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Frank H. Asbeck, CEO der SolarWorld AG spricht sich für eine Senkung der Einspeisevergütung aus. "Man sollte vorhandene Spielräume nutzen, um die Vergütungen für den Solarstrom weiter zu reduzieren", so Asbeck gegenüber der Financial Times Deutschland.

Seine Forderung begründet er in den stark gefallenen Weltmarktpreisen für Solarmodule, weshalb eine so hohe Vergütung für Solarstromanlagen nicht mehr notwendig sei. Solaranlagen wären auch ohne eine solch hohe Vergütung noch immer attraktiv.

Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) garantiert Stromerzeugern mittels einer Solarstromanlage über die Dauer von 20 Jahren, eine Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde (kWh) ins öffentliche Stromnetz von bis zu 43 Cent. Das ist bis zu sieben Mal mehr, als der Preis an der Börse für herkömmlichen Strom.

Insofern sieht Asbeck eine höhere Kürzung der Einspeisevergütung vor, als der Gesetzgeber. "Laut EEG kann diese Degression pro Jahr je nur um einen Prozentpunkt steigen", sagte der Solarworld-Chef. "Angesichts des guten Marktwachstums glaube ich aber, dass man mehrere solche Schritte auf einmal machen kann.", so Asbeck weiter.

Kommentare   

#5 energy autonomy 2009-09-21 17:54
zu Ralph-Mayer und MPistorius:

Tun wir bitte nicht so, als wenn gerade in der Energiewirtschaft erstmals die Lobbyisten am Werke wären!

Der Vollständigkeit halber daher bitte die für Klima und Gesellschaft weniger seligen Wirkungen anderer SPD- Genossen im Dienste der Kohle-Lobby - zuletzt sogar der Atom-Lobby ergänzen. (Ach, wie lässt sich die Partei Willy Brandts doch in der Energiedebatte zerreissen!).
#4 energy autonomy 2009-09-21 17:46
Es geht darum bis 2013, spätestens 2015, die "grid parity" zu erreichen; die Preisgleichheit des Solarstroms mit dem Steckdosenstrompreis - und auf den kommt es für den Endverbraucher an. Das wird bald Realität sein, und: Genau davor geht Vielen bei der Energielobby mächtig die Muffe!

Egal ob nun einige Jahre ein paar Prozente mehr oder weniger stärker degressiv gesenkt wird. Es geht voran mit der Photovoltaik; und das mit mächtigem Erfolg!

Solarstrom ist dezentral - das Geschäft für viele, viele - was zwangsläufig den Oligopolisten sehr Weh tut!
Wir können endlich hoffen, auf ein Stück weit mehr Demokratie bei der Daseinsvorsorge.
#3 MPistorius 2009-09-21 11:51
Alles Unsinn. Asbeck hat tierische Spendenprobleme in Bonn. Erst berichtet der Focus: http://www.unserebrd.de/2009/09/15/focus-berichtet-uber-bonner-mdb-ulrich-kelber/ und auch hier im Blog ist einiges los http://www.unserebrd.de/2009/09/14/ulrich-kelber-und-das-wertpapier-solarworld/

Kurz vor dem Wahlkampf brachte diese Pressemitteiloung das Faß zum Überlaufen: http://bonner-presseblog.de/2009/09/18/bonn-grosspenden-fur-kelber-spd-eisel-cdu-fordert-transparenz-bei-wahlkampffinanzen/
#2 Ralph-Mayer 2009-09-21 11:48
Warum kommt jetzt dieser Vorschlag? Vielleicht deshalb? http://bonner-presseblog.de/2009/09/16/bonn-bonnscher-klungel-oder-echte-frunde-ston-zesamme/#more-20350
#1 Horst Walraf 2009-09-21 11:38
Fragt sich nur welcher private Investor einer PV-Anlage den Strom für 6 Cent an der Börse kaufen kann? Die Preise liegen wohl eher um 20Cent/kwh.Außerdem sollte m.E. auch die Unabhängigkeit von den Monopolisten RWE, ENBW etc. gefördert werden oder?Denn diese Konzerne bestimmen die Preise an der Börse in Leipzig

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