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Berlin, 20. Januar 2010 - Wie das Bundesumweltministerium (BMU) heute in Berlin bekannt gab, wird die Einspeisevergütung für Solarstromanlagen einmalig um 15 Prozent gesenkt. Im Parlament muss nun ein entsprechender Gesetzesvorschlag verabschiedet werden. Dies wird, laut Dr. Norbert Röttgen (CDU), schnellstmöglich geschehen.

Der Gesetzesvorschlag sieht vor, dass die Kürzung für Solaranlagen auf einem Dach nach den Vorstellungen des Ministeriums, schon zum 01. April 2010 in Kraft treten. Für Freiflächen hingegen erst zum 01. Juli dieses Jahres. Zu den 15 Prozent sollen zusätzlich nochmals 10 Prozent weniger gezahlt werden, wenn Solaranlagen auf Ackerflächen errichtet werden. Der Eigenverbrauch soll laut Röttgen, weiterhin und sogar stärker gefördert werden.

Des Weiteren bleiben voraussichtlich die eigentlichen Degressionsstufen des EEGs (Erneuerbaren-Energien-Gesetzes) erhalten. Neu eingeführt werden mengenabhängige Abschlage. D.h. ein jährlicher Zubau ab 3.500 MW bedeutet  eine zusätzliche Absenkung um 2,5%, jeder weitere Megawatt mit weiteren 2,5%. Wird der Markt weniger stark wachsen und unter der Grenze von 2.500 MW bleiben, so wird die jährliche Absenkung um 2,5% geringer ausfallen. Eine weitere Abstufung findet dann in 500 MW Schritten statt.

Quelle: BMU

Kommentare   

#20 Hubert 2010-02-15 17:39
Solartechnik ist die beste Form zur Lösung der globalen Umwelt-und Energieprobleme, aber dann bitte konsequent ganzheitlich rangehen.
1. Mir hat gestern ein Besitzer eines großen Solaranlagenmontageunternehmens (20 Tm²/a) folgendes gesagt: Wir sind in der Lage mit unserer Kalkulationsreserve und der unserer Lieferanten die angekündigte Kürzung der Einspeisevergütung komplett zu kompensieren. Die Branche ist durch ihre Lobbyarbeit im Entscheidungsprozess eingebunden und bestens informiert über die Absichten der Bundesregierung
2. Alle Investitionen in PV-Anlagen sollen meiner Meinung nach erst dann stattlich gefördert werden wenn alle beheizten Immobilien des jeweiligen Bauherrn auf EnEV-Standard 2009 gedämpt sind und die Heizenergie vollständig aus Nawaro oder vom eigenen Dach kommt. Es macht ja nicht viel Sinn sich vom Geld für den Solarstrom "Heizöl" zu kaufen. Jeder Euro in die Sanierung der Gebäudehülle kommt dreimal schneller zurück als beim Invest in eine PV-Anlage. Dazu hat man kein Anlagenrisiko durch defekte Bauteile. Die Montage einer PV-Anlage auf ein unsaniertes Dach gehört verboten. Wenn er später dämmen will kann alles wieder runterbauen.
3. Das Nutzerverhalten von PV-Anlagenbetreiber muss sich hin zum maximalen Eigenverbrauch der erzeugten Energie verändern. D.h. Wasch- und Spülmaschine, Trockner, Laden des eigenen Elektroautos, Aufladen des Kältespeichers an Kühl und Gefriergeräten werden so gesteuert das sie zu den Zeiten laufen an denen die PV-Anlage die höchste Leistung hat. Mit diesem Geld kann man die Kürzung teilweise kompensieren und die eigene Vorbildfunktion herausstellen.
4. Wenn jeder nur daran denkt für seine 10kWp den möglichst hohen Profit zu erzielen können wir die Welt nicht retten.
+1 #19 Roland S. 2010-01-31 20:19
Eine so Hals über Kopf gestürzte Gesetzesänderung ist einer seriösen Regierung nicht würdig. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass die Vernunft siegt, d.h. PLANUNGSSICHERHEIT gewährleisten. Jetzt wird der kleine Mann , der seine Anlage nicht bis April installieren kann und den Vertrag bereits abgeschlossen hat, für sein Interesse bestraft. Das kann doch nicht Ihr Ziel sein Hr. Röttgen.
#18 Hans-Georg Rulle 2010-01-31 14:25
Hier werden viele Menschen kurzfristig gute Arbeit verlieren. Auch wir sind davon betroffen Personen kurzfristig zu entlassen. Diese Kosten hat wohl keiner bedacht. Aber wenn in Berlin interessiert schon der Klein- und Mittelstand. Danke Herr Röttgen du P.....r.
#17 Frank Schulz 2010-01-21 12:57
Was schwarz - rot relativ gut begonnen hat,wird nun durch die gelbe Fraktion mit dem A...wieder umgeworfen.Wirklich traurig,anderswo werden Millionen von Steuergeldern weggeworfen ( KFW - Leamon Brohers ),sinnvolle Anreize,Förderungen müssen hierrunter leiden.
Danke Herr W....
#16 Josef von Buchholz 2010-01-21 00:50
Das kann den wirtschaftlichen Ruin vieler Investoren bedeuten, die schon seit Monaten in die Planung und Verwirklichung investieren. Deutschland und die Welt weint wegen der zunehmenden Klimaextreme und Naturkatastrophen. Jeder schreit nach Hilfe. Menschen, die den Mut haben mit ihrem gesamten Hab und Gut für eine bessere Umwelt zu kämpfen, werden auch noch angeprangert. Das sie 20 Jahre ihr Kapital binden bevor sie etwas davon zurück bekommen, interessiert keinen. Ihr solltet euch schämen. Über die zukünftig erwarteten Steuereinnahmen denkt keiner nach. Und falls ein Traumtänzer noch glaubt, daß der Strompreis ohne erneuerbare Energien in 20 Jahren nicht teurer geworden wäre, der lebt hinterm Mond. Die Atomkonzerne hätten uns alle bis auf`s Hemd geschröpft wenn es kein Öl mehr gegeben hätte. Freut euch darüber das die Konzerne ihre Monopolstellung endlich verlieren auch wenn der Strompreis um 2 Cent steigt.
#15 Georg 2010-01-20 23:27
Es wird höchste Zeit, dass wir diese "Förderung" ganz (d.h. völlig) einstellen. Solarenergie in Deutschland war und ist ein wirtschaftlicher Unsinn. Die Arbeitsplätze, die wir damit in (Ost-) Deutschland finanziert haben, sind langfristig (egal bei welchen Fördersätzen) nicht haltbar. Mit unserer Einspeisevergütung subventionieren wir schon heute wahrscheinlich mehr Arbeitsplätze in China als in Europa - Tendenz steigend in Richtung Fernost.

Georg.
#14 Stefan 2010-01-20 20:01
Endlich!!!!!!!
Wieso sollen auch die kleinen Leute durch den schon in den letzten Jahren nur durch EEG-Anlagen 2 cent teurer gewordenen Strom bezahlen nur um so ein paar wenige Unternehmer das Geld in den Hintern zu stecken. Das ist Volkswirtschaftlich völliger Unsinn. 15% ist eigentlich noch zu wenig, denn selbst die Fachleute aus der Solarpraxis sehen dies ein. Alle anderen Leute hier sind nur GEldgeile Säcke und sehen nur Ihren eigenen Vorteil.
+1 #13 Frank Lessing 2010-01-20 19:47
Ich verstehe nicht, warum Ihr jammert. Jedes Volk hat schließich die Regierung, die es verdient. Und daß das große Kapital die Regeln macht, ist das Wissen eines aufgeweckten Neunjährigen.
Das Problem liegt zu HUNDERT PROZENT bei EUCH, da ihr es beim JAMMERN BELASSEN WERDET. Und zu sagen: Der Einzelne kann nichts ausrichten ist nicht nur falsch, sondern auch
bequem. Denn viele Einzelne können sich sehr wohl zu einer
Macht zusammenschließen. Ich fordere Euch auf, es zu tun:
Es gibt bereits DUTZENDE von Vereinigungen, die genau solchen Personen und Strukturen Paroli bieten. Oder Ihr unterstützt VOLKSAKTIENMODELLE wie die SONNENBAHN, die ich ale EINZELKÄMPER im Netz vorantreibe. Hier wird die bisherige Energiewirtschaft radikal ausgeklammert.Wen es interessiert, der findet es unter der Webseite des Deutschen Solarvereins e.V. www.deutescher-solarverein.de oder eine Mail an mich, dann sende ich das brandneueste SONNENBAHN-Skript: lessing@deutscher-solarverein.de
Gruß Frank Lessing
#12 klaus 2010-01-20 18:27
Als Kleiner Junge vor ca 33 Jahren bekam Ich irgendwie eine Solarzelle .Sie faszinierte mich schon damals. Habe schon vor vielen Jahren eine kleine erste Solaranlage istalliert war echt teuer ,war noch anfang Solarzeitalter wenn Ich Glück habe ist sie nach 20 Jahren bezahlt ( ist Bald So weit) galt damals als Spinner.Es gab damals schon lauter Missgönner habe vor 2 Jahren den rest des Daches voll aufgfüllt ist jedoch schneller abbezahlt und auch da gab es wieder missgönner.Jetzt wollte Ich eine größere Anlage mir zulegen ,werde es jetzt nicht tun können wegen der Zukunft was sonst noch so alles gekürzt wird .Kosten der neuen Anlage wäre mit sicherheit so gross das ein paar Arbeitsplätze erhalten worden wären welche nun wegfallen werden. Auch im Prinzip wegen der Missgönner, denn glaubt nur nicht das Strom billiger werden wird.
#11 K.-H. Just 2010-01-20 18:13
Alle, die kurzfristig Anlagen mit Montage benötigen: Wir können liefern und montieren zum Pries von € 2.299,00 / kwp incl. Wechselrichter und incl. Montagekosten, aber + Unterkonstruktion bei Freiland. Auch Dächer können noch bis Ende März bestückt werden.

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