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Veranstaltungen

 

München, 25. April 2012, Auf der diesjährigen Intersolar in München stellt der TÜV SÜD internationale Services für Photovoltaik-Anlagen vor. Dazu informiert das Unternehmen auf dem eigenen Stand pber die Zertifizierung und Prüfung von Photovoltaik-Anlagen, Solarmodulen und Photovoltaik-Bauteilen nach nationalen und internationalen Normen und Richtlinien sowie über das Zertifikat für Building Integrated Photovoltaik (BIPV).

Die Experten des internationalen Dienstleisters unterstützen Hersteller, Investoren, Importeure und Installateure weltweit. Das Angebot reicht von Entwicklung, Inbetriebnahme und Wartung bis zur Erschließung internationaler Märkte.

Auf der Intersolar 2012 informiert TÜV SÜD über seine umfassenden Dienstleistungen, die den Zugang zu internationalen Solarmärkten und Fördergeldern erleichtern. Dazu zählen Zertifizierungen nach nationalen und internationalen Normen und Richtlinien, aber auch Standort- und Umweltgutachten sowie Schulungs- und Weiterbildungsangebote.

"Dabei profitieren unsere Kunden von unserer weltweiten Präsenz und unserer langjährigen Erfahrung," sagt Andreas Faißt von der TÜV SÜD Product Service GmbH, "denn wir prüfen und zertifizieren für alle maßgeblichen PV-Märkte weltweit und unsere Prüfungen finden auch Anerkennung in geschlossenen Märkten wie China und Japan." Durch dieses Know-how könnten Kunden wertvolle Zeit bei der Erschließung neuer Märkte sparen und ihre damit verbundenen Kosten senken.

BIPV-Zertifikat erleichtert Zugang zu internationalen Märkten

Die TÜV SÜD-Mitarbeiter sind nicht nur Experten für geltende Normen und Richtlinien in der PV, sondern auch im Bereich der Bautechnik als Gutachter anerkannt. Diese kombinierte Expertise hat TÜV SÜD für die Entwicklung des BIPV-Zertifikats genutzt. Mit der erfolgreichen BIPV-Zertifizierung können Hersteller und Importeure nachweisen, dass ihre PV-Module und ihre Montagetechniken sicher sind und den bautechnischen Normen gerecht werden. Überprüft wird unter anderem die mechanische Resistenz und Stabilität sowie die Sicherheit im laufenden Betrieb und im Brandfall. "Da unsere BIPV-Zertifizierung in Übereinstimmung mit einzelnen Ländervorgaben erfolgt, erleichtert sie weltweit die Erschließung neuer Märkte", erklärt Faißt.

Quelle: TÜV SÜD AG

Hannover, 24. April 2012, Die Delta Group zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe aktuelle Produkte, Technologien und individualisierte Lösungen aus dem Bereich Energiemanagement. Das Unternehmen ist weltweit führender Anbieter  im Bereich Energie- und Wärmemanagement sowie größter taiwanesischer Aussteller auf der diesjährigen Hannover Messe. Wie effizient die Lösungen sind, unterstreichen die Zahlen des während der Messe veröffentlichten “Corporate Social Responsibility Reports” für das Jahr 2011. Mit den hocheffizienten Produkten sparten Deltas Kunden insgesamt 3.300 Millionen kWh an Energie und rund  2,02 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen ein. Dies entspricht etwa 10 Prozent mehr Einsparungen als im Jahr 2010.

Führende asiatische Marke für Industrie-Automation zielt auf den internationalen Markt

Yancey Hai, Vice Chairman und CEO der Delta Group wies während der Eröffnungsveranstaltung darauf hin, dass der Raubbau an Rohstoffen bereits weltweite Auswirkungen hat. Die Verbesserung der Energieeffizienz ist daher ein immer größerer Trend der grünen Energieindustrie. Als das weltweit führende Unternehmen im Bereich Energie- und Wärmemanagement investierte Delta daher deutlich in die drei Unternehmensbereiche „Power Electronics“, „Energiemanagement“ und „Smart Green Life“. In den 41 Jahren seit Gründung des Unternehmens konnte Delta zahlreiche globale Fabriken mit einer effizienteren und verlässlicheren Energieversorgung ausrüsten und lieferte umfassende Energielösungen an Telekommunikationsunternehmen.

