photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Anlagenbau

Die MAGE SOLAR GMBH, ein Unternehmen der weltweit agierenden MAGE GROUP, gibt heute die Unterzeichnung eines 1,2 MW Auftrages in Belgien bekannt. Geplant ist das Projekt in der Region Flandern und wird in zwei Bauphasen realisiert.

Im ersten Bauabschnitt werden zunächst 2.396 polykristalline MAGE POWERTEC Plus Solar-Module (225 W) zusammen mit dem MAGE SAFETEC Montagesystem verbaut. Im letzten Bauabschnitt folgen 3.220 weitere Solar-Module ebenfalls mit einer Leistung von je 225 Watt. Neben den eigenen leistungsstarken Qualitätskomponenten kommen Fronius Wechselrichter zum Einsatz.

„Wir sind auf dem deutschen Markt sehr präsent und bauen zeitgleich unser Geschäft weltweit aus“, erklärt Norbert Philipp, Geschäftsführer der MAGE SOLAR GMBH. „Mit dem Eintritt in den belgischen Markt setzen wir konsequent unsere Internationalisierungs-Strategie um und stärken gleichzeitig die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens in der Zukunft.“

Besondere Bedeutung kommt diesem Projekt aus ökologischer Sicht zu. Investor ist der Betreiber einer Anlage zur Reinigung kontaminierter Erde und Schutt. Mit den Photovoltaik-Anlagen soll der gesamte Strombedarf der Reinigungsanlage gedeckt werden, weshalb das Projekt auf maximale Leistung ausgelegt wurde. Durch die hohe Leistungsklasse der MAGE POWERTEC Module kann auf weniger Fläche ein größerer Stromertrag erzielt werden.

Quelle: MAGE SOLAR GMBH

Norddeutschlands größter Solarpark wächst in Rekordzeit: Die Conergy Deutschland GmbH treibt die Bauarbeiten für den 4,2 Megawatt großen Solarpark in Hörup bei Flensburg planmäßig voran.

Das Hamburger Solarunternehmen installierte seit Baubeginn im August mehr als zwei Drittel der rund 56.000 zu verbauenden Dünnschichtmodule. Auch alle Gestellpfosten und zwei Drittel der Gestellsysteme sind bereits montiert, so dass der Park im Dezember fristgerecht ans Netz gehen kann. „Hörup ist ein Leuchtturmprojekt mit Signalwirkung für die ganze Region“, kommentiert Conergy Deutschland-Chef Norbert Apfel. „Der Norden erwärmt sich zusehends für den Einsatz von Solarstrom. Wir verzeichnen aktuell einen Anstieg der Nachfrage für Solarsysteme, da immer mehr Investoren erkennen: PV lohnt sich, und zwar überall in Deutschland.“

Kieler Wirtschaftsminister Dr. Biel: „Solarstrom soll in Schleswig-Holstein weiter wachsen“

Gerade das Bundesland Schleswig-Holstein zeichnet sich durch weitläufige Freiflächen, ausreichend verfügbares Ackerland und viele geeignete Scheunendächer in der Landwirtschaft aus – und ist daher prädestiniert für den Einsatz von Photovoltaik. „Auch Schleswig-Holstein als Land zwischen den Meeren hat eine beachtliche Sonnenstundenzahl, so dass auch Solarstrom und –wärme effektiv genutzt werden.

Deshalb soll im Windland Schleswig-Holstein auch der Solarstrom kontinuierlich weiter wachsen“, betont Dr. Jörn Biel, für die Energiepolitik zuständiger Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr in Kiel. Auch die Investoren des Parks stammen aus der Landwirtschaft und sind von der Zukunftsfähigkeit der Solartechnologie überzeugt: „Klimaschutz beginnt lokal, vor der eigenen Haustür“, sagt Investor Stephan Johannsen. „Mit dem neuen Solarpark leisten wir einen wichtigen Beitrag zum notwendigen Ausbau der heimischen und regenerativen Solarenergie. Ein Projekt mit vielen Gewinnern: Denn vom Anlagenbetrieb profitieren nicht nur die Betreiber, sondern auch die beteiligten Bürger und ihre Kinder – und natürlich die Umwelt“, betont Johannsen.

