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Top-Thema

Das Dienstleistungsunternehmen Milk the Sun hat einen über 50-seitigen Leitfaden mit interessanten Expertentipps und wertvollen Entscheidungshilfen für den erfolgreichen Betrieb von PV-Anlagen herausgebracht. Der praxisorientierte Broschüre ist für angehende und bereits erfahrene Anlagenbetreiber ein hilfreiches und interessantes Nachschlagewerk. Es behandelt neben kaufmännischen Themen auch technische und juristische Fragestellungen, die während der Anlagenlaufzeit beachtet werden sollten.

Insgesamt 20 verschiedene Themenfelder werden in den nachfolgenden vier Kapiteln behandelt:

- Grundlagen für den Betrieb

- Die Pflichtaufgaben im Betrieb

- Die Optimierungsmöglichkeiten

- Das Ende der Photovoltaikanlage

Hier kann die Broschüre kostenlos heruntergeladen werden:

Download Broschüre

Bremen beschließt Solarpflicht

Im Stadtstaat Bremen werden mehr als 2.100 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 44 Megawatt betrieben. Rein rechnerisch entspricht das einem Stromverbrauch von zirka 15.000 Haushalten. Theoretisch wäre in Bremen und Bremerhaven aber eine Leistung von 1.550 Megawatt möglich.

Um den Anteil der klimaneutralen Stromerzeugung zu vergrößern, hat die Bremer Bürgschaft in ihrer Landtagssitzung vom 10. Juni 2020 beschlossen, dass der Bau von Photovoltaikanlagen auf Neubauten in Deutschlands kleinstem Bundesland zur Pflicht wird.

Der Erlass gilt in Bremen und Bremerhaven zunächst nur für Neubauten. In einem zweiten Schritt soll die Vorschrift auch gelten, wenn eine notwendig gewordene Dachsanierung auf Bestandsgebäuden ansteht. Vorangestellt wird die Berücksichtigung der wirtschaftlichen Zumutbarkeit und die Prüfung der technischen Möglichkeiten.

Vereinbart wurde, dass zukünftig mehr Pilotprojekte zur besseren Nutzung von Sonnenenergie entwickelt und gefördert werden. Das gilt für die Überdachung von PKW-Parkflächen und Fahrradstellplätzen mit Fotovoltaikanlagen, sowie für die Findung geeigneter Areale zur Realisierung von Freiflächenanlagen.

Darüber hinaus soll in enger Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern das Anmeldeverfahren für kleinere Photovoltaikanlagen, sog. Balkon-Solaranlagen, deutlich vereinfacht werden.

Auch Unternehmen mit großen Hallendächern sollen für eine verstärkte Nutzung von Photovoltaikanlagen gewonnen werden.

Der Handlungsplan ist umfangreich und ambitioniert, den die Bremer Bürgerschaft letzte Woche verabschiedet hat. Mit diesem Beschluss leistet das Bundesland einen wertvollen Beitrag zur klimaneutralen Energieversorgung.

Der Branchenverband der Solarwirtschaft, kurz BSW, fordert in einem offenen Brandbrief an die Bundeskanzlerin, den 52 GW-Förderdeckel im EEG im Eilverfahren abzuschaffen!

Die Solarbranche wartet schon seit Monaten darauf, dass der geplante Förderstopp für Photovoltaikneuanlagen abgeschafft wird. Immer wieder ist die Entscheidung der Länderchefs verschoben worden, obwohl die Streichung längst überfällig ist. Es gab immer wieder Bekundungen seitens der Bundesregierung die Abschaffung „schnellstmöglich umsetzen zu wollen“. Leider ist bisher nichts passiert und die Zeit läuft!

Was ist der „Solardeckel“ und worum geht es überhaupt?

Die staatliche Solarförderung für Photovoltaikanlagen bis 750 Kilowatt Peak läuft nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) für Neuanlagen aus, sobald die installierte Gesamtleistung von 52 Gigawatt (GW) in Deutschland erreicht ist. Das hätte zur Folge, dass insbesondere kleine und mittlere Solar-Neuanlagen nicht mehr gefördert werden, die Vergütung für eingespeisten Solarstrom bei diesen Anlagen entfallen würde. Bestehende Solaranlagen, die sich bereits in Betrieb befinden, sind von der Thematik nicht betroffen.

Die Solarbranche ist stark verunsichert

Nach Brancheninformationen erhalten heute bereits erste Solarprojekte keine Kredite oder Finanzierungsmöglichkeiten mehr, weil die Förderfähigkeit derzeit unklar ist. Ohne Förderung werden wohl kaum noch neue Solardächer errichtet. Durch den fehlenden Beschluss der Bundesregierung ist eine sehr große Verunsicherung in der gesamten Solarbranche entstanden. Davon betroffen sind: Solarteure, Industrie, Projektentwickler und natürlich auch die Betreiber die sich für den Bau einer Photovoltaikanlage entschieden haben.

Brandbrief an Angela Merkel

Aufgrund der Dringlichkeit wendet sich der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. in einem offenen Brief (https://bsw.li/3b6S35d) an die Bundeskanzlerin mit der Bitte, den Solardeckel unverzüglich abzuschaffen.

