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Anlagenbau

DEGERenergie

Horb a.N./Leipzig, 13. Oktober 2009. DEGERenergie bestückt den neuen Solarpark der Projektgesellschaft Green Energy 3000 GmbH. Im bayerischen Schnaittenbach nahe Amberg installiert Green Energy 3000 in den kommenden Wochen auf einer Fläche von etwa 13 Hektar 159 Nachführsysteme vom Typ DEGERtraker 7000NT. Die Investitionssumme für den „Solarpark Schnaittenbach“ beträgt etwa fünf Millionen Euro.

Nach zweijähriger Planungszeit und mit intensiver Unterstützung der dortigen Gemeinde hat das Leipziger Unternehmen Green Energy 3000 GmbH Anfang September den Bau des „Solarparks Schnaittenbach“ gestartet. Die 159 Nachführsysteme von DEGERenergie, so genannte Solartracker, die hier zum Einsatz kommen, tragen jeweils 34 beziehungsweise 42 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von etwa 50 Quadratmetern pro Solartracker.

„Die Systeme von DEGERenergie haben die optimale Größe, lassen sich gut einsetzen und vermarkten“, erklärt Green Energy Projektleiter Dirk Keuerleber. „Und sie sorgen für höhere Erträge als starr installierte Systeme.“ Entscheidend dabei: Das von DEGERenergie entwickelte, patentierte Steuermodul DEGERconecter, mit dem jeder DEGERtraker ausgestattet ist, richtet die Solarmodule immer nach der hellsten Stelle aus. Dadurch erzielen die sensorgesteuerten Systeme von DEGERenergie bis zu 46 Prozent Mehrertrag als statisch installierte Solarmodule. Dies zeigt die langjährige Praxis von DEGERenergie, untermauert durch aktuelle Vergleichsrechnungen des spanischen Solarparkbetreibers Picanda Solar.

Der „Solarpark Schnaittenbach“ soll noch in diesem Jahr, spätestens am 31. Dezember 2009, in Betrieb genommen werden. Es ist der vierte Solarpark dieser Art, den die Green Energy 3000 GmbH errichtet. Das Unternehmen hat bereits Solarparks in Penig (Sachsen) mit 118, in Workerszell (Bayern) mit 270 und in Kallmünz (Bayern) mit 138 Solartrackern errichtet. Der Bau des „Solarparks Kallmünz“, 30 Kilometer nordwestlich von Regensburg, wurde im August abgeschlossen. Die 138 Solartracker, die dort installiert sind, werden jährlich knapp 1,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom produzieren und dabei knapp 900 Tonnen CO2 einsparen.

Quelle: DEGERenergie

INGENTA erhält Genehmigung für Solarparks auf Sizilien

Starnberg/Palermo, 28.09.2009 - Das Photovoltaik-Unternehmen Ingenta gab heute bekannt, dass das Unternehmen die Genehmigung (Autorizzazione Unica) zur Installation und Inbetriebnahme von jeweils zwei 3 MW Sonnenkraftwerken erhalten hat.

Ingenta entwickelt und projektiert die Projekte inklusive der Generalunternehmerverträge, der Finanzierung sowie dem Stromverkauf und veräußert diese an vorgemerkte institutionelle Investoren. Für die Projekte werden aktuell die Generalunternehmer- und Finanzierungsverträge verhandelt.

Darüber hinaus baut Ingenta derzeit Strukturen und Partnerschaften auf, welche es ermöglichen die Kraftwerke zu errichten und erst nach Inbetriebnahme mit nachgewiesener Performance zu verkaufen. Eventuell werden die genannten Projekte bereits im Rahmen dieser Partnerschaft umgesetzt.

Benedikt Struppler, geschäftsführerender Gesellschafter der Ingenta GmbH sagte dazu: "Ausschlaggebend für den Entwicklungserfolg waren unser Netzwerk vor Ort und unsere langjährige Italienerfahrung“. Sibu Aminian, Geschäftsführer, ergänzte: „Wir realisieren diese Projekte für konservative Investoren mit Premium-Komponenten erstrangiger Hersteller und bieten dennoch sehr attraktive Renditen“. Ingenta rechnet in den nächsten Monaten mit dem Baurecht für weitere Megawatt-Projekte. Damit bekennt sich die Gesellschaft zu dem Investitionsstandort Italien und belegt ihr Engagement für eine umweltfreundliche und nachhaltige Stromerzeugung.

Quelle: Ingenta GmbH

Im Auftrag der Stadtwerke Freising lieferte Isofoton S.A., der größte Solarmodul- und -zellhersteller Spaniens, mehr als 2.200 monokristalline Photovoltaik-Module, um diese an der A 92 bei Freising als solare Schallschutzwand zu installieren. Die freistehende Anlage in der Nähe des Münchner Flughafens, genannt PV Soundless Barrier, hat eine Gesamtleistung von 600 Kilowatt. Mitte September wurde das letzte Modul installiert und das Modernisierungsprojekt abgeschlossen.