Delta ist die führende Marke für Lösungen im Bereich der Industrie-Automation in Asien und baut den Marktanteil in Europa kontinuierlich weiter aus. Bereits heute hat das Unternehmen zahlreiche erfolgreiche Projekte in Europa, dem Mittleren Osten und in Afrika umgesetzt. Produkte aus dem Bereich Industrieproduktion werden beispielsweise bei der Firma Houfek, dem größten tschechischen Hersteller für Holzverarbeitungsmaschinen, oder einem Wasserwerk und einer Pumpstation in Griechenland eingesetzt. Deltas Produkte für die Gebäudeautomation wurden in den Geschäften einer spanischen Modekette verwendet. Die Zahl der europäischen Distributoren ist im Vergleich zu 2010 um 20 Prozent gestiegen.

Delta nimmt weltweit aktiv an der Planung und Konstruktion von integrierten Energiemanagementlösungen teil. Das Unternehmen hat erfolgreich zahlreiche Projekte durchgeführt und unterstützt, wie Facebooks „Open Compute Project”, die Planung und Automatisierung von Energiesparmaßnahmen einer weltweit bekannten Modemarke und der Installation eines 1 Megawatt Solarenergiesystems im Stadion der World Games 2008. Kürzlich gewann Delta ein großes Projekt in China, das die Planung und den Bau einer 30 Megawatt Solaranlage umfasst.

Umfangreiche Lösungen zur Systemintegration für Industrie-Automation und Power Systeme

Erstmals stellt die Delta Group in diesem Jahr das komplette Produktspektrum mit einer Vielzahl von Industrieapplikationen vor. Highlights sind Lösungen für Industrienetze, den mittleren Stromspannungsbereich, Servomotoren, Human Machine Interface, programmierbare Logic Controller, hybride Telekommunikationsenergiesysteme, das Aufladen von Elektrofahrzeugen, die Infrastruktur für Rechenzentren, kleine Windturbinen sowie Konverter für Windkraftanlagen im Megawattbereich.

Am Messestand wird Delta ebenfalls Details zu dem neuen und als „Gold“ (energieeffizient)-eingestuften Tao-Yuan Forschungs- und Entwicklungszentrum präsentieren. Das Smart Green-Gebäude ist eine Synthese von verschiedenen Green Building-Konzepten, Gebäudeautomation und innovativer visualisierter Fabrikautomation. Es integriert alle Energieeffizienzlösungen der Delta Group. So wird zum Beispiel der gesamte Stromverbrauch der Fabrik in Echtzeit gesammelt und angezeigt. Zudem werden Informationen über die Produktionslinien in Echtzeit dargestellt und stehen dem Management weltweit zur Verfügung. Am Stand in Hannover sind diese Dienste live sichtbar.

Start der “Smarter. Greener. Together.” Markenkampagne

In Hannover stellt Delta ihren weltweiten Partnern die neue Kampagne "Smarter. Greener. Together.” vor. Sie wurde ausgehend von Kernwerten des Unternehmens und unter Berücksichtigung weltweiter Trends entwickelt. Die Kampagne unterstreicht das Engagement der Delta Group für ihre Kunden. Smarter steht für kontinuierliche technologische Innovationen und noch effizientere, verlässlichere integrierte Services. Greener unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, die Umwelt für heutige und künftige Generationen zu schützen. Together ist das Versprechen, gemeinsam mit den Kunden die aktuellen Anforderungen effektiv und effizient zu lösen.

