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Veranstaltungen

 

Vreden, 14. Dezember 2011, Das Unternehmen KEMPER GmbH treibt sein Geschäftsfeld Solar durch Internationalisierung weiter voran. Der Ausbau der Geschäftsaktivitäten sieht vor, zukünftig auch ausländische Märkte ins Visier zu nehmen. Der Anlagenbauer für Solar-Tracker wird erstmals bei den internationalen Messen für erneuerbare Energien Ecobuild in London und Ecotec in Athen mit eigenem Stand vertreten sein. Den Besuchern soll ein breites Spektrum an Lösungen im Bereich der solaren Nachführung vorgestellt werden.

Alexander Lenfers, Leiter des Geschäftsbereichs Solar bei der KEMPER GmbH: "Angesichts rückläufiger Solarförderungen in vielen Ländern gewinnt eine effizientere Nutzung von Photovoltaikmodulen stetig an Bedeutung. Für unsere besonders ertragreichen Nachführsysteme sehen wir damit auch international gute Absatzchancen", sagt Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER GmbH. Als Zielmärkte wird das Unternehmen vor allem England, Griechenland, Italien, Israel und Kanada in den Fokus nehmen. "Die Messen in London und Athen sind für uns ideale Plattformen, um bereits bestehende Kontakte in diese Länder zu pflegen und neue aufzubauen."

Neben technischen Details können sich Besucher am Stand von KEMPER auch über verschiedene Möglichkeiten bei der Standortwahl informieren. "Insbesondere die Doppelnutzung von Flächen wie zum Beispiel auf Kläranlagen, Parkplätzen oder auch auf Grundstücken von Industrieanlagen, stellt aus unserer Sicht eine für Kommunen und Unternehmen interessante Option dar. Hier bieten wir ebenso wie bei der Nutzung auf klassischen Flächen unsere Unterstützung von der Planung bis zur Inbetriebnahme an", so Lenfers weiter.
 
Quelle: KEMPER Solar GmbH

 

Bonn, 13. Dezember 2011, Das Solarunternehmen SolarWorld AG stellt erstmals auf der Intersolar in Indien aus. Die Fachmesse findet im Bombay Exhibition Centre in Mumbai vom 14. bis 16. Dezember 2011 statt. Das Unternehmen stellt dort Solarmodule für die Einspeisung in das Stromnetz sowie für Inselanlagen aus (On- und Off-Grid).

SolarWorld AG

Indien wird als schnell wachsender Markt angesehen, dem auch die SolarWorld AG mit Qualitätsprodukten begegnen möchte. Die Nachfrage nach umweltfreundlicher und nachhaltiger Energieerzeugung auf dem Subkontinent wächst stetig. Mit der Einführung zahlreicher Förderprogramme auf nationaler und bundestaatlicher Ebene hat sich Indien von einem kleinen zu einem der weltweit am schnellsten wachsenden Solarmärkte entwickelt.

„Indien ist einer der solaren Zukunftsmärkte. Die SolarWorld AG ist hier bereits seit vielen Jahren präsent und hat in 2011 mehrere Großprojekte in Indien abgeschlossen“, sagte Dr.-Ing. E. h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.

Weitere Großprojekte seien nach Auskunft des Unternehmens in Planung, darunter zahlreiche Projekte mit Energieversorgern. Neben Großprojekten liegt ein weiterer Schwerpunkt der SolarWorld AG in Indien auf der Entwicklung und dem Vertrieb von netzfernen Anlagen (sogenannte Inselanlagen). In vielen Teilen des Landes sind Dieselgeneratoren heute noch das einzige Mittel zur Energieerzeugung. Off-Grid-Anlagen stellen dazu die einzige saubere, nachhaltige und kostengünstige Alternative dar.

Auf dem Messestand präsentiert SolarWorld Asia Pacific, die Vertriebsgesellschaft der SolarWorld AG für den asiatischen Raum, speziell an den Markt angepasste Komplettlösungen.

„Unseren Kunden bieten wir so genannte One-Stop-Shop-Systeme an, bei denen sie alle Komponenten ihrer Solarstromanlage aus einer Hand bekommen“, sagte Max von Romatowski, Geschäftsführer der SolarWorld Asia Pacific. Zudem unterstütze das Unternehmen seine Kunden bei der Planung und dem Design der Anlagen. „Ich freue mich sehr, auf der Messe die ersten von uns zertifizierten indischen Fachpartner begrüßen zu können.“

Quelle: SolarWorld AG

Berlin, 08. Dezember 2011, Am Mittwoch, 7. Dezember 2011, eröffnete Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gemeinsam mit Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer das „Effizienzhaus Plus“ in Berlin Charlottenburg.

