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Ulm, 6. April 2010 - Die renommierten Ulmer ElektroChemischen Tage (UECT) rund um moderne Batterien und Brennstoffzellen haben schon Tradition. Doch diesmal ist alles anders: Elektromobilität ist zum internationalen Megatrend geworden und lässt die Bedeutung der alle zwei Jahre im Juni stattfindenden Fachkonferenz nochmals deutlich steigen. Zum ersten Mal treffen sich jetzt auch Regierungsvertreter aus der ganzen Welt, um über Markteinführungsprogramme für die Elektromobilität zu diskutieren. Thema dieses Jahr ist der Serienstart in die Elektromobilität. Die Konferenz findet vom 15. bis zum 17. Juni 2010 statt. Erwartet werden mehr als 250 Experten aus 18 Ländern.

Technologien für das Jahr 2015, dem Jahr für den geplanten Einstieg in die Serienproduktion, sind das Motto der 12ten Ulmer ElektoChemischen Tage. Prominente Vertreter aus der Automobilindustrie wie BMW, Daimler, General Motors oder Honda treffen Experten aus der Zulieferindustrie wie 3M, Toshiba, Süd-Chemie oder Johnson Control Saft. Dazu kommen renommierte Wissenschaftler vom MIT, MPI und vielen Universitäten weltweit.

Am Vortag der Konferenz findet zum ersten Mal ein Workshop zum Thema Elektromobilität statt. Dieser Workshop wird vom deutschen Sekretariat des International Partnership for Hydrogen and Fuel Cells in the Economy (IPHE) organisiert. Regierungsvertreter aus den führenden Industrienationen treffen sich mit Industrievertretern, um die jeweiligen Markteinführungsprogramme zu vergleichen und gemeinsame Interessen zu identifizieren.

Lithium-Ionen-Batterien und Brennstoffzellen sind Schlüsseltechnologien für alle Varianten der künftigen Elektromobilität. Sie spielen auch in stationären Energiespeicher- und Energieversorgungssystemen eine große Rolle. Jahrelange ausgedehnte Feldversuche unter Alltagsbedingungen führten zu einem guten Reifegrad, so dass ihre Kommerzialisierung in einigen Marktsegmenten schon heute erfolgreich ist.  Um bis zum Jahr

2015 serienreif für die Automobilindustrie zu werden, müssen noch einige Hausaufgaben gemacht werden: Optimierung bezüglich Lebensdauer und Kosten, Qualifizierung der Komponenten und Aufbau einer starken Zulieferindustrie sowie die Entwicklung der notwendigen Produktionstechnologien.

Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg

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