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Veranstaltungen

München, 07. Februar 2012, Sowohl für die Intersolar Europe als auch für die weltweite Solarbranche war 2011 ein Rekordjahr: Der Ausbau der neu installierten Photovoltaik-Leistung erreichte neue Höchstwerte. Mit einer Stromproduktion von 18 Milliarden Kilowattstunden (kWh) im Jahr 2011 hatte die Photovoltaik erstmals einen größeren Anteil an der deutschen Energieproduktion als die Wasserkraft. Der zunehmende Anteil von Solarstrom zeigt die Chancen der Technologie für die Energieversorgung der Zukunft auf. Um diese Chancen in Zukunft auch effektiv zu nutzen, arbeitet die Solarwirtschaft mit Hochdruck an neuen Lösungen, beispielsweise für die Netzintegration und die Energiespeicherung. Die Sonderschau „PV Energy World“ auf der Intersolar Europe 2012 zeigt den aktuellen Stand der Technik und stellt die Maßnahmen und polit ischen Rahmenbedingungen vor, die nötig sind, um einen möglichst hohen Anteil von Solarstrom zu erreichen.

Weltweit wurden 2011 Solaranlagen mit einer Leistung von mindestens 26,5 Gigawatt (GW) neu installiert. Allein in Deutschland betrug der Photovoltaik-Zubau etwa 7,5 GW und übertraf damit sogar das bisherige Rekordjahr 2010. Insgesamt sind damit in Deutschland 24 GW installiert. Mit einer Stromproduktion von 18 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2011 hatte die Photovoltaik erstmals einen größeren Anteil an der deutschen Energieproduktion als die Wasserkraft – und dieser Anteil wird weiter zunehmen. Nach Einschätzung des BSW-Solar (Bundesverband Solarwirtschaft e.V.), Berlin, wird die Solarstrom-Produktion allein in den nächsten vier Jahren um weitere 70 Prozent zulegen. 2016 könnten dann bereits sieben Prozent vom deutschen Strom-Mix aus PV-Anlagen stammen. Um diese Leistung in Zukunft optimal nutzen zu können, stehen die Netzstabilität, intelligente L& ouml;sungen für den Eigenverbrauch sowie effiziente und wirtschaftliche Speicher ganz oben auf der Tagesordnung der Branche.

Innovative Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft

Mit den gestiegenen Anforderungen an die Infrastruktur entstehen neue Wertschöpfungspotenziale für die Industrie. Erst kürzlich wurden mit der letzten EEG-Novelle die Weichen für eine verbesserte Netzintegration der Photovoltaik gestellt. Seit dem 1. Januar 2012 gilt die neue Niederspannungsrichtlinie, an deren Entwicklung die Wechselrichter-Hersteller maßgeblich beteiligt waren und entsprechende Lösungen zur integrierten Wirkleistungssteuerung entwickelt haben. Mit dem neuen Standard können in Zukunft deutlich mehr PV-Anlagen installiert und in die Niederspannungsnetze integriert werden. Aber auch der Eigenverbrauch von Solarstrom und neue Speichertechnologien können in Zukunft die Netze entlasten und den Beitrag der Photovoltaik zur Stromversorgung weiter steigern.

Effiziente, kleine, dezentrale Batteriespeicher können in Zukunft dazu beitragen, den Eigenverbrauch in Wohnhäusern zu optimieren. Auch für das Gewerbe und die Industrie mit sehr hohen verbrauchsabhängigen Stromkosten vor allem während des Tages sind deutliche Kosteneinsparungen über intelligente Komplettlösungen mit effektiven Speichertechnologien möglich. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig, denn fast alle Speichertypen eröffnen ein enormes Kostensenkungspotenzial, das den Einsatz von Stromspeichern zunehmend attraktiver machen wird. Die aktuelle Batterietechnik beispielsweise erfordert eine Investition von mindestens 15 Cent je kWh Speicherenergie, die bereitgestellt werden soll. In den nächsten fünf bis zehn Jahren wird im Zuge der Massenproduktion eine Senkung des Kostenniveaus auf sieben bis zehn Cent je kWh erwartet.

Dies sind nur einige Beispiele wie in Zukunft ein möglichst hoher Solarstromanteil in Deutschland und international erreicht werden kann. Das gesamte Umfeld von Technologie und Märkten zeigt die Sonderschau PV ENERGY WORLD auf der Intersolar Europe 2012.

Sonderschau „PV Energy World“ zeigt neueste Entwicklungen

Die Intersolar Europe 2012 zeigt mit der Sonderschau PV ENERGY WORLD nach dem erfolgreichen Start 2011 bereits zum zweiten Mal neueste Entwicklungen und wegeweisende Lösungen in Halle C4 an Stand C4.230. Präsentiert wird die Sonderschau von den Veranstaltern der Intersolar Europe, der Solar Promotion GmbH, Pforzheim und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), Freiburg. In zwei Themenclustern „Electricity Storage“ und „Grid Integration“ wird dargestellt, welche Maßnahmen, Technologien und politischen Rahmenbedingungen zur Realisierung hoher PV-Anteile erforderlich sind. In einem zentralen Forum werden auf der Sonderschau Expertenvorträge und Podiumsdiskussionen angeboten. Sponsor der Sonderschau ist SOLARWATT AG.

Experten diskutieren über die Stromnetze der Zukunft

Auch auf der Intersolar Europe Conference vom 11. bis 14. Juni nehmen sich die Fachleute des Themas an. Bereits am ersten Tag der Konferenz, am Montag den 11. Juni findet ein Panel zum Thema „Electricity Storage“ statt, auf dem die nächste Generation effizienter Speicherlösungen vorgestellt wird. Am letzten Tag der Konferenz geht es dann unter anderem um das Thema Netzstabilität und –sicherheit („Grid Integration“).

Quelle: Intersolar Europe

München/Hanau, 02. Februar 2012, Die European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PVSEC) und die International Photovoltaic Equipment Association (IPVEA) veranstalten im Rahmen der 27th EU PVSEC in Frankfurt am Main das PV Production Forum 2012. Gemeinsam präsentieren EU PVSEC und IPVEA die dritte Ausgabe dieses Forums, in dessen Mittelpunkt die industrielle Produktion von Solarzellen und -modulen steht. Vom 24. bis 28. September 2012 empfängt die 27th EU PVSEC die globale PV Fachwelt in Frankfurt am Main. Die fünftägige EU PVSEC Konferenz findet vom 24. bis 28. September 2012 statt, die EU PVSEC Fachmesse beginnt am 25. September 2012 und endet nach vier Tagen ebenfalls am 28. September 2012.

Im Fokus des PV Production Forum 2012 stehen kristalline und Dünnschicht-PV-Produktionstechnologien sowie die Entwicklung neuer Zellkonzepte und kostengünstiger Produktionstechnologien. Das PV Production Forum 2012 wendet sich in erster Linie an Produktionsleiter, Einkäufer und Produktmanager und demonstriert anhand von Best Practice-Beispielen und Fallstudien, wie die Produktionseffizienz gesteigert und zugleich Fertigungskosten gesenkt werden können.

Quelle: IPVEA

Konstanz, 31. Januar 2012, Vom 07. bis 10. Februar 2012 können sich französische Kunden auf der interclima+elec 2012 in Paris über das aktuelle Angebot der Sunways AG informieren. Mit über 80.000 erwarteten Besuchern zählt die Ausstellung zu den führenden Fachmessen für energieeffizientes Bauen in Frankreich. Neben leistungsstarken Produkten für Standardanwendungen der Photovoltaik stellt Sunways, eines der führenden Unternehmen für Solartechnologie, in Paris innovative Lösungen aus dem Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik vor.

Gebäudeintegrierte PV-Lösungen
 
Mit dem neuen Indach-Montagesystem stellt Sunways eine designorientierte Komplettlösung für leistungsstarke Energiedächer vor. Herkömmliche Dacheindeckungen können damit teilweise oder vollständig ersetzt werden. Das neue Indachlaminat der Design-Line in schwarzer Optik, das Sunways Solar Modul SM 200L, enthält 48 monokristalline Solarzellen mit Sunways P3 Technology.

Das neue Format der Solarmodule erlaubt eine optimale Dachbelegung. Das einfache Indach-Montagesystem ermöglicht schnelles und flexibles Arbeiten – ohne erhöhte Anforderungen an die Unterkonstruktion. Es ist für Dachneigungen von 10 bis 60 Grad geeignet. Das Sunways Solar Modul SM200L ist in Leistungsklassen bis 200 Watt peak (Wp) verfügbar.

Das einmalige Fertigungsverfahren von Sunways Solarzellen bietet ein Plus an Leistung, Ertrag und Sicherheit. Die Sunways P3 Technology verhindert sowohl die licht- als auch die spannungsinduzierte Leistungsminderung und sorgt durch eine besonders enge Zellen-Stromsortierung zusätzlich für Leistungskonstanz und hohe Erträge.

Die Integration von Photovoltaik-Elementen in Dächern und Fassaden schafft zusätzliche Flächen für die Energiegewinnung sowie eine Vielzahl von innovativen und individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Durch individuell bestimmbare Aussparungen sorgen transparente Solarzellen von Sunways für Lichtdurchlass. In Glasmodulen verbaut liefern sie nachhaltige Energie und bieten Verschattung, Sicht- und Wetterschutz. Multikristalline Solarzellen von Sunways sind in verschiedenen Farben erhältlich und setzen architektonische Highlights.

Sunways Solarmodule der Eco-Line
 
Durch die Sunways P3 Technology bieten Sunways Solarmodule der Eco-Line ein Plus an Leistung, Ertrag und Sicherheit. Die Sunways Qualitätsmerkmale „LeistungPlus+“ und „SolidPlus+“ bieten weitere Vorteile: Die effektive Leistung der Solarmodule ist höher als die angegebene Nennleistung. Das solide Design sorgt außerdem für Stabilität und Langlebigkeit. So halten sie auch extremen Belastungen und rauen Umweltbedingungen stand. Das bestätigen neue Zertifizierungen durch den TÜV Rheinland. Das monokristalline Sunways Solar Modul SM 245M ist in Leistungsklassen bis 250 Wp, das multikristalline Sunways Solar Modul SM 240U in Leistungsklassen bis 245 Wp erhältlich.

Sunways Solarinverter
 
Mit den drei Geräteserien Advanced Technology (AT), New Technology (NT) und Performance Technology (PT) decken Sunways Solarinverter Leistungsklassen von 2,5 bis 33 Kilowatt ab und bieten so für jede Anlage das passende Modell. Der Zentralwechselrichter der PT-Serie ist zudem auch als Outdoor-Variante verfügbar. Ausgestattet mit der patentierten HERIC®-Topologie erzielen Sunways Solarinverter Wirkungsgrade bis zu 98 Prozent und garantieren so einen deutlichen Mehrertrag. Zusätzlich profitieren Sunways Kunden durch einfache Bedienung und umfassende Kommunikationstools. Das Sunways Portal und die Sunways iPhone App ermöglichen ein ortsunabhängiges Monitoring von PV-Anlagen mit einem Sunways Solarinverter via Internet.

Quelle: Sunways AG

Reutlingen, 02. Februar 2012, Der Hightech-Maschinenbauer Manz hat auf der 4. Thin Film Conference der Solar-Fachzeitschrift Photon die neuesten Errungenschaften seiner integrierten Produktionslinie zur Herstellung von CIGS-Dünnschicht-Solarmodulen, der Manz CIGSfab, präsentiert. Dazu gehören die bisher erreichten Steigerungen des Modul-Wirkungsgrads unter Bedingungen der Massenproduktion, eine Reduktion der Investitionskosten (CapEx) für die Manz CIGSfab um rund ein Fünftel und eine Senkung der Kosten für die Modulherstellung um 25 Prozent seit 2010.

„Wirkungsgrad, Investitionskosten für die Anlagen und laufende Produktionskosten – alle drei Kriterien helfen Modulherstellern, die Kosten per Watt deutlich zu senken. In der gegenwärtigen Marktphase ist Kostensenkung ein wichtiger Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg“, sagt Dieter Manz, Gründer und CEO des Unternehmens. Unter der Marke CIGSfab bietet Manz seit 2010 komplette Turn-Key-Linien, die für einen Output zwischen 43 MW bis zu über 350 MW skalierbar sind.

