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Veranstaltungen

 

Bonn/Frankfurt, 23. April 2012, Vergangene Woche fand das durch EUPD Research und Solarpraxis veranstaltete "German PV Market Briefing 2012" statt. Während der Photovoltaik-Veranstaltung erhielten Teilnehmer Einblicke in aktuelle Marktzahlen, beteiligten sich bei der Podiumsdiskussion und tauschten sich untereinander aus. Die Veranstaltung fand bereits zum fünften Mal statt.

Mehr als 100 Teilnehmer diskutierten die aktuellen Trends des deutschen Photovoltaikmarktes. In insgesamt fünf Teilen wurde der Fokus auf die Herausforderungen, Chancen und Möglichkeiten des deutschen Marktes gelegt.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, anhand eines interaktiven Abstimmungssystems ihre Stimme zu verschiedenen Fragen abzugeben. Mit teilweise überraschenden Resultaten: Auf die Frage, ob die jüngst beschlossene EEG-Novelle denn nun für die nächsten 12 Monate Bestand haben werde, antworteten 76 Prozent der Teilnehmer mit „nein“.

Die Themen, die während der Veranstaltung behandelt wurden, waren unter anderem ein Rückblick auf die bisherige Entwicklung und ein Ausblick auf die künftige, die Systempreise in den verschiedenen Segmenten, die Renditen, der Vertrieb über die Installateure oder die Relevanz von Speicherlösungen in der Zukunft. Nach den Präsentationen ging es in einer hochbesetzten Podiumsdiskussion um das Thema „EEG im Wandel – Möglichkeiten und Grenzen von Direktvermarktung“.

Quelle: EUPD Research

 

Berlin, 21. April 2012, Das Solarunternehmen Parabel AG lädt Schüler der Geschwister Scholl Schule Meyenburg auf das Areal des Solarparks Jännersdorf ein. Dort soll den Schülern erklärt werden wie Solarenergie funktioniert. Im Rahmen eines Aktionstages lädt die Parabel AG mehrere Klassen ein, die außerdem lernen, was der Bau einer so großen Photovoltaik-Anlage für Flora und Fauna bedeutet.

Unter professioneller Anleitung und mit Hilfe von Solarbaumaterialien erschließen sich die Schüler experimentell die Funktionsweise von Solarstrom. Mit Blick auf das derzeit entstehende 40 MW Photovoltaikanlage erfahren sie real, wie ein Solarpark funktioniert, wo der Strom hinfließt, wie viele Haushalte damit versorgt werden können und was das für die Umwelt bedeutet.

Ergänzend besichtigen die Klassen bestehende Habitate und neu angelegte Reptilienwälle für die hier vorkommenden Zauneidechsen und Glattnattern. Ein Naturschutzexperte wird den Schülern anschaulich vermitteln, was das Besondere an diesen Tieren ist und warum und wohin diese umgesiedelt werden müssen.

„In Bezug auf die globale Perspektive hinsichtlich Ressourcenknappheit, Überbevölkerung und wachsendem Energiebedarf ist es gerade für nachwachsende Generationen von großer Bedeutung, das Spannungsfeld zwischen einer zukunftsfähigen Energieversorgung durch regenerative Energien und praktischem Naturschutz zu verstehen.“ erklärt Parabel Vorstand Jürgen Will das Engagement des Unternehmens.

Quelle: Parabel AG

Taipei, 19. April 2012, Auf der weltweit größten Industriemesse stellt die Delta Group ihr umfangreiches Produktportfolio vor, darunter integrierte Systeme für das Energiemanagement. Die Delta Group ist der weltweit führende Anbieter von Lösungen für das Energie- und Wärmemanagement sowie größter taiwanesischer Aussteller in Hannover. Das Unternehmen wurde kürzlich als eine der „Top 20 Taiwan Global Brands“ ausgezeichnet. Vice Chairman und CEO Yancey Hai wird auf der Messe zudem Kunden und Partnern die neue Kampagne “Smarter. Greener. Together.” vorstellen, die Deltas Ziel unterstreicht, die Marktanteile in Europa auszubauen.

Umfangreiche Lösungen zur Systemintegration für Industrie-Automation und Power Systeme

Erstmals stellt Delta Group in diesem Jahr das komplette Produktspektrum mit einer Vielzahl von Industrieapplikationen vor. Highlights sind Lösungen für Industrienetze, den mittleren Stromspannungsbereich, Servomotoren, Human Machine Interface, programmierbare Logic Controller, hybride Telekommunikationsenergiesysteme, das Aufladen von Elektrofahrzeugen, die Infrastruktur für Rechenzentren, kleine Windturbinen sowie Konverter für Windkraftanlagen im Megawattbereich.

Am Messestand wird Delta ebenfalls Details zu dem neuen und als „Gold“ (energieeffizient)-eingestuften Tao-Yuan Forschungs- und Entwicklungszentrum präsentieren. Das Smart Green-Gebäude ist eine Synthese von verschiedenen Green Building-Konzepten, Gebäudeautomation und innovativer visualisierter Fabrikautomation. Es integriert alle Energieeffizienzlösungen der Delta Group. So wird zum Beispiel der gesamte Stromverbrauch der Fabrik in Echtzeit gesammelt und angezeigt. Zudem werden Informationen über die Produktionslinien in Echtzeit dargestellt und stehen dem Management weltweit zur Verfügung. Am Stand in Hannover sind diese Dienste live sichtbar.

Start der “Smarter. Greener. Together.” Markenkampagne

In Hannover stellt Delta ihren weltweiten Partnern die neue Kampagne "Smarter. Greener. Together.” vor. Sie wurde ausgehend von Kernwerten des Unternehmens und unter Berücksichtigung weltweiter Trends entwickelt. Die Kampagne unterstreicht das Engagement der Delta Group für ihre Kunden. Smarter steht für kontinuierliche technologische Innovationen und noch effizientere, verlässlichere integrierte Services. Greener unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, die Umwelt für heutige und künftige Generationen zu schützen. Together ist das Versprechen, gemeinsam mit den Kunden die aktuellen Anforderungen effektiv und effizient zu lösen.

“Smarter. Greener. Together.” ist mehr als ein Slogan und steht auch für die Kernessenz aller Produkte und Dienste von Delta. Mit der frischen Identität und Kampagne möchte Delta ihren Kunden ein neues Marken- und Produkterlebnis bieten.  

Quelle: Delta Gruppe

 

Berlin, 21. April 2012, Das Rennen der Solarfirmen wäre noch nicht vorbei und würde gerade erst anfangen, so der Tenor des Pressegesprächs zum Thema „Forschung als Chance für die Solarwirtschaft“, das anlässlich der „4. Photovoltaics Thin Film Week“ in Berlin-Adlershof stattfand. Auf dem Podium saßen Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender des Wissensdienstleisters Solarpraxis AG, Dr. Rutger Schlatmann, Direktor des Kompetenz Zentrums Dünnschicht und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin (PVcomB) und Prof. Dr. Christian-Herbert Fischer, der als Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) eine Industriekooperation leitet.

Die Experten waren sich einig, dass die Solarwirtschaft nicht völlig aus Europa in Richtung Asien verschwinden wird. „Die Solarbranche ist sehr kapital- und know-how-intensiv. Die Fertigung wird deshalb in Zukunft dort stattfinden, wo investiert wird, wo Forschung stattfindet und wo der rechtliche Rahmen stimmt“, begründete Karl-Heinz Remmers seine Einschätzung. Auch Rutger Schlatmann ist sich sicher, dass es in Zukunft nicht auf eine komplette Billigproduktion in China hinauslaufen wird. „Die Lohnkosten sind nicht der größte Posten in der Solarindustrie. Weitere Fortschritte werden in erster Linie durch eine Weiterentwicklung der Technologien erzielt.“ Das Problem in Deutschland liegt laut Remmers in der fehlenden Industrieförderung. „Die Absatzförderung mit Hilfe der Einspeisevergütung war und ist richtig, jetzt muss aber eine Industrieförderung folgen. In China steht hierfür ein größerer Wille dahinter. Man will dort weg vom T-Shirt-Nähen hin zu einer Hightech-Produktion. Dafür wird viel Geld investiert, zum Beispiel durch Gewährung von zinslosen Krediten für Firmen. Dieser Wille fehlt in Deutschland“, so Remmers.

Vor dem Hintergrund der gestern verkündeten Entscheidung des amerikanischen Unternehmens First Solars, seinen Standort in Deutschland aufzugeben, sei es wichtig, weiterhin positiv in die Zukunft zu blicken, erklärte Karl-Heinz Remmers nach dem Pressegespräch. „Grund für First Solar sich aus Deutschland zurückzuziehen ist nicht, dass die Cadmiumtellurid-Technik (CdTe-Technik) oder die Dünnschicht-Photovoltaik an sich nicht marktfähig wären. Es handelt sich hierbei um eine drastische unternehmerische Einzelentscheidung, die der Gewinnmaxi-mierung dient.“

Christian-Herbert Fischer stellte das patentierte umweltfreundliche Ion Layer Gas Reaction-Verfahren (ILGAR) vor, mit dem sein Forschungsteam einen Wirkungsgrad-Weltrekord hält. Es sei häufig schwierig, Unternehmen davon zu überzeugen, neue Technologien auch wirklich einzusetzen. „Sie aus dem Labor kommend produktionsreif zu machen, kostet immer noch Geld und damit auch Mut, dieses zu investieren.“
Genau für diesen Fall betont Rutger Schlatmann die Bedeutung des PVcomB, einer Einrichtung, in der Industriepartner und öffentlich finanzierte Forschung eng kooperieren. Andere kostengetriebene Industrien wie die Autoindustrie haben es vorgemacht, sagt Schlatmann. Dinge, die für alle gleichermaßen ein Problem waren, habe man gemeinsam entwickelt. Erst als es darum ging, spezielle Technologien und Produkte auszudifferenzieren, hat man sich wieder getrennt. „Die Solarindustrie hat bislang noch zu wenig genutzt, dass sie gemeinsam viel stärker sein kann.“ Forschungsverbünde, wie sie in der Automobilindustrie eingesetzt werden, könnten deshalb auch für die deutsche Solarbranche eine Lösung sein, „um gemeinsam besser und damit stärker zu werden“, erklärte Rutger Schlatmann.

„Man sollte in Deutschland stolzer auf das sein, was man in der PV-Branche bereits erreicht hat“, fügt Schlatmann hinzu. Zum Beispiel betrug 2009 der Wirkungsgrad für am Markt erhältliche Module sechs bis sieben Prozent. Bis 2011 konnte dieser auf 12,5 Prozent gesteigert werden. Und mittlerweile werden rund 25 Gigawatt in Deutschland durch Sonnenstrom produziert.  

Die Vorteile der Dünnschicht-Photovoltaik gegenüber der kristallinen Photovoltaik sehen die Beteiligten im intelligenten Design, das auf die Anwendungen angepasst werden kann sowie in dem geringen Leistungsabfall bei Verschattung und hohen Temperaturen. Dies mache die Dünnschicht-Technologie besonders für die Zukunftsmärkte im Nahen Osten interessant. Als weiterer Vorteil wurde die Möglichkeit zur großflächigen Produktion genannt.

Quelle: Solarpraxis AG

 

Süßen, 19. April 2012, Zum ersten Mal stellt das Unternehmen EIGHT GmbH & Co. KG seine mehrfach ausgezeichnete Solarladestation Point.One im Rahmen der IndustrialGreenTec vor. Auf der weltweit größten Industriemesse, der Hannover Messe, wird die Solarladestation einem internationalen Publikum präsentiert.

EIGHT Solarladestation Point.One

Die Verantaltung gliedert sich in acht Leitmessen, darunter die IndustrialGreenTec, dem neuen Leitevent für Umwelttechnologien. Hier stellt sich EIGHT mit der Solarladestation Point.One, dem Gemeinschaftsstand "Junge Innovative Unternehmen", den zahlreichen Messebesuchern vor.

Emissionsfreie Mobilität: sichtbar, erlebbar und nutzbar

Als innovative Schnittstelle zwischen Mensch, Fahrzeug und erneuerbarer Energieerzeugung macht die Solarladestation Point.One das Potenzial emissionsfrier Mobilität sichtbar, erlebbar und nutzbar.  

Durch einen ganzheitlichen Ansatz der Design, Technologie, Nutzerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit vereint entsteht somit ein Symbol, das Menschen für Elektromobilität begeistert. Das für vier Fahrzeuge ausgelegte Basismodul produziert pro Jahr sauberen Strom für 40.000 Kilometer. Ein einzigartiger Produktionsprozess ermöglicht minimalen Material- und Energieeinsatz und erlaubt es die Solarladestation in individuellen Formen zu produzieren, die dem Corporate Design eines Unternehmen oder auch der Architektur der jeweiligen Umgebung entsprechen.

Christoph B. Rößner, geschäftsführender Gesellschafter der EIGHT GmbH & Co. KG: "Die IndustrialGreenTec ist für uns auf der Hannover Messe die ideale Plattform, unsere Solarladestation einem internationalen Publikum vorzustellen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Da der Erfolg der Elektromobilität von sehr vielen Faktoren abhängt, ist es hier besonders wichtig, dass Fahrzeughersteller, Energieversorger, die Anbieter von Ladestationen, Verbände, Kommunen und Politik eng zusammenarbeiten. Die Hannover Messe ist der geeignete Ort um diese Akteure zusammen zu bringen. Die Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zeigt uns, dass wir mit unserem Konzept auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen die Messe auch dazu nutzen, unsere Kontakte ins Ausland zu intensivieren und Point.One international zu positionieren."

Quelle: EIGHT GmbH & Co. KG