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Top-Thema

Wie ist mit überfluteten Solaranlagen umzugehen?

In den Überschwemmungsgebieten ist so gut wie nichts unbeschädigt geblieben. Zahlreiche Häuser mit Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern sind der Flutkatastrophe zum Opfer gefallen.

Bundesverband gibt Sicherheitshinweise für Stromspeicher heraus!

Hier ist besondere Vorsicht geboten. Von Solaranlagen, die überflutet worden sind, geht bedingt durch die Elektrifizierung ein besonders hohes Gefahrenpotenzial aus. Damit Anlagenbetreiber und Elektroinstallateure wissen, was zu tun ist, haben der Bundesverband der Energiespeichersysteme (BVES) und der Wechselrichterhersteller SMA entsprechende Sicherheitshinweise für den Umgang mit Stromspeichern und Wechselrichtern herausgegeben, die von dem Hochwasser betroffen sind.

Darauf sollten Photovoltaikanlagenbetreiber unbedingt achten!

Der Bundesverband (BVES) rät dringend davon ab, Stromspeicher in überfluteten Gebäuden wieder selbst in Betrieb zu nehmen. Bei beschädigten oder überfluteten Batteriespeichern sind umgehend die vor Ort zuständigen Einsatzkräfte zu informieren.

Wenn Sie einen von der Flut beschädigten Batteriespeicher besitzen:

  • Betreten Sie nicht den Installationsraum und daran angeschlossene Räume, die noch unter Wasser stehen! Berühren Sie möglichst keine damit verbundenen elektrisch leitende Teile wie z. B. Treppengeländer
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Durchlüftung des Installationsbereiches, wenn es gefahrlos möglich ist (z. B. durch Öffnen eines Fensters von außen) und vermeiden Sie mögliche Zündquellen (z. B. Funkenbildung)!
  • Bei Verdacht auf Rauchgasvergiftung suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf!
  • Informieren Sie umgehend die Einsatzkräfte über das Vorhandensein eines Batteriespeichers!
  • Verhindern Sie Wiederinbetriebnahme des Batteriespeichers! Mit Wasser oder Schlamm in Kontakt gekommene Batteriespeicher dürfen nicht wieder in Betrieb genommen werden – auch nicht, wenn diese äußerlich unbeschädigt erscheinen.
  • Beachten Sie Hinweise zur Demontage, Lagerung und Abtransport des Batteriespeichers! Die Demontage muss durch geschulte Hilfskräfte oder Elektrofachkräfte erfolgen!
  • Informieren Sie umgehend die Hilfs- oder Räumkräfte, falls Ihnen Batteriespeicher in Ihrer Umgebung (z. B. in Trümmerhaufen) auffallen.

Die vom BVES herausgegebenen Sicherheitshinweise können Sie hier herunterladen:

Solaranlagen in überfluteten Gebieten bergen hohes Risiko!

Auch wenn Ihre Solaranlage keinen Batteriespeicher besitzt, aber dennoch von der Flut betroffen ist, beachten Sie bitte Folgendes:

Bei elektrischen Geräten, die mit Wasser in Berührung gekommen sind, ist absolute Vorsicht geboten. Das Risiko eines Stromschlags ist überaus groß. Vor diesem Hintergrund sollte eine Überprüfung bzw. Abschaltung einer betroffenen Fotovoltaikanlage immer durch einen Elektrofachmann erfolgen.

Was Anlagenbetreiber, Elektrofachkräfte und Einsatzkräfte bei hochwasserbeschädigten Solaranlagen beachten müssen, hat SMA in zwei Informationsschreiben zusammengefasst, die hier heruntergeladen werden können.

Download SMA für Anlagenbetreiber / Einsatzkräfte

Download SMA für Elektrobetriebe

Scheunenbrand

In der Nacht zum Freitag, den 25.06.2021 rückte die Feuerwehr im hessischen Frankenau im Landkreis Waldeck zu einem Großeinsatz aus. Der Grund: Ein Feuer in einer Scheune mit dazugehörigem Stall in dem circa 100 Rinder untergebracht waren. Nicht alle Tiere konnten gerettet werden. Einige kamen in den Flammen um, andere konnten sich ins Freie retten.

Als die erste Polizeistreife am Einsatzort eintraf, stand die Stallung bereits in Vollbrand. Das Feuer zerstörte den Stall sowie die auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage vollständig. Rund 70 Feuerwehrleute waren nötig, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Auch das Technische Hilfswerk wurde hinzugezogen, um den Löscheinsatz mit schwerem Räumgerät zu unterstützen. Eile war geboten, denn im hinteren Gebäudeteil haben sich ein Dieseltank und zahlreiche Strohballen befunden. Mehr als 12 Stunden dauerte der Einsatz.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mindestens 500.000 Euro.

Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Stall wurde bei dem Feuer komplett zerstört und brannte bis auf die Grundmauern komplett nieder. Die Brandursache war zum Zeitpunkt des Geschehens unklar. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Ein tragisches Ereignis für den Eigentümer. Sachschäden in diesem Ausmaß können eine gravierende Bedrohung der finanziellen Existenz bedeuten. Das Beispiel zeigt, wie schnell ein Feuer alles vernichten kann und wie wichtig es ist, im Schadenfall richtig versichert zu sein.

Eine Photovoltaikanlage kann bereits in nur wenigen Minuten online abgesichert werden - das gilt auch für Anlagen auf landwirtschaftlich genutzten Gebäuden.

Nähere Informationen und Online-Tarifrechner finden Sie auf: www.rosa-photovoltaik.de

Solardach über Kölner Autobahn?

Laut einer Machbarkeitsstudie des Berliner Thinktanks Energy Watch Group (EWG) könnte die Energieversorgung in Deutschland bereits im Jahr 2030, also in neun Jahren, aus 100 Prozent erneuerbaren Energien stammen. Dafür müsste aber die Energiewende einen Turbo bekommen, besonders was den Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen betrifft.

Um die ausgelobten Klimaziele zu erreichen, sind intelligente wie kreative Lösungen gefragt. Könnte man nicht Autobahnen zur Stromerzeugung nutzen? Davon gibt es in Deutschland bekanntlich viele. Die Idee: Lichtdurchlässige Photovoltaikmodule die mittels Ständerwerk über die Autobahnen gebaut werden, um darüber grünen Strom zu produzieren.

In Köln könnte solch ein Projekt vielleicht Realität werden. Die Wählergruppe „GUT Köln“ möchte bei der Suche nach geeigneten Orten für Photovoltaikanlagen auch bereits versiegelte Flächen im Stadtgebiet nutzen und dazu zählen auch die Autobahnen A4 und A57.

Erfolgreiche Modellversuche mit derartigen Konstruktionen gibt es bereits aus der Landwirtschaft. AGRI-Photovoltaik nennt sich die Form der Energiegewinnung über landwirtschaftlich genutzten Flächen. Über bestehenden Anbauflächen werden Ständerwerke mit Photovoltaikmodulen errichtet und darunter Feldfrüchte angebaut. Intelligente Mehrfachnutzung auf nur einer zur Verfügung stehenden Fläche.

Der Kölner Autobahnring hat immerhin eine Länge von 90 Kilometern! Da wäre einiges möglich. Nach vorliegenden Berechnungen könnten mit dem gewonnenen Strom 35.000 Dreipersonenhaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Im Vergleich zu einer Millionenstadt ist das nicht viel, es zeigt aber, wie groß die Aufgabe ist, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen.

Die Solardach-Konstruktionen hätten auch positive Nebeneffekte. So würde sich die Fahrbahndecke der Autobahn in den Sommermonaten nicht so extrem aufheizen und die Einhausung könnte auch den Lärmschutz für die Anwohner verbessern. Es handelt sich hierbei zunächst um eine Vision der Wählergruppe „GUT Köln“, um die Millionenstadt am Rhein ein Stück weit klimafreundlicher zu machen.

Nähere Informationen zu dem Thema finden Sie auf: https://www.dieguten.koeln/sonnendeck/

Einbruch im Solarpark

Tribsees ist eine beschauliche Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Idylle wurde diese Woche jäh gestört, als in den Solarpark an der Sülzer Chaussee eingebrochen wurde. In der Nacht auf Montag, den 28. Juni 2021 haben sich bisher unbekannte Täter Zutritt zum Gelände verschafft und 100 Meter Kupferkabel gestohlen.

Durch den Diebstahl des Kabels ist an fast 80 Solarmodulen ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro entstanden. Die Diebe sind höchst wahrscheinlich direkt nach dem Raub über die nahe liegende A20 geflohen. Die Kriminalpolizei Stralsund hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Einbrüche in Solarparks sind keine Seltenheit. Umso wichtiger ist der Versicherungsschutz. In den Deckungskonzepten von rosa-photovoltaik wäre das gestohlene Kupferkabel, das zur Peripherie der Solaranlage zählt, als auch die beschädigten Photovoltaikmodule versichert gewesen.

Wenn auch Sie Ihren Solarpark optimal versichern möchten, informieren Sie sich über unsere Website www.rosa-photovoltaik.de oder rufen Sie uns einfach an: 02203 / 98 88 701.

Batteriespeicher Schutz inklusive

In Deutschland wird heute bereits jede zweite Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher installiert. Der Grund: Ein Batteriespeicher stellt die gewonnene Solarenergie rund um die Uhr zur Verfügung, auch dann, wenn die Sonne nicht scheint.

Wie steht es mit der Versicherung von Energiespeichern?            

