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Insolvenzen

Schwandorf, 11. November 2009 - Der vorläufige Insolvenzverwalter und der Vorstand der Schmack Biogas AG, prüfen weiterhin mit verschiedenen Gesprächspartnern Optionen zur Weiterführung der Geschäftstätigkeit.

In einem fortgeschrittenen Stadium befinden sich insbesondere die Verhandlungen mit der Viessmann Gruppe über einen Verkauf von wesentlichen Teilen der Schmack Biogas-Gruppe im Wege einer übertragenden Sanierung.

Quelle: Schmack Biogas AG

Schwandorf, 03. November 2009 - Rund zwei Wochen nach der Stellung des Insolvenzantrags der Schmack Biogas AG und drei ihrer Tochtergesellschaften haben sich namhafte Investoren gemeldet, die an einer Sanierung der Unternehmensgruppe interessiert sind.

Aufgrund des Projektgeschäfts verfolgt der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Ampferl eine zügige Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Neben der vom Vorstand angestrebten Sanierung durch ein Insolvenzplanverfahren werden vom vorläufigen Insolvenzverwalter auch andere Sanierungsalternativen geprüft.

Hierzu gehört insbesondere die übertragende Sanierung, bei der die vorhandenen Vermögenswerte ganz oder teilweise auf eine neue Gesellschaft der Investoren übertragen werden.

Quelle: Schmack Biogas AG

Schwandorf / 21.10.2009 - Die einstige Börsenstory des Biogasanlagenbauers Schmack Biogas findet mit der heute, Mittwoch, überraschend angemeldeten Insolvenz ihr abruptes Ende. Wie das Unternehmen bekannt gab, seien die Verhandlungen mit Banken und Investoren über die Finanzierung nach dem Kollaps dreier Töchter gescheitert.

Die drohende Zahlungsunfähigkeit hat das Schmack-Biogas-Management dazu veranlasst, die Reißleine zu ziehen. Im Zuge der Insolvenz soll die Gruppe nun saniert werden und in Eigenverwaltung bestehen bleiben.

Pleite konterkariert Prognose

Der Antragsstellung von Schmack gingen die erst gestern gestellten Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Tochtergesellschaften Stelzenberger und Hesse Biogas sowie Carbotech Engeneering voraus. Eigenen Angaben nach will man jetzt zusammen mit einem Chief Recruiting Officer den Turnaround schaffen. Die Pleite kommt überraschend, denn Ende August hatte das Management um Unternehmensgründer Ulrich Schmack in Aussicht gestellt, dass im zweiten Halbjahr 2009 eine Belebung des Geschäfts eintreten wird. Die an Versorger verkauften Gaseinspeisungsprojekte würden sich positiv auswirken, so Schmack.

"Ob und in welchem Ausmaß es zu Stellenstreichungen unter den in der gesamten Schmack-Unternehmensgruppe derzeit rund 450 Mitarbeitern kommen wird, bleibt nach wie vor offen. Der Insolvenzverwalter wurde bestellt, wird sich erst einmal einen Überblick verschaffen und dann die weitere Vorgehensweise festlegen", sagt Schmack-Biogas-Sprecher Ralf Trück auf Anfrage von pressetext. Nicht nur, dass Schmack Biogas seit acht Quartalen in Folge Verluste ausweisen muss, belastet. Auch der Fonds HG Renewable Power Partners macht dem Konzern zu schaffen. Dieser sprang als einer größten Abnehmer von Biogasanlagen ab.

Trotz begründetem Optimismus kein Turnaround

Obwohl sich der Geschäftstrend nicht den Schmack-Erwartungen entwickelt hat, gaben die veröffentlichten Halbjahreszahlen noch Grund optimistisch zu bleiben. Mit Ende August verbesserte sich das EBIT stark auf minus 8,3 Mio. Euro. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatten die Bayern vor Steuern und Zinsen noch 25,8 Mio. Euro Miese gemacht. Der Umsatz stieg um 41 Prozent auf 42,1 Mio. Euro. Auch der Auftragsbestand lag mit 148 Mio. Euro Mitte 2009 stark über dem Vorjahr.

Aktienkurs fällt über 81 Prozent ins Bodenlose

Das 1995 gegründete und eigenen Angaben nach zu den "bedeutendsten deutschen Anbietern für Biogasanlagen" zählende und zeitweise auch im ÖkoDax der Deutschen Börse gelistete Unternehmen ist aufgrund der drohenden Zahlungsunfähigkeit meilenweit von seinen alten Kurshöchstständen entfernt.

War das Schmack-Papier im Blütejahr 2007 noch 74 Euro wert, bewegt sich der Kurs seit Dezember 2008 nur mehr zwischen 2,80 Euro und 6,70 Euro. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (15:54 Uhr) notiert die in Mitleidenschaft gezogene Aktie aufgrund der Insolvenz mit einem dicken Minus von 81,76 Prozent bei lediglich 0,83 Euro.

Redakteur: Florian Fügemann

Quelle: pressetext

Schwandorf, 22. Oktober 2009 - Am 20.10.2009 haben die Geschäftsführer der Schmack Biogas AG Tochtergesellschaften Stelzenberger Biogas GmbH (Kirchweidach), Carbotech Engineering GmbH (Essen) und Hese Biogas GmbH (Gelsenkirchen) einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt.

Trotz intensiver Verhandlungen mit Banken und Investoren über die zukünftige Finanzierung der Schmack Biogas-Gruppe konnte keine Lösung erzielt werden. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand entschieden, auch für die Schmack Biogas AG (Schwandorf) Insolvenz wegen drohender Zahlungsunfähigkeit anzumelden.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl von der Nürnberger Kanzlei Dr. Beck & Partner GbR bestellt. Der Vorstand der Schmack Biogas AG und die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften streben gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter die Fortführung der Unternehmen an.

Dazu Insolvenzverwalter Ampferl: „Das Insolvenzverfahren wird für die Schmack Biogas AG eine Chance sein, gestärkt aus dieser Krise herauszukommen“. Die operative Geschäftstätigkeit wird in allen Unternehmensbereichen fortgesetzt. Insbesondere der hohe Auftragsbestand wird zu einer positiven Entwicklung im Verfahren beitragen.

Quelle: Schmack Biogas AG

Wolfgang Wismeth, Vorstand Sunline Solar AG

Röderland, 06. Oktober 2009 - Die Algatec Solar AG hat sich zum 1.Oktober 2009 an der Sunline Solar AG mehrheitlich beteiligt. Mit diesem Schritt bleiben die 55 Arbeitsplätze des Photovoltaik-Unternehmens genau so erhalten, wie die Geschäftsbeziehungen und die bestehenden Aufträge, der am 27.5.2009 in Insolvenz gegangenen börsennotierten Sunline AG.

Der bisherige Mehrheitsgesellschafter Wolfgang Wismeth steigt in die neue Gesellschaft als Minderheitsgesellschafter ein und bleibt dem Unternehmen als Vorstand erhalten. Der Umsatz der Sunline AG lag in 2008 bei ca. 80 Mio. Euro.

Durch diese strategische Beteiligung sichert sich die Algatec Solar AG einen bedeutenden Vertriebskanal zu Fachhändlern, dem Großhandel und für Großprojekte in Deutschland.

Quelle: ALGATEC Solar AG