photovoltaik-guide.de verwendet Cookies um Ihnen den bestmöglichen Service bereitzustellen. Indem Sie den Button "akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Veranstaltungen

Triefenstein/Kassel, 20. Juli 2012, Während der diesjährigen Fachmesse Intersolar in München lud das Social Media Team des Wechselrichterherstellers SMA Solar Technology AG zum bislang größten Energiebloggertreffen Deutschlands. Zumindest ist uns kein anderes Bloggertreffen aus der Energiebranche bekannt. Darunter befanden sich viele bekannte Gesichter, die schon etliche Jahre in der Energiebranche tätig sind oder sich für diese engagieren. Mit Energiebranche sind ausschließlich diejenigen gemeint, die sich für die Erneuerbaren - gleich welcher Art - einsetzen. Es fand ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern statt und das Fazit war eindeutig: Das sollten wir wiederholen!

Barcamp Renewables

Dass dies keine hohle Phrase war zeigt sich jetzt, denn zwischen dem 01.09.2012 und 02.09.2012 findet bei SMA Solar in Kassel das Barcamp Renewables statt. SMA tritt dabei als Raumsponsor auf. Getragen wird diese Veranstaltung von weiteren Sponsoren, durch deren Unterstützung die Veranstaltung finanziell getragen wird. D.h. im Klartext, dass auf die Teilnehmer keinerlei Kosten zukommen, bis auf die Fahrt- und Übernachtungskosten. Die Teilnahme und Verpflegung sind frei. Teilnehmen kann jeder, der sich in irgendeiner Art für erneuerbare Energien einsetzt. Dies können Interessierte aus der Erneuerbaren-Branche, Blogger und Vertreter aus Organisationen und Institutionen sein.

Im Zentrum des Barcamps stehen ganz klar die Beschäftigung und der Austausch über Erneuerbare Energien und über die Energiewende.

Was ist eigentlich ein Barcamp?

Ein Barcamp ist eine "Unkonferenz", da es bei dieser Art von Konferenz keinen vorher festgelegten Ablaufplan zu den jeweils stattfindenden Konferenzen gibt. Fest stehen lediglich der Zeitpunkt und der Ort, an dem diese Konferenz stattfindet. Die Agenda entsteht erst am Tag des Geschehens. Es handelt sich bei einem Barcamp um eine innovative Konferenzform, die sogenannte Ad-Hoc-Konferenz, die von Privatpersonen organisiert wird. Eine Agenda ist im Vorfeld nicht gesetzt, sondern entsteht unter Moderation am Veranstaltungstag durch die Teilnehmer, die gleichzeitig als Referent auftreten können. In sogenannten Sessions, mit je 45 Minuten Dauer, können Vorträge gehalten, Themen und Ideen diskutiert oder neue Projekte vorgestellt werden.

Was ist das Ziel eines Barcamps?

Während bei einer klassischen Konferenz der reine Wissenserwerb im Vordergrund steht, zielt ein Barcamp eher auf die intensive Vernetzung aller Akteure im Vorfeld - während und nach der Veranstaltung.

Wie findet die Vernetzung statt?

Die Vernetzung findet vor allem über Social Media Kanäle (Twitter, Facebook und Google+, Xing usw.) statt. Da Barcamps vorwiegend von multimedial aktiven Menschen besucht werden, erfolgt die intensive Kommunikation und Berichterstattung über das World Wide Web.

Was ist die Rolle der Teilnehmer bei einem Barcamp?

Ein gutes Barcamp steht und fällt mit Vielfalt der Teilnehmer. Die Teilnehmer haben bei Barcamps grundsätzlich eine aktive Rolle, denn sie bereiten Sessions vor und führen sie durch.

Der eigentliche Vorteil

Der eigentliche Vorteil beim Barcamp Renewables ist eigentlich, dass sich dadurch viele Möglichkeiten von Synergien zwischen den Teilnehmern ergeben können. So schließen sich beispielsweise viele Blogger zu einer Community zusammen, um gemeinsam eine größere Reichweite zum Thema erneuerbare Energien und Energiewende zu haben. Das beste Beispiel ist die Community der Energieblogger, die sich auf vielen Social Media Kanälen engagiert.

Sponsoring ist wichtig

So dass ein Barcamp für alle Beteiligten kostenlos bleibt, ist ein Barcamp auf Sponsoren angewiesen. Für kleines Geld werden die Sponsoren im Gegenzug mit einem Logo auf Werbeflächen und sonstigen Materialien erwähnt.

Gut zu wissen: Barcamps finden in der Regel am Wochenende statt. So auch das Barcamp Renewables, das am Samstag und Sonntag in Kassel in den Räumen von SMA stattfindet.  Zudem wird jeder auf einem Barcamp mit DU angesprochen. Evtl. Titel bleiben zu Hause.

Der photovoltaik-guide.de ist Medienpartner des Barcamps und das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler tritt dort als Goldsponsor auf.

 

München, 05. Juli 2012, Die 27th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (24. bis 28. September 2012 in Frankfurt), veröffentlicht das umfangreiche Programm der Parallel Events. Diese Veranstaltungen ergänzen das EU PVSEC Konferenzprogramm und bieten einen vertiefenden Einblick in spezifische Themen sowie in die aktuellen Trends aus Technologie, Handel, Industrie und den Solarmärkten. Zusätzlich zur PV-Industriemesse und dem wissenschaftlich und technologisch international führenden Konferenzprogramm mit über 1.600 Präsentationen richten sich die Parallel Events an die globalen Entscheidungsträger aus Industrie, Forschung, den Finanzmärkten und der Politik.

Die Parallel Events der 27th EU PVSEC werden mit renommierten internationalen Organisationen realisiert, wie EPIA – European Photovoltaic Industry Association, IEA – International Energy Agency, IPVEA – International Photovoltaic Equipment Association, EU PVTP – European Photovoltaic Technology Platform.

Herausforderungen und Chancen für die Photovoltaikindustrie auf dem Weg zu hoher Marktdurchdringung

Das Wachstum der PV-Märkte erfordert einen Paradigmenwechsel in Produktion, Verkauf, Transport und in der Verteilung von Elektrizität. Der hohe Anteil der Photovoltaik im Energiemix stellt wachsende Herausforderungen, bietet aber auch neue Möglichkeiten. Wie sollte die PV Industrie damit umgehen? Und wie werden sich die Strommärkte dadurch verändern? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des „9th European PV Industry Summit“ diskutiert.

Risikominimierung für Photovoltaik-Investoren – der Schlüssel zur nachhaltigen Marktentwicklung?

Im Mittelpunkt des „Investors Day 2012“ stehen Finanzthemen wie die Risikominimierung bei PV Investitionen. Hochrangige Redner und Vertreter aus der Industrie sowie von Banken, Investmentfonds, Versicherungsgesellschaften und Analysten erörtern die Sicht der Finanzwelt auf die Solarindustrie.

Was ist ein fairer Preis für Solarstrom?

Vor dem Hintergrund, dass PV-Strom verbreitet wettbewerbsfähiger wird und die Strompreise für den Endverbraucher weiterhin in die Höhe schnellen, werden sich Regierungen zunehmend von der politischen Einflussnahme der PV-Märkte zurückziehen. Welchen Ansatz verfolgen Stromnetzbetreiber und ihre Aufsichtsbehörden zu einer weiteren Verbreitung von Photovoltaik?

“Very Large Scale PV Systems for Sustainability”

Wie groß ist das Potenzial sehr großer Solarstromanlagen (Very Large Scale Photovoltaic Power Generation: VLS-PV) im GW-Bereich, und wie können VLS-PV Projekte beschleunigt und in die Tat umgesetzt werden?

„Photovoltaics, Forms, Landscapes“: Wie Photovoltaik zur Gestaltung einer emissionsarmen Gesellschaft genutzt werden kann

Das Zusammenspiel von Photovoltaik-Anlagen mit Bauwerken und Landschaften und die Vision der Transformation von PV Architektur in städtische und nicht-städtische Räume stehen im Zentrum dieses Forums. Wie nehmen Architekten diese Herausforderung an und wie können Gebäude aussehen, die diese Energiequelle integrieren? Welche Möglichkeiten bieten nicht-urbane Räume, die Energienachfrage zu bedienen?

“PV Production Forum“

Das „PV Production Forum“ thematisiert neue Produktionsprozesse und Anlagen, die Herstellungskosten reduzieren und gleichzeitig die Leistung von Dünnschicht- und kristallinen PV Technologien steigern.

