftrag der italienischen Messegesellschaft Fiera di Parma S.p.A. Conergy zeichnet als Generalübernehmer für Planung, Bau sowie die schlüsselfertige Übergabe der Anlage verantwortlich. Der Bau der Anlage, mit dem Conergy bereits begonnen hat, ist Teil der umfangreichen Erweiterung und Erneuerung der Messeanlagen.

Die Photovoltaik-Anlage mit etwa 23.121 Dünnschichtmodulen und sechs Conergy IPG 300k Zentralwechselrichtern wird auf dem 17.000 m2 großen Dach der Messehallen integriert. Eine Aluminiumkonstruktion für die Modulinstallation, die speziell für die Messe Parma hergestellt wird, ersetzt die derzeitige Fassade und damit auch die alte Asbest-Verkleidung. Für eine umfangreiche Überwachung und Ertragsdokumentation der Anlage sorgt das Conergy eigene Überwachungssystem Conergy SmartControl. Die intelligente Einbindung der Photovoltaikanlage in die Messedächer setzt so neue Maßstäbe in der architektonischen Integration von Großanlagen.

„Mit diesem ökologischen Vorzeigeprojekt für die Messe Parma hat Conergy Italia einen Meilenstein erreicht“, sagte Guiseppe Sofia, Geschäftsführer der Gesellschaft. „Die Photovoltaikanlage ist eine der größten Dachkonstruktionen in Italien und das bislang größte schlüsselfertige Projekt für Conergy Italia. Die Messegesellschaft Parma zeigt damit, wie wichtig ihr die Themen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit sind. Wir sind sicher, dass dadurch auch andere Unternehmen in Italien ihrem Beispiel folgen werden.“

Noch vor Jahresende will Conergy die Solaranlage fertig stellen. Ab dann profitieren ihre Betreiber nicht nur vom grünen Image: Die Anlage erzeugt künftig pro Jahr rund 1.900 Kilowattstunden sauberen Strom. Für die gleiche Stromerzeugung aus fossilen Quellen müssten 435 Tonnen Rohöl verbrannt werden, die die Atmosphäre mit jährlich rund 874 Tonnen Kohlendioxid belasten und das Weltklima weiter anheizen würden.

Darüber hinaus profitiert die Messe Parma auch von den attraktiven Einspeisetarifen in Italien. Die Anlage produziert mehr Strom als von der Messe selbst verbraucht werden kann. Den Überschuss speist die Messegesellschaft ins lokale Stromnetz ein; aufgrund des rechtzeitigen Fertigstellungdatums der Anlage damit noch zu den sehr lukrativen Tarifen des Jahres 2009.

Quelle: Conergy