“Smarter. Greener. Together.” ist mehr als ein Slogan und steht auch für die Kernessenz aller Produkte und Dienste von Delta. Mit der frischen Identität und Kampagne möchte Delta ihren Kunden ein neues Marken- und Produkterlebnis bieten. Weitere Informationen zu der Kampagne und den Unternehmenszielen stellt Delta am 24. April um 14:15 Uhr auf einer Pressekonferenz im Raum Dresden im Convention Center vor. Zudem finden dort am 24. April und am 25. April zwischen 15:00 und 18:00 Uhr Produktpräsentationen statt. Deltas Messestand finden Sie in Halle 11, Stand A49.

Quelle: Delta Gruppe

München, 24. April 2012, Die smartblue AG zeigt auf der Intersolar 2012 drei Neuheiten: „Smart Monitor“ überwacht Photovoltaik-Systeme und bietet eine intelligente, automatische Fehlererkennung. Außerdem zeigt das Unternehmen mit „Smart Control“ auf der Münchner Branchenmesse einen Leitstand, mit dem Solarteure viele PV-Anlagen zentral überwachen und so zusätzliches Service-Geschäft erzielen können. Der Optimizer „Endana“ ist ein Gerät zur Ertragssteigerung von Photovoltaik-Anlagen. smartblue wird auf Stand B2.485 der Intersolar ausstellen.

Monitoring-Lösung „Smart Monitor“

Die Überwachungslösung „Smart Monitor“ erkennt automatisch jede Fehlfunktion einer PV-Anlage und prüft auf Wunsch jedes einzelne Modul. Neu ist die intelligente automatische Fehlererkennung, die auch schleichende, ertragsmindernde Fehlfunktionen identifiziert und den Anlagenbetreiber mit Berichten informiert. Abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen bietet smartblue verschiedene Monitoring-Lösungen, vom präzisen Modul-Monitoring mit einer regelmäßigen Messung von Strom-Spannungsmesskurven jedes Moduls über ein String-Monitoring bis zum einfachen Wechselrichter-Monitoring.

smartblue-Webportal

Bestehende Überwachungslösungen lassen sich einbinden. Die Daten werden von den Überwachungsgeräten an der Anlage per Web auf die Server von smartblue übertragen und dort ausgewertet. Die Auswertung zeigt unter anderem, ob etwaige Ertragsminderungen auf Defekte oder nur auf Wettereinflüsse zurückzuführen sind, und informiert den Anlagenbetreiber, zum Beispiel per E-Mail oder SMS.

Anlagenüberwachung und –management für Solarteure mit „Smart Control“

Das Produkt „Smart Control“ wertet ebenfalls Daten aus gängiger Monitoring-Hardware aus, ist aber mit seinen umfangreichen Funktionen insbesondere für Solarteure gedacht. Mit den Daten der Webbasierten Lösung sind Installateure in der Lage, sich schnell einen Überblick über alle von ihnen überwachten Solarkraftwerke zu verschaffen. Smart Control identifiziert dabei diejenigen Anlagen, die nicht die veranschlagten Leistungsdaten liefern. Installateure können so ihr Geschäft mit Service-Leistungen ausbauen – ein Bereich, der im Vergleich mit dem Boom der vergangenen Jahre beim Solarzubau noch Nachholbedarf hat und hohe Wachstumspotenziale birgt. Eventuelle Ertragsausfälle von PV-Anlagen durch Beschädigungen, Verschmutzungen oder zuvor unerkannte Verschattungen lassen sich einfach erkennen.

Optimizer „Endana“

smartblue vertreibt exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz den Ertrags-Optimizer „Endana“ des italienischen Herstellers Bitron Industries SpA. Die Lösung verschaltet die einzelnen Module einer PV-Anlage mit dem Wechselrichter regelmäßig neu, so dass immer die maximale Leistung erzeugt wird – auch wenn ein Teil der Anlage verschattet sein sollte. Auf diese Weise kann das System den Ertrag einer Anlage um bis zu 25 Prozent steigern. Positive Nebeneffekte sind unter anderem ästhetischere Dachbelegungen bis an die Ränder sowie der Ausgleich alterungsbedingt nachlassender Erträge durch die Degradation von Solarzellen. Darüber hinaus bietet die Lösung ein Plus an Sicherheit, denn das System kann jedes Modul der Anlage abschalten, dass an keiner Stelle der gesamten Verkabelung noch Hochspannung anliegt – mit positiven Auswirkungen auf den Brandschutz.

