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Anlagenbau

Norddeutschlands größter Solarpark wächst in Rekordzeit: Die Conergy Deutschland GmbH treibt die Bauarbeiten für den 4,2 Megawatt großen Solarpark in Hörup bei Flensburg planmäßig voran.

Das Hamburger Solarunternehmen installierte seit Baubeginn im August mehr als zwei Drittel der rund 56.000 zu verbauenden Dünnschichtmodule. Auch alle Gestellpfosten und zwei Drittel der Gestellsysteme sind bereits montiert, so dass der Park im Dezember fristgerecht ans Netz gehen kann. „Hörup ist ein Leuchtturmprojekt mit Signalwirkung für die ganze Region“, kommentiert Conergy Deutschland-Chef Norbert Apfel. „Der Norden erwärmt sich zusehends für den Einsatz von Solarstrom. Wir verzeichnen aktuell einen Anstieg der Nachfrage für Solarsysteme, da immer mehr Investoren erkennen: PV lohnt sich, und zwar überall in Deutschland.“

Kieler Wirtschaftsminister Dr. Biel: „Solarstrom soll in Schleswig-Holstein weiter wachsen“

Gerade das Bundesland Schleswig-Holstein zeichnet sich durch weitläufige Freiflächen, ausreichend verfügbares Ackerland und viele geeignete Scheunendächer in der Landwirtschaft aus – und ist daher prädestiniert für den Einsatz von Photovoltaik. „Auch Schleswig-Holstein als Land zwischen den Meeren hat eine beachtliche Sonnenstundenzahl, so dass auch Solarstrom und –wärme effektiv genutzt werden.

Deshalb soll im Windland Schleswig-Holstein auch der Solarstrom kontinuierlich weiter wachsen“, betont Dr. Jörn Biel, für die Energiepolitik zuständiger Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr in Kiel. Auch die Investoren des Parks stammen aus der Landwirtschaft und sind von der Zukunftsfähigkeit der Solartechnologie überzeugt: „Klimaschutz beginnt lokal, vor der eigenen Haustür“, sagt Investor Stephan Johannsen. „Mit dem neuen Solarpark leisten wir einen wichtigen Beitrag zum notwendigen Ausbau der heimischen und regenerativen Solarenergie. Ein Projekt mit vielen Gewinnern: Denn vom Anlagenbetrieb profitieren nicht nur die Betreiber, sondern auch die beteiligten Bürger und ihre Kinder – und natürlich die Umwelt“, betont Johannsen.

Marktbeobachter rechnen damit, dass die Photovoltaik in den kommenden Jahren in der Landwirtschaft auch nördlich des Mains zum Einsatz kommen wird. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar, bestätigt: „Der Ausbau von Solarstrom in Deutschland gewinnt immer weiter an Fahrt. Das nördlichste Bundesland macht da keine Ausnahme.

Rund 100.000 Megawattstunden produzierter Sonnenstrom in 2008 zeigen das. Wenn vor allem Landwirte jetzt verstärkt Solarstrom nachfragen, ist das ein aussagefähiger Indikator für den gesamten Solarstrommarkt. Diese Kundengruppe investiert traditionell nur bei einem günstigen Preis-Leistungsverhältnis.“

Seit Jahresbeginn sind die Preise für Solarmodule um rund 30 Prozent gefallen – das macht Photovoltaik für Hausbesitzer, Energiewirte und Parkbetreiber noch attraktiver. Auch im hohen Norden verspricht der Strom aus der Sonne sichere Renditen zwischen 5-12 Prozent. „Wir sind stolz, mit dem Megawatt-Projekt in Hörup zur Spitze der weltweiten Systementwickler im Bereich Photovoltaik zu gehören“, sagt Norbert Apfel.

Conergy Installateure verbauen hier insgesamt 55.818 Dünnschichtmodule, die auf 33.490 laufenden Metern maßgeschneiderter Gestellsysteme des Typs Conergy Linea aufgestellt und mit 15 Wechselrichtern der Serie Conergy IPG 280 verbunden werden. Die Anlage produziert jährlich über vier Millionen Kilowattstunden sauberen Strom und wird über 2.000 Haushalte in Hörup und Umgebung ganzjährig versorgen. Das Plus für die Umwelt: Über die 20-jährige Laufzeit spart die Anlage CO2-Emissionen ich Höhe von mehr als 60.000 Tonnen ein.

