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Sonstiges

Wiesbaden, 02. November 2010, Uran ist der Brennstoff für die angeblich „saubere“ Atomenergie. Doch wie dieser Stoff gewonnen wird, ist weitgehend unbekannt. Über dem Uranerzbergbau liegt seit fünfundsechzig Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Selbst in den jüngsten Debatten über die Kernenergie spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle.

Der Film

Deutschland 2010, 108 Min., FSK: ab 0, empf. ab 8, Regie: Joachim Tschirner

In Sachsen und Thüringen existierte bis zur politischen Wende der drittgrößte Uranbergbau der Welt. Er trug den Tarnnamen Deutsch-Sowjetische Aktiengesellschaft WISMUT. Bis 1990 lieferte die WISMUT 220.000 Tonnen Uran in die Sowjetunion. Für jede Tonne musste das Zehntausendfache an Gestein aus der Erde geholt, verarbeitet und gelagert werden. Unvorstellbare Mengen hochgiftiger und radioaktiver Hinterlassenschaften blieben in Sachsen und Thüringen zurück. Seit zwanzig Jahren versuchen nun Tausende ehemalige Bergleute mit gigantischem Aufwand, ihre Vergangenheit zu bewältigen. Die Beseitigung des radioaktiven Mülls kostet am Ende fast sieben Milliarden Euro Steuergelder, doch ein Ende ist noch nicht in Sicht. Der Film Yellow Cake begleitet das größte Sanierungsprojekt in der Geschichte des Uranerzbergbaus – ein Projekt, das von der bundesdeutschen und internationalen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird. Hiervon ausgehend entspinnt sich eine Reise, die von den ehemaligen ostdeutschen Uranprovinzen zu den heutigen großen Uranminen der Welt in Namibia, Australien und Kanada führt. Eine hoch spannende filmische Bestandsaufnahme über eine kaum bekannte Seite der Kernenergie.

In der Bewertung erhielt der Film das Prädikat "wertvoll" mit folgender Begründung: "Selbst für den thematisch doch sehr vielschichtigen und opulenten deutschen Dokumentarfilm stellt YELLOW CAKE einen bemerkenswerten Sonderfall dar: durch seinen prinzipiellen und konsequenten globalen Erzählwillen, durch den hohen aufklärerische Impetus, sein Problembewusstsein und die Intensität der Spurensuche in der strahlenden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Unser Respekt für einen notwendigen, mutigen und schockierenden Film!..."

Der Trailer:

Der Aufruf

Der Film berichtet über eine kaum bekannte Seite der Atomenergie, dem Uranbergbau mit seinen radioaktiven und hochgiftigen Hinterlassenschaften. Das ist ein wichtiger Aspekt in der Debatte um Atomenergie, der dringend in einer größeren Öffentlichkeit diskutiert werden sollte. YELLOW CAKE wurde am 28. September 2010 zum ersten Mal auf dem Atlantis Natur- und Umweltfilmfest gezeigt und gewann den 1. Preis vom Festival. Die Naturschutzorganisation Naturefund ist Partner vom Atlantis Filmfest. Wir waren sehr angetan von dem Film und sind gleichzeitig betroffen.

Naturefund möchte dazu beitragen, dass YELLOW CAKE in die Kinos kommt, damit mehr Fakten zum Thema Atomkraft bekannt und öffentlich diskutiert werden können. Wie das so ist bei engagierten Filmen, fehlt das Geld, um den Film bundesweit in die Kinos zu bringen. Doch das Thema ist wichtig und hochaktuell.

Wenn auch Sie möchten, dass dieser Film und die Brisanz des Uranbergbaus einer größeren Öffentlichkeit bekannt wird, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie den Verleih inklusive Pressearbeit finanziell unterstützen würden. Der Produzent Um Welt Film, der den Film auch verleihen wird, hat dafür ein Extrakonto eingerichtet. Mitteleingang und -Verwendung werden transparent dargestellt, Naturefund wird die Verwendung der Geldmittel kontrollieren.

Quelle: Naturefund e.V.

Xinfeng/Los Angeles/München, 25. Juni 2010 - Der taiwanesische Photovoltaik-Spezialist Greendix  hat den ersten Solar-Fußball der Welt vorgestellt. Damit will das Unternehmen anlässlich der Weltmeisterschaft in Südafrika verdeutlichen, wie vielseitig moderne Solarzellen eingesetzt werden können. Doch der Ball verspricht dank weiterer integrierter Elektronik auch einen praktischen Nutzen. Er soll Sehbehinderten ermöglichen, Fußball zu spielen.