Smartblue AG - Endana

„Wer eine Investition in der Größenordnung und Laufzeit einer Photovoltaik-Anlage tätigt, sollte auch wissen, ob die Anlage korrekt funktioniert. Ist dies nicht der Fall, können nicht nur leicht prognostizierte Renditen verfehlt werden, die Gesamtrendite kann ins Negative drehen – der Eigentümer zahlt drauf“, sagt Dr. Philipp Geiger, Vorstand der smartblue AG. „Wir zeigen auf der Intersolar unsere Lösungen zur Überwachung von Photovoltaik-Anlagen – von der Hardware über die Software bis hin zum Service-Angebot für Installateure. Wir bieten damit aus einer Hand ein umfassendes Portfolio, das den erfolgreichen Betrieb eines Sonnenkraftwerks langfristig sicherstellt.“

Quelle: smartblue AG

 

Berlin, 24. April 2012, In der vergangenen Woche fand das Thin-Film Industry Forum 2012 in Berlin statt. Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis und Veranstalter eröffnete die Konferenz mit einer Anmerkung zum Rückzug des Solarmodulhersteller First Solar aus Deutschland: „Vor dem Hintergrund des First Solar-Rückzugs aus Deutschland steht die Solarbranche wieder einmal vor einem Wendepunkt. Hoffnung mache die Aussicht auf neue Märkte, die u. a. durch sinkende Solarmodulpreise entstehen würden, erklärte Remmers weiter.

Dass der europäische Markt schrumpfen wird und vor allem die Märkte in Asien, aber auch in den USA zunehmend an Bedeutung gewinnen werden, zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung. „Entscheidend für Unternehmen ist es, wie sie diese Entwicklung in Zukunft für sich nutzen“, betonte Dr. Winfried Hoffmann von der European Photovoltaic Industry Association (EPIA). Die Preiserwartungen  für kristalline Solarmodule im Jahr 2020 lägen bei rund 60 bis 80 $-Cent pro Watt, während die der Dünnschicht-Photovoltaik zwischen 30 und 70 $-Cent pro Watt erwartet werden. Die Basis für diese Prognose seien jeweils „gesunde“ Preise, bei denen jeder Teil der Wertschöpfungskette ausreichend verdiene.

Matthias von Armansperg von ACCELIOS Solar ging darauf ein, dass chinesische Hersteller auch im Dünnschicht-PV-Sektor massiv die Preise heruntertrieben, wodurch der Preisunterschied zwischen kristallinen und Dünnschicht-PV-Modulen immer geringer werde. Vor diesem Hintergrund gäbe es derzeit eine Menge Bewegung im Dünnschicht-Solarsektor. Von Armansperg zweifelte daran, ob sich das chinesische Geschäftsmodell als nachhaltig herausstellen wird. „Wie in Japan und Korea werden die steigenden Lohnkosten auch in China dazu führen, dass die Preise auf Dauer wieder steigen und sich dadurch den europäischen Preisen angleichen“, hofft von Armansperg.

Unter dem Titel „Market outlook – is finance the bottleneck for thin-film PV?“ ging Götz Fischbeck, Smart Solar Consulting auf die Projektfinanzierung ein. Vor dem Hintergrund der sich schnell ändernden Rahmenbedingungen werde es zunehmend schwerer sowie zeit- und kostenintensiver, die Finanzierung in den etablierten (europäischen) Märkten zu sichern. Viele Banken geben die Finanzierung erst frei, wenn das PV System fertiggestellt und die zutreffende Einspeisevergütung bestätigt ist. So verhindern sie, das Risiko zu tragen, wenn regulatorische Änderungen den Cash-Flow behindern. Für die wachsenden Märkte in Osteuropa, Nordafrika und Mittel- und Südamerika müsse ein großer Teil der Finanzierung von PV-Projekten von lokalen Banken gesichert werden, die zurzeit jedoch noch wenig Erfahrung mit der Finanzierung von Solarprojekten besäßen. Für eine steigende Anzahl an Dünnschicht-PV-Herstellern würde die Finanzierung aufgrund der genannten Bedingungen zu einer kritischen Hürde, resümierte Fischbeck.

