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Veranstaltungen

FOTO: Global Solar Energy

Hamburg/Tucson, Ariz./Berlin, 01.10.2009: Global Solar Energy, Inc., führender Produzent von Kupfer-Indium-Gallium-diSelenid (CIGS) Dünnschicht-Solarzellen, war als Aussteller und Konferenzteilnehmer in der vorigen Woche auf der 24th EU PVSEC in Hamburg präsent.  Kurz vor dem Auftritt in Hamburg konnte das Unternehmen für sein in der laufenden Produktion gefertigtes CIGS-Material eine Zelleffizienz von 15,45 % vermelden, bestätigt vom Renewable Energy Laboratory (NREL).

Darüber hinaus konnte Global Solar eine Spitzeneffizienz von derzeit 11,7 % seiner CIGS-Strings bekanntgeben: Sowohl in der 35 Megawatt (MW)-Fabrik in Berlin als auch in der 40 MW leistenden US-Produktionsstätte in Tucson/Arizona.

Jens Mühling, Geschäftsführer von Global Solar Energy in Berlin, gibt aus Sicht seines Unternehmens einen Eindruck wieder von der Veranstaltung mit 943 Ausstellern und über 40.000 Besuchern an vier Messetagen: „Zunächst ist eine hohe Qualität der Konferenzbeiträge in Forschung und Entwicklung festzustellen. Hier hat sich wirklich die Avantgarde der Branche getroffen. Passend zur Hamburger Messe konnten wir auf die hohe Qualität und Effizienz verweisen, die wir bei der Produktion unserer Zellen erreichen. Das hat für sehr große Aufmerksamkeit und Resonanz gesorgt, auch am Messestand. Entsprechend war auch die Qualität der Kundenkontakte und Anfragen aus der Branche anzusiedeln – also Qualität in allen Bereichen“.

Entsprechend gut ist die Stimmung bei Global Solar. Nach der Situation im gesamten Wirtschaftszweig befragt äußert Mühling einen Kritikpunkt: „Der Bankenmarkt funktioniert noch nicht“. Projektfinanzierungen, auch für kleinere Vorhaben, dauerten zu lange. Dies mache sich bemerkbar.

Die Stärken der CIGS-Technologie -  kosten-günstige Produktion und hohe Effizienz - ermöglichen ihren Einsatz in gleich mehreren Produktanwendungen: Mobilen Ladegeräten, herkömmlichen Glasmodulen und den zukunftsträchtigen gebäudeintegrierten Anwendungen (BIPV = building integrated photovoltaic products). Gerade die Grundlagen für den letztgenannten BIPV-Bereich, in dem die flexiblen CIGS-Produkte ihren ganzen Vorteil entfalten können, möchte das Unternehmen laut Mühling in der nächsten Zeit verstärkt ausbauen: Sei es im Bereich von Dachbahnen, für besonders geformte Dachziegel oder zur Integration in Fassaden. 

Quelle: Global Solar Energy

Expertentreff für Hersteller und Zulieferer von Solar-Modulen sowie Errichter und Betreiber von Photovoltaik-Anlagen, Entwickler und Forschungseinrichtungen Düsseldorf/Köln, 30. September 2009.

Gemeinsam mit TÜV Rheinland veranstaltet die EnergieAgentur.NRW bereits zum sechsten Mal den Workshop Photovoltaik-Modultechnik. Am Donnerstag, 26. und Freitag, 27. November 2009 diskutieren Fachleute der Branche – von Herstellern über Betreiber bis zu Vertretern von Forschungseinrichtungen – in Köln neue Entwicklungen der Modultechnik. Im Zentrum stehen neue Technologien, Materialien und Fertigungswege ebenso wie Fragen der Gebäudeintegration, der Messtechnik und der Prüfverfahren. Wie in den vergangenen Jahren rechnen die Veranstalter mit 350 Teilnehmern.