Quelle: Conergy Deutschland GmbH

Mit 18 nachgeführten Solar-Anlagen und drei starren Modulflächen entsteht bei Radelstetten auf der Schwäbischen Alb ein leistungsfähiger Solarpark. Die Betreiber der Anlage setzen dabei auf die bewährte Solarus®-Technik von Eggert aus Oberstadion.

Wo noch vor wenigen Jahren zig Tonnen Munition lagerten, werden in Kürze tausende Kilowattstunden Strom produziert. Auf 21 der 39 Bunker des ehemaligen Munitionsdepots der Bundeswehr in Radelstetten entstehen bis zum Jahresende Photovoltaik-Anlagen mit rund einem Megawatt Spitzenleistung. „Mit dem Solarpark produzieren wir in einem normalen Jahr rund 1.300 Megawattstunden saubere Energie,“ so Karl Schmid von der SolEP GmbH in Treffelhausen. Mit dem Strom können gut 300 durchschnittliche Vierpersonenhaushalte versorgt werden.

Einen entscheidenden Beitrag zu dieser enormen Kapazität leisten dabei die Nachführanlagen aus Oberstadion: Mit Solarus-Technik lohnt sich der Einsatz von Photovoltaik auch in weniger ertragsstarken Gebieten. Durch die Nachführung wird rund 30 % mehr Strom erzeugt als durch starre Anlagen.

Die solide und wartungsarme Technik, die intelligente Steuerung sowie das webbasierte Überwachungssystem für die Anlagen haben schließlich den Ausschlag für die Solarpioniere aus Oberstadion gegeben. Überzeugend war dabei auch die Erfahrung aus über 150 erfolgreich realisierten Solarus-Projekten.

Spätestens im November dieses Jahres soll die Anlage ans Netz. Für Eggert bedeutet dies, dass die Solarus-Anlagen bis Mitte Oktober stehen müssen. Bis dahin muss Eggert rund 100 Tonnen Stahl verarbeiten, liefern und montieren, die Steuerung muss eingerichtet und ein reibungsloser Ablauf sichergestellt werden.

Eine Herausforderung, die für das eingespielte Team problemlos zu meistern ist: „Wir arbeiten präzise, termingerecht und verlässlich“ so Ferdinand Eggert, Inhaber und Geschäftsführer, „das müssen unsere Kunden immer erwarten dürfen und das ist hier nicht anders. Schließlich ist das der größte Solarpark, den wir derzeit in Deutschland bauen.“

Die ehemaligen Bunker der Militäranlage werden mit den Solarus-Anlagen „überdacht“ und können so für weitere Zwecke genutzt werden. Damit hat das ehemalige Militärgelände bei Lonsee zu einem innovativen Solarpark entwickelt, der einen beträchtlichen Teil zum lokalen Klimaschutz beiträgt.

Quelle: Solarus

Mit dem Spatenstich am 21.09.2009 in der Provinz Bari, Region Puglia, Süditalien, begeht die Solea AG in Zusammenarbeit mit den Partnern ON-OFF/Western Co. den Markteintritt in Italien.

Das Solarkraftwerk auf einer Fläche von 20 ha leistet über 4 Teileinheiten 3,83 MWp. Die Bauzeit wird voraussichtlich 11 Wochen betragen. Die Anlage soll noch in diesem Jahr ans Netz gehen.

Das Aufständerungssystem und die Erddübel stammen aus dem Hause des Schwesterbetriebs PV-Eiwa Systemtechnik GmbH & Co.KG. Die einachsige Nachführung von Western Co wurde speziell modifiziert, sodass sich die Anlage an die örtlichen Gegebenheiten anpasst und damit den Ertrag optimiert.