Gerade bei der Dünnschicht-PV sei die Bankability schwierig, da diese nicht auf eine vergleichbar lange Geschichte zurückblicken könne wie die kristalline PV, ging auch Matthew Feinstein von Lux Research auf das Thema ein. Er riet Akteuren im Dünnschicht-PV-Markt, die ihre technologische Entwicklung zugunsten der Vermarktung vernachlässigt haben, möglichst schnell wieder in die Weiterentwicklung ihrer Produkte zu investieren, um langfristig erfolgreich bleiben zu können. Weiterhin wies er darauf hin, dass die wachsenden Märkte Südasiens, des Nahe Ostens und Südamerikas, in denen die kristalline PV noch nicht etabliert sei, sich am besten für die Einführung von Dünnschicht-Photovoltaik eignen. Diese Märkte würden sich in den nächsten Jahren vervierfachen, so Feinstein. Im Folgenden gingen Madhavan Nampoothiri (RESolve Energy Consultants), Stefan Wegener (First Solar GmbH) und Dirk Morbitzer (Renewable Analytics) näher auf die Zukunftsmärkte Indien, den Nahen Osten und die USA ein.

Am zweiten Konferenztag wurde über weitere Schritte gesprochen, die Dünnschicht-Photovoltaik wettbewerbsfähig zu machen. In diesem Rahmen erläuterten Andreas Wade von First Solar und Holger Meyer von Hellmann Worldwide Logistics die EU-Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall-Richtlinie (WEEE), die zukünftig auch für Solaranlagen gelten soll. Die Vortragenden rieten den Anwesenden, gut vorbereitet zu sein, denn die im Jahr 2014 anstehende Umsetzung sei herausfordernd und komplex. Zwar seien bereits heute Recyclingprozesse für alle Technologien vorhanden, doch befinde sich die technische Entwicklung hier teilweise noch in den Kinderschuhen.

In der Abschlussdiskussion machte Dr. Tobias Enzenhofer von Global Solar Energy darauf aufmerksam, dass es trotz aller schlechten Nachrichten einen Grund gäbe, auf die Entwicklungen der letzten Jahre stolz zu sein. „Es wurde eine Menge erreicht“, so Enzenhofer. Stefan Zorn von Singulus Technologies sah den nächsten Schritt, dem Preisdruck zu begegnen in der Standardisierung. Ein weiterer Diskussionspunkt betraf die Gebäudeintegration von Dünnschicht-PV, für die ein großes Potenzial gesehen wird, auch wenn der Markt dafür derzeit noch klein sei. „Die Gebäudeintegration erfordert maßgeschneidert Lösungen, die im Kontrast zur Standardisierung und den damit verbundenen Kosteneinsparungen stehen“, so Dr. Franz Karg von AVANCIS.

Quelle: Solarpraxis AG

 

München, 23. April 2012, Die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft Intersolar Europe öffnet vom 13.-15. Juni 2012 auf der Messe München ihre Pforten. Auch in diesem Jahr erwarten Besucher aus aller Welt hier die neuesten Trends und Produkte der Solarbranche: Auf der Neuheitenbörse präsentieren Aussteller die innovativsten Technologien und Lösungen der Solarwirtschaft. Das Job & Karriere Forum bietet Bewerbern und Unternehmen eine ausgezeichnete Plattform, um direkt in Kontakt zu kommen. Foren wie das „Joint Forces for Solar Intelligence and Networking Forum“ und das Fachforum „Montagesysteme“ laden zum Austausch zwischen Industrie und Handwerk ein.

Die Sonderschauen PV ENERGY WORLD und „Rural Electrification“ beleuchten internationale Trends und aktuelle Themen der Solarbranche. Die neue Sonderschau „PV u nd E-Mobility“ informiert über mobile Speichertechnologien und präsentiert Kombinationen von PV-Carports, Ladestationen und Elektrofahrzeugen. Und der Intersolar AWARD prämiert die innovativsten Unternehmen der Solarbranche. Das vielseitige Konferenzprogramm der Intersolar Europe Conference greift darüber hinaus die Themen der Messe auf und vertieft die Inhalte auf internationalem Niveau.

Am 13. Juni 2012 fällt der Startschuss für die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft Intersolar Europe. Unter dem Motto „Connecting Solar Business“ informieren Hersteller, Zulieferer, Großhändler und Dienstleister aus aller Welt auf der Intersolar Europe über die neuesten Trends und Entwicklungen der Solarbranche. Rund 2.000 Aussteller stellen 2012 ihre Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Photovoltaik, PV Produktionstechnik und Solarthermie vor. Den ausstellenden Unternehmen steht dabei eine Fläche von 170.000 Quadratmetern in 15 Hallen und ein großes Freigelände zur Verfügung. An den drei Veranstaltungstagen der Intersolar Europe werden sich voraussichtlich über 80.000 Fachbesucher aus 150 Ländern auf der Messe München über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Solarbranche informieren.

Innovative Technologien auf der Neuheitenbörse

Wer sich über die aktuellsten Trends und neuesten Technologien der internationalen Solarbranche informieren will, der ist auf der Neuheitenbörse der Intersolar Europe 2012 in Halle B3 an Stand B3.450 richtig. Aussteller der Fachmesse stellen in fünfzehnminütigen Vorträgen ihre Innovationen vor. Nach den Vorträgen stehen die Spezialisten der jeweiligen Unternehmen für weitere Informationen zur Verfügung. Ein besonderes Highlight ist die Verleihung des Intersolar AWARD, die am 13. Juni 2012 ab 16:30 Uhr auf der Neuheitenbörse stattfindet. Verliehen wird der AWARD an internationale Unternehmen, die ihre Innovationskraft mit herausragenden Dienstleistungen und Produkten unter Beweis gestellt haben.

Der begehrte Innovationspreis der internationalen Solarbranche feiert dieses Jahr bereits sein fünfjähriges Bestehen und wird von der Intersolar Europe in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V., Berlin, verliehen. Eine unabhängige Jury von Experten aus Wissenschaft, Industrie, Forschung und Fachmedien wählt bis zu drei Gewinner in den Sparten „Photovoltaik“ und „Solarthermie“ sowie in der Kategorie „PV Produktionstechnik“. 2012 wird der Intersolar AWARD erstmals auch in der Kategorie „Solare Projekte in Nordamerika“ vergeben. Die Sieger dieser Kategorie werden am 12. Juli 2012 auf der Intersolar North America in San Francisco bekannt gegeben. Sponsor der Neuheitenbörse ist die SolarEdge Technologies Inc., Hod Hasharon, Israel.

Information und Austausch auf den Foren der Intersolar Europe

In Kooperation mit der F.A.Z. bringt die Intersolar Europe 2012 erneut Arbeitgeber und Arbeitsuchende auf dem Job & Karriere Forum in Halle B2 an Stand B2.310 zusammen. Das Forum bietet Stellenangebote rund um die Solarbranche und eine individuelle Betreuung durch erfahrene Berufs- und Karriereberater. Die Experten informieren über Trends und berufliche Perspektiven in der Solarindustrie und stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Im „TopJob Corner“ informieren die Aussteller in 15-minütigen Präsentationen darüber, welche Stellen in ihrem Unternehmen aktuell zu besetzen sind, wen Sie dafür suchen und warum sich ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin für ihr Unternehmen entscheiden sollte.

