photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Veranstaltungen

Vom 4. bis 6. Juni 2014 wird die Münchner Messe wieder zum Zentrum der internationalen Solarbranche. Auf der Intersolar Europe, der weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft, erwartet die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm zu Solarprodukten und Speichersystemen. Ebenfalls werden Trends und die aktuellen Entwicklungen der Energiewende thematisiert. Aus diesem Grund ist auch der Zusammenschluss der Energieblogger mit einem Stand vor Ort. Ihr oberstes Ziel: Die Aufklärung über die (Un-)Wahrheiten der Energiewende.

Energieblogger

"Die Energiewende ist auch so ein heikles Thema geworden, weil die Vorteile und geringeren Kosten erneuerbarer Energien unter den Teppich gekehrt werden. Auch der Weg der Regierung ist der Falsche: Sollte die Energiewende doch eigentlich das Ziel verfolgen, eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung zu garantieren, werden Nutzer erneuerbaren Stroms mit hohen Kosten belastet und stromintensive Industrieunternehmen von der EEG-Umlage befreit” , so Manuel Gonzalez Fernandez vom Milk the Sun Blog. Diesen und viele weitere Missstände gilt es aufzuklären – und dafür wird aus Sicht der Energieblogger die Intersolar Europe 2014 eine optimale Plattform bieten.

Energieblogger suchen auf der Intersolar den Dialog – Stand B1.456

Das Gespräch kann mit den Energiebloggern am Stand B1.456 gesucht werden. Ermöglicht hat dies mit Top50-Solar Experts ein Mitglied der Bloggergemeinschaft, die dafür Platz auf ihrer Standfläche eingeplant haben. "Wir suchen den Dialog mit Interessenten, Zweiflern und Mitstreitern und wollen Licht in die immer undurchsichtigere Landschaft der Energiewende bringen”, so der Energieblogger Björn-Lars Kuhn. Am ersten Messetag erwarten die Energieblogger prominenten Besuch: Hans-Josef Fell, Energiepolitiker der Grünen und einer der Väter des EEG hat sich angesagt. Weitere prominente Akteure der Branche haben sich ebenfalls für einen Besuch angekündigt.

Die Energieblogger geben der Energiewende eine Stimme

Die Energieblogger engagieren sich dafür, dass neben der effizient organisierten Kommunikationsmaschinerie von Großkonzernen auch eine erkennbare Stimme im Interesse des Klimaschutzes und dezentraler Erzeugungsstrukturen wahrgenommen werden kann. Das Netzwerk ist inzwischen auf über 50 Online-Journalisten, Blogger und Praktiker aus der Energiebranche angewachsen. Auf der Plattform energieblogger.net bündeln sie ihre Stimmen, füllen mit guten Argumenten, Fakten und Praxisbeispielen die Energiewende mit Leben und erreichen mit ihren Artikeln monatlich über 180.000 Leser.

Die Energieblogger, das sind verschiedenste unabhängige Experten – für Klimaschutz, Solar-, Wind- und Bioenergie, Stromnetze, Speicher, Energieeffizienz, Wärme, Strom, Elektromobilität und den Energiemarkt. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel der dezentralen, bürgernahen Energiewende – in Form von Medienarbeit, Seminaren, Vorträgen, Workshops und Beratung innerhalb des jeweiligen Fachbereichs für Unternehmen, Organisationen und Presse.

Quelle: Energieblogger

Es gibt in der Solarbranche eigentlich nur zwei wichtige Veranstaltungen, die als Vertreter der Solarindustrie besucht werden müssen. Das wäre neben der jährlich stattfindenden Fachmesse Intersolar in München, das ebenfalls einmal im Jahr stattfindende Forum Solarpraxis. Alle anderen Veranstaltungen zielen auf spezielle Fachthemen ab, sind technischer Natur oder nur für diejenigen interessant, deren Fachbereich und Themengebiet es auch betrifft. Das Forum Solarpraxis jedoch betrifft alle Marktakteure und Entscheider, da deren Unternehmenserfolg zwangsläufig von der Entwicklung des deutschen Solarmarktes abhängig ist. Mittlerweile findet das Forum Solarpraxis schon das 14. Mal in Berlin statt.