Quelle: EU PVSEC

 

Berlin, 01. Juli 2012, Vor über einem Jahr hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft die Strategieplattform Power to Gas initiiert, um die Nutzbarmachung der Speicheroption voranzubringen. Vor wenigen Wochen wurden auf einer Konferenz in Berlin erste zentrale Ergebnisse vorgestellt. Die Erkenntnisse zu Technologieentwicklung, Wirtschaftlichkeit und Standortfaktoren zeigen Power to Gas als aussichtsreiche Option, um Strom bei Bedarf über längere Zeiträume zu speichern. Gleichzeitig besteht umfassender Forschungs- und Entwicklungsbedarf.

„Wenn in Zukunft erneuerbare Energien die Stromversorgung dominieren, müssen große Mengen Strom langfristig gespeichert werden, um längere Perioden mit wenig Wind und Sonne zu überbrücken“, betonte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Damit die Energiewende gelingt, müssen wir heute die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die entsprechenden Speichertechnologien wie Power to Gas auch zur Verfügung stehen, wenn wir sie brauchen.“

Power to Gas ist eine Speichertechnologie, um erneuerbare Energien in das Energiesystem zu integrieren. Dabei wird überschüssiger Strom, zum Beispiel aus Windkraftanlagen, dazu genutzt, um im Elektrolyseverfahren aus Wasser Wasserstoff zu gewinnen. Unter Zugabe von Kohlendioxid kann der Wasserstoff in einem zweiten Schritt zu Methangas weiterverarbeitet werden. Das synthetisch erzeugte Erdgas oder auch der Wasserstoff können in der bestehenden Erdgasinfrastruktur langfristig gespeichert und vielfältig verwendet werden – zur Erzeugung von Strom und Wärme oder als Kraftstoff.

Rahmenbedingungen verbessern, Technologien optimieren

Im Rahmen der Konferenz wurden die zentralen Erkenntnisse der Strategieplattform zu Technologieentwicklung, Wirtschaftlichkeit und Standortfaktoren präsentiert. Gleichzeitig wurde eine Erzeugungspfadanalyse des Projekts vorgestellt, die Energieflüsse, Kosten, Wirkungsgrade und CO2-Emissionen des Power-to-Gas-Konzepts in den Anwendungsbereichen Stromerzeugung, Mobilität und Industrie aufzeigt und Standortfaktoren für Anlagen untersucht. Die Ergebnisse der Strategieplattform wurden außerdem in einer Roadmap zusammengefasst und im Rahmen der Konferenz zur Diskussion gestellt.

Die Konferenz zeigte hohes Interesse der energiewirtschaftlichen Akteure an der Systemlösung Power to Gas. Zentrale Ergebnisse sind zum einen die Forderung nach weiterführenden Studien zum Speicherbedarf im Zuge der Energiewende und zur Verbesserung von Marktmechanismen, Investitions- und Rahmenbedingungen für Langzeitspeicher, um einen Einsatz auch in großem Maßstab zu realisieren. Dabei müssen die Entwicklungen auf dem europäischen Strommarkt und die Wechselwirkungen im gesamten Energiesystem berücksichtigt werden. Zum anderen sollten die zur Verfügung stehenden Verfahren zur Erzeugung und Nutzung von Speichergas in Pilot- und in Demonstrationsanlagen weiter erprobt und optimiert werden.

Quelle: dena

 

Erfurt/Leipzig, 03. Juli 2012, Die Solarbranche hat seit geraumer Zeit mit einem massiven Preisverfall und Überkapazitäten bei Solarmodulen zu kämpfen. Hinzu kommen eine unsichere Entwicklung der Installationsmärkte sowie die zunehmende asiatische Konkurrenz. Das die Solarindustrie vor einer großen Herausforderung steht ist nicht unbekannt, aber kann hier von einem Paradigmenwechsel gesprochen werden? Ein Tapetenwechsel kann nicht verkehrt sein, denn danach kann wieder optimistisch in die Zukunft geblickt werden. Gerade jetzt schauen Verbände und Unternehmen optimistisch in die Zukunft.

Vor allem eine engere Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette trägt langfristig zum Erfolg bei. Hier knüpft die Veranstaltungsreihe „Photovoltaik trifft Maschinen- und Anlagenbau“ an, welche der VDMA Ost und das Kompetenznetzwerk SolarInput in diesem Jahr gemeinsam mit ihren Partnern VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel, Solarvalley Mitteldeutschland und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur am 11. und 12. September in Leipzig fortsetzen.

Dialog fördern – Chancen erhöhen

Ungeachtet des derzeit schwierigen Marktumfeldes ist die Nachfrage nach innovativen Lösungen für die Photovoltaik-Produktion ungebrochen. Daher will der Branchentreff vor allem den Dialog zwischen Entscheidern und Produzenten von Photovoltaik und Maschinenbau fördern.

Dr. Hubert Aulich, Vorstandsvorsitzender von SolarInput: „Darüber hinaus soll die Tagung dazu beitragen, die Strategien der Anlagenbauer, Produzenten und fertigungsnahen Dienstleister zu schärfen sowie Ansatzpunkte für künftige Kooperationen herauszuarbeiten.“

Einzigartiges Zusammenspiel fortführen

Die Teilnehmer werden sich praxisnah über die neuesten Trends und anstehenden Aufgaben austauschen. Im Fokus stehen die Entscheider und Produktverantwortlichen der gesamten Photovoltaik-Prozesskette.

Reinhard Pätz, Geschäftsführer des VDMA Ost: „Dass alle Beteiligten von der produktionsnahen Forschung über die Zulieferindustrie bis hin zu den Herstellern gut zusammenwirken können, hat die Vergangenheit bereits bewiesen. Die bisherige Erfolgsgeschichte der Photovoltaik in Deutschland wäre ohne die einzigartige Verbindung von starkem Binnenmarkt, lokaler Produktion, exzellenter Forschungslandschaft und breit gefächertem Know-how der Zulieferer nicht möglich gewesen.“

Großes Themenspektrum – namhafte Referenten

Um Kooperationspotenziale umfassend ausloten zu können und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, bietet die Veranstaltung Vorträge, Arbeitskreise, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Quo vadis Photovoltaik-Produktion in Deutschland?“ sowie eine begleitende Ausstellung. Ziel ist, die komplette Photovoltaik-Prozesskette abzubilden. Daher werden Maschinenbau- und Materiallösungen den Hersteller-Anforderungen in der Photovoltaik-Produktion gegenübergestellt. Als Referenten zugesagt haben namhafte Unternehmen der Branche, darunter Bosch Solar Energy AG, centrotherm photovoltaics AG, Grenzebach Maschinenbau GmbH, Jenoptik Automatisierungstechnik GmbH, ISRA Surface Vision GmbH, LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH, Roth & Rau AG, SBS Metalltechnik GmbH, Schott Solar AG und Solarwatt AG.

Quelle: Solarinput

 

Frankfurt, 24. Juni 2012, Organische und gedruckte Elektronik ermöglicht neue Anwendungen und eröffnet etablierten Branchen neue Zukunftsperspektiven. Anwendungen und Produkte standen im Mittelpunkt der LOPE-C 2012 die vor wenigen Tagen im ICM der Messe München zu Ende ging. Mit über 100 ausstellenden Unternehmen und über 180 Konferenzbeiträgen ist die LOPE-C der international führende Marktplatz für die Branche.

isorg

Dr. Stephan Kirchmeyer, Vorstandsvorsitzender der OE-A und Leiter der Business Unit Functional Coatings von Heraeus Precious Metals GmbH & Co. KG:

„Zahlreiche Produkte, die auf dieser neuen Technologie basieren, kommen auf den Markt: Ultraflache OLED-Fernseher und Leuchten, Touch Screens, Antennen und Bedienoberflächen in Autos, intelligente Verpackungen und interaktive Printprodukte. Vermehrt entstehen auch Hybrid-Produkte, welche gedruckte Elektronik und klassische Elektronik-Komponenten kombinieren. Dies ist ein gutes Zeichen: Organische und gedruckte Elektronik wird schrittweise zu einer  etablierten Technologie.“

Wolfgang Mildner, General Chair der LOPE-C und Managing Director PolyIC GmbH & Co. KG: „Erstmalig auf einer Messe konnten wir dieses Jahr in einem Demo Center Produktionsprozesse live zeigen und die Teilnehmer konnten diese in Hands-on Sessions selbst umsetzen.“

OE-A zeigt Zukunftsanwendungen – Demonstrator-Wettbewerb

Am Stand der OE-A wurden zahlreiche neue Anwendungen gezeigt. Diese wurden im Rahmen des Demonstrator-Wettbewerbs der OE-A erstellt und zeigten die Innovationskraft der Branche und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Interaktive Werbeplakate, Fahrzeugumfelderkennung für Autos, elektronische Notiztafeln, Biosensoren und zahlreiche medizintechnische Anwendungen sind hierbei nur einige Beispiele.

Quelle: Organic and Printed Electronics Association