photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Insolvenzen

Wetzlar/Aßlar, 06. Oktober 2011, Die GeckGroup beschäftigt aktuell mehr als 140 Mitarbeiter an über sechs Standorten in Deutschland. Darunter befinden sich die Unternehmen GeckoEnergy Service GmbH, GeckoGroup AG, GeckoLogic GmbH, GeckoLogic Installations GmbH sowie die GeckoVoltaik Systems GmbH. Am 05. Oktober wurde für alle Unternehmen ein vorläufiges Insolvenzeröffnungsverfahren eingeleitet. Das Unternehmen deckt die Bereiche PV-Systemhandel, Solaranlagenbau, Solarinstallation und den damit einhergehenden Service ab.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Jan Markus Plathner aus Frankfurt bestellt.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Osnabrück, 11. August 2011, Wie jetzt bekannt wurde, ist das Solarsystemhaus SN Solartechnics aus Osnabrück zahlungsunfähig. Das Unternehmen, das zuletzt wegen Betrugsvorwürfen nicht mehr aus den Schlagzeilen herausgekommen ist, meldete vergangene Woche Insolvenz an.

SN Solartechnics soll in der Vergangenheit an Kunden Solarmodule verkauft haben, die vorher im stillen Kämmerlein umgelabelt wurden. D.h. den Kunden wurden PV-Module mit geringerer Nennleistung verkauft, als auf den Labeln angegeben. So wurde aus einem 44 Watt Modul ein 50 Watt Solarmodul.

Die Insolvenz kommt nicht überraschend, denn mehrere Kunden fordern Schadenersatz in Millionenhöhe. Bleibt den geprellten Kunden also nur, über den Insolvenzverwalter etwaige Forderungen geltend zu machen. Wahrscheinlich bleibt dieser Schritt jedoch erfolglos.

Mochau, 13. Oktober 2010, Die Signet Solar GmbH, Produzent von Photovoltaikmodulen auf Siliziumbasis, hat als weltweit erstes Unternehmen amorphe Dünnschichtmodule mit einem Wirkungsgrad von 7,2 Prozent und 412 Watt Leistung gefertigt. Damit setzt Signet Solar neue Maßstäbe im Dünnschichtbereich und unterstreicht seine Rolle als Technologieführer bei der Herstellung von amorphen Dünnschichtmodulen in Serie.

Dem Forschungs- und Entwicklungsteam von Signet Solar ist durch die Optimierung verschiedener Produktionsprozesse die Erhöhung des Modulwirkungsgrades auf 7,2 Prozent gelungen. Die Forschungsergebnisse sind Teil eines umfangreichen Produkt- und Technologieentwicklungsprogramms, das die kontinuierliche Senkung der Herstellungskosten und die Steigerung des Wirkungsgrads der Photovoltaikmodule auf 10 Prozent bis zum Jahr 2011 zum Ziel hat.

Trotz Insolvenz umfangreiches Technologieentwicklungsprogramm

„Da die Module mit 7,2 Prozent Wirkungsgrad nicht im Labor, sondern unter standardisierten Produktionsbedingungen gefertigt wurden, können wir die Prozessoptimierungen nach der Prüfung durch ein unabhängiges Zertifizierungsinstitut direkt in die Massenfertigung übernehmen. Das ist gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein wichtiges Signal für Kunden und Investoren hinsichtlich der Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens. Trotz Insolvenz läuft die Produkt- und Technologieentwicklung auf unverändert hohem Niveau weiter“, erklärte Dr. Karl-Heinz Stegemann, Technologievorstand der Signet Solar GmbH.

Bereits im Juni hatte Signet Solar beim Amtsgericht Chemnitz wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Der Rechtsanwalt Dr. Christoph Junker führt seitdem als Insolvenzverwalter die Geschäfte und bemüht sich um neue Investoren. Er zeigte sich sehr erfreut über diese technologische Innovation. „Diese Entwicklung offenbart einmal mehr, welche Bedeutung Signet Solar für die Mitarbeiter hat. Sie stehen zu ihrem Unternehmen und engagieren sich auch in schwierigen Zeiten in vorbildlicher Weise.“

Abschluss mit potenziellen Investoren steht kurz bevor

Dr. Christoph Junker zeigte sich zuversichtlich, bis Ende Oktober einen Investor für Signet Solar zu finden. „Wir haben in den vergangenen Wochen sehr intensive Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren geführt und die vorgelegten Konzepte machen einen guten Eindruck. Es sieht so aus, als ob wir uns bis Ende Oktober einigen können. Ziel bleibt nach wie vor, Signet Solar so aufzustellen, dass das Unternehmen langfristig erfolgreich am Markt positioniert ist und die Arbeitsplätze erhalten bleiben“, so der Insolvenzverwalter.