Rückblick in das Jahr 2012

Das 13. Forum Solarpraxis wurde von Bundesumweltminister Peter Altmaier eröffnet. Gespannt warteten die Teilnehmer auf die Eröffnungsrede des Umweltministers, bei der es insbesondere um die damals schwierige Marktsituation der deutschen Solarbranche ging. Wohlgemerkt ist die momentane Situation nicht viel besser. Im Gegenteil; die Situation spitzt sich zu, gerade im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl und die andauernden politischen Diskussionen zur Abschaffung oder Reformierung des EEGs (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Deshalb ist dieses Forum der Solarpraxis ein überaus wichtiges zusammenkommen der Branche, um die aktuellen Entwicklungen des Solarmarktes im Blickfeld zu haben und gemeinsame Strategien erörtern zu können. Das damalige Hauptthema waren neue Geschäftsmodelle und internationale Wachstumsmärkte. Gerade auf Grund der massiv gesunkenen Modulpreise schwankte die Branche zwischen der Anpassung an sich schnell entwickelnde neue Märkte und einer rasch fortschreitenden Konsolidierung. Zudem diskutierten die energiepolitischen Sprecher der Parteien über die Weiterführung des EEG und den darüber hinausgehenden Wandel des Energiesystems. Diskussionsrunden mit CEOs führender Solarunternehmen sowie  Marktforschern und Analysten rundeten das Programm ab.

14. Forum Solarpraxis im November 2013

Das 14. Forum Solarpraxis findet vom 21. bis 22. November 2013 im Hilton in Berlin-Mitte statt. In diesem Jahr tritt der photovoltaik-guide.de als Medienpartner der Veranstaltung auf. Unternehmen können auf der Veranstaltung sogar als Sponsor auftreten. Es handelt sich um eine Veranstaltung mit hochkarätigen Teilnehmern und erfahrenen Sprechern. Das Networking kommt hierbei nicht zu kurz, denn während der Veranstaltung oder zwischen den Pausen können ausführliche Gespräche und Diskussionen mit den zahlreich teilnehmenden Marktakteuren geführt werden. Am Abend des ersten Veranstaltungstages gibt es für alle Teilnehmer das legendäre Galadinner mit musikalischer Begleitung durch eine Liveband. Während der gesamten Veranstaltung ist ausreichend für Speis und Trank gesorgt. Das Forum Solarpraxis ist eigentlich die wichtigste europäische Konferenz zu nicht-technischen Themen der Solarenergie. Die Veranstaltung bietet Akteuren der Solarbranche durch aktuelle Informationen und beste Möglichkeiten zum Netzwerken und Orientierung, um auf dem hart umkämpften Solarmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben.  2012 nahmen rund 700 internationale Gäste an der Veranstaltung in Berlin teil.

Die Themen 2013: Energiemarktdesign der Zukunft, neue Geschäftsmodelle und Wachstumsmärkte

Neue Geschäftsmodelle und Vermarktungsstrategien wie Direktvermarktung, Eigenverbrauch und Energiespeicherung stehen im Fokus der diesjährigen Veranstaltung. Zudem geht es verstärkt um die Bereiche Strommarktdesign und Versorgungssicherheit sowie die Kombinationsmöglichkeiten von Photovoltaik mit anderen erneuerbaren Energien. Branchenexperten informieren außerdem an Ländertischen zur Geschäftsentwicklung in Wachstumsmärkten der Solarenergie wie Türkei, Brasilien, Japan und China.

Mehr Raum für Ausbau von Geschäftskontakten, Austausch und individuelle Fragen

Auf dem Forum Solarpraxis treffen sich die wichtigsten Entscheider der Solarbranche. Mit einem neuen Konzept bietet die Konferenz jetzt noch mehr Raum für die Beantwortung individueller Fragen und den intensiven Austausch mit Referenten und anderen Teilnehmern. So finden am ersten Veranstaltungstag im Plenum ganztägig Diskussionsrunden zu aktuellen Fragen wie Kapazitätsmärkte, EEG-Novelle und Netzausbau/Netzsteuerung statt. Sie werden durch Workshops u. a. zu den Themen Energiespeicherung, Stadtwerke und Photovoltaik, Solarthermie und Off-Grid ergänzt. Die Workshops können auch einzeln gebucht werden. An Thementischen werden in der verlängerten Mittagspause weitere Informationen zu einzelnen Themen vertiefend diskutiert. Alle Forums-Teilnehmer können sich zudem um einen Platz bei einem Business Speed-Dating bewerben, das am Donnerstag vor dem Abendessen stattfindet. Eine weitere Möglichkeit zum Auf- und Ausbau der Geschäftskontakte bietet das Business-Match-Making, an dem alle Gäste des Forums Solarpraxis schon im Vorfeld teilnehmen können.

