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Sonstiges

Berlin, 22. April 2010 - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Erneuerbaren Energien auf, sich am kommenden Samstag in die Anti-Atom-Menschenkette zwischen Brunsbüttel und Krümmel einzureihen. Denn mit der von der Bundesregierung geplanten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke vergrößern sich nach Ansicht der Branche der Erneuerbaren nicht nur ungelöste Probleme der Atommüll­entsorgung und bestehende Sicherheitsrisiken. Die zusätzlichen Atom-Kapazitäten würden außerdem den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv bremsen.

"Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke blockieren den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Denn diese Kraftwerke sind ebenso wenig wie große Kohlemeiler kompa­tibel mit den Erfordernissen der Erneuerbaren Energien, die schnelle und umfassende Regelbarkeit der übrigen Kraftwerke verlangen“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Ein dauerhafter Mix von alten und neuen Technologien, wie ihn die großen Energieversorger und Teile der Politik propagierten, sei daher realitätsfern und energiepolitisch unsinnig.

Für eine sichere und klimaschonende Stromversorgung seien Kernkraftwerke über den im Atomausstieg vereinbarten Zeitpunkt hinaus keinesfalls erforderlich. Schütz: „Schon bis zum Jahr 2020 können die Erneuerbaren Energien rund die Hälfte des deutschen Strom­verbrauchs decken und damit den Atomausstieg mehr als kompensieren.“ Voraussetzung dafür seien allerdings verlässliche Rahmenbedingungen, wie sie das EEG in Kombination mit dem Atomausstiegsgesetz böten.

„Wenn man diese Rahmenbedingungen jetzt im Nachhinein verändert, stellt man auch die Investitionsgrundlage für Kraftwerke auf Basis Erneuerbarer Energien in Frage“, warnt Schütz. Außerdem würde die Politik Investitionszusagen in Milliardenhöhe für die nächsten zehn Jahre gefährden, die der deutsche Mittelstand im Bereich der Erneuerbaren erst gestern auf der Hannover Messe bekräftigt habe. „Laufzeitverlängerungen stehen also jedem Bekenntnis zum nachhaltigen Umbau unserer Energieversorgung diametral entgegen“, betont Schütz.

Quelle: BEE

Wörrstadt, 18. März 2010 - Die Sonne bleibt! Unter diesem Motto sammelt der Verein „100% erneuerbar e.V.“ zusammen mit der Schwimm-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin Britta Steffen Spenden für eine Solaranlage auf einem Waisenhaus mit Krankenstation in Haiti. „Haiti war schon vor dem Erdbeben ein armes und katastrophengeschütteltes Land. Nach dem Beben hat sich die Situation noch verschärft.

Viele Kinder sind zu Waisen geworden. Da wollen wir nicht untätig zuschauen“, erklärt Matthias Willenbacher, Initiator der Kampagne 100% erneuerbar, die Spendenaktion des gleichnamigen gemeinnützigen Vereins. Um die Stromversorgung in dem Waisenhaus und in der Krankenstation langfristig zu garantieren, sammelt 100% erneuerbar e.V. zusammen mit Feed the Hungry e.V. Spenden für eine Solaranlage auf dem Dach der Gebäudes.

„Wir alle wissen wie teuer Energie hier in Deutschland oder Europa ist. Doch in Haiti ist Energie für die Meisten unbezahlbar. Und für ein Waisenhaus das so viele Kinder versorgt - versucht, aus ihnen lesende und schreibende Kinder zu machen, wird es immer unerschwinglicher, sich herkömmliche Energie zu beschaffen“, beschreibt Jean-Pierre Rummens von Feed the Hungry e.V. die Situation vor Ort.

Zeitgleich zum Kinostart des Dokumentarfilms „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ am 18. März kommt der Spendenaufruf als 30-Sekunden-Spot in die deutschen Kinos. Unterstützt wird das Projekt von der zweifachen Schwimm-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin Britta Steffen. Als Botschafterin von 100% erneuerbar ist ihr vor allem eine lebenswerte Zukunft für Kinder ein Anliegen: „In Haiti fehlt es an allem. Nach der ersten Katastrophenhilfe müssen wir nun darüber nachdenken, wie wir in Zukunft den Menschen in Haiti helfen können.

Wie wir die so notwendige Versorgung stützen können. Den Kindern ein sicheres Heim und somit einen besseren Start ins Leben ermöglichen können. Eine Solaranlage liefert zuverlässig Energie – das ist unsere Lebensgrundlage. Deshalb engagiere ich mich für das Spendenprojekt von 100% erneuerbar.“

Darüber hinaus kann natürlich auch unabhängig von dieser Veranstaltung gespendet werden auf das Konto Nr. 407 049 14 bei der Volksbank Alzey (BLZ: 550 912 00), Stichwort „Hilfsprojekt Solaranlagen auf Haiti“.

Quelle: 100% erneuerbar e.V.

Sunnyvale 25. Februar 2010 - Das kalifornische Unternehmen Bloom Energy hat ein System vorgestellt, das die Stromerzeugung revolutionieren soll. Denn der "Bloom Energy Server" verspricht eine kostengünstige, saubere Energiegewinnung direkt vor Ort. "Wir werden den gleichen Einfluss auf Energie haben wie das Handy auf die Kommunikation", sagt Bloom-CEO KR Sridhar. Inteligente, lokale Stromerzeugung werde sich damit durchsetzen.