Quelle: Signet Solar

Berlin, 21. Juli 2011, Das Management der Blue Chip Energy GmbH hat heute beschlossen, einen Antrag auf Insolvenz für das Unternehmen zu stellen. SOLON hatte sich im Jahr 2006 an dem österreichischen Zellhersteller beteiligt, um die zu jenem Zeitpunkt kritische Versorgung mit Solarzellen sicherzustellen und hält derzeit noch 18,28 Prozent der Anteile an dem Unternehmen. In Folge der Insolvenz der Blue Chip Energy ergibt sich für SOLON ein Wertberichtigungsbedarf von insgesamt 18 Mio Euro, der im wesentlichen aus einem in der Vergangenheit gewährten Gesellschafterdarlehen resultiert. 

Aufgrund der schwierigen Marktsituation und der anhaltend schwachen Nachfrage war die Finanzlage der Blue Chip Energy zunehmend angespannt. Trotz intensiver Gespräche mit den finanzierenden Banken konnte bis zuletzt keine Lösung erzielt werden, so dass nunmehr die Grundlage für den Fortbestand des Unternehmens nicht länger gegeben ist. 

Quelle: SOLON SE

Mochau, 01. September 2010, Mit Beschluss vom 1. September hat das Amtsgericht Chemnitz als zuständiges Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Signet Solar GmbH mit Sitz in Mochau, Sachsen, eröffnet. Zum Insolvenzverwalter über das Verfahren wurde der auch bereits als vorläufiger Insolvenzverwalter beauftragte Rechtsanwalt Dr. Christoph Junker (Kanzlei Junker & Bartelheimer) bestellt.

Für Kunden, Lieferanten und Beschäftigte ändert sich mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens nichts. Die Löhne der Beschäftigten werden ab September zwar nicht mehr über das Insolvenzausfallgeld der Arbeitsagentur gezahlt, dafür aber direkt durch den Insolvenzverwalter. Kunden erhalten ihre Ware in gewohnt guter Qualität und Lieferanten werden auch weiterhin für die vom Insolvenzverwalter in Auftrag gegebenen Lieferungen bezahlt.

Produktion läuft - Keine Entlassungen geplant

Ungeachtet der Eröffnung des Insolvenzverfahrens konnte Signet Solar in den vergangenen Wochen neue Kundenaufträge gewinnen, die die Produktion bis Ende Oktober auslasten. Um diese Aufträge, u. a. ein Großprojekt über 1 Megawatt (MW) in der Slowakei, termingerecht zu fertigen, wurde die Arbeitszeit in der Produktion sogar aufgestockt. „Wir hoffen natürlich auf weitere Aufträge“, so der Insolvenzverwalter Dr. Christoph Junker. „Sowohl das Vertrauen in das Unternehmen als auch das Interesse an den Produkten ist da. Das macht uns Mut für eine erfolgreiche Zukunft.“ Auf Europas größter Kongressmesse für Photovoltaik, der 25. EU PVSEC, die vom 6. bis 9. September in Valencia stattfindet, stellt Signet Solar zudem das Leistungsspektrum des Unternehmens vor.

Investorengespräche auf der Zielgeraden

Derzeitige Schwerpunkte der Tätigkeit des Insolvenzverwalters sind neben der Unternehmensfortführung vor allem die Verhandlungen mit Investoren. Mit über 20 Interessenten führt das Team um Dr. Christoph Junker gegenwärtig intensive Gespräche. Über die beteiligten Unternehmen und die vorliegenden Investitionsangebote wurde allerdings ganz bewusst Stillschweigen vereinbart. „Das Klima ist geprägt von guten und konstruktiven Gesprächen zwischen allen Beteiligten. Keiner der ernsthaft interessierten Investoren hat sich bislang aus dem Prozess zurückgezogen“, äußerte sich Dr. Christoph Junker zum aktuellen Stand der Verhandlungen.

Er zeigt sich optimistisch, einen Abschluss innerhalb der nächsten vier Wochen zu erreichen. Den Zuschlag soll ein Investor mit einem tragfähigen Zukunftskonzept erhalten. „Unser Ziel ist es, Signet Solar so aufzustellen, dass das Unternehmen langfristig erfolgreich am Markt positioniert ist und die Arbeitsplätze am Standort erhalten bleiben“, erklärte der Insolvenzverwalter.

Dr. Christoph Junker lobte darüber hinaus das Engagement der Mitarbeiter, die auch in dieser schwierigen Situation täglich die Kunden von der Qualität ihrer Produkte überzeugen. „Die Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital. Wir wissen, dass sie mit viel Herzblut für ihr Unternehmen kämpfen“, betonte der Insolvenzverwalter. „Entlassungen“, so Dr. Christoph Junker, „wird es in nächster Zeit nicht geben. Wir kämpfen darum, möglichst alle 153 Arbeitsplätze am Standort zu erhalten und das Unternehmen in eine gute Zukunft zu führen.“

Quelle: Signet Solar