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Veranstaltungen

Mp-tec-Chef Michael Preißel ruft zur Demo auf

Eberswalde, 02. Februar 2010 - Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklung zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und der befürchteten radikalen Kürzung der Einspeisevergütung für neu installierte Photovoltaik-Anlagen, ruft der Systemanbieter mp-tec, als Mitglied des Bundesverband Solarwirtschaft e.V., am Donnerstag zu einer gemeinsamen Protestaktion der deutschen Photovoltaik-Branche auf.

Um die Bedrohung zehntausender Arbeitsplätze und die existentielle Betroffenheit deutscher Photovoltaik-Unternehmen bildlich zu veranschaulichen und damit in die Massenmedien zu gelangen, werden zeitgleich an vielen Unternehmensstandorten Aktionen stattfinden.

Die mp-tec Mitarbeiter versammeln sich vor dem Eberswalder Arbeitsamt mit bereits ausgefüllten Anträgen auf Arbeitslosengeld in der Hand und stellen sich zu einem medienwirksamen Foto auf.

Dazu sind Medienvertreter aus Funk und Fernsehen ein eingeladen. Weiterhin werden Wahlkreisabgeordnete und führende Landespolitiker vor Ort sein, um ihre Solidarität zu bekunden, zumindest aber um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Für diese Protestaktion bittet mp-tec um weitere Unterstützung vor Ort. Kommen Sie deshalb vorbei und bringen auch Sie Ihre Angestellten, Familien und weitere Ihnen bekannte Betroffene mit.

Wann: Donnerstag, 04.02.2010 um 12:00 Uhr

Wo: Eberswalder Arbeitsamt (Bergerstraße 30, 16225 Eberswalde)

Quelle: mp-tec

Freiburg, 28. Januar 2010 - Die sechste Ausgabe der »International Conference on Concentrating Photovoltaic Systems« – kurz CPV-6 – bietet vom 7. bis 9. April 2010 im Freiburger Konzerthaus einen aktuellen Überblick über Forschung, Produktion und Umsetzung dieser Solarkraftwerkstechnologie. Mehr als 120 Wissenschaftler aus 22 Ländern werden über den Stand der Technik berichten, die produzierende Industrie informiert in einer erstmaligen Begleitausstellung über ihre Produkte und Wirtschaftsexperten präsentieren Marktdaten.

Veranstalter der Konferenz ist in diesem Jahr das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Integriert in die CPV-6 ist die »TPV-9 World Conference«, eine bislang eigenständige wissenschaftliche Fachkonferenz zur Thermophotovoltaik. Solarkraftwerke spielen eine zentrale Rolle im Mix der Erneuerbaren Energien, vor allem in Ländern mit viel direkter Solareinstrahlung. Zu den führenden Technologien zählt dabei die Konzentratorphotovoltaik, die sowohl hinsichtlich der Marktetablierung als auch des technologischen

Effizienzpotenzials erst am Anfang ihres Wegs steht.

Die CPV-6 informiert daher auch über die ganze Wertschöpfungskette, von der Zell- und Modulentwicklung über Optik und Nachführung bis hin zu Kosten, Marktentwicklung und Qualitätsstandards. Die seit 2004 alternierend von unterschiedlichen Forschungseinrichtungen ausgetragene Konferenz stößt in diesem Jahr auf deutlich stärkere Resonanz als die vorangegangenen Veranstaltungen. »Das große Interesse der Branche zeigt sich nicht nur in der beeindruckenden Zahl von angemeldeten Wissenschaftlern«, freut sich Dr. Andreas Bett, Wissenschaftlicher Leiter der Konferenz und stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer ISE. »Auch das Interesse der Industrie ist groß. Bislang unterstützen sieben Sponsoren die Konferenz, mit weiteren sind wir im Gespräch. Erstmals wird die CPV-Konferenz von einer Ausstellung begleitet, in deren Rahmen sich über die Sponsoren hinaus noch weitere Firmen präsentieren.«

Zu den Highlights der Konferenz zählen drei Gastvorträge hochkarätiger Fachleute. So wird zum Auftakt Prof. Dick Swanson, Geschäftsführer der US-amerikanischen Firma Sunpower und langjähriger Entwickler der CPV-Technologie einen Diskussionsbeitrag mit dem Thema »The Promise and Non-Promise of CPV Technology – From the Past until Today« leisten; Dr. Michael Geyer, Abengoa, präsentiert am dritten Konferenztag den »Status Quo der konzentrierenden Solarthermischen Kraftwerke«; und Vahan Garbourshian, der Gründer der Firma AMONIX, spricht über »CPV Market and Cost Reduction Perspectives«.