Die Basis für dieses hohe Ziel bildet eine Brennstoffzellen-Technologie, die laut Unternehmen mit einem breiten Spektrum erneuerbarer oder fossiler Brennstoffe funktioniert und leicht zu betreiben ist. In den USA hat die Vorstellung für großes Aufsehen gesorgt. Der Event fand im eBay-Hauptquartier statt. Das Online-Auktionshaus konnte Bloom Energy ebenso schon als Kunden gewinnen wie Coca-Cola, Google und die Handelskette Wal-Mart.

Vielseitiger als Wasserstoff-Brennstoffzellen

Bloom Energy setzt bei seinem Produkt auf Festoxid-Brennstoffzellen. Dabei handelt es sich um flache Keramikquadrate, die dem Unternehmen zufolge aus einem Sand-ähnlichen Pulver gefertigt werden. Im Vergleich zu Wasserstoff-Brennstoffzellen seien die Materialien billiger, die Umwandlungseffizienz höher und Aufstellung und Betrieb einfacher. Als Brennstoff können laut Datenblatt zum Energy Server Erd- und Biogas zum Einsatz kommen. Kohle oder Biomasse muss also erst geeignet umgewandelt werden.

Die Stromgewinnung erfolgt durch einen elektrochemischen Prozess, was wesentlich umweltfreundlicher ist als bei Verbrennungsgeneratoren. Laut Bloom Energy sei die Nutzung erneuerbarer Energiequellen um bis zu 100 Prozent sauberer und auch der Einsatz fossiler Brennstoffe sei um rund zwei Drittel weniger umweltbelastend als im Fall eines Kohlekraftwerks. Gegenüber Solar- oder Windstrom wiederum betont man den Vorteil, dass der Biogas-Betrieb eine unterbrechungsfreie erneuerbare Energiequelle bedeutet.

Amortisierung in unter fünf Jahren

Ein Bloom Energy Server liefert dem Hersteller zufolge 100 Kilowatt Leistung und braucht eine Stellfläche etwa in der Größe eines Parkplatzes. Das System könne somit 100 Haushalte oder ein kleines Bürogebäude versorgen. Der Anschaffungspreis beträgt kolportierte 700.000 bis 800.000 Dollar, was sich laut Hersteller aufgrund der Einsparungen bei Stromkosten innerhalb von drei bis fünf Jahren amortisieren soll. Allerdings haben sich bereits Skeptiker zu Wort gemeldet, die bezweifeln, dass die Kilowattstunde wirklich billiger wird als bei normaler Netzversorgung.

eBay dagegen glaubt nicht nur an die Öko- sondern auch an die Kostenvorteile der Technologie. Das Unternehmen nutzt an einem Standort in Kalifornien seit Juli 2009 fünf Energy Server und habe dadurch bereits 100.000 Dollar an Stromkosten eingespart, so eBay-CEO John Donahoe. Damit ist das Unternehmen einer der Paradekunden von Bloom Energy, das bei seiner offiziellen Produktvorstellung auch Gouverneur Arnold Schwarznegger als Stargast begrüßen konnte.

Redakteur: Thomas Pichler

Quelle: pressetext

Reutlingen, 09. März 2010 – Der Vorstand und die Mitarbeiter der Manz Automation AG trauern um den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Jan Wittig, der am vergangenen Wochenende plötzlich und unerwartet verstarb. Bereits seit der Umfirmierung in eine Aktiengesellschaft im Jahr 2001 begleitete Dr. Wittig die Geschicke des Reutlinger Unternehmens. Seit dieser Zeit gab er der Gesellschaft viele wertvolle Impulse und unterstützte unter anderem den erfolgreichen Börsengang mit voller Kraft.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG: „Wir sind tief betroffen, denn wir verlieren mit Dr. Wittig einen langjährigen Freund unseres Unternehmens. Unser Mitgefühl gilt gleichzeitig seiner Familie und Angehörigen. Dr. Wittig hat viel für unsere Gesellschaft geleistet, wir werden ihn für seine Verdienste in guter Erinnerung behalten.“

Die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden wird vorerst durch den Stellvertreter, Prof. Dr. Heiko Aurenz, wahrgenommen. Zudem wird als Interimsmandat kurzfristig ein drittes Aufsichtsratsmitglied gerichtlich bestellt, um die Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrats weiterhin sicherzustellen, bevor von der Hauptversammlung am 22. Juni 2010 ein neues Aufsichtsratmitglied gewählt werden kann.

Quelle: Manz Automation AG

Köln, 23. Februar 2010 - Die Energiebau Solarstromsysteme GmbH aus Köln liefert eine Solarstromanlage in die vom Erdbeben erschütterte Krisenregion. Das Kompaktsystem besteht aus Solarmodulen, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln, einem Stromspeicher sowie einem Wechselrichter zum Anschluss aller üblichen Stromverbraucher.

Die Solaranlage erzeugt ausreichend Strom zum Betrieb der Kommunikationszentrale eines Not-Lazaretts der Haiti Kinder Hilfe. Die Krankenstation wird zudem mit einer solarbetriebenen Kühlbox zur Kühlung von Medikamenten ausgestattet. Der Kölner Solarstrompionier Energiebau konnte mit Rückgriff auf sein langjähriges Partner-Netzwerk die Finanzierung und den Versand der Anlage sicherstellen.

"Uns ist es wichtig, dass die Katastrophe in Haiti nicht aus dem Fokus gerät und wir nachhaltige Hilfe leisten", erklärt Energiebau-Geschäftsführer Michael Schäfer die Intention des Unternehmens. Die Kosten der Anlage übernehmen das Systemhaus Energiebau, der Modulhersteller Kyocera sowie der Wechselrichterhersteller Studer.

Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH