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Sonstiges

EUROSOLAR e.V.

Bonn, 9. November 2009 - Zum Vorsitzenden der EUROSOLAR-Sektion Deutschland ist Axel Berg gewählt worden. Die am Wochenende in Bonn tagende Mitgliederversammlung wählte den 50-jährigen bisherigen Bundestagsabgeordneten auf Vorschlag des EUROSOLAR-Präsidenten Hermann Scheer einstimmig in diese ehrenamtliche Funktion. Die bisherige Vorsitzende Rosa Hemmers hatte aus beruflichen Gründen nicht wieder kandidiert. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Rosa Hemmers und Hermann Fellner gewählt. Die EUROSOLAR-Sektion Deutschland hat rund 4.000 Mitglieder.

Nach seiner Wahl sagte Axel Berg: "Wir wollen, dass Deutschland als internationaler Vorreiter bei der Einführung Erneuerbarer Energien seine Spitzenstellung behält und die Stromversorgung unseres Landes bis 2030 vollständig aus Erneuerbaren Energien gespeist wird. Dieses Ziel ist nicht utopisch, sondern real erreichbar. Hierzu ist allerdings noch Überzeugungsarbeit zu leisten und es müssen politische Weichen gestellt werden. EUROSOLAR wird wie bisher zu denen gehören, die ideenreich, kreativ und tatkräftig in der ersten Reihe daran mitwirken, das Umsteuern auf Erneuerbare Energien zu beschleunigen. Gleichzeitig werden wir mit vielen anderen Menschen und Organisationen dafür eintreten, dass der beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie konsequent fortgeführt wird."

EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer sagte zur Wahl von Axel Berg: "Mit Axel Berg haben wir einen langjährigen bewährten Mitstreiter für die Einführung Erneuerbarer Energien an der Spitze der deutschen Sektion unserer Organisation. Er wird mit seinen Kenntnissen und seiner Tatkraft dazu beitragen, das große Ziel einer umweltverträglichen, nachhaltigen Energieversorgung der Zukunft zu ereichen."

Axel Berg ist am 26. März 1959 in Stuttgart geboren, studierte Jura und Politik in München, Tübingen, Aix/Marseille und Frankfurt am Main. Promotion 1992 über den französischen Atomkonflikt. Seit 1993 selbständiger Rechtsanwalt. Sein politisches Engagement führte über zahlreiche Bürgerinitiativen der Friedens- und Anti-AKW-Bewegung zur SPD. Von 1998 bis 2009 gehörte er als Abgeordneter des Wahlkreises München-Nord dem Bundestag an.

Dort war er unter anderem SPD-Sprecher in der Enquetekommission "Nachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung" und stellvertretender energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Berg ist Beiratsmitglied der Deutschen Energie-Agentur (dena), Kuratoriumsmitglied der Green City Energy GmbH, Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Instituts für Physik, Mitglied des Parlamentarischen/Wissenschaftlichen Beirats im Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE) und Beiratsmitglied im Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke (BDW).

Quelle: EUROSOLAR

Mit einem Kolloquium zum Thema »35 Years of Research on Defects in Semiconductors« feierte das Fraunhofer ISE den 60. Geburtstag seines Institutsleiters Prof. Eicke R. Weber. Zwei Tage nach dem eigentlichen Wiegenfest – Eicke Weber wurde am 28. Oktober 1949 geboren – fanden sich über 100 Gratulanten ein, um den Halbleiterforscher zu ehren.

Zum Symposium eingeladen hatte Prof. Roland Schindler, Executive Director des vom Fraunhofer ISE initiierten und maßgeblich unterstützten Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems in Boston, welches eine Allianz mit dem MIT bildet. Selbst ein langjähriger Weggefährte, war es ihm gelungen wissenschaftliche Begleiter Eicke Webers aus 35 Jahren seiner bisherigen Karriere für ein Geburtstagskolloquium zu gewinnen.