Krannich Solar - Effizienzplushaus in Berlin

Bei diesem Vorzeigeobjekt handelt es sich um ein Einfamilien-Wohnhaus für vier Personen, das unter höchsten ökologischen und zugleich ästhetischen Kriterien gebaut wurde. Krannich Solar war am Projekt mit einer 14,4 kW Photovoltaik-Dachanlage beteiligt. Die 60 Photovoltaikmodule mit einer Leistung von jeweils 240 kWp wurden auf das K2 D-Level Montagesystem mit Ost-West-Ausrichtung montiert. Dieses System liefert für diesen Gebäudetyp den optimalen Ertrag.

Die Besonderheit: Die mit Photovoltaik und Erdwärme erzeugte Elektrizität des Gebäudes ist annähernd doppelt so hoch wie der Verbrauch. Die überschüssige Energie wird gespeichert und lädt über ein Induktionsfeld die zum Gebäude gehörenden Elektrofahrzeuge auf. Die auf diese Weise an das interne Energiegewinnungssystem angekoppelte Elektromobilität ist für die Zukunft von großer Bedeutung. Für die dringend notwendige Reduzierung des CO2 Ausstoßes wäre dies die ideale Lösung für die Zukunft.

Neben der energieeffizienten Haustechnik zeichnet sich das Gebäude durch die konsequente Verwendung von recycelfähigen Baustoffen und Wohnmaterialien sowie die auffallende Gebäudeästhetik aus. Projektierer des Gebäudes, Architekt Werner Sobek aus Stuttgart, äußerte bei seiner Ansprache zu diesem Thema, dass ein Effizienzhaus nicht aussehen müsse wie eine Thermoskanne mit Gucklöchern als Fenster. Das hat er bewiesen.

Das von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Projekt lässt hoffen, dass in naher Zukunft das öffentliche und politische Interesse an Baukonzepten dieser Art zunehmen wird. Die Reden von Bundeskanzlerin Merkel und Bundesbauminister Ramsauer lassen auf jeden Fall hoffen. Denn sie sehen in diesem Musterhaus besonders in den Bereichen Bau und Mobilität ein zukunftsträchtiges Projekt, das für das Energiekonzept der Bundesregierung von großer Bedeutung ist.
Das Effizienzhaus Plus steht noch bis Anfang 2012 der Öffentlichkeit zur Besichtigung zur Verfügung. In 2012 wird eine vierköpfige Familie das Haus beziehen und damit in die 15-monatige Testphase starten.

Quelle: Krannich Solar

 

Rosenheim, 12. Dezember 2011, Die ift Fachtagung „Photovoltaik und Mechatronik im Außenwandbauteil“ geht der Frage nach, wie unterschiedliche Herangehensweisen und Gewerke in der Planung und am Bau zusammenwirken müssen, um die Anforderungen an die „intelligente Gebäudehülle“ zu realisieren. Dazu werden Fragen zu Glas, Klebung, Brandschutz und Normung beantwortet und erneuerbare Energien diskutiert.

Immer mehr Haushalte führen einen „grünen Lebensstil“ und achten auf den Einsatz erneuerbarer Energien gemäß dem Motto „my home is my power house“. Zum “IQ“ der Gebäudehülle tragen unter anderem mechatronische Bauteile und Photovoltaikmodule bei. Der Erzeugung von „sauberem Strom“ mittels Photovoltaik gehört die Zukunft. Der Platz auf Freiflächen und Dächern für Photovoltaik wird knapp. Deshalb nimmt der Einsatz in der Fassade zu. Durch die Doppelfunktion aus Witterungsschutz und Stromgewinnung bieten PV-Module (BIPV) in der Fassade gegenüber reinen Fassaden aus Glas, Stein oder Aluminium einen finanziellen Mehrwert.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass der Trend bei der Weiterentwicklung der Gebäudehülle nicht mehr auf eine bloße U-Wert-Absenkung setzt, sondern zunehmend in die Richtung "Funktionsintegration" und Energiegewinnung geht.

