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Anlagenbau

INGENTA erhält Genehmigung für Solarparks auf Sizilien

Starnberg/Palermo, 28.09.2009 - Das Photovoltaik-Unternehmen Ingenta gab heute bekannt, dass das Unternehmen die Genehmigung (Autorizzazione Unica) zur Installation und Inbetriebnahme von jeweils zwei 3 MW Sonnenkraftwerken erhalten hat.

Ingenta entwickelt und projektiert die Projekte inklusive der Generalunternehmerverträge, der Finanzierung sowie dem Stromverkauf und veräußert diese an vorgemerkte institutionelle Investoren. Für die Projekte werden aktuell die Generalunternehmer- und Finanzierungsverträge verhandelt.

Darüber hinaus baut Ingenta derzeit Strukturen und Partnerschaften auf, welche es ermöglichen die Kraftwerke zu errichten und erst nach Inbetriebnahme mit nachgewiesener Performance zu verkaufen. Eventuell werden die genannten Projekte bereits im Rahmen dieser Partnerschaft umgesetzt.

Benedikt Struppler, geschäftsführerender Gesellschafter der Ingenta GmbH sagte dazu: "Ausschlaggebend für den Entwicklungserfolg waren unser Netzwerk vor Ort und unsere langjährige Italienerfahrung“. Sibu Aminian, Geschäftsführer, ergänzte: „Wir realisieren diese Projekte für konservative Investoren mit Premium-Komponenten erstrangiger Hersteller und bieten dennoch sehr attraktive Renditen“. Ingenta rechnet in den nächsten Monaten mit dem Baurecht für weitere Megawatt-Projekte. Damit bekennt sich die Gesellschaft zu dem Investitionsstandort Italien und belegt ihr Engagement für eine umweltfreundliche und nachhaltige Stromerzeugung.

Quelle: Ingenta GmbH

Die Solarparks in Brüx (1 MW) und Mittelwasungen (2,4 MW) bei Neustadt im Landkreis Coburg können gebaut werden. Denn die Bürger haben sich eindeutig für Solar-Anlagen auf Freiflächen entschieden. 12.261 Wahlberechtigte gingen am Sonntag zur Bundestagswahl und konnten gleichzeitig über zwei Bürgerentscheide abstimmen.

8.252 Neustädter nahmen an der Abstimmung teil (67,30 Prozent): über das von zwei ÖDP-Stadt- und Kreisräten initiierte Bürgerbegehren gegen Solarfelder und über das Ratsbegehren für Solarfelder und Arbeitsplätze. Bei der entscheidenden Stichfrage haben 5.481 Bürger (74,59 Prozent) für den Bau der Photovoltaik-Felder gestimmt.

Eindeutiges Signal für Solarparks in der Freifläche

Bei der Gehrlicher Solar AG ist man froh über die eindeutige demokratische Entscheidung am Standort Neustadt: „Die Bürger haben im Rahmen eines demokratischen Verfahrens ein eindeutiges Signal für Solarparks in der Freifläche gesetzt. Gleichwohl nehmen wir die Vorbehalte von Anwohnern sehr ernst“, sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Gehrlicher, der das überzeugende Ergebnis auf die intensiven, teilweise auch kontrovers geführten Diskussionen im Vorfeld sowie auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den politischen Verantwortlichen in Neustadt zurück führt: „Wir danken vor allem Oberbürgermeister Frank Rebhan, den Stadträten aller Fraktionen sowie den Mandatsträgern auf Landes- und Bundesebene für die großartige Unterstützung.“

Schritt in die richtige Richtung

Mit ihrem Votum haben die Neustadter einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Denn Gehrlicher Solar ist mit derzeit 68 Mitarbeitern am Standtort Neustadt vertreten und wächst weiter: „Die Solarenergie gehört zu den Technologien mit Zukunft. Wir haben mit Gehrlicher ein Unternehmen in der Region, das Arbeitsplätze schafft und uns darin unterstützt im Landkreis eine umweltschonende Energieversorgung aufzubauen. Darauf sind wir stolz“, sagt Oberbürgermeister Frank Rebhan.

Quelle: Gehrlicher Solar AG

Mehr als 4.500 Solar-Module der norwegischen Firma Renewable Energy Company (REC) wurden auf dem Dach des neuen Logistikzentrums von Hugo Boss in Metzingen installiert. Die 22.000 Quadratmeter große Solarstrom-Anlage gehört zu den größten und leistungsfähigsten Deutschlands auf einem Dach.

Die Jahreskapazität liegt bei etwa 1 Millionen Kilowattstunden erzeugter Solarenergie. Damit können Treibhausgasemissionen um 540 Tonnen reduziert werden. RECs Geschäft im Marktsegment der kommerziellen Photovoltaikanlagen steigt stetig aufgrund wachsenden Interesses an Solarenergie bei internationalen Unternehmen.

Die Installation der Anlage in Metzingen realisierte das deutsche Partnerunternehmen von REC, Goldbeck, ein großes Bauunternehmen, das auf Dachphotovoltaikanlagen für die Industrie und ebenerdige Photovoltaik-Anlagen spezialisiert ist.