Rückblickend auf Eicke Webers Studienzeit und dessen Forschungsarbeiten in Deutschland sprachen Prof. Hans Queisser, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Festkörperphysik in Stuttgart sowie Prof. Wolfgang Schröter, Emeritus der Georg-August-Universität in Göttingen.

Über den Fortschritt in der Defektforschung an Halbleitern sowie über Eicke Webers Einfluss auf ihre eigene wissenschaftliche Karriere sprachen zahlreiche ehemalige Doktoranden, Mitarbeiter und Kollegen des Berkeley Laboratory: Dr. Dieter Gilles, Wacker Siltronic AG; Prof. Tonio Buonassisi, Massachusetts Institute of Technology MIT, Dr. Chris Kocot, Finisar Corporation, Sunnyvale; Prof. Connie Chang-Hasnain, University of California, Berkeley; Prof. Maria Kaminska, Universität Warschau, Polen; Prof. Peter Yu, Lawrence Berkeley National Laboratory; Dr. Petra Specht, ebenfalls Lawrence Berkeley National Laboratory. Den Kolloquiumsrednern schloss sich Prof. Hiroshi Fujioka von der Universität Tokyo, ein ehemaliger Student Eicke Webers, mit Glückwünschen an.

Zu den Geburtstagsgästen zählten auch der Freiburger Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon und der Geschäftsführer der Freiburger Wirtschaftsförderungs-gesellschaft FWTM Dr. Bernd Dallmann, die vor allem Prof. Webers Engagement für die Etablierung der Intersolar North America in San Francisco sowie für die neue Freiburger Kongressreihe Solar Summits hervorhoben.

Eicke Weber war vor drei Jahren nach über 20jähriger Lehrtätigkeit an der University of California, Berkeley, nach Deutschland zurückgekehrt, um die Leitung des Fraunhofer ISE von seinem Vorgänger Joachim Luther zu übernehmen. Gleichzeitig mit der Leitung des Fraunhofer-Instituts übernahm er den Lehrstuhl für Angewandte Physik, Solarenergie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Seine wissenschaftliche Laufbahn hatte Weber mit dem Studium der Physik in Köln begonnen, wo er sich in seiner Diplomarbeit mit Versetzungen in Silicium beschäftigte. 1976 promovierte er über »Punktdefekte im plastisch verformten Silicium«. Nach Forschungsaufenthalten an der State University of New York, Albany, USA und der Universität Lund, Schweden habilitierte er sich 1983 in Köln mit einer grundlegenden Arbeit zu Übergangsmetallen in Silicium, die bis heute in der Literatur häufig zitiert wird.

Im selben Jahr nahm er einen Ruf an das Department of Materials Science and Engineering der University of California, Berkeley, an, wo er im März 2004 zum Chair der interdisziplinären Nanoscale Science and Engineering Graduate Group ernannt wurde.

Weber hat sich weltweit einen Namen gemacht als Materialforscher für Defekte in Silicium und III-V-Halbleitern wie Galliumarsenid und Galliumnitrid. Er publizierte mit seiner Arbeitsgruppe mehr als 600 Veröffentlichungen und ist Mitherausgeber der Buchserie »Semiconductors and Semimetals« von Academic Press.

In jüngeren Jahren beschäftigte er sich zudem mit der Frage, wie sich aus Silicium mit hohem Metallgehalt (‚dirty silicon’) gute Solarzellen herstellen lassen – ein Thema, das auch am Fraunhofer ISE verfolgt wird. 1997 war Weber Gründungsmitglied des Konsortiums »Silicon Wafer Engineering and Defect Science«, an dem heute weltweit zwölf Firmen und neun Universitätsgruppen beteiligt sind.