Manz AG

Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich der Markt für CIGS-Module in den kommenden drei Jahren verdoppeln wird. Die CIGS-Technologie, basierend auf einem Kupfer-Indium-Gallium-Selen-Halbleiter, hat das größte Potential zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung von allen Dünnschichttechnologien. So hat der Manz-Kooperationspartner „Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)“ in Stuttgart im Labor bereits Wirkungsgrade von über 20 Prozent erreicht. Auf der Anfang dieses Jahres vollständig von Würth Solar übernommenen CIGS-Innovationslinie hat Manz das Weltrekordmodul mit dem höchsten jemals erzielten Wirkungsgrad von 14 Prozent (15,1% Apertur) im Produktionsformat gefertigt.

Mit der CIGS-Innovationslinie wechselten neben 118 Spezialisten auch die kompletten Rechte für diese Technologie zu Manz. „Mit diesem Know-how haben wir ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in der PV-Branche und können die technologische Entwicklung in Sachen CIGS beschleunigen“, erklärt Dieter Manz. Das nächste Upgrade der in Schwäbisch Hall installierten CIGS-Innovationslinie von Manz wird eine von Manz Coating komplett neu entwickelte Anlage zur Ko-Verdampfung sein. Mit dieser Anlage ist ein um 50 Prozent höherer Durchsatz möglich. Bei der Weiterentwicklung der CIGSfab Turn-Key-Linien konzentriert sich Manz zudem auf die Senkung der Materialkosten. Da diese Kosten bei der Fertigung von Solarzellen und -modulen rund 50 Prozent ausmachen, sieht Manz auch beim Materialeinsatz deutliches Potenzial hin zur grid parity von Solarstrom. In seiner Technologie-Roadmap bietet Manz den Modulherstellern einen detaillierten Fahrplan für den Weg dahin.

Quelle:  Manz AG

 

San Francisco, 24. Januar 2012, Mit über einem GW (Gigawatt) Solarleistung war Kalifornien im letzten Jahr führend in der US-amerikanischen Solarbranche. Auch in diesem Jahr wird der sonnige Bundesstaat eine Vorreiterrolle übernehmen. Nicht zuletzt wegen zahlreicher technologischer Innovationen, die in Kalifornien entwickelt werden. Wer sich in Kalifornien mit seinem Unterenehmen erfolgreich engagieren will, muss vor Ort aktiv sein. Hierzu bietet die Konferenz „Inverter and PV System Technology Forum – USA 2012“ eine optimale Gelegenheit zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen. Die Konferenz findet am 27. und 28. Februar 2012 in San Francisco statt.

Führende Experten diskutieren hier über die wachsende Bedeutung der elektrischen Komponenten und ihren Beitrag zu langfristig rentabel arbeitenden und funktionsfähigen PV-Systemen. San Francisco wurde auch deshalb als Veranstaltungsort gewählt, da die Stadt sich bis zum Jahr 2020 das Ziel gesetzt hat, die CO2-Emissionen um 25 % zu reduzieren und gleichzeitig in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren. Ein Anstieg der Erneuerbaren um 33 % bis zum Jahr 2020 ist geplant.  

Themen der Konferenz sind die Interaktion der elektrischen Bestandteile des PV-Systems, die Optimierung der Leistung, Zertifizierung, Energiespeicherung, intelligente Stromnetze,  Netzintegration und –infrastruktur sowie die nächste Generation an Wechselrichtern. Für die Diskussion rund um Kostenreduktion und technische Optimierung in der Photovoltaik konnten u. a. Referenten der kalifornischen Energie-Kommission, des Verbands California Solar Energy Industries Association (CalSEIA) sowie Vertreter der Unternehmen Enphase Energy, Gestamp, PG&E, Power-One, PV Evolution Labs, Siemens und UL gewonnen werden. Die Highlights der Veranstaltung werden vom offiziellen TV Medienpartner SolarPV.TV übertragen.

Die von der Solarpraxis AG organisierte Konferenz richtet sich an Projektentwickler, Komponentenhersteller, Energieversorger und Netzbetreiber, Planer, Investoren, Vertreter der Halbleiter- und Elektronik-Branche sowie Repräsentanten aus Politik, Medien und Industrieverbänden.

Das „Inverter and PV System Technology Forum – USA 2012” findet im Hyatt Regency San Francisco Airport statt, erwartet werden 150-200 Teilnehmer aus der ganzen Welt. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Quelle: Solarpraxis AG