Photovoltaikanlage BAB 92 bei Freising

„Wir haben Isofoton beauftragt, Solar-Module zu liefern um die bereits bestehende Solaranlage zu erweitern und sie mit Isofoton Modulen neuester Technologie zu modernisieren. Damit erwarten wir eine Maximierung des Ertrages", sagt Andreas Voigt, Geschäftsführer der Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH. Je nach Sonneneinstrahlung gehen die Betreiber von einem jährlichen Ertrag zwischen 500.000 und 600.000 Kilowattstunden aus. Damit könnten bis zu 180 Haushalte versorgt werden. Durch die Nutzung der umweltfreundlichen Energie können jährlich mehr als 550 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.

Neben Aspekten der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes trugen auch soziale Gesichtspunkte zur Entscheidung für die Investition bei. Denn das hohe Verkehrsaufkommen auf der A 92, bedingt durch die Nähe zum Münchner Flughafen, sorgt rund um die Uhr für einen konstanten Lärmpegel. Damit profitieren von der 1,2 Kilometer langen Anlage auch die etwa 45.000 Einwohner der Stadt Freising.

Quelle: Isofoton

Die Solarparks in Brüx (1 MW) und Mittelwasungen (2,4 MW) bei Neustadt im Landkreis Coburg können gebaut werden. Denn die Bürger haben sich eindeutig für Solar-Anlagen auf Freiflächen entschieden. 12.261 Wahlberechtigte gingen am Sonntag zur Bundestagswahl und konnten gleichzeitig über zwei Bürgerentscheide abstimmen.

8.252 Neustädter nahmen an der Abstimmung teil (67,30 Prozent): über das von zwei ÖDP-Stadt- und Kreisräten initiierte Bürgerbegehren gegen Solarfelder und über das Ratsbegehren für Solarfelder und Arbeitsplätze. Bei der entscheidenden Stichfrage haben 5.481 Bürger (74,59 Prozent) für den Bau der Photovoltaik-Felder gestimmt.

Eindeutiges Signal für Solarparks in der Freifläche

Bei der Gehrlicher Solar AG ist man froh über die eindeutige demokratische Entscheidung am Standort Neustadt: „Die Bürger haben im Rahmen eines demokratischen Verfahrens ein eindeutiges Signal für Solarparks in der Freifläche gesetzt. Gleichwohl nehmen wir die Vorbehalte von Anwohnern sehr ernst“, sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Gehrlicher, der das überzeugende Ergebnis auf die intensiven, teilweise auch kontrovers geführten Diskussionen im Vorfeld sowie auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den politischen Verantwortlichen in Neustadt zurück führt: „Wir danken vor allem Oberbürgermeister Frank Rebhan, den Stadträten aller Fraktionen sowie den Mandatsträgern auf Landes- und Bundesebene für die großartige Unterstützung.“

Schritt in die richtige Richtung

Mit ihrem Votum haben die Neustadter einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Denn Gehrlicher Solar ist mit derzeit 68 Mitarbeitern am Standtort Neustadt vertreten und wächst weiter: „Die Solarenergie gehört zu den Technologien mit Zukunft. Wir haben mit Gehrlicher ein Unternehmen in der Region, das Arbeitsplätze schafft und uns darin unterstützt im Landkreis eine umweltschonende Energieversorgung aufzubauen. Darauf sind wir stolz“, sagt Oberbürgermeister Frank Rebhan.

Quelle: Gehrlicher Solar AG

Mehr als 4.500 Solar-Module der norwegischen Firma Renewable Energy Company (REC) wurden auf dem Dach des neuen Logistikzentrums von Hugo Boss in Metzingen installiert. Die 22.000 Quadratmeter große Solarstrom-Anlage gehört zu den größten und leistungsfähigsten Deutschlands auf einem Dach.

Die Jahreskapazität liegt bei etwa 1 Millionen Kilowattstunden erzeugter Solarenergie. Damit können Treibhausgasemissionen um 540 Tonnen reduziert werden. RECs Geschäft im Marktsegment der kommerziellen Photovoltaikanlagen steigt stetig aufgrund wachsenden Interesses an Solarenergie bei internationalen Unternehmen.

Die Installation der Anlage in Metzingen realisierte das deutsche Partnerunternehmen von REC, Goldbeck, ein großes Bauunternehmen, das auf Dachphotovoltaikanlagen für die Industrie und ebenerdige Photovoltaik-Anlagen spezialisiert ist.

„Wir sind stolz darauf, dass Hugo Boss die hochleistungsfähigen Solarmodule von REC zur Stromversorgung seines neuen Logistikzentrums ausgewählt hat und dass wir bei diesem Projekt mit Goldbeck zusammen arbeiten konnten“, erklärt John Andersen Jr, geschäftsführender Vizepräsident REC Solar und leitender Geschäftsführer der REC-Gruppe.

„Der Bau der Solaranlage in Metzingen zeigt, dass Dachphotovoltaikanlagen immer interessanter für Unternehmen werden“. Joachim Goldbeck, Geschäftsführer von Goldbeck, ergänzt: „In der Industrie ist mittlerweile wohl bekannt, dass attraktive Angebote sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch-nachhaltig sein können.

Dies schließt sich heute nicht mehr aus. Wir stellen fest, dass immer mehr internationale Unternehmen sich für Solarenergie interessieren. Dabei möchten wir auch künftig mit REC zusammenarbeiten. REC hat sich als qualitätsbewusster und zuverlässiger Partner erwiesen.“

Quelle: REC