Wen werden Sie treffen?

  • Modul-und Zell-Hersteller, Hersteller von Wechselrichtern und BOS-Komponenten
  • Projektentwickler / Projekt-Planer, Systemintegratoren
  • Planer, Architekten, Bauunternehmer, Installateure, Ingenieur-und Baufirmen (EPC)
  • Energieversorger, Stadtwerke, Netzbetreiber
  • Banken, Investoren, Analysten, private Investoren
  • Großhändler, Makler, Rechtsanwälte, Versicherungen
  • Regierungsvertreter, Verbände, Medienvertreter, F & E-Institute

Hintergrund zum Forum Solarpraxis

Sowohl der nationale als auch der internationale Solarmarkt sind zurzeit stark vom Wandel und der Konsolidierung der Branche gekennzeichnet. Die Solarindustrie durchlebt den kritischen Übergang in die nächste Marktperiode, der mit großen Veränderungen der gesamten Wertschöpfungskette einhergeht. Zwar wächst die jährliche installierte Leistung und immer mehr Länder rufen Programme zur Solarförderung ins Leben, jedoch sinken gleichzeitig Preise und Vergütungen, in einigen Ländern werden sogar rückwirkende Steuern und Abgaben diskutiert oder eingeführt. Handelsstreitigkeiten tragen zur weiteren Verunsicherung der Branche bei. Von Unternehmen, die am Markt bestehen bleiben wollen, ist deshalb eine schnelle Anpassung an die sich wechselhaften Marktbedingungen gefordert.

Auch wenn der europäische Markt nach wie vor eine große Rolle spielen wird, wird der Großteil der neuen PV-Kapazitäten in Zukunft außerhalb Europas installiert werden – mit China, den USA, Japan und Indien an der Spitze. Beim Markteintritt in neue Wachstumsmärkte sind aktuelle Informationen über rechtliche und politische Rahmenbedingungen im jeweiligen Land, über Genehmigungsverfahren, Flächensicherung, Projektfinanzierung sowie Beschaffung und Veräußerung von Eigentumsrechten für Projekte und fertige Solarparks entscheidend.

Der Preisverfall in der Photovoltaik und steigende Strompreise tragen dazu bei, Solarenergie auch jenseits von Einspeisevergütungen in vielen Ländern wettbewerbsfähig zu machen. Bereits heute ist in Deutschland der auf dem eigenen Hausdach produzierte Solarstrom günstiger als die meisten Haushaltsstromtarife der Energieversorger. Durch den Einsatz von Energiespeichern kann der Eigenverbrauchsanteil zudem deutlich erhöht werden. Zusammen mit der neuen Speicherförderung werden so Photovoltaik-Stromspeicher für den Eigenverbrauch für immer mehr Haushalte attraktiv und eröffnen neue Geschäftschancen für die Solarbranche. Gleichzeitig bieten Energiespeicher neue Möglichkeiten zur Integration der Erneuerbaren in das Netz - ein wichtiger Baustein zur anstehenden Transformation des bestehenden Energieversorgungssystems, in dem der Umfang regenerativer Energien stetig steigt.

Fazit: Das 14. Forum Solarpraxis ist eine Pflichtveranstaltung, auf der Sie nicht fehlen dürfen. Melden Sie sich noch heute an und streichen Sie den 21. und 22. November rot in Ihrem Terminkalender an!

Das vollständige Programm der diesjährigen Veranstaltung sowie weiterführende Informationen finden Sie unter: http://www.solarpraxis.de/konferenzen/forumsolarpraxis/programm/http://www.solarpraxis.de/konferenzen/forumsolarpraxis/programm/

Berlin/München, 24. Mai 2013, Der Photovoltaikmarktplatz Milk the Sun GmbH ist auch in diesem Jahr wieder auf der Intersolar in München als Aussteller vertreten. Vom 19. bis 21. Juni öffnet die Intersolar Europe mit über 1.200 Ausstellern ihre Pforten. Der Online-Marktplatz für Photovoltaik-Anlagen und Projekte www.milkthesun.com wird in Halle B2 Stand 170N zu finden sein.