Eicke Webers wissenschaftliche Leistung wurde mit zahlreichen Ehrungen gewürdigt. So erhielt er 1984 einen IBM Faculty Development Award, 1994 den Alexander von Humboldt-Preis und ist seit 2002 Fellow der American Physical Society. 1990 wurde er als Visiting Professor an die Tohoku Universität in Sendai, Japan, eingeladen, 2000 an die Kyoto Universität und im Dezember 2003 erhielt er die Einladung, den Zhu KheZhen Vortrag an der Zeijang Universität in Hangzhou, China, zu halten. Professor Weber war Gründungspräsident des Berkeley Chapters der Alexander von Humboldt Association of America (Av-HAA) und 2001-2003 Präsident der AvHAA. Im Juni 2006 erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Für den Brückenschlag Deutschland – USA setzt sich Eicke Weber seit Jahren engagiert ein. 2003 war er Mitbegründer der German Scholars Organisation, deren Präsident er ist. Die GSO ist eine Vereinigung von im Ausland lebenden deutschen Wissenschaftlern, die zum Ziel hat, den Kontakt zur alten Heimat zu fördern, um die Chancen für eine Rückkehr offen zu halten. Im Juli 2008 wurde Weber als Direktor in das SEMI International Board of Directors berufen. Die Electrochemical Society ECS, San Francisco zeichnete ihn im Juni 2009 mit dem Electronics and Photonics Division Award aus.

Die jüngste Ehrung wurde Eicke Weber zwei Wochen vor seinem Geburtstag zuteil: Das IOFFE Physical-Technical Institute of the Russian Academy of Sciences in St. Petersburg ernannte ihn zum Ehrenmitglied.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Berlin, 28.10.2009 - Die Ausstattung deutscher Haushalte mit elektrischen Geräten nimmt zu - und damit steigen oftmals auch Stromverbrauch und -kosten. Doch viele Verbraucher wissen nicht genau, wie viel Geld sie für ihren Strom ausgeben - und dass sich bis zu 25 Prozent der Stromkosten bequem einsparen lassen.

Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) können Verbraucher jetzt auf der Internetseite stromeffizienz.de in wenigen Minuten herausfinden, wie und wo sie ihre Stromkosten am besten senken können.

Die Bedienung des Stromsparchecks ist einfach: Schritt für Schritt macht der Nutzer zunächst Angaben zu Jahresstromverbrauch, Ausstattung, Nutzungsdauer und -häufigkeit elektrischer Geräte in seinem Haushalt. Die Eingabe kann jederzeit gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Im Anschluss erstellt der Stromsparcheck einen Überblick über den persönlichen Stromverbrauch und die größten Einsparpotenziale.

Der Stromsparcheck gibt Verbrauchern für alle Haushaltsbereiche konkrete Tipps. Denn Einsparmöglichkeiten gibt es viele: schaltbare Steckerleisten installieren, Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen oder Energiesparfunktionen an Computer und Waschmaschine aktivieren.

Wer bereits beim Kauf eines neuen Geräts auf Energieeffizienz achtet, spart zudem dauerhaft. Wird zum Beispiel eine zehn Jahre alte Kühl-Gefrierkombination durch ein modernes Gerät der höchsten Effizienzklasse A++ ersetzt, kann die Haushaltskasse um rund 55 Euro pro Jahr entlastet werden.

Quelle: dena

Berlin, 27.10.2009 - Die internationale Datenbank zum Erneuerbare Energien-Recht (www.res-legal.de) stellt nun Informationen zu allen 27 EU-Ländern bereit. Mit der Aufnahme der Profile von Rumänien und Bulgarien wurde das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) initiierte und beauftragte Projekt vervollständigt.

Alle Länderprofile liegen auf Deutsch und Englisch vor. Eine zusätzlich geschaltete ebenfalls deutsch- und englischsprachige Hotline beantwortet Fragen zu den Förder- und Netzzugangsprofilen. Seit ihrem Start vor rund einem Jahr haben bereits über 70.000 Besucher die Datenbank genutzt. Die Top 5 der aufgerufenen Länder sind Italien, Spanien, die Tschechische Republik, Frankreich und Deutschland.