Marktbeobachter rechnen damit, dass die Photovoltaik in den kommenden Jahren in der Landwirtschaft auch nördlich des Mains zum Einsatz kommen wird. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar, bestätigt: „Der Ausbau von Solarstrom in Deutschland gewinnt immer weiter an Fahrt. Das nördlichste Bundesland macht da keine Ausnahme.

Rund 100.000 Megawattstunden produzierter Sonnenstrom in 2008 zeigen das. Wenn vor allem Landwirte jetzt verstärkt Solarstrom nachfragen, ist das ein aussagefähiger Indikator für den gesamten Solarstrommarkt. Diese Kundengruppe investiert traditionell nur bei einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis.“

Seit Jahresbeginn sind die Preise für Solarmodule um rund 30 Prozent gefallen – das macht Photovoltaik für Hausbesitzer, Energiewirte und Parkbetreiber noch attraktiver. Auch im hohen Norden verspricht der Strom aus der Sonne sichere Renditen zwischen 5-12 Prozent. „Wir sind stolz, mit dem Megawatt-Projekt in Hörup zur Spitze der weltweiten Systementwickler im Bereich Photovoltaik zu gehören“, sagt Norbert Apfel.

Conergy Installateure verbauen hier insgesamt 55.818 Dünnschichtmodule, die auf 33.490 laufenden Metern maßgeschneiderter Gestellsysteme des Typs Conergy Linea aufgestellt und mit 15 Wechselrichtern der Serie Conergy IPG 280 verbunden werden. Die Anlage produziert jährlich über vier Millionen Kilowattstunden sauberen Strom und wird über 2.000 Haushalte in Hörup und Umgebung ganzjährig versorgen. Das Plus für die Umwelt: Über die 20-jährige Laufzeit spart die Anlage CO2-Emissionen ich Höhe von mehr als 60.000 Tonnen ein.

Quelle: Conergy Deutschland GmbH

Die a+f GmbH baut ihre Marktposition in Italien zunehmend aus. Das Solar-Unternehmen aus Würzburg hat erneut einen "SunCarrier"-Großauftrag von über 36,0 Mio Euro erhalten.

Im Auftrag eines in Deutschland ansässigen Investors, errichtet a+f in Foggia in der Region Apulien acht "SunCarrier"-Solarparks auf einer Fläche von 33 Hektar - das entspricht der Größe von etwa 46 Fußballfeldern. Die installierte Leistung des Photovoltaik-Parks reicht aus, um 3.800 Vier-Personen-Haushalte jährlich mit Strom zu versorgen.

"Der italienische Markt erweist sich weiterhin als erfolgreich und zukunftsträchtig", sagt Thomas Petsch, Geschäftsführer der a+f GmbH. Das GILDEMEISTER-Unternehmen wird seine Aktivitäten in Italien ausbauen und steht bereits in konkreten Verhandlungen über weitere Projekte.

"Unser Hauptaugenmerk liegt derzeit auf Südeuropa. Den wachsenden US-amerikanischen Markt gehen wir zeitnah an", so Petsch. In Indien wird a+f "SunCarrier"-Einzelanlagen errichten. Um die Wirkungskraft der Sonne auch in äquatornahen Regionen - insbesondere im Nahen Osten - optimal zu nutzen, wurde das Nachführsystem "SkyCarrier" entwickelt. Derzeit entsteht eine Referenzanlage in Dubai.

Bei der Umsetzung seiner internationalen "SunCarrier"-Marktstrategie profitiert die a+f GmbH von dem weltweit flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetz des GILDEMEISTER-Konzerns.