Solarzellen immer und überall

Der Solar-Fußball besteht wie ein klassischer Lederball klassisch aus fünf- und sechseckigen Elementen. Doch bei den schwarzen Fünfecken handelt es sich um entsprechend geformte Solarzellen. "Das Hauptziel dieses Projekts war es, zu zeigen, dass Solarpanele in jeglichen Gegenstand integriert werden können, mit dem wir alltäglich zu tun haben und an die Grenzen des Machbaren zu gehen", erklärt Greendix-Presiden Joseph Lin.

Mit den Prototypen will man aber nicht nur anlässlich der Fußball-WM Aufmerksamkeit erregen. Der Solar-Fußball soll in weiterer Folge in Serie gefertigt und international verfügbar werden. In Amerika übernimmt den Vertrieb dabei Sonelis Technologies. In Deutschland will das in Aufbau befindliche Solar-Start-up ecoPower den Ball anbieten. Preis und Verfügbarkeit stehen allerdings noch nicht fest, heißt es auf Nachfrage von pressetext.

Kicken nach Gehör

Mit dem Ball zielt Greendix dabei nach eigenen Angaben speziell auf Sehbehinderte ab. Die integrierten Solarzellen dienen nämlich der Energieversorgung von Bewegungssensoren und einem Audiogerät, die ebenfalls in den Ball integriert sind. Somit kann der Ball jedes Mal ein akustisches Signal geben, wenn er getreten wird. Damit ermöglicht er ein Spiel nach Gehör, weshalb er für sehbehinderte und blinde Sportler tatsächlich interessant sein könnte.

Die Sportart Blindenfußball wird zwar auf einem deutlich kleineren Feld gespielt als das Vorbild, erfreut sich aber international wachsender Beliebtheit. An der deutschen Blindenfußball-Bundesliga http://www.blinden-fussball.de/ beispielsweise haben dieses Jahr bereits neun Mannschaften teilgenommen. Eine Grundvoraussetzung für diese und einige andere Blindensportarten ist eben ein Ball, der akustisch wahrgenommen werden kann. Bislang kommen daher Schellenbälle zum Einsatz.

Redakteur: Thomas Pichler

Quelle: pressetext

Berlin, 29. Juni 2010 - Top-Manager der Energiewirtschaft geben künftig zusammen mit Experten aus Politik und Wissenschaft das größte deutschsprachige Online-Magazin zur Klima- und Energiewende heraus, www.klimaretter.info. "Ich kenne kein Portal, das so schnell Energiethemen erkennt, verbreitet und aufbereitet - und das auf höchstem Niveau", erklärte Matthias Willenbacher, Vorstand des Wörrstädter Projektentwicklers Juwi, am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin. Das vor drei Jahren gegründete Online-Magazin habe "das Potenzial zum Meinungsführer", so Willenbacher. "Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass es die Themen Klimawandel und Energiewende dorthin trägt, wo sie hingehören: ins Zentrum der gesellschaftlichen Diskussion."

Neben Willenbacher, den die Zeitschrift Capital zum "Greentech Manager 2009" kürte, sitzen im Herausgebergremium ab sofort Werner Brinker, Vorstand des fünftgrößten deutschen Stromkonzerns EWE, Hartmut Graßl, ehemaliger Chef des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg, Gero Lücking, Vorstand des führenden Ökostrom-Anbieters Lichtblick sowie Michael Müller (SPD), Staatssekretär im Bundesumweltministerium a.D.

Das Online-Magazin wurde vor drei Jahren von den beiden Journalisten Nick Reimer (taz) und Toralf Staud (DIE ZEIT/Greenpeace Magazin) unter dem Namen http://www.wir-klimaretter.de/ gegründet. Es startete parallel zu ihrem bei Kiepenheuer&Witsch erschienenen Sachbuch "Wir Klimaretter. So ist die Wende noch zu schaffen". Das mehrfach preisgekrönte Magazin erscheint im GutWetter Verlag, Berlin. 2009 wurde seine publizistische Arbeit mit dem Deutschen Solarpreis ausgezeichnet, 2008 verliehen ihm die Deutsche Umwelthilfe und die Telekom den Deutschen Umwelt-Medienpreis. Am vergangenen Wochenende fand ein Relaunch mit neuem Layout und neuer Struktur statt.