Solarspeicher zählen in unseren Deckungskonzepten zur Peripherie einer Photovoltaikanlage. Sie gelten gemäß den zugrundlegenden Bedingungen als mitversichert, wenn sie mit der zu versichernden Photovoltaikanlage gekoppelt sind. Wie Energiespeichersysteme in den Deckungskonzepten unserer Versicherungspartner integriert sind und welche Leistungen im Versicherungsfall bestehen, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag:

INTER-Photovoltaik-Versicherung                                                         

Im Tarifrechner der INTER-Versicherung wird nach der Mitversicherung eines Speichers gefragt, der über einen Zuschlag von mindestens 25 Euro netto im Jahr auf Wunsch mit versichert werden kann. Voraussetzung ist, dass die vom Hersteller geforderten Wartungs- und Sicherheitsvorschriften sowie die speziellen Hinweise zum Ladevorgang beachtet werden.

Entschädigung im Schadenfall

Ist der Batteriespeicher älter als 5 Jahre, verringert sich die Entschädigungsleistung bei einem Lithium-Ionen-Speicher um 1% und bei einem Blei-Gel-Speicher um 2% je Monat. Der Abzug beträgt maximal 50%. Die Betriebsdauer des Speichers wird von dem Zeitpunkt an gerechnet, an dem der erste Besitzer die Nutzungsmöglichkeit hatte. Schäden durch chemische Reaktionen innerhalb der Speicherzellen werden nicht entschädigt.

CONDOR-Photovoltaik-Versicherung                                                        

In unserem Photovoltaikversicherungsangebot der Condor-Versicherung sind Energiespeicher ohne separaten Zuschlag mit eingebunden, sofern die Investitionskosten des Speichers in der Gesamtversicherungssumme mit berücksichtigt wurden.

Versicherte und nicht versicherte Gefahren                    

Versicherungsschutz besteht bei unvorhergesehenen äußeren Einwirkungen sowie bei Beschädigungen durch: Brand, Blitzschlag, Explosion, Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung sowie Schwelen, Glimmen, Sengen, Glühen, Implosion, Sturm, Frost, Eisgang, Überschwemmung, Abhandenkommen durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung. Im Entschädigungsfall wird von den Wiederherstellungskosten ein Abzug vorgenommen. Die Höhe entspricht dem Verhältnis der am Schadentag erreichten Lebensdauer zu der vom Hersteller zu erwartenden Lebensdauer des Speichers.

Batteriespeicher mit einer vom Hersteller vorgegebenen Zyklenanzahl von 7.000 werden im Leistungsfall nach einer abzugsfreien Zeit von sechs Monaten nach Erstinbetriebnahme mit einem Abzug 1,19 % pro Monat belegt. Befindet sich die Zyklenanzahl laut Hersteller über 7.000, erhöht sich die abzugsfreie Zeit von 6 auf 12 Monate nach Erstinbetriebnahme. Der Abzug von 1,19 % monatlich bleibt unverändert bestehen.

Dazu ein Beispiel:

Ein 3 Jahre alter Batteriespeicher wird durch einen Brand völlig zerstört. Das Gerät wurde in der Gesamtversicherungssumme mit 5.000 Euro angegeben. Laut Hersteller beträgt die Anzahl der Zyklen 7000. Im Leistungsfall werden dem Versicherungsnehmer 3.115 Euro erstattet. Die Rechnung dazu: 3 Jahre = 36 Monate abzgl. 6 Monate abzugsfreie Zeit seit Erstbetrieb = 30 Monate. 30 Monate x 1,19 % = 37,7 % Abzug von 5.000 € (Anschaffungswert des Batteriespeichers) = Erstattung im Versicherungsfall 3.115 Euro.

ZURICH-Photovoltaik-Versicherung

Im Deckungskonzept der ZURICH-Versicherung zählen Akkumulatoren zur stationären Peripherie und sind ohne Aufpreis in der Photovoltaikversicherung mitversichert.

VHV-Photovoltaik-Versicherung

In der Photovoltaikversicherung der VHV ist der Energiespeicher zulagefrei enthalten, wenn die Investitionskosten des Geräts in der Versicherungssumme mit berücksichtigt wurden und die Ladekapazität des Speichers 20 kWh nicht übersteigt. Vorausgesetzt wird, dass alle gesetzlichen, behördlichen und vom Hersteller vorgegebenen Wartungs- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Leistung im Schadenfall                                                                     

Für Vermögensschäden durch Ausfall, Entladung oder Minderleistung des Solarstromspeichers sowie bei chemischen Reaktionen innerhalb der Speicherzellen wird keine Entschädigung geleistet, es sei denn, es handelt sich um Folgeschäden an weiteren Austauscheinheiten. Ab einem Gerätealter von 2 Jahren wird im Schadenfall die Entschädigung jährlich um 8 % gekürzt, maximal um 80 Prozent.

Eine spezielle Photovoltaikanlagen-Versicherung bietet Ihnen sorgenfreien Rundumschutz auch für Ihren Solarspeicher und das bereits ab 58 Euro netto im Jahr. Nähere Informationen zu den Versicherungsleistungen und Tarifrechner finden Sie auf: rosa-photovoltaik.de