RES-LEGAL.de bietet eine juristische Auswertung von Gesetzestexten, die im Original und überwiegend auch in englischer Übersetzung vorliegen. Dabei werden die Regelungen für Wind, Solar, Geothermie, Biomasse oder Wasserkraft im Detail aufgeführt. Die Daten sind nach Informationen zur Förderung, zum Netzzugang sowie zu den Gesetzestexten gegliedert. Eine Liste mit den Kontaktdaten von nationalen Experten rundet das Angebot ab. Ein Suchassistent unterstützt den Benutzer bei der Recherche.

Quelle: RES LEGAL

Wangen/Allgäu, 21.10.2009 - Die TogoHilfe Wangen verschickt am kommenden Samstag einen Container Richtung Afrika. Fachmännische Beladung und Verschluss des Containers erfolgen bei der WALDNER Holding GmbH & Co. KG in 88239 Wangen, Anton-Waldner-Str. 10-16,  am 24. Oktober 2009 um 11.30 Uhr.

Im Inhalt des Containers spiegelt sich das Engagement einer ganzen Region: Verladen werden neben einer Solaranlage der AZUR Solar GmbH unter anderem 60 Bildschirme, überlassen von der Humpisschule Ravensburg. Außerdem ca. 20 Computer der BA Ravensburg-Weingarten, Büro- und Schulmöbel der Firma Hermann Waldner, Wangen, Werkzeugkisten und Geräte verschiedener Wangener Handwerksbetriebe für die berufliche Ausbildung, was durch eine Partnerschaft der Friedrich-Schiedel-Schule Wangen unterstützt wird, unter anderem durch einen von der KFZ-Klasse der Schule überholten VW-Bus.

Vor Ort wird die Lieferung von Pater Marian Schwark, verantwortlich für Projekte von Misereor und Caritas in Togo, in Empfang genommen. Die AZUR Solar GmbH, ein Photovoltaik-Komplettanbieter aus Wangen im Allgäu, unterstützt die Initiative „Togohilfe Wangen – Bildung als Chance“ durch die Lieferung und Installierung einer Photovoltaikanlage für das Berufsbildungszentrum Institut Arnold Janssen in Bassar/Togo im Wert von ca. 20.000,- €.  Sie wird errichtet auf den drei im Bau befindlichen Gebäuden der Schule mit je 10 x 70 qm Grundfläche.

König Fußball lieferte den Grund für den Brückenschlag vom Allgäu in den Nordwesten des afrikanischen Landes – und zwar in Person des Wangeners Hermann Selbherr, Seine guten Kontakte als damaliges Vorstandsmitglied und Afrikabeauftragter des DFB führten dazu, dass die Nationalmannschaft von Togo bei der Fußball-WM 2006 in Wangen Quartier nahm und hier ihre öffentlichen Vorbereitungsspiele austrug. Viele Freundschaften und nachhaltige Kontakte waren die Folge. Selbherr: „Togo lebt in Wangen weiter. Oder, wie Dietmar Weber vom FC Wangen es ausdrückt, mit dem gemeinsam Hermann Selbherr den Verein „Togohilfe Wangen – Bildung als Chance“ gegründet hat: „Der Funke ist übergesprungen“.

Bei drei öffentlichen Vorbereitungsspielen des Nationalmannschaft von Togo kamen damals 50.000,- € zusammen, die sinnvoll verwendet werden sollten, schließlich –  vermittelt durch Kurienkardinal Walter Kasper und Misereor – für den Bau eines Sportplatzes beim Berufs-schulzentrum von Bassar im Nordwesten Togos.

Das Berufsschulzentrum „Arnold Janssen“ soll nun auf die Zahl von 700 Schülern ausgebaut werden. Die „Togohilfe Wangen – Bildung als Chance e. V.“ hat sich die Unterstützung dieses Projekts zum Ziel gemacht. Die PV-Anlage von AZUR Solar auf den Dächern des Schulzentrums wird aus der in Afrika reichlich vorhandenen Sonnenenergie elektrischen Strom für die Schule produzieren.

Quelle: AZUR Solar GmbH / Togohilfe Wangen  / WALDNER Holding