Acht Redakteurinnen und Redakteure sowie sieben In- und Auslands-Korrespondenten berichten stundenaktuell über Klimawandel und Energiepolitik. Der Blog "Klima-Lügendetektor" deckt Greenwash-Strategien von Wirtschaft und Politik auf. Mit täglich 11.500 visits und monatlich ca. 1,5 Millionen page impressions ist Klimaretter.info das größte deutschsprachige Online-Magazin zum Thema.

"Klima ist die zentrale natürliche Ressource", betonte Prof. Hartmut Graßl. Solide Information über die eingetretenen und noch drohenden raschen Klimaänderungen und Energiealternativen seien die Grundvoraussetzung für intelligentes Handeln im nationalen wie internationalen Rahmen. "Nur so werden wir rasch genug in ein neues solares Zeitalter kommen. Ich hoffe, dass das Internetportal zum Marktführer bei seriöser Berichterstattung zu den Themen Klima und Energie wird."

Quelle: www.klimaretter.info

San Jose, 06. Mai 2010 – Die Echelon Corporation hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen US-Handelsminister Gary Locke - zusammen mit zehn anderen führenden US-Unternehmen auf der ersten auf Kabinettsebene angesiedelten Handelsmission der Regierung Obama - begleiten wird. Die Delegation wird sich vom 24. bis 26. Mai in Jakarta, Indonesien, aufhalten und dabei Möglichkeiten erkunden, wie der wachsende Bedarf des Landes an energieeffizienten Technologien befriedigt werden kann.

„Indonesien steht stellvertretend für die Länder, die eine massive Industrialisierung erleben, wobei es zu einem enormen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage im Energiesektor kommt. Dadurch bietet Indonesien ein gewaltiges Marktpotenzial für US-amerikanische Firmen aus dem Bereich der umweltfreundlichen und energieeffizienten Technologien“, erklärt Mark Rodman, Geschäftsführer für die Region Asien-Pazifik bei der Echelon Corporation. „Die Technologie von Echelon sorgt für einen erheblich niedrigeren Energieverbrauch durch intelligentere Gebäude, Wohnhäuser und Städte, und mit unserer Infrastruktur für intelligente Stromnetze errichten Energieversorgungsunternehmen die fortschrittlichsten Stromzählersysteme von heute und morgen. Wir freuen uns sehr, an dieser Handelsmission teilnehmen und die Regierung Indonesiens dabei unterstützen zu können, neue Möglichkeiten der Energieeinsparung kennen zu lernen.“

Echelons LonWorks®-Technologie wird in der ganzen Welt zur Energieeinsparung und für Steuernetzwerkanwendungen eingesetzt – von der Gebäudeautomation über die Straßenbeleuchtung bis hin zu Schnellrestaurant-, Einzelhandels- und Bankketten. Die intelligente Technologie von Echelons Networked Energy Services (NES) kommt bei Versorgungsunternehmen weltweit zum Einsatz, z. B. in Österreich, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, den Niederlanden, Russland, Schweden, der Schweiz, den USA und weiteren Ländern.

Die indonesische Regierung rechnet mit einer Steigerung der Investitionen im Energiesektor bis 2014 um insgesamt 56 Prozent. Diese Investitionsschätzung umfasst öffentliche ebenso wie private Mittel, die zum einen gezielt für die Verbesserung der Stromversorgung in städtischen Gebieten, zum anderen für den Elektrifizierungsbedarf im ländlichen Raum verwendet werden. Die strategische Lage Indonesiens innerhalb Asiens und sein aufstrebender Inlandsmarkt bieten der US-Industrie aus dem Bereich umweltfreundliche Energietechnologie erhebliche wirtschaftliche Chancen.

Da Exporte in diesem Bereich direkt wie indirekt Millionen amerikanischer Arbeitsplätze erhalten, bilden sie einen Wirtschaftsfaktor von zunehmender Bedeutung und ein zentrales Element der Bemühungen der Obama-Regierung, durch offensive Wirtschaftsförderungsstrategien Arbeitsplätze zu schaffen. Im März hatte Präsident Obama per Erlass die „Nationale Exportinitative“ ins Leben gerufen, die als Ziel eine Verdopplung der US-Exporte innerhalb der nächsten fünf Jahre vorsieht und mit der im Land zwei Millionen Arbeitsplätze erhalten werden sollen.

Quelle: Echelon Corporation