Milk the Sun

CEO Felix Krause: „Die Intersolar ist die wichtigste Messe der Solarbranche. Wir freuen uns, dort auf ein internationales und qualifiziertes Publikum zu treffen. In einer schwierigen Zeit für die Solarbranche sehen wir großen Bedarf für effiziente und direkte Vermarktungsmöglichkeiten, die unser Online-Marktplatz Milk the Sun bietet. Im Vordergrund steht der Ausbau unserer Präsenz auf unseren Kernmärkten in Europa, aber auch die Expansion in neue Photovoltaikmärkte in Nord- und Lateinamerika sowie den Nahen Osten und Asien.“

Zum offiziellen Launch der PV-Dienstleistungsplattform anlässlich der Intersolar 2012 war Milk the Sun erstmals mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten. In diesem Jahr wird Milk the Sun anlässlich der Intersolar eine Reihe von Neuheiten und Innovationen präsentieren und damit sein Angebot ausweiten.

Präsentation der Studie Operation & Maintenance

Ein weiteres Highlight wird die Präsentation der Photovoltaikstudie "Wartung und Service von Photovoltaikanlagen" sein, die in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler entwickelt wurde. Geschäftsführer Michael Ziegler wird an allen Messetagen auf dem Stand von Milk the Sun vertreten sein und dem Messepublikum Fragen zur Studie beantworten. Die Studie Operation & Maintenance kann während der Intersolar zu einem vergünstigten Messepreis erworben werden.

Quelle: Milk the Sun

München, 24. Juni 2013, Die Intersolar 2013 ging am vergangenen Freitag zu Ende. Nur 50.000 Besucher aus über 150 Ländern und 1.330 Aussteller aus 47 Ländern verweilten laut Veranstalter auf der größten internationalen Solarmesse. 50.000 Besucher hätte man eigentlich "merken" müssen. Schließlich fehlten die Hallen C gänzlich und einige Hallen in den Bereichen A und B waren durch Abtrennungen mehr als halbiert worden. Hinzu kam, dass viele Stände in den Hallen unbesetzt und mit weiteren Sitz- und Ruhegelegenheiten ausgestattet wurden. Vom Freigelände ganz zu schweigen. Etliche Unternehmen, die zwar im Messekatalog aber nicht auf der Messe vertreten waren, suchte man vergeblich. Die Frage, die sich viele zwangsläufig stellten; findet die Intersolar im nächsten Jahr wieder in Freiburg statt? Ohne Frage, noch nie war die Konsolidierung der Solarwirtschaft so sichtbar wie in diesem Jahr.

Es darf aber nicht alles so schwarz gesehen werden. Weniger Aussteller und weniger Besucher hat natürlich für fast alle Beteiligten große Vorteile. So bleibt die "Rennerei" in einem erträglichem Maß, sind doch nicht so viele Hallen und Aussteller zu besichtigen. Für die Aussteller waren die Gespräche sicherlich qualitativ hochwertiger, nachhaltiger und auch professioneller. Schließlich hatte der ein oder andere Aussteller mehr Zeit für Besucher und Gäste zu Verfügung. Bei den üblichen Verdächtigen wie SMA, SolarWorld und IBC Solar waren wie immer die Stände voll, ansonsten war spürbar weniger los. Auf der anderen Seite trennt sich die Spreu nun endlich vom Weizen. Es ist demnach nicht der Anfang vom Ende...

Branche backt kleinere Brötchen

Auffallend war der Stand der Mage Solar AG. Auch auf Grund der Größe, denn der Stand schrumpfte im Gegensatz zum letzten Jahr bestimmt um die Hälfte. In der Branche ist eben Sparen angesagt. So gab es bei Mage Solar diesmal keine Bedienung, die HotDogs und Getränke an den Tisch lieferte, sondern lediglich eine Bar, bei der die Getränke abgeholt werden mussten. Heiße Hunde gab es leider nicht. Wir fanden das skandalös;-) Im Ernst, die Branche spart und unserer Ansicht teilweise am falschen Ende, unabhängig von fehlenden HotDogs und Getränken.

Intersolar Award - Die Gewinner im Bereich „Photovoltaik“

Die Firma LG Electronics Deutschland GmbH, Ratingen, hat mit dem „Mono X NeoN“ ein  besonders leistungsfähiges Solarmodul entwickelt, das durch einen verbesserten Wirkungsgrad bei geringen Kosten überzeugt. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz von n-type-Solarzellen, die das einfallende Sonnenlicht von zwei Seiten ausnutzen können (bifacial) und eine verbesserte Lichteinkopplung. Beeindruckt zeigte sich die Jury von der Kombination verschiedener Technologien und der hohen Wirtschaftlichkeit des Solarmoduls.