Eine Besonderheit ist die Integration der TPV-9 World Conference in die CPV-6. Diese bislang eigenständige internationale Fachkonferenz zur Thermophotovoltaik findet am Nachmittag des 9. April in den Räumen des Fraunhofer ISE statt. Bei der Thermophotovoltaik wandeln Photovoltaikzellen, die meist aus III-V-Halbleitern bestehen, Infrarotstrahlung, z.B. eines konventionellen Brenners, in elektrische Energie um.

Die Forscher des Fraunhofer ISE sind seit mehr als zwanzig Jahren in der Entwicklung von höchsteffizienten Solarzellen auf Basis von III-V-Halbleitern aktiv. Mit 41,1 Prozent hatte das Team um Andreas Bett und Frank Dimroth Anfang 2009 einen Weltrekordwirkungsgrad für Konzentratorsolarzellen erzielt. Auf der Photovoltaikkonferenz PVSEC 2009 in Hamburg wurde Bett für seine Leistungen mit dem Becquerel-Preis ausgezeichnet. Vor fünf Jahren entstand aus dem Fraunhofer ISE die Ausgründung Concentrix Solar, die heute in Freiburg eine 25 MW Produktion für Konzentratorsysteme betreibt und ein erstes Kraftwerk in Spanien gebaut hat. Am Abend des zweiten Konferenztags lädt das Fraunhofer ISE die Teilnehmer zum Conference Dinner sowie zu Führungen ins Institut.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Husum, 13. Januar 2010 - Die Husumer Messe new energy, die im letzten Jahr mit rund 16.000 Besuchern - davon weit mehr als die Hälfte Fachbesucher - zu einem der besucherstärksten Ereignisse der erneuerbaren Energien-Branche wuchs, meldet nun für die kommende Messe im März 2010 eine Vergrößerung der Ausstellungsfläche um mehr als 50 Prozent zum Vorjahr.

Im Jahr 2009 präsentierten sich in zwei Messehallen 148 Aussteller auf 6.900 qm. Jetzt drei Monate vor Messebeginn sind schon mehr als 165 Aussteller zur new energy 2010 gemeldet. Die Veranstalter gehen von rund 200 Ausstelleranmeldungen bis zum Messebeginn im März aus.

Die Innovationen aus allen erneuerbaren Energiebereichen werden dann in drei großen Hallen und auf dem Freigelände  auf 10.500 qm Messefläche präsentiert. "Fast alle Aussteller aus dem Jahr 2009 sind wieder mit dabei und zeigen ihre aktuellen Produktneuheiten auf zum Teil stark vergrößerten Ausstellungsflächen. Wir freuen uns dazu über  Ausstelleranmeldungen aus der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Litauen, China, Korea, Finnland, Spanien und den USA.  Erstmals präsentieren sich zahlreiche dänische Unternehmen auf einem großen Gemeinschaftsstand", bestätigt Kira Sönksen, Projektleiterin der new energy husum. Photovoltaik, Solarthermie, Stückholz- und Pelletheizungen, BHKWs, Geothermie,  Wärmepumen, Biogasanlagentechnologie, Kleinwasserkraft, Kleinwindenergieanlagen sowie Elektromobilität sind wieder die großen Themen der new energy husum 2010.

new energy 2010 wird Europas größte Kleinwindschau

Ebenfalls mit der Entscheidung, Kleinwindenergie in den Messefokus zu stellen, haben die Husumer Messemacherinnen schon im vergangenen Jahr gutes Gespür bewiesen. Inzwischen sind Kleinwindanlagen zum Trendthema der Regenerativbranche avanciert. Die new energy husum 2010 ist schon jetzt  mit mehr als 40 angemeldeten Kleinwindunternehmen definitiv Europas größte Kleinwindanlagenmesse. (new energy 2009: 20 KWEA-Aussteller) Unter den KWEA-Ausstellern aus zurzeit neun Ländern werden auch Unternehmen sein, die ihre Kleinwindenergieanlagen zum ersten Mal in Deutschland und sogar in Europa präsentieren.

Deutlich erweitertes Kongressprogramm mit kommunaler Begleitveranstaltung

An allen vier Messetagen werden Informationsprogramme für verschiedene Zielgruppen in drei Veranstaltungsräumen (new energy 2009: zwei Veranstaltungsräume) auf dem Messegelände angeboten. Baufamilien und Hausbesitzer erhalten hier wertvolle Energietipps und  Finanzierungsberatung. Firmeninhaber können sich über Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen informieren.

Gemeinsam mit dem Bundesverband WindEnergie BWE und dem Weltwindverband WWEA werden Informations- und Diskussionsveranstaltungen zur nationalen und internationalen Marktbedeutung sowie zu allen Fragen der Installation

und Nutzung von Kleinwindanlagen präsentiert. Erstmalig findet am 18. und 19. März ein internationales Kleinwindanlagen Gipfeltreffen mit Teilnehmern und Referenten aus 15 Nationen statt. (Diese Veranstaltung ist in englischer Sprache mit Simultanübersetzung). Das 3. Kleinwindanlagen-Symposium des Bundesverbands WindEnergie findet am 20. und 21. März im Rahmen der new energy statt und beleuchtet insbesondere den aktuellen Markt sowie die Genehmigungspraxis von Kleinwindenergie in Deutschland.

Neues Programm der new energy husum

Die Zukunft der Energieversorgung:

Klimaschutz-Innovationen als Gewinn für Kommunen im ländlichen Raum ist das Thema einer Veranstaltung am 19. und 20. März, die erstmals das Programm der new energy husum begleitet.

Diese Veranstaltung ist besonders für Gemeindevertreter und Kommunalpolitiker von großem Interesse. Vorträge, Präsentationen und kommunale Beispiele werden ergänzt von Messerundgängen und Workshops.

"Vorgestellt werden hier moderne technische Möglichkeiten, insbesondere intelligente Anlagenkombinationen sowie aktuelle, rechtliche Rahmenbedingungen, die eine erneuerbare Energieversorgung besonders in ländlichen Kommunen möglich machen. Beispielhaft stellen sich auch Gemeinden vor, die sich schon erfolgreich auf den Weg gemacht haben, Energiekosten zu senken und CO2 zu sparen", beschreibt Programmkoordinatorin Gudrun Kromrey den thematischen Ansatz dieser zurzeit sehr relevanten Veranstaltung, die bei Erfolg von nun an jedes Jahr die new energy husum begleiten soll.

Das Programm beginnt am 19. März mit einer Vortragsveranstaltung in der Husumer Kongresshalle und setzt sich mit Messerundgängen und Workshops am 20. März auf dem Messegelände fort.

Der Kreis Nordfriesland ist Gastgeber dieser Veranstaltung, die von der Agentur für Erneuerbare Energien, AEE, der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein, ISH und der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, FNR sowie von windcomm Schleswig-Holstein unterstützt wird.

Quelle: MESSE HUSUM/HWG mbh & Co. KG

Eichstätt, 25. Januar 2010 - Die Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft (WTG) und die drei Wolfgangsee Gemeinden widmen sich 2010 einem völlig neuem und einzigartigem Projekt. Vom 25. bis 27. Juni 2010 wird hier erstmals die Solar Competition stattfinden.

In Zusammenarbeit mit der Hochschule München, der größten Hochschule für angewandte Wissenschaften in Bayern, wurde eine Ausschreibung eines Wettbewerbes für solargetriebene Boote am Wolfgangsee fertig gestellt. Dabei soll mit selbst konstruierten Solarbooten eine definierte Strecke möglichst schnell zurückzulegen werden. Der Anspruch dabei ist, einerseits aufzuzeigen, was heute mit moderner Antriebs- und PV Technologie machbar ist und andererseits die Basis für weitere Überlegungen des Themas "Solare Mobilität" zu legen.

Mit der Hochschule München hat sich der Wolfgangsee einen kompetenten Partner ins sprichwörtliche „Boot“ geholt. Der Inhaber des Lehrstuhls für regenerative Energie, Prof. Dr. Ing. Wolfgang Rehm konnte hierfür als Projektleiter gewonnen werden. 

Finalisiert und unterschrieben wurde das Konzept dieser Tage von Professor Rehm sowie WTG-Chef Hans Wieser und Harald Prohaska am Rande der Intersolar in München, Europas größter Solarmesse. WTG-Geschäftsführer Wieser: „Das Konzept ist fertig – nunmehr wird dieses an sämtliche technische Fachhochschulen sowie Universitäten in Deutschland und Österreich gesandt mit der Einladung an die Studentinnen und Studenten, sich am Bewerb zu beteiligen.“

Zusätzlich zu dem Wettbewerb der Solarboote werden auch andere solargetriebene Fahrzeuge zu sehen sein wie beispielsweise ein prämiertes Solarauto der FH Bochum.

Neben Universitäten und Fachhochschulen (Bewerbungsschluss: 31.01.2010) können sich auch noch Privatpersonen bis zum 15. Februar 2010 anmelden. Die Teilnehmer werden anschließend nach Bootsklasse in zwei Gruppen aufgeteilt, die sich auf verschiedenen Strecken messen. Die Gewinner der beiden Klassen dürfen sich über je 3000 Euro Preisgeld freuen. Auch der je 2. und 3. Platz wird belohnt.

Quelle: Tourismuszukunft - Institut für eTourismus

SYSTAIC AG

Düsseldorf/Essen, 11. Januar 2010 - Vom 12. bis 16. Januar findet in Essen die wichtigste diesjährige Baufachmesse statt, die DEUBAU 2010. Ein besonderer Schwerpunkt ist das nachhaltige Bauen und somit der Themenkomplex „Energie“. Die auf Fotovoltaikintegration spezialisierte systaic AG zeigt daher ihr preisgekröntes Energiedachsystem – erstmals in Deutschland – in einer neuen Ausführung, die Strom und Wärme noch effizienter als bisher aus der solaren Strahlungsenergie generieren kann.

Hoher Besuch wird gleich am ersten Messetag erwartet: Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, begeht am Mittag des 12. Januar den SYSTAIC-Stand in Halle 12. Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG, wird den Bundesminister begrüßen und über aktuelle Entwicklungen im Energiedachbereich informieren; auch die neusten SYSTAIC-Solarlösungen für Fahrzeuge werden hierbei thematisiert.

SYSTAIC-Dächer für Wohnhäuser basieren auf quadratischen, gebäudeintegrierten Energieeinheiten. Da die gesamte Dachfläche aus ihnen besteht und hocheffiziente Solarzellen zum Einsatz kommen, ist der Ertrag entsprechend groß: Bei günstigen Standortbedingungen kann der gesamte Jahresbedarf an Elektrizität und Wärme gedeckt werden. Die von SYSTAIC selbst entwickelten und produzierten Indachmodule ersetzen die konventionellen Dachziegel vollständig.

Für diese Kompetenz wurde SYSTAIC unlängst eine weitere Auszeichnung zugesprochen, nachdem erst im November 2009 der Hauptpreis der weltgrößten Baumesse Batimat an das Düsseldorfer Unternehmen ging: Zum Jahreswechsel 2009/2010 erhielt SYSTAIC von der französischen Organisation Qualit'EnR den ersten Preis in der Kategorie „Fotovoltaik-Installation“. Der mehr als 13.000 Unternehmen umfassende Verband Qualit'EnR engagiert sich mit strengen Prüfkriterien für die Installationsqualität von Gebäudesystemen, die erneuerbare Energien nutzbar machen. Das Energiedach der systaic AG wurde von der Fachjury für sein herausragendes architektonisches Design prämiert.

Am Prinzip klassischer Dachziegel orientiert sich die neue SYSTAIC Energiedach-Variante: Hier überdecken sich die quadratischen Energieeinheiten leicht, ergeben so eine ansprechende Struktur und sorgen gleichzeitig für den Regenwasser-Ablauf direkt auf der Oberfläche. Auch hier kann das Dach für jede Form und Größe individuell angepasst werden.

Die eingedeckte Energiedach-Variante eignet sich durch vertikale Luftkanäle besonders gut zur Wärmegewinnung: Durch die solare Einstrahlung generieren alle Fotovoltaikmodule neben der Elektrizität auch Wärme. Dieses „Nebenprodukt“ wird bei anderen marktüblichen Solarsystemen ungenutzt der Umwelt zugeführt. Beim SYSTAIC Energiedach hingegen wird die erwärmte Luft in eine Wärmepumpe geleitet, dort komprimiert und verwertet. Sie versorgt den Haushalt zusätzlich mit umweltfreundlich produzierter Wärme. Die eigens für das SYSTAIC-System entwickelte Wärmepumpe wird in Deutschland erstmals auf der DEUBAU zu sehen sein.

Quelle: SYSTAIC