Die Initiative „Joint Forces for Solar“ vereint Akteure der gesamten Wertschöpfungskette der Solarbranche – von internationalen Konzernen bis hin zu lokalen Installateuren. Das „Joint Forces for Solar Intelligence and Networking Forum“ bringt PV Hersteller und Installateure zusammen. Unterstützung erhalten sie dabei von dem Marktforschungsunternehmen EuPD Research, Bonn. Markus A.W. Hoehner, CEO von EuPD Research berichtet über neueste Entwicklungen, zukünftige Chancen und aktuelle Trends des europäischen PV Marktes. Der Vortrag findet am 14. Juni auf der Neuheitenbörse (Halle B3, Stand B3.450) statt. Anschließend kann im Panel „How Can European Key Markets Meet Expectations in 2012/2013?“ über die Zukunft des europäischen Marktes diskutiert werden.

Das Fachforum „Montagesysteme“ informiert Solarteure, Dachdecker, Elektro- und SHK-Installateure über Trends, Entwicklungen und neue Produkte rund um die Montage von Solaranlagen. Die Veranstaltungen des Forums stellen unter anderem aktuelle Systeme und Technologien für verschiedene Dachtypen vor und erklären, was bei der Montage zu beachten ist. Das Forum findet am 14. Juni von 10 bis 13 Uhr in Halle B1 im Raum B13 statt. Veranstaltet wird das Fachforum von der Intersolar Europe in Kooperation mit RE Regenerative Energien, Fachmagazin für Photovoltaik und Solarthermie, Gütersloh.

Drei Sonderschauen präsentieren neueste Trends der Solarbranche

Nach dem erfolgreichen Start im vorherigen Jahr zeigt die Intersolar Europe 2012 zum zweiten Mal die Sonderschau PV ENERGY WORLD in Halle C4 an Stand C4.230. In den zwei Themenclustern „Electricity Storage“ und „Grid Integration“ präsentiert die Intersolar Europe gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg, die neuesten Technologien und wagt einen Blick in die Zukunft der Stromversorgung. Das zentrale Forum der Sonderschau ergänzt das Programm mit aktuellen Expertenvorträgen und Podiumsdiskussionen.

Zum ersten Mal findet 2012 auf der Intersolar Europe die Sonderschau „PV und E-Mobility“ auf dem Freigelände der Messe München statt. Im Mittelpunkt der Sonderschau stehen neueste Carport-Lösungen, Ladestationen und Elektrofahrzeuge.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V., Berlin, veranstaltet auf der Intersolar Europe erneut die Sonderschau „Rural Electrification“. Mehr als 20 Firmen präsentieren in Halle B5 am Stand B5.230 ihre Produkte und Dienstleistungen zur netzfernen Stromversorgung. Experten des BSW-Solar und der ausstellenden Firmen stehen am Stand zu allen Fragen rund um das Thema „Ländliche Elektrifizierung“ zur Verfügung. In einem dreitägigen Vortragsprogramm vermitteln die ausstellenden Firmen ihre internationalen Erfahrungen bei der Elektrifizierung netzferner Gegenden in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Vielseitiges Conference-Programm

Begleitend zur Intersolar Europe findet vom 11. bis 14. Juni 2012 erneut die Intersolar Europe Conference statt. Im ICM – Internationales Congress Center München treffen sich zur Konferenz und ihren Side Events 2.500 Teilnehmer und rund 400 Referenten aus aller Welt. Diskutiert werden die aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen der internationalen Märkte, die neuesten Technologien und Trends. Dabei wird die gesamte Bandbreite der Branche von der Photovoltaik über die PV-Produktionstechnik bis hin zur Solarthermie abgedeckt. Die Highlights der diesjährigen Konferenz behandeln unter anderem die Themenkomplexe Stabilität der Stromnetze, neueste Stromspeichertechnologien und Photovoltaik-Großkraftwerke. Im Fokus des Bereichs Solarthermie stehen unter anderem die Themen Solar Heat for Industrial Processes, Solar Cooling und Solare Heizkonzepte.

Quelle: Intersolar Europe