Mit dem Solarkraftwerk sollen pro Jahr mehr als 5.360 Megawattstunden Elektrizität erzeugt werden. Mit Hilfe der umweltfreundlichen Technologie werden jährlich 5.300 Tonnen an Kohlendioxid vermieden. Mit der solaren Energieerzeugung wird der durchschnittliche Strombedarf von mehr als 1.340 Vier-Personen-Haushalten gedeckt.

Quelle: Solea AG

Die a+f GmbH baut ihre Marktposition in Italien zunehmend aus. Das Solar-Unternehmen aus Würzburg hat erneut einen "SunCarrier"-Großauftrag von über 36,0 Mio Euro erhalten.

Im Auftrag eines in Deutschland ansässigen Investors, errichtet a+f in Foggia in der Region Apulien acht "SunCarrier"-Solarparks auf einer Fläche von 33 Hektar - das entspricht der Größe von etwa 46 Fußballfeldern. Die installierte Leistung des Photovoltaik-Parks reicht aus, um 3.800 Vier-Personen-Haushalte jährlich mit Strom zu versorgen.

"Der italienische Markt erweist sich weiterhin als erfolgreich und zukunftsträchtig", sagt Thomas Petsch, Geschäftsführer der a+f GmbH. Das GILDEMEISTER-Unternehmen wird seine Aktivitäten in Italien ausbauen und steht bereits in konkreten Verhandlungen über weitere Projekte.

"Unser Hauptaugenmerk liegt derzeit auf Südeuropa. Den wachsenden US-amerikanischen Markt gehen wir zeitnah an", so Petsch. In Indien wird a+f "SunCarrier"-Einzelanlagen errichten. Um die Wirkungskraft der Sonne auch in äquatornahen Regionen - insbesondere im Nahen Osten - optimal zu nutzen, wurde das Nachführsystem "SkyCarrier" entwickelt. Derzeit entsteht eine Referenzanlage in Dubai.

Bei der Umsetzung seiner internationalen "SunCarrier"-Marktstrategie profitiert die a+f GmbH von dem weltweit flächendeckenden Vertriebs- und Servicenetz des GILDEMEISTER-Konzerns.

Quelle: GILDEMEISTER

Auf der ehemaligen Mülldeponie des Landkreises Freudenstadt nahe Horb-Rexingen produziert das Unternehmen DEGERenergie Strom für rund 800 Vier-Personen-Haushalte. Zur Freude der Verantwortlichen beim Landkreis. DEGERenergie ist Weltmarktführer im Bereich von Nachführsystemen für Solaranlagen mit Sitz in Horb am Neckar.

DEGERenergie

Die Idee ist einfach – und genial: Photovoltaik-Module, die dem Lauf der Sonne folgen, fangen deutlich mehr Energie ein als starr installierte Module. Der schwäbische Unternehmer Artur Deger hat aus dieser Idee ein Unternehmen gemacht, das heute Weltmarktführer im Bereich von Nachführsystemen für Solaranlagen ist: DEGERenergie.

66 Nachführsysteme hat DEGERenergie auf der ehemaligen Deponie am Rande des Schwarzwalds installiert. Sie gewinnen jährlich rund 300.000 Kilowattstunden Strom aus der Sonne – genügend, um rund 800 Vier-Personen-Haushalte komplett mit Energie zu versorgen.

Dabei spielt die Technologie des Artur Deger eine nicht unwesentliche Rolle. Denn durch die patentierte, sensorgesteuerte Nachführung von DEGERenergie zapfen die Solarmodule der Sonne rund 40 Prozent mehr Energie ab als starr installierte Anlagen. Oder anders: Ohne diese optimierte Nachführung würde die Ausbeute nicht für 800, sondern nur für rund 570 Haushalte reichen.

Zur Erklärung: Nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) erreichen zweiachsige Nachführsysteme, die auf der Basis astronomischer Daten arbeiten, bis zu 27 Prozent mehr Ertrag als starr installierte Solarmodule. Der Mehrertrag mit den sensorgesteuerten Nachführsystemen von DEGERenergie liegt noch deutlich höher: Sie gewinnen, wie die langjährige Praxis belegt, bis zu 45 Prozent mehr Sonnenenergie als starre Systeme.   

Sensorsteuerung passt sich schwierigem Gelände an

Vor den Erfolg indes haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt. Im Falle der Rexinger Deponie hieß das vor allem, mit einem weichen Untergrund und unebenem Gelände klar zu kommen. „Wir haben deshalb überwiegend unsere kleineren einachsigen Systeme vom Typ TOPtraker 8.5 installiert und sie auf oberirdische Fundamente gesetzt“, erklärt Artur Deger, Gründer und Geschäftsführer von DEGERenergie. Vorteil: Wenn sich das Gelände im Lauf der Jahre absenkt oder ungleichmäßig setzt, lassen sich die Fundamente problemlos korrigieren.

54 TOPtraker stehen in Rexingen. Jeder von ihnen ist für bis zu 8,5 Quadratmeter Modulfläche und eine Solarleistung bis zu 1.290 Wp ausgelegt. Zusätzlich hat DEGERenergie zwölf zweiachsige Systeme vom Typ DEGERtraker 7000NT am Nordhang der Deponie installiert. „Hier brauchten wir wegen der Nordausrichtung größere Anlagen mit höheren Masten. Diese haben wir mit großflächigen Betonfundamenten zwei Meter tief im Erdreich fixiert.“ Der DEGERtraker 7000NT ist für bis zu 60 Quadratmeter Modulfläche konzipiert und bringt damit bis zu 9.000 Wp Leistung.

Vor allem zweiachsige Systeme wie der 7000NT spielen bei einem Untergrund, der sich noch setzt, den Vorteil der patentierten, intelligenten Steuerung aus. Artur Deger: „Wenn sich der Boden so verändert, dass unsere Anlagen in Schräglage kommen, dann gleicht die Sensorsteuerung dies einfach aus – wir können so eine Neigung von 20 oder sogar 30 Grad ohne irgendwelche baulichen Maßnahmen neutralisieren. Die Steuerung richtet die Modulfläche dennoch immer punktgenau aus.“ Das von Artur Deger entwickelte Steuermodul DEGERconecter wurde übrigens im Jahr 2001 mit dem Erfinderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Hohes Interesse bei Deponie-Betreibern

Ein solch effizienter Umgang mit Energie bringt nicht nur höhere Erträge, er verkürzt auch die Amortisationszeit und sorgt für eine günstige Umwelt/Energie-Bilanz. Artur Deger: „Mit unseren Nachführsystemen hat ein Solarpark wie der in Rexingen nach rund drei Jahren so viel Energie aus der Sonne gewonnen wie für die Herstellung der gesamten Anlage – also die gesamte Infrastruktur mit Betonbauten, Stahlkonstruktionen und Verkabelung – verbraucht wurde.“

Kein Wunder, das sich immer mehr Investoren und potenzielle Betreiber bei Artur Deger melden, die sich an Rexingen ein Beispiel nehmen und Ähnliches planen. „Die Betreiber stillgelegter Deponien, in der Regel Städte, Gemeinden oder Kreise, stehen einer Nutzung des Geländes als Solarpark meist sehr aufgeschlossen gegenüber“, weiß der Firmenchef. „Schließlich überträgt man damit einem sonst kaum nutzbaren Gelände eine wirklich sinnvolle Aufgabe und nimmt vom Parkbetreiber sogar noch Pacht ein. Vom Imagegewinn ganz zu schweigen.“

Dies bestätigt auch Udo Großwendt, Technischer Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Freudenstadt, dem Besitzer der Deponie in Rexingen: „ Die Aufstellung von Solarmodulen auf der inzwischen stillgelegten Deponie ist eine der wenigen Möglichkeiten der Flächennutzung nach Beendigung des Deponiebetriebs.“ Außerdem profitiere der Landkreis „von einem jährlichen Entgelt für die in Anspruch genommene Fläche und der Tatsache, dass für uns die landschaftsgärtnerischen Pflegearbeiten im Bereich der Module entfallen.“

Quelle: DEGERenergie