Der diesjährige Kongress steht im Zeichen eines weltweiten Wandels der gesamten Branche im Spannungsfeld von Qualität, Zuverlässigkeit und möglichst langer Lebensdauer einerseits sowie andererseits dem wirtschaftlichen Betrieb von Photovoltaik-Anlagen und drastisch sinkenden Preisen.

„Die Solarbranche ist weltweit im Umbruch. Egal ob wir über innovative Technologien, neue Hersteller insbesondere aus dem asiatischen Markt, neue Preisstrukturen, die Bedeutung neutraler Prüfung und Zertifizierung von Modulen oder den Anlagenbau sprechen“, so Wilhelm Vaaßen, Vorsitzender des Programmausschusses des Workshops und Leiter des Solarprüfzentrums von TÜV Rheinland in Köln.

Der zweitägige Kölner Kongress spannt den Bogen von technologischen Fragen zur Modulherstellung über neuartige Entwicklungen der verschiedenen Modulkomponenten bis hin zu Themen, die den Einsatz der Module im System betreffen. Dazu gehören auch Zuverlässigkeit und Lebensdauer und somit das Verständnis der Eigenschaften und Wechselwirkungen der zu einem Photovoltaik-Modul verarbeiteten Materialien. Expertenbeiträge beleuchten ferner aktuelle Fragestellungen zu Versiegelungstechniken, elektrischen Verbindungen sowie Messtechniken bei verschiedenen Zellkonzepten.

Quelle: TÜV Rheinland

Neuaufträge und Absichtserklärungen im Volumen von mehr als 5 Mio. EUR gewonnen • Weitere Bestellungen werden in den kommenden Wochen erwartet • Präsentation von sechs neuen Maschinen untermauert den Innovationsvorsprung der Manz Automation

Die Manz Automation AG, einer der weltweit führenden Technologieanbieter für die Photovoltaik- und LCD-Industrie, hat auf der „24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition“ in Hamburg wichtige Neuaufträge gewonnen. Die Gesellschaft akquirierte bei der wichtigsten Branchenmesse Aufträge und Absichtserklärungen im Volumen von mehr als 5 Mio. EUR, die überwiegend im kommenden Geschäftsjahr umsatz- und ertragswirksam werden. Auf der Messe zeigte sich die Solarbranche von ihrer dynamischen Seite und verbreitete erste positive Impulse nach einem schwachen ersten Halbjahr 2009.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Roth & Rau präsentierte sich die Manz Automation auf einem der größten Stände der Ausstellung. Mit der Vorstellung der High-Tech-Maschinen in Aktion lockte die Gesellschaft eine Vielzahl interessierter und kundiger Besucher. Besonders die neuen Anlagen und Systemlösungen untermauerten den Innovationsvorsprung der Gesellschaft im direkten Wettbewerbsvergleich.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, zieht ein positives Resümee: „Wir sind nach wie vor weltweit führender Technologieanbieter für die Photovoltaik-Industrie, dies hat die Hamburger Messe erneut gezeigt. Unsere Stellung als Innovationstreiber der Branche haben wir mit der Vorstellung von jeweils drei neuen Produkten im Dünnschicht- und kristallinen Bereich erneut unter Beweis gestellt.“ Insbesondere hebt Manz die Vorteile der Anlagen aus Sicht der Solar-Hersteller hervor: „Durch Einsatz unserer Maschinen sind bei beiden Technologien wesentliche Steigerungen des Wirkungsgrades realisierbar. Gerade im aktuellen Umfeld sind modernste – und damit kosteneffiziente – Produktionslinien deshalb ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil.“

Im Mittelpunkt standen dabei Neuerungen, die gleichzeitig den Wirkungsgrad von Solarzellen steigern und Betriebskosten für die Solarzellen-Hersteller reduzieren können. Mit der hochmodernen Anlage zum PSG-Ätzen für kristalline Solarzellen (cSi), bei der die Prozesstechnik in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer ISE entwickelt wurde, werden die Bruchraten der Wafer in der Anlage nochmals deutlich reduziert. Zudem wurde die Anlage so konzipiert, dass im Vergleich zum Wettbewerb deutlich weniger Chemikalien erforderlich sind. Dadurch sinken die laufenden Kosten für den Betrieb der Anlage. Mit der neuen Maschine sind bereits Durchsatzraten von über 3.000 Wafer/Stunde möglich.

Ein besonderes Highlight präsentierte die Manz Automation mit dem Laser Multi Tool (cSi), das ebenfalls im kristallinen Bereich Anwendung findet. Diese Labormaschine macht es möglich, verschiedene Laserprozesse für Hocheffizienzzellen schnell und zuverlässig zu evaluieren und dadurch die Entwicklung neuer Zellprozesse zu beschleunigen. Auf der Messe wurde mit der Anlage „live“ ein Laserprozess zur Erzeugung von selektiven Emittern demonstriert.

Durch diesen Vorgang kann eine Verbesserung des Wirkungsgrads von Solarzellen um 0,5 Prozentpunkte erreicht werden. Es bestand von vielen Kunden ein großes Interesse an diesem Prozess, der auch nachträglich in bestehende Produktionslinien integriert werden kann. Somit kann die Rentabilität von älteren Linien deutlich erhöht werden.

Im Bereich der Dünnschicht-Technologie (tfs) zeigte der Reutlinger Maschinenbauer vor allem Neuerungen für die Laserstrukturierung. Mit einem innovativen Reglungssystem wird eine deutlich höhere Präzision im Prozess ermöglicht, womit eine Steigerung der Effizienz der Solarmodule erreicht wird. Manz verfügt derzeit als einziger Anbieter über diese Lösung und ist daher zuversichtlich, in Zukunft seine führende Marktstellung bei Laserstrukturierungsanlagen weiter ausbauen zu können.

Mit einer weiteren Premiere, der Systemlösung zum Laserschneiden von Glassubstraten, ist der Gesellschaft ein wesentlicher Fortschritt gelungen. Neben höchster Genauigkeit, Steigerung der Prozessgeschwindigkeit und geringsten Bruchraten sind die lasergeschnittenen Substrate deutlich stabiler als ihre nach mechanischen Verfahren gefertigten Pendants. Grund hierfür ist die Vermeidung von Mikrorissen an den Schnittkanten. Die erhöhte Stabilität trägt wesentlich dazu bei, die Ausfallraten durch Bruch bei installierten Solarmodulen zu verringern.

Zudem stellte Manz eine neue Anlage für die TCO-Texturierung (tfs) vor. Dabei werden die Glassubstrate mittels Ätzung aufgeraut und so die Oberfläche des späteren Solarmoduls vergrößert. Im Ergebnis steigt der Wirkungsgrad. Bei der Entwicklung dieser Anlage profitierte Manz erneut vom Know-how und Synergien aus dem LCD-Bereich. Mit diesen technischen Meilensteinen unterstreicht die Gesellschaft ihre Technologieführerschaft bei Produktionsanlagen für Dünnschicht-Solarmodule.

Ein weiterer Trend, der an Dynamik gewinnt, ist der Nischenmarkt für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV). Manz kann auch hier mit Systemlösungen aus dem Dünnschicht-Bereich die Anforderungen der Hersteller erfüllen. Mit der Malibu GmbH & Co. KG gewann die Manz Automation einen Neukunden aus diesem Segment. Hinter dieser Gesellschaft steht ein Joint Venture von E.ON und Schüco.

Zudem orderte ein weiterer wichtiger Kunde im Bereich der Beschichtungstechnologie eine Anlage für die Automation zur Beladung von Dünnschichtsubstraten.

Darüber hinaus sind kundenseitig besonders Lösungen gefragt, die bestehende Anlagen für die nächsten Monate kostengünstig wettbewerbsfähig machen. Manz stellt sich so auf die aktuellen Marktanforderungen ein und bietet seinen Kunden die Möglichkeit, einzelne Maschinen innerhalb einer Produktionslinie auszutauschen bzw. zu erweitern. Dadurch können die Produktionskosten gesenkt und die Effizienz der produzierten Solarzellen und -module gesteigert werden. Diese „Upgrades“ liegen in einem Kostenrahmen von 1,5 bis 3,0 Mio. EUR und verschaffen den Solar-Herstellern für eine Übergangsphase den notwendigen Freiraum.

 

Auch zukünftig wird die Gesellschaft den eingeschlagenen Kurs nach Aussage von Dieter Manz fortführen. Im laufenden Jahr wurden daher die Forschungsaktivitäten weiter gesteigert. „Wir haben uns intensiv auf die nächste Investitionswelle vorbereitet. Unsere Ingenieure haben bei der Entwicklung von hocheffizienten und hochintegrierten Maschinen neue Maßstäbe gesetzt“, erläutert der Vorstandsvorsitzende die erzielten Fortschritte. „Damit haben wir die technologische Basis für einen weiteren Ausbau unserer Marktposition geschaffen.“

Quelle: Manz Automation AG

Mit der Closing Session der internationalen Fachkonferenz endete an diesem Freitag die 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (24th EU PVSEC) in Hamburg nach 5 Tagen. Bis Donnerstagabend waren 943 internationale Hersteller, Zulieferer und Dienstleister aus allen Bereichen der Photovoltaik als Aussteller vertreten und wurden an den 4 Messetagen von mehr als 40.000 Teilnehmern besucht. Der Anteil der internationalen Besucher lag bei über 50%.

Im Rahmen der 24th EU PVSEC wurden viele neue Trends und Entwicklungen in der Photovoltaik vorgestellt und diskutiert. Neue Zellkonzepte, ein höherer Automatisierungsgrad in der Fertigung sowie die Standardisierung standen u.a. im Vordergrund. Auf 65.000 qm wurden neue Fertigungsprozesse und Produktionsanlagen für die Silizium- und Dünnschichtsolartechnik vorgestellt.

Zahlreiche Aussteller präsentierten komplette Fertigungslinien in Funktion. Neueste Meß- und Regelgeräte für die Qualitätssicherung in der Zellfertigung wurden ebenfalls vorgestellt. Fertigungsmuster von großen, photovoltaisch veredelten Glasscheiben haben die rasante Entwicklung in der Dünnschicht-Solartechnik unterstrichen. Damit ist die 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition mit Abstand die größte Messe und Ausstellung, sowie die mit den meisten Exponaten aus dem Gebiet der Photovoltaik.

An der internationalen Fachkonferenz der 24th EU PVSEC, waren vom 21.-25. September 2009 4.295 Experten aus dem Solarbereich beteiligt. An jedem der fünf Konferenztage wurde ein breites Themenspektrum aus allen Bereichen der Photovoltaik behandelt. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote Speech von David Nelson, Senior Partner und Head of Design von Foster + Partners, London, UK. David Nelson hat in seiner Rede zum Thema „Sustainability and the Future of the City“ auf die Zielsetzungen verantwortungsvoller architektonischer Planung hingewiesen. Er hat an dem Beispiel der sich im Bau befindenden Null-Emissions-Stadt Masdar City in Abu Dhabi erläutert, dass der Ansatz der Nachhaltigkeit in der Architektur noch enorme Potentiale bietet.

Die PV Policy Debate zum Thema “EU Renewable Energy Directive” am Dienstag, 22. September 2009 war ein weiterer Höhepunkt der 24th EU PVSEC. In dieser international besetzten Runde wurde der Einfluss der “EU Renewable Energy Directive” auf die europäische PV Industrie und auf die PV Märkte diskutiert. Die lebhafte Diskussion, an der hochrangige Spezialisten aus der Europäischen Union sowie den USA teilgenommen haben, wurde von Roger Harrabin, Umweltanalyst bei BBC News, UK, moderiert.

Auf dem am Mittwoch, 23. September 2009 im Rahmen der 24th EU PVSEC stattfindenden 6th European PV Industry Forum, wurden Ergebnisse der “SET (Strategic Energy Technology Plan) for 2020” Studie der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) und AT Kearney präsentiert. Die Studie untersucht verschiedene Markt-Entwicklungsszenarien, wie die Photovoltaik im Jahr 2020 bis zu 12 % der EU-Nachfrage an elektrischem Strom decken könnte. Michael Splinter (Applied Materials) erläuterte die Sichtweise der Industrie auf diese Ziele. Hans-Josef Fell, Mitglied des deutschen Bundestags, sprach über den entscheidenden Beitrag der Einspeisevergütung an der Weiterentwicklung der Photovoltaik.

Sehr interessante Beiträge kamen auch von Akteuren von außerhalb der PV-Community. Die Entwicklung hin zu nachhaltigem Städtebau, zu intelligenten Stromnetzen sowie die Rolle der Speicherung von elektrischer Energie und Innovationen im Bereich Elektrofahrzeuge sind Themenbereiche in denen die Industrie intensiv an Lösungen zur Erreichung der Ziele für 2020 arbeitet.

In 1.300 Plenar- und Fachvorträgen sowie Posterpräsentationen wurden in der Fachkonferenz alle Themenbereiche der Photovoltaik präsentiert. Besonders interessant waren dabei die Ausführungen über die neuen organischen Photovoltaikzellen. Prof. Wim Sinke vom ECN Energy Research Centre of the Netherlands hat als General Conference Chairman die Konferenz geleitet.

Er kommentiert die Veranstaltung: “Die 24th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition findet genau zum richtigen Zeitpunkt statt und trifft wichtige Aussagen für den PV Sektor, sowie für Regierungen und Ihre Arbeit hinsichtlich der Ziele für 2020. Die Solarenergie ist der Schlüssel für nachhaltige Energien – global gesehen, auf europäischer Ebene und auf Landesebene. Sie ist nicht nur als Langzeit-Option zu sehen, sondern ist Teil unserer heutigen Realität und sollte einen klaren Standpunkt in Bezug auf die Maßnahmen-Pläne beziehen, einen Beitrag zu den Zielen für 2020 leisten und die Basis für weiterreichende Zielsetzungen in der Zukunft bilden. Ich bin überzeugt, dass die momentanen Probleme im PV Sektor nur eine kleine Unregelmäßigkeit innerhalb eines starken Wachstumstrends sind, der über Dekaden anhalten wird.“

Dr. Peter Helm, Executive Conference Director: „Die Entwicklung der Photovoltaik ist noch lange nicht zu Ende. Sie steht eigentlich erst am Anfang. So werden wir in den nächsten Jahren Zellkonzepte sehen, die deutlich höhere Leistungen erbringen. Die Ergebnisse in der Forschung zeigen dies deutlich. Die 24th EU PVSEC ist für die Präsentation und Diskussion dieser Entwicklungen international die wichtigste Plattform.“

Dr. Heinz Ossenbrink, European Commission - Joint Research Centre, und Technical Programme Chairman betont in seiner Rede bei der Abschlussveranstaltung der 24 EU PVSEC die großen Fortschritte in der Photovoltaik, die während der Konferenz präsentiert wurden: „Durch die positive Entwicklung in der Prozesstechnik, bei dem Materialverbrauch und bei industriellen Fertigungsanlagen werden die Kosten weiter sinken. Außerdem wurden völlig neue dynamische und innovative Konzepte präsentiert, die weitere neue technologische Entwicklungen ankündigen. Bis zur nächsten EU PVSEC in 12 Monaten werden viele Unsicherheiten, wie die Auswirkungen der “EU Renewable Energy Directive”, die Finanzkrise, Bestrebungen zur Reduzierung von CO2-Gasen und auch mögliche Regierungswechsel Einfluss auf die Entwicklung der PV Solarenergie nehmen.“

Das Conference Executive Committee der 24th EU PVSEC gab während der Veranstaltung bekannt, dass die im Jahr 2010 stattfindende 25th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition gleichzeitig die 5th World Conference on Photovoltaic Energy Conversion sein wird. Die 5th World Conference on Photovoltaic Energy Conversion vereint die 3 weltweit führenden wissenschaftlichen und strategischen Photovoltaik-Veranstaltungen: Die 25th European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition, die 36th US IEEE Photovoltaic Specialists Conference und die 20th Asia/Pacific PV Science and Engineering Conference.

Quelle: EU PVSEC

Der Photovoltaik-Spezialist Sustainable Energy Technologies Ltd stellt heute auf der „European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (PVSEC)“ in Hamburg seine innovative PARALEX-Lösung vor. Dieses für die Montage auf dem Dach ausgelegte Photovoltaiksystem arbeitet mit niedriger Spannung, erzielt eine hohe Energieausbeute und wird auf der PVSEC weltweit zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

PARALEX sorgt für eine maximale Projektrendite und garantiert zudem höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Die Vorteile im Überblick:

  • Höhere Energieausbeute — PARALEX liefert 5-15% höhere Energieertäge pro installiertes Kilowatt im Vergleich zu herkömmlichen Systemen.
  • Höchste Sicherheit — PARALEX operiert mit Niederspannung und bietet somit ein hohes Ma? an Sicherheit für kommerzielle und öffentliche Gebäude.
  • Keine zusätzlichen Systemkomponenten — PARALEX zeichnet sich durch ein simples, flexibles Design aus, das ohne zusätzliche Komponenten auskommt. Somit werden auch erhöhte Installations- und Wartungskosten vermieden. Das Ergebnis: die geringsten Kosten pro Kilowattstunde für eine maximale Projektrendite.

“Mit PARALEX wird jedes Dach zu einem potentiellen Solarkraftwerk, in dem jedes Modul die maximal mögliche Energie erzeugen kann.” sagt Robert Bucher, President und CEO von Sustainable Energy. “Die globale Nachfrage nach Solarsystemen steigt kontinuierlich. Mit PARALEX bietet Sustainable Energy eine Lösung an, die die Akzeptanz von Dünnschichtmodulen weiter steigern wird und deren Installation erheblich vereinfacht.”

PARALEX kombiniert Sustainable Energy’s patentierten Wechselrichter, Sunergy, mit Dünnschichtmodulen und sorgt dank einer rein parallelen Systemauslegung für höchstmögliche Energieerträge, ein einfaches Systemdesign und vermeidet dazu noch gefährliche DC-Hochspannung.

Dank PARALEX ist die Leistung eines Moduls nicht mehr, wie bei herkömmlichen Systemen, abhängig von der Leistung der anderen Module im String. Eine rein parallele Systemarchitektur eliminiert überproportionale Leistungsverluste, welche durch Verschattung oder Herstellungstoleranzen verursacht werden können. Auch komplexe Verschattungsanalysen gehören dank PARALEX der Vergangenheit an.

PARALEX entspricht den künftigen Brandschutz-Richtlinien zum Systemdesign und bietet somit den höchsten Sicherheitsstandard für kommerzielle und insbesondere öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Einkaufszentren oder Bürokomplexe. PARALEX operiert mit niedrigen Spannungen im Bereich von 50 – 150 Volt im Gegensatz zu Hochspannungs-Systemen mit bis zu 1000 Volt. Die Vermeidung von gefährlicher DC-Hochspannung stellt einen wichtigen Sicherheitsaspekt bei Installations- oder Wartungsarbeiten dar.

“Bei der Entwicklung von PARALEX standen die Flexibilität des Designs und ein hoher Anlagenwirkungsgrad im Vordergrund, um die Realisierung leistungsfähiger Installationen auf Dächern unter realen Einsatzbedingungen zu optimieren. Das System ist für alle Arten von Dächern ausgelegt, und der Wegfall hoher DC-Spannungen gewährleistet einen sicheren Betrieb.” sagt Brent Harris, Vice President of Product Development, Sustainable Energy Technologies.

Quelle: Sustainable Energy