Der Firma Schletter GmbH, Kirchdorf, ist mit der Entwicklung des „Smart PV Charge“ ein intelligentes Ladeverfahren für den optimierten Eigenverbrauch von selbsterzeugtem Solarstrom in Kombination mit Elektromobilität gelungen. Eine Schnittstelle zwischen PV-Anlage, Energiemanager und Akkuspeicher eines Elektrofahrzeuges sorgt dafür, dass je nach Bedarf der Solarstrom sowohl für den Haushalt als auch zum „Betanken“ des Fahrzeuges genutzt werden kann. Die Jury überzeugte, dass sich mit dem zeitlich flexiblen Ladevorgang und der zusätzlichen Speicherkapazität Eigenverbrauchsquoten von über 80 Prozent erzielen lassen.

Die SMA Solar Technology AG, Niestetal, hat mit dem „Sunny Boy Smart Energy“ ein kompaktes, vollintegriertes Speichersystem konzipiert, welches sich schnell und einfach installieren lässt. Mit einer Speicherkapazität von 2 Kilowattstunden (kWh) eignet sich der Speicher ideal für den Gebrauch in Privathaushalten und ermöglicht dort einen hohen Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom. Eine langlebige Lithium-Ionen-Batterie wirkt sich positiv auf die gesamtwirtschaftliche Betrachtung des Speichersystems aus und verringert dessen Ausfallrisiko.

Die Gewinner in der Kategorie „Solare Projekte in Europa“

Die Belectric Solarkraftwerke GmbH, Kolitzheim, hat die mit 128 Megawatt Peak (MWp) drittgrößte PV-Anlage Deutschlands im brandenburgischen Templin errichtet. Der „Solar Power Plant Templin“ besteht aus insgesamt 1,5 Millionen Dünnschichtmodulen und 114 Wechselrichtern. Dank dynamischer Regeleingriffe gewährleistet die intelligente Kraftwerkstechnologie ein stabiles Spannungsniveau und kompensiert mögliche Netzschwankungen rund um die Uhr. Spezielle Elektroniken können der Blindleistung entgegen wirken und ein „Phasenshifter“ sorgt dafür, dass nutzlose Blindleistung ausgeglichen wird.

Die Galaxy Energy GmbH, Berghülen, hat ein Energiesystem für ein CO2-neutrales Gebäude konzipiert, welches ohne die Zufuhr von Gas, Öl oder Holz zu Heizzwecken auskommt. Das Kernstück des „Galaxy Energy Building“ stellt ein Dachsparrensystem dar, bei dem die Photovoltaikmodule bereits in die Dachkonstruktion integriert wurden. Die weiteren Bestandteile des innovativen Energiesystems sind eine Deckenluftheizung, eine Wärmepumpe sowie ein integrierter Eisspeicher, der für eine saisonale Heizung und Kühlung des Gebäudes sorgt.

Die Conergy AG, Hamburg, hat eine auf maximalen Eigenverbrauch optimierte PV-Dachanlage (8 kWp) auf dem Restaurant „Lasal del Varador“ im spanischen Barcelona errichtet. Das Besondere daran: Statt die PV-Anlage wie bisher auf maximale Leistung und Autarkie auszurichten, wurde hier eine ideale Anlagengröße für die direkte Nutzung des Solarstroms Vorort erzielt. Aus Sicht der Jury ein wegweisendes Projekt, das beispielhaft für den zukünftigen Bau von Solaranlagen gilt, die aufgrund ihres hohen Eigenverbrauchs ohne staatliche Förderung auskommen.

Innovationen suchte man vergeblich

So richtige Innovationen suchte man auf der Intersolar leider vergeblich. Thema waren neben Energiespeichern auch Strafzölle auf Solarmodule. Von letzteren hatte jeder Hersteller natürlich die Besten. Von einer langweiligen Messe kann aber nicht die Rede sein, schließlich unterbreitete Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe, unserer Kanzlerin ein unmoralisches Angebot. Nicht was Sie jetzt wieder denken! Mit unserer Kanzlerin will er mit Sicherheit nicht ins Bett, schon gar nicht für Geld. Aber er würde die Hälfte seines Unternehmens verschenken, sofern sich Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel für 100 Prozent erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 entscheidet. Willenbacher veröffentlichte zur Intersolar sein Buch "Ein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin". Er ist für die kompromisslose Umsetzung der Energiewende und verschenkt dafür ein Stück seines Babys. Ob die Kanzlerin auf dieses Angebot eingeht, wird sich zeigen. Jetzt liegt es an ihr die Weichen für eine rein erneuerbare Stromerzeugung bis zum Jahr 2020 zu stellen.