Wird die Entscheidung weiter verzögert, kommen neben der Corona-Krise schwere Zeiten auf die Photovoltaikbranche zu.

Wird der geplante Förderstopp abgeschafft, ist das ein positives Signal für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und zugleich ein wertvoller Beitrag zur Lösung der drohenden Rezession durch die Corona-Krise. Es bleibt abzuwarten, wie und wann die Bundesregierung in dieser Frage entscheidet.

Im März 2000 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Erneuerbare-Energien-Gesetz und damit den Förderanspruch für Solaranlagen. Die auf 20 Jahre begrenzte Bezuschussung läuft ab dem 01. Januar 2021 für einige Betreiber aus. D.h. im kommenden Jahr werden zirka 18.000 Anlagenbesitzer mit einer Leistung von 71 MW betroffen sein. Bis zum Jahr 2026 wächst die Zahl dann auf 176.000 Betreiber und die Stromleistung auf 1,930 MW an.


Wenn die betreffenden Anlagen aus der EEG-Förderung herausfallen, verlieren die PV-Anlagenbetreiber alle ihre Privilegien und dann wird auch für selbst erzeugten Strom die volle EEG-Umlage fällig. Die Einstellung der Förderung bedeutet nicht, dass die Anlage still gelegt werden muss, denn der Anspruch auf einen Netzanschluss erlischt nicht. Ohne weiteres sollten Anlagenbetreiber ihren Strom aber nicht ins Netz einspeisen, denn das wilde Einspeisen von Strom ins Netz ist nicht erlaubt.


In der aktuellen Situation besteht die Möglichkeit:
- die alte Anlage durch eine neue zu ersetzen, um die EEG-Förderprivilegierung zu erhalten
- den Strom in Eigenregie zu vermarkten oder
- den erzeugten Strom komplett selbst zu nutzen


Für die Stromzwischen-Speicherung im eigenen Haus könnte sich die Anschaffung eines Batteriespeichers lohnen. Es fallen zwar Investitionskosten an, die aber den hohen Eigenverbrauchsquoten gegenüberzustellen sind. Mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenstromverbrauch auf bis zu 70% erhöhen.


In Fachkreisen wird das Thema „Weiterbetrieb von PV-Anlagen nach Ablauf der EEG-Förderung“ bereits seit einigen Monaten diskutiert. Nach den Vorstellungen der Bundesnetzagentur sollten die betreffenden Anlagen am Stromnetz weiter angeschlossen bleiben. Die eingespeiste Strommenge könnte auf Basis des Börsenstrompreises vergütet werden. Es bleibt zu hoffen, dass für alle Betreiber, deren Solaranlage im kommenden Jahr aus der Förderung fällt, eine passende Anschlussregelung gefunden wird.

Versicherte Gefahren Photovoltaikversicherung

Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen stellen eine hohe Investitionen für den Betreiber dar. Deshalb sollte eine Solaranlage bestmöglich versichert werden. Gegen finanzielle Einbußen, die durch versicherte Sachschäden und Ertragsausfall entstehen können, schützen Sie sich am besten mit einer speziellen Photovoltaikversicherung. Sie bietet Ihnen umfassenden Risikoschutz.

Gegen welche Schadenrisiken kann eine Solaranlage versichert werden?

Der Versicherungsschutz basiert auf der Allgefahrenversicherung, d. h. Ihre Photovoltaikanlage ist mit den dazugehörigen Bestandteilen gegen alle unvorhersehbaren und von außen eintreffenden Gefahren versichert - wenn sie nicht ausdrücklich vom Versicherer ausgeschlossen werden, wie z. B. Krieg, Kernenergieereignisse, Vorsatz oder betriebsbedingte Abnutzung. Bei den versicherten Risiken handelt sich um Gefahren wie Tierverbiss, extreme Witterung, Überspannung, Kurzschluss oder Vandalismus. Die beiliegende Grafik veranschaulicht, vor welchen Gefahren Sie eine spezielle PV-Versicherung schützt.

Eine PV Versicherung schützt vor versicherten Gefahren

Umfangreiche Leistungserweiterungen

Die Versicherung übernimmt auch Bewegungs- und Schutzkosten, Aufräumungs- und Entsorgungskosten, Bergungskosten und die Kosten für das Aufstellen eines Gerüstes. Natürlich leistet die Versicherung auch Entschädigung für den entstandenen Ertragsausfall, wenn der gewonnene Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird und der Ausfall auf einem versicherten Sachschaden beruht.

Welche PV-Anlagen sind versicherbar?

Sie können Versicherungsschutz für netzgekoppelte Dach-, Fassaden- oder für Freiflächenanlagen schnell und bequem online beantragen. Auf rosa-photovoltaik.de finden Sie exklusive Versicherungslösungen namhafter Versicherer, die Sie nur bei rosa-photovoltaik.de erhalten.

Nähere Informationen zu den speziellen Versicherungskonzepten finden Sie auf rosa-photovoltaik.de