Vor diesem Hintergrund werden bei der Fachtagung folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • Energienutzung mit PV - Eine Perspektive für die Zukunft?
  • Brandschutz - Anforderungen an Bedachungen in Deutschland
  • Glas und Klebung - Aspekte und Anforderungen an „Building Integrated Photovoltaic“ (BIPV)
  • Energieversorgung im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie

Als Highlight werden praktische Tipps zu Lüftung, Montage und Verbundfolien bei der Besichtigung des ift Neubaus sowie Besonderheiten zu BIPV und Mechatronik erläutert:

  • Kalorimetrische Messung an aktiven/inaktiven BIPV-Modulen
  • Mechatronische Fenster im ift Neubau
  • Lichttechnische Prüfeinrichtungen am ift Rosenheim

Quelle: ift Rosenheim GmbH

 

Cyberjaya, 08. Dezember 2011, Das Tochterunternehmen der Q-Cells SE, Q-Cells Malaysia Sdn Bhd, hat auf dem Selangor Science Park 2 in Cyberjaya eine Produktausstellung eröffnet. Interessierte können sich von technischen Mitarbeitern und dem Vertriebspersonal die neuesten Produktinnovationen von Q-Cells erklären lassen. Ausgestellt werden Solarzellen und Solarmodule (Mono-/Multikristallin/Dünnschicht) sowie neue Anwendungen für Solarsysteme. Auch zeigt die Ausstellung einen Überblick über die Unternehmensgeschichte. Über 100 Vertreter der malaysischen Photovoltaikindustrie waren zu Gast. YB Dato Mukhriz Tun Dr. Mahathir, stellvertretender Handelsminister, eröffnete die Feierlichkeiten offiziell.

Q-Cells SE

Im Rahmen der Veranstaltung wurde außerdem ein neues Testfeld von Q-Cells eingeweiht, das in den letzten Wochen errichtet worden war. Es umfasst verschiedene Solartechnologien von Q-Cells mit einer Gesamtleistung von bis zu 18 kWp und liegt direkt neben der Produktionsanlage.

"Wir sind sehr stolz darauf, hier in Malaysia Produkte und Anlagen herzustellen, die mit weltweit anerkannter Technologie aus Deutschland entwickelt werden. Mit unseren qualitativ hochwertigen Produkten aus eigener Herstellung werden wir die wachsende Anzahl an Kunden aus Malaysia und der Region Asien-Pazifik bedienen können", sagt Franz Vollmann, Geschäftsführer von Q-Cells Malaysia.

Sonnenlicht gibt es in Malaysia im Überfluss. Photovoltaik stellt damit eine sehr rentable Möglichkeit zur Energieerzeugung dar. Im Dezember 2011 hat Malaysia eine Einspeisevergütung für erneuerbare Energien eingeführt. In diesem Zusammenhang erwartet Q-Cells vor Ort einen deutlichen Anstieg von Photovoltaikanlagen. Mit der eigenen Produktionsstätte in Malaysia, die nun zu einer Drehscheibe für den Vertrieb in der Region Asien-Pazifik ausgebaut wird, ist Q-Cells hervorragend aufgestellt, um das wachsende Potenzial auf dem malaysischen Markt und in der ganzen Region zu nutzen. Q-Cells kann dank der Produktions- und Vertriebseinrichtungen in Malaysia schnelle Lieferung garantieren, den Kunden kurzfristig technische Unterstützung anbieten und die Transportkosten senken.

An beiden Unternehmensstandorten in Deutschland und Malaysia investiert Q-Cells als Technologieführer in der internationalen PV-Branche, umfangreiche Ressourcen in die Forschung und Entwicklung. Das neue errichtete Testfeld von Q-Cells in Malaysia dient hauptsächlich der Erfassung von Leistungsdaten für unterschiedliche Solartechnologien, von der Sonneneinstrahlung bis zur Umgebungs- und Modultemperatur. Q-Cells will damit demonstrieren, dass die Solarzellen, -module und -anlagen des Unternehmens sich hervorragend für die Anwendung im tropischen Klima des Asien-Pazifikraums eignen.

"Unabhängige Tests haben gezeigt, dass die Produkte von Q-Cells auch in heißen und tropischen Regionen Spitzenleistungen erbringen", so Vollmann, und fügt hinzu: "Technologischer Fortschritt ist ein andauernder Prozess, den wir ständig weiter vorantreiben - beispielsweise mit unserer eigenen Testanlage in Malaysia."
 
Quelle: Q-Cells Malaysia Sdn Bhd