„Wir sind stolz darauf, dass Hugo Boss die hochleistungsfähigen Solarmodule von REC zur Stromversorgung seines neuen Logistikzentrums ausgewählt hat und dass wir bei diesem Projekt mit Goldbeck zusammen arbeiten konnten“, erklärt John Andersen Jr, geschäftsführender Vizepräsident REC Solar und leitender Geschäftsführer der REC-Gruppe.

„Der Bau der Solaranlage in Metzingen zeigt, dass Dachphotovoltaikanlagen immer interessanter für Unternehmen werden“. Joachim Goldbeck, Geschäftsführer von Goldbeck, ergänzt: „In der Industrie ist mittlerweile wohl bekannt, dass attraktive Angebote sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch-nachhaltig sein können.

Dies schließt sich heute nicht mehr aus. Wir stellen fest, dass immer mehr internationale Unternehmen sich für Solarenergie interessieren. Dabei möchten wir auch künftig mit REC zusammenarbeiten. REC hat sich als qualitätsbewusster und zuverlässiger Partner erwiesen.“

Quelle: REC

Im Auftrag der Stadtwerke Freising lieferte Isofoton S.A., der größte Solarmodul- und -zellhersteller Spaniens, mehr als 2.200 monokristalline Photovoltaik-Module, um diese an der A 92 bei Freising als solare Schallschutzwand zu installieren. Die freistehende Anlage in der Nähe des Münchner Flughafens, genannt PV Soundless Barrier, hat eine Gesamtleistung von 600 Kilowatt. Mitte September wurde das letzte Modul installiert und das Modernisierungsprojekt abgeschlossen.

Photovoltaikanlage BAB 92 bei Freising

„Wir haben Isofoton beauftragt, Solar-Module zu liefern um die bereits bestehende Solaranlage zu erweitern und sie mit Isofoton Modulen neuester Technologie zu modernisieren. Damit erwarten wir eine Maximierung des Ertrages", sagt Andreas Voigt, Geschäftsführer der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH. Je nach Sonneneinstrahlung gehen die Betreiber von einem jährlichen Ertrag zwischen 500.000 und 600.000 Kilowattstunden aus. Damit könnten bis zu 180 Haushalte versorgt werden. Durch die Nutzung der umweltfreundlichen Energie können jährlich mehr als 550 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.

Neben Aspekten der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes trugen auch soziale Gesichtspunkte zur Entscheidung für die Investition bei. Denn das hohe Verkehrsaufkommen auf der A 92, bedingt durch die Nähe zum Münchner Flughafen, sorgt rund um die Uhr für einen konstanten Lärmpegel. Damit profitieren von der 1,2 Kilometer langen Anlage auch die etwa 45.000 Einwohner der Stadt Freising.

Quelle: Isofoton

Mit 18 nachgeführten Photovoltaik-Anlagen und drei starren Solar-Modulflächen entsteht bei Radelstetten auf der Schwäbischen Alb ein leistungsfähiger Solarpark. Die Betreiber der Anlage setzen dabei auf die bewährte Solarus®-Technik von Eggert aus Oberstadion.

Wo noch vor wenigen Jahren zig Tonnen Munition lagerten, werden in Kürze tausende Kilowattstunden Strom produziert. Auf 21 der 39 Bunker des ehemaligen Munitionsdepots in Radelstetten entsteht bis zum Jahresende ein Solarkraftwerk mit rund einem Megawatt Spitzenleistung. „Mit dem Solarpark produzieren wir in einem normalen Jahr rund 1300 Megawattstunden saubere Energie,“ so Karl Schmid von der SolEP GmbH in Treffelhausen. Mit dem Strom können gut 300 durchschnittliche Vierpersonenhaushalte versorgt werden.

Einen entscheidenden Beitrag zu dieser enormen Kapazität leisten dabei die Nachführanlagen aus Oberstadion: Mit Solarus-Technik lohnt sich der Einsatz von Photovoltaik auch in weniger ertragsstarken Gebieten. Durch die Nachführung wird rund 30 % mehr Strom erzeugt als durch starre Anlagen. Die solide und wartungsarme Technik, die intelligente Steuerung sowie das webbasierte Überwachungssystem für die Anlagen haben schließlich den Ausschlag für die Solarpioniere aus Oberstadion gegeben. Überzeugend war dabei auch die Erfahrung aus über 150 erfolgreich realisierten Solarus-Projekten.

Spätestens im November dieses Jahres soll die Anlage ans Netz. Für Eggert bedeutet dies, dass die Solarus-Anlagen bis Mitte Oktober stehen müssen. Bis dahin muss Eggert rund 100 Tonnen Stahl verarbeiten, liefern und montieren, die Steuerung muss eingerichtet und ein reibungsloser Ablauf sichergestellt werden.

Eine Herausforderung, die für das eingespielte Team problemlos zu meistern ist: „Wir arbeiten präzise, termingerecht und verlässlich“ so Ferdinand Eggert, Inhaber und Geschäftsführer, „das müssen unsere Kunden immer erwarten dürfen und das ist hier nicht anders. Schließlich ist das der größte Solarpark, den wir derzeit in Deutschland bauen.“

Die ehemaligen Bunker der Militäranlage werden mit den Solarus-Anlagen „überdacht“ und können so für weitere Zwecke genutzt werden. Damit hat das ehemalige Militärgelände bei Lonsee zu einem innovativen Solarpark entwickelt, der schon in wenigen Wochen Klimafreundlichen Strom produziert.

Quelle: Solarus