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Veranstaltungen

 

Berlin, 01. März 2012, Da sich die europäische Solarindustrie im Jahr 2012 neuen Herausforderungen stellen muss, bietet die Solarpraxis AG mit der Konferenz „PV Power Plants – EU 2012“ Orientierung bei den sich schnell ändernden Markt-Bedingungen. Die Konferenz legt ihren Fokus auf Photovoltaik-Großkraftwerke, die auch 2012 den größten Teil der Neuinstallationen in Europa ausmachen werden. Die schwache Nachfrage auf dem europäischen Markt treibt den Preiskampf weiter voran und zwingt Unternehmen zur Konsolidierung ihrer Zahlungsströme. Die Veranstaltung findet am 29. und 30. März in Wien statt.

Neben einem Überblick über die aktuellen Geschehnisse im Bereich großer Solaranlagen in Europa und deren Zukunftsperspektiven ermöglicht die Veranstaltung den professionellen Austausch mit Experten und Entscheidern aus der Branche. Schwerpunkte der Konferenz sind sowohl die Potenziale und die Netzintegration großer Solaranlagen als auch technologische Aspekte. Dazu gehören u. a. die zu erfüllenden Anforderungen für den Direktverkauf von Solarenergie und die Energieübertragung. Auch die Themen Finanzierung, Recycling, Qualitätssicherung und PV-Parks auf Industriedächern werden auf der Konferenz diskutiert. Näher beleuchtet werden die Märkte in der Türkei und Italien. Zu den Rednern gehören u. a. Paula Mints (Navigant Consulting), Manfred Bächler von PerVorm, Bernhard Beck von Belectric Solarkraftwerke, Markus Kohler (Edisun Power) und Prof. Dr. Sener Oktik, GENSED Turkish PV Industry Association.

Die zweisträngige Konferenz richtet sich u. a. an Modul- und Zellhersteller, Produzenten von Wechselrichtern und anderen Bestandteilen, Komponentenzulieferer, Energieversorger, Finanzinstitute und Versicherer sowie Kanzleien. Zur Veranstaltung werden rund 200 Teilnehmer aus aller Welt erwartet.

Quelle: Solarpraxis AG

Hamburg, 01. März 2012, Die Centrosolar AG aus Hamburg demonstriert am kommenden Montag in Berlin gegen den geplanten Solarausstieg der Bundesregierung. Mit 600 Mitarbeitern tritt Centrosolar von allen Standorten in Deutschland die Reise in die Hauptstadt an, um an der vom Bundesverband Solarwirtschaft organisierten Großkundgebung teilzunehmen. Erwartet werden nach aktuellem Stand mehr als 10.000 Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik.

„Wir demonstrieren gegen das geplante Solarausstiegs-Gesetz, weil es allein in unserer Firma 1.000 Arbeitsplätze bedroht. Die Bundesregierung gefährdet eine Zukunftsbranche und setzt die Energiewende aufs Spiel – das können und wollen wir nicht hinnehmen“, sagt Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der Centrosolar Group AG. „Eine saubere und sichere Energieversorgung ist nur mit Solarstrom möglich. Die Bundesregierung muss sich entscheiden, ob sie für die Energiewende ist oder für die Energiekonzerne.“

Die Demonstration beginnt am Montag, 5.3.2012, um 13 Uhr und findet am Brandenburger Tor statt. Geplant ist ein dreistündiges Programm mit zahlreichen prominenten Rednern aus Politik und Solarbranche. Alle Unterstützer der Solarenergie sind aufgerufen, an der Demonstration teilzunehmen.

Quelle: Centrosolar AG

 

Nürnberg, 24. Februar 2012, Albert Engelbrecht, Geschäftsführer der FR-Frankensolar GmbH, zu der aktuellen politischen Diskussion über weitere Kürzungen im Bereich der Photovoltaik und eine gemeinsame Aktion der Firma FR-Frankensolar GmbH für eine zukunftsfähige Förderung der erneuerbaren Energien.

Frankensolar - Geschäftsführer Albert Engelbrecht schließt symbolisch die Tore

Bild: Frankensolar - Geschäftsführer Albert Engelbrecht schließt symbolisch die Tore

„In Kürze wird sich die Fukushima Reaktorkatastrophe zum ersten Mal jähren. Man sollte meinen, dass man aus dieser Katastrophe nicht nur etwas gelernt hat, sondern ebenso den Bekenntnissen und Versprechungen der Politik zur Energiewende vertrauen könne“, sagt Albert Engelbrecht, Geschäftsführer der Frankensolar. „Umso erstaunlicher und erschütternder sind die aktuellen Diskussionen um weitere Subventionskürzungen in der Photovoltaik.“

Mit dem erklärten Ziel die Atomkraftwerke abzuschalten, sind wir auf die Sonne als ergiebigste Energiequelle die uns zur Verfügung steht, angewiesen. Dabei spielt die Photovoltaik im Bereich der dezentralen erneuerbaren Energien eine tragende Rolle. Nach Berechnungen des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) könnte die Photovoltaik bereits 2020 zehn Prozent des deutschen Strombedarfs decken. Die Haushalte wären in der Lage den benötigten Strombedarf eigenständig zu produzieren.

In kürzester Zeit hat es die Photovoltaik-Branche geschafft das Bewusstsein der Bürger für erneuerbare Energien zu steigern. „Durch unangemessene Einschnitte in den Ausbau der Photovoltaik wird nicht nur das Vertrauen der Bevölkerung in die erneuerbaren Energien erschüttert. Wir werden auch nicht in der Lage sein die erklärten Ziele des Energiewandels zu erreichen“, meint Albert Engelbrecht.

Um die Position der FR-Frankensolar GmbH noch zu verdeutlichen, haben die Mitarbeiter am Donnerstag, den 23.Februar 2012, für mehrere Stunden das Gebäude verlassen und sich vor dem Haupteingang versammelt. Die Geschäftsleitung verriegelte symbolisch die Tore des Unternehmens. Die Mitarbeiter bekundeten ihre Betroffenheit mit Plakaten und Bannern.

„Die Kürzungspläne der Bundesregierung bedrohen nicht nur Arbeitsplätze in unserer Branche und die Existenz vieler Solarunternehmen in Deutschland, sondern auch das Ziel einer sauberen Zukunft weltweit“, sagt Thiemo Graf, Leiter Vertrieb International bei Frankensolar. Als kommunaler Mandatsträger setzt er sich in Mittelfranken auch privat intensiv für die Energiewende ein. Daher weiß er wie wichtig es ist, für die Ziele der erneuerbaren Energien einzutreten und die Bürger von einer sauberen Zukunft zu überzeugen.

Mit dieser Aktion möchte die Frankensolar vermitteln, dass Mitbürger und Photovoltaik-Branche sich heute mehr denn je für den Ausbau der erneuerbaren Energien positionieren und sich für eine zukunftsfähige Förderung einsetzen müssen – nicht nur für uns, sondern für alle folgenden Generationen, die nach uns von den dezentralen erneuerbaren Energien profitieren werden.

Quelle: FR-Frankensolar GmbH

 

Berlin, 28. Februar 2012, Um den enormen Energiehunger zu stillen, setzt die Regierung Chinas seit einiger Zeit u. a. verstärkt auf Solarenergie. Mittlerweile ist China – auch durch die von zehn auf 15 Gigawatt hochgesetzten Ziele des 12. Fünf-Jahres-Plans (2011-2015) - nicht nur einer der am schnellsten wachsenden Photovoltaik-Märkte der Welt, sondern wird in den nächsten Jahren auch zu einem der größten werden. Experten rechnen damit, dass der Photovoltaik-Zubau in China in diesem Jahr bei etwa fünf Gigawatt liegen wird. Für Unternehmen, die sich auf dem Zukunftsmarkt China positionieren wollen, bietet die Konferenz „PV Project Implementation Conference - China 2012“, die am 19. März 2012 im Rahmen der SOLARCON in Shanghai stattfindet, eine optimale Gelegenheit zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen.

Themen der Konferenz sind die Projektentwicklung, die Finanzierung, der Bau, der Betrieb und das Monitoring großer PV-Anlagen. Die Veranstaltung bietet chinesischen und anderen internationalen Akteuren der PV-Industrie eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Know-how. Ausländische Teilnehmer bekommen nicht nur Einblicke in den Wachstumsmarkt China sondern auch die Gelegenheit zum Knüpfen wichtiger Kontakte.

Was sind die Hauptschwierigkeiten in der Planung und in der Entwicklung großer Solarfarmen? Was sind die verschiedenen Geschäftsmodelle für Solarentwickler und welche davon können für China angewendet werden? Wie können diese Projekte finanziert und Risiken minimiert werden? Welche Teilhaberschafts- und Exit-Möglichkeiten gibt es? Diese Fragen beantworten u. a. die Redner Peter Xie, Vorstandsvorsitzender GCL Energy, Felix Holz, Vizepräsident der Deutschen Bank und Knut Wimberger, Fronius China.

Die Konferenz richtet sich an Investoren und Energieversorger, Herstellerunternehmen, Lieferanten, Entwickler, Energiedienstleistungsunternehmen, Versicherungsgesellschaften, Test- und Prüflabore, Zertifzierer und Anbieter von Monitoring-Lösungen. Zur Veranstaltung werden rund 200 Teilnehmer erwartet. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Chinesisch mit jeweiliger Simultan-Übersetzung.

Neben dieser neu eingeführten Konferenz ist der Veranstalter Solarpraxis mit vier neuen Ausgaben des Fachmagazins „pv magazine – Chinese edition“ im Jahr 2012 in China aktiv.

Quelle: Solarpraxis AG

Wörrstadt, 23. Februar 2012, Die Energiewende ist in Gefahr! Die Mitarbeiter der juwi-Gruppe und weiterer rheinland-pfälzischer Solarunternehmen machten bei einer großen Protestaktion am juwi-Firmensitz in Wörrstadt deutlich, dass die geplante drastische Kürzung der Solarstromförderung nicht nur zehntausende Arbeitsplätze gefährdet sondern auch das Aus für die Energiewende bedeuten würde.

juwi-Gruppe

Wegen der radikalen Kürzungspläne bei der Solarstromförderung, die Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Umweltminister Norbert Röttgen heute vorstellen werden, hatte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) zu einem bundesweiten Aktions- und Protesttag aufgerufen. In Rheinland-Pfalz solidarisierten sich die Mitarbeiter der juwi-Gruppe deshalb mit den Kollegen von First Solar aus Mainz und von der Bauer Solartechnik GmbH, Selzen. Zusammen stellten sich die nahezu 1.000 Beschäftigten aus dem Bereich der erneuerbaren Energien trotz Nebels und Nieselregens schützend vor den juwi-Solarpark in Wörrstadt und formulierten mit Sätzen wie: „Heute keinen Sonnenstrom – morgen wieder das Atom?“ lautstark ihren Unmut. Die Energiewende ist alternativlos! Darüber besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens.

Erneuerbaren Energien gehören deshalb die Zukunft. Dabei ist der weitere schnelle Ausbau der Solarstromerzeugung in Deutschland unverzichtbar für den Erfolg der Energiewende. Das sagen laut einer Emnid-Umfrage 90 Prozent der Bevölkerung. Und jeder Zweite im Lande glaubt, dass die Politik nicht genug dafür tut.

juwi - Wir sind die Energiewende

Bild: juwi ist mit fast 1.000 Mitarbeitern bei der Protestaktion dabei

„Die Solarenergieentwicklung hat enorme Fortschritte gemacht und befindet sich auf den letzten Metern zur Wettbewerbsfähigkeit. Wenn allerdings jetzt die Solarförderung dramatisch gekürzt wird, erntet unser Land nicht mehr die Früchte der seit Jahren gelegten Saat“, sagt Herbert Muders, Geschäftsführer Deutschland der juwi-Solar GmbH.

Nach den gegenwärtigen Vorstellungen des Bundeswirtschaftsministeriums soll jährlich nur noch ein Gigawatt Solarstrom gefördert werden. Das wären knapp 90 Prozent weniger als in den beiden Vorjahren. Dabei musste die deutsche Solarwirtschaft bereits in den letzten Jahren deutliche Einschnitte verkraften. So wurde die Förderung für neue Solarstromanlagen seit 2008 bereits halbiert und sinkt nach dem derzeitig gültigen Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) jährlich um bis zu 24 Prozent. Die nun von Philipp Rösler durchgedrückten weitergehenden Kürzungen um noch einmal bis zu 55 Prozent bei Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen hätten unweigerlich einen Markteinbruch zur Folge.

Der würde einen Großteil der deutschen Solarwirtschaft zerstören, massenhaft Arbeitsplätze vernichten und die eingeläutete Energiewende ernsthaft in Gefahr bringen. Die von der Bundesregierung gesetzten Ziele wäre so nicht mehr erreichbar.

„Der weitere Ausbau der Photovoltaik wird keine maßgeblichen Kosten für die Stromkunden mehr erzeugen. Derzeit zahlt jeder Stromkunde im Schnitt gerade Mal 3,50 Euro im Monat für die Nutzung der Solarenergie. Das ist so viel, wie ein Latte Macchiato im Pappbecher kostet. Bei weiterem Zubau kämen maximal 10 bis 15 Cent dazu – weniger als ein Extra-Schuss Vanille-Sirup für den Milchkaffee. Dagegen stehen Milliardeninvestitionen in regionale Wertschöpfung, zukunftsfähige Arbeitsplätze und eine langfristig sichere und bezahlbare Energieerzeugung, die einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen für Deutschland haben“, bekräftigt Herbert Muders.

Die Mitarbeiter von juwi appellieren mit ihrem Protest an die Politik, den Aufbau der Solarwirtschaft nicht durch überzogene Kürzungen bei der Förderung zu vernichten.

Quelle: juwi-Gruppe