Quelle: GILDEMEISTER

Mit 18 nachgeführten Solar-Anlagen und drei starren Modulflächen entsteht bei Radelstetten auf der Schwäbischen Alb ein leistungsfähiger Solarpark. Die Betreiber der Anlage setzen dabei auf die bewährte Solarus®-Technik von Eggert aus Oberstadion.

Wo noch vor wenigen Jahren zig Tonnen Munition lagerten, werden in Kürze tausende Kilowattstunden Strom produziert. Auf 21 der 39 Bunker des ehemaligen Munitionsdepots der Bundeswehr in Radelstetten entstehen bis zum Jahresende Photovoltaik-Anlagen mit rund einem Megawatt Spitzenleistung. „Mit dem Solarpark produzieren wir in einem normalen Jahr rund 1.300 Megawattstunden saubere Energie,“ so Karl Schmid von der SolEP GmbH in Treffelhausen. Mit dem Strom können gut 300 durchschnittliche Vierpersonenhaushalte versorgt werden.

Einen entscheidenden Beitrag zu dieser enormen Kapazität leisten dabei die Nachführanlagen aus Oberstadion: Mit Solarus-Technik lohnt sich der Einsatz von Photovoltaik auch in weniger ertragsstarken Gebieten. Durch die Nachführung wird rund 30 % mehr Strom erzeugt als durch starre Anlagen.

Die solide und wartungsarme Technik, die intelligente Steuerung sowie das webbasierte Überwachungssystem für die Anlagen haben schließlich den Ausschlag für die Solarpioniere aus Oberstadion gegeben. Überzeugend war dabei auch die Erfahrung aus über 150 erfolgreich realisierten Solarus-Projekten.

Spätestens im November dieses Jahres soll die Anlage ans Netz. Für Eggert bedeutet dies, dass die Solarus-Anlagen bis Mitte Oktober stehen müssen. Bis dahin muss Eggert rund 100 Tonnen Stahl verarbeiten, liefern und montieren, die Steuerung muss eingerichtet und ein reibungsloser Ablauf sichergestellt werden.

Eine Herausforderung, die für das eingespielte Team problemlos zu meistern ist: „Wir arbeiten präzise, termingerecht und verlässlich“ so Ferdinand Eggert, Inhaber und Geschäftsführer, „das müssen unsere Kunden immer erwarten dürfen und das ist hier nicht anders. Schließlich ist das der größte Solarpark, den wir derzeit in Deutschland bauen.“

Die ehemaligen Bunker der Militäranlage werden mit den Solarus-Anlagen „überdacht“ und können so für weitere Zwecke genutzt werden. Damit hat das ehemalige Militärgelände bei Lonsee zu einem innovativen Solarpark entwickelt, der einen beträchtlichen Teil zum lokalen Klimaschutz beiträgt.

Quelle: Solarus

Mit dem Spatenstich am 21.09.2009 in der Provinz Bari, Region Puglia, Süditalien, begeht die Solea AG in Zusammenarbeit mit den Partnern ON-OFF/Western Co. den Markteintritt in Italien.

Das Solarkraftwerk auf einer Fläche von 20 ha leistet über 4 Teileinheiten 3,83 MWp. Die Bauzeit wird voraussichtlich 11 Wochen betragen. Die Anlage soll noch in diesem Jahr ans Netz gehen.

Das Aufständerungssystem und die Erddübel stammen aus dem Hause des Schwesterbetriebs PV-Eiwa Systemtechnik GmbH & Co.KG. Die einachsige Nachführung von Western Co wurde speziell modifiziert, sodass sich die Anlage an die örtlichen Gegebenheiten anpasst und damit den Ertrag optimiert.

Mit dem Solarkraftwerk sollen pro Jahr mehr als 5.360 Megawattstunden Elektrizität erzeugt werden. Mit Hilfe der umweltfreundlichen Technologie werden jährlich 5.300 Tonnen an Kohlendioxid vermieden. Mit der solaren Energieerzeugung wird der durchschnittliche Strombedarf von mehr als 1.340 Vier-Personen-Haushalten gedeckt.

Quelle: Solea AG