Energieblogger schmieden weitere Pläne

Bereits zum zweiten Mal trafen sich die Energieblogger auf der Intersolar und schmiedeten weitere Pläne, um die Energiewende gemeinsam weiter voranzubringen. Erst kürzlich gründeten die Blogger eine Dachmarke (Wir berichteten: Energiewende - Blogger gründen energiegeladene Dachmarke "Energieblogger"). Der Wechselrichterhersteller SMA lud erneut zum Treffen, dass von zahlreichen Bloggern, Autoren und Journalisten besucht wurde. Kathrin Hoffmann von der Windwärts Energie GmbH hat dazu ebenfalls einen Blogartikel verfasst. Den Artikel von Kathrin lest ihr unter: Bloggen für die Energiewende – gemeinsam sind wir stark.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Kassel, 17. April 2013, Der komplette gestrige Tag war für das Bloggertreffen beim Weltmarktführer SMA in Kassel reserviert. Bereits zum zweiten Mal lud der Wechselrichterhersteller diverse Energieblogger zum gemeinsamen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch ein. Der Hersteller, der mit einem kleinen Team selbst verschiedene Blogs betreibt und die gängigen Social Media Kanäle bedient, hat schon lange das Potential der Energieblogger und deren Einfluss beim Kampf um die Energiewende erkannt.

Speziell für die Blogger hat sich CEO Pierre-Pascal Urbon ausreichend Zeit genommen, um bei einem Vortrag in der Solar Academy die aktuelle Marktsituation zu erläutern, in der sich SMA und insbesondere die gesamte Solarbranche befindet. Im Anschluss hat der SMA-Boss geduldig die Fragen der Blogger beantwortet. Nach weiteren interessanten Vorträgen ging es zum Lunch in eine der zahlreichen SMA-Kantinen. Wer schon mal mit den Mitarbeitern und dem ganzen Unternehmensflair zu tun hatte merkt schnell, weshalb das Unternehmen zu recht und zum wiederholten Male die Auszeichnung "Great Place to Work" erhielt.

Der zweiten Abschnitt führte die Energieblogger in das Forschungs- und Entwicklungszentrum des Weltmarktführers. Das Herz des Unternehmens und gleichzeitig die Folterkammer für Wechselrichter. Bilder waren verständlicherweise verboten. Wer einmal das Zentrum mit seinen vielen Gerätschaften gesehen hat kann sich vorstellen, wohin die Forschungsgelder in Millionenhöhe verschwinden.

Der letzte Teil umfasste die weitere Zusammenarbeit der Energieblogger. Geplant sind diverse Aktionen und die Stärkung der einzelnen Blogger, um mit einer stärkeren Stimme für die Energiewende zu sprechen. Anzumerken ist, dass trotz stattgefundenen Energiebloggertreffen bei SMA jeder Blogger unabhängig ist und auch weiterhin bleibt. Einen Einfluss von Seiten SMA´s wird es nicht geben.

Das erste gemeinsame Projekt ist eine geschlossene Energieblogger-Community in Google+, in der sich die Energieblogger nicht nur gedanklich bzw. schriftlich austauschen, sondern auch Dokumente und sonstiges Material für alle Teilnehmer bereitgestellt werden. Selbstverständlich wird die Community permanent erweitert und bei Interesse sind Anfragen herzlich willkommen. Voraussetzung ist ein Blog, in dem es um ein Energiethema geht, der Wille zur Zusammenarbeit (keine Einzelgänger und Personen, die lediglich Informationen abgreifen wollen) und der Wille, bei Bedarf anderen Bloggern zu helfen.

Auf Twitter werden gemeinsame Projekte, Artikel etc. unter dem Hashtag #Energiewende verbreitet. Uns können Sie unter https://twitter.com/solarguidehttps://twitter.com/solarguide auf Twitter folgen.

 

Die Beiträge unserer Bloggerkollegen

Unabhängig von diesem Treffen wird es bei uns in Kürze einen sehr umfangreichen Artikel über den Wechselrichterhersteller SMA Solar Technology AG geben.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler