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Top-Thema

Scheunenbrand

In der Nacht zum Freitag, den 25.06.2021 rückte die Feuerwehr im hessischen Frankenau im Landkreis Waldeck zu einem Großeinsatz aus. Der Grund: Ein Feuer in einer Scheune mit dazugehörigem Stall in dem circa 100 Rinder untergebracht waren. Nicht alle Tiere konnten gerettet werden. Einige kamen in den Flammen um, andere konnten sich ins Freie retten.

Als die erste Polizeistreife am Einsatzort eintraf, stand die Stallung bereits in Vollbrand. Das Feuer zerstörte den Stall sowie die auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage vollständig. Rund 70 Feuerwehrleute waren nötig, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Auch das Technische Hilfswerk wurde hinzugezogen, um den Löscheinsatz mit schwerem Räumgerät zu unterstützen. Eile war geboten, denn im hinteren Gebäudeteil haben sich ein Dieseltank und zahlreiche Strohballen befunden. Mehr als 12 Stunden dauerte der Einsatz.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mindestens 500.000 Euro.

Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Stall wurde bei dem Feuer komplett zerstört und brannte bis auf die Grundmauern komplett nieder. Die Brandursache war zum Zeitpunkt des Geschehens unklar. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Ein tragisches Ereignis für den Eigentümer. Sachschäden in diesem Ausmaß können eine gravierende Bedrohung der finanziellen Existenz bedeuten. Das Beispiel zeigt, wie schnell ein Feuer alles vernichten kann und wie wichtig es ist, im Schadenfall richtig versichert zu sein.

Eine Photovoltaikanlage kann bereits in nur wenigen Minuten online abgesichert werden - das gilt auch für Anlagen auf landwirtschaftlich genutzten Gebäuden.

Nähere Informationen und Online-Tarifrechner finden Sie auf: www.rosa-photovoltaik.de

Einbruch im Solarpark

Tribsees ist eine beschauliche Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Idylle wurde diese Woche jäh gestört, als in den Solarpark an der Sülzer Chaussee eingebrochen wurde. In der Nacht auf Montag, den 28. Juni 2021 haben sich bisher unbekannte Täter Zutritt zum Gelände verschafft und 100 Meter Kupferkabel gestohlen.

Durch den Diebstahl des Kabels ist an fast 80 Solarmodulen ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro entstanden. Die Diebe sind höchst wahrscheinlich direkt nach dem Raub über die nahe liegende A20 geflohen. Die Kriminalpolizei Stralsund hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Einbrüche in Solarparks sind keine Seltenheit. Umso wichtiger ist der Versicherungsschutz. In den Deckungskonzepten von rosa-photovoltaik wäre das gestohlene Kupferkabel, das zur Peripherie der Solaranlage zählt, als auch die beschädigten Photovoltaikmodule versichert gewesen.

Wenn auch Sie Ihren Solarpark optimal versichern möchten, informieren Sie sich über unsere Website www.rosa-photovoltaik.de oder rufen Sie uns einfach an: 02203 / 98 88 701.

Batteriespeicher Schutz inklusive

In Deutschland wird heute bereits jede zweite Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher installiert. Der Grund: Ein Batteriespeicher stellt die gewonnene Solarenergie rund um die Uhr zur Verfügung, auch dann, wenn die Sonne nicht scheint.

Wie steht es mit der Versicherung von Energiespeichern?            

Solarspeicher zählen in unseren Deckungskonzepten zur Peripherie einer Photovoltaikanlage. Sie gelten gemäß den zugrundlegenden Bedingungen als mitversichert, wenn sie mit der zu versichernden Photovoltaikanlage gekoppelt sind. Wie Energiespeichersysteme in den Deckungskonzepten unserer Versicherungspartner integriert sind und welche Leistungen im Versicherungsfall bestehen, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag:

INTER-Photovoltaik-Versicherung                                                         

Im Tarifrechner der INTER-Versicherung wird nach der Mitversicherung eines Speichers gefragt, der über einen Zuschlag von mindestens 25 Euro netto im Jahr auf Wunsch mit versichert werden kann. Voraussetzung ist, dass die vom Hersteller geforderten Wartungs- und Sicherheitsvorschriften sowie die speziellen Hinweise zum Ladevorgang beachtet werden.

Entschädigung im Schadenfall

Ist der Batteriespeicher älter als 5 Jahre, verringert sich die Entschädigungsleistung bei einem Lithium-Ionen-Speicher um 1% und bei einem Blei-Gel-Speicher um 2% je Monat. Der Abzug beträgt maximal 50%. Die Betriebsdauer des Speichers wird von dem Zeitpunkt an gerechnet, an dem der erste Besitzer die Nutzungsmöglichkeit hatte. Schäden durch chemische Reaktionen innerhalb der Speicherzellen werden nicht entschädigt.

CONDOR-Photovoltaik-Versicherung                                                        

In unserem Photovoltaikversicherungsangebot der Condor-Versicherung sind Energiespeicher ohne separaten Zuschlag mit eingebunden, sofern die Investitionskosten des Speichers in der Gesamtversicherungssumme mit berücksichtigt wurden.

Versicherte und nicht versicherte Gefahren                    

Versicherungsschutz besteht bei unvorhergesehenen äußeren Einwirkungen sowie bei Beschädigungen durch: Brand, Blitzschlag, Explosion, Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung sowie Schwelen, Glimmen, Sengen, Glühen, Implosion, Sturm, Frost, Eisgang, Überschwemmung, Abhandenkommen durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung. Im Entschädigungsfall wird von den Wiederherstellungskosten ein Abzug vorgenommen. Die Höhe entspricht dem Verhältnis der am Schadentag erreichten Lebensdauer zu der vom Hersteller zu erwartenden Lebensdauer des Speichers.

Batteriespeicher mit einer vom Hersteller vorgegebenen Zyklenanzahl von 7.000 werden im Leistungsfall nach einer abzugsfreien Zeit von sechs Monaten nach Erstinbetriebnahme mit einem Abzug 1,19 % pro Monat belegt. Befindet sich die Zyklenanzahl laut Hersteller über 7.000, erhöht sich die abzugsfreie Zeit von 6 auf 12 Monate nach Erstinbetriebnahme. Der Abzug von 1,19 % monatlich bleibt unverändert bestehen.

Dazu ein Beispiel:

Ein 3 Jahre alter Batteriespeicher wird durch einen Brand völlig zerstört. Das Gerät wurde in der Gesamtversicherungssumme mit 5.000 Euro angegeben. Laut Hersteller beträgt die Anzahl der Zyklen 7000. Im Leistungsfall werden dem Versicherungsnehmer 3.115 Euro erstattet. Die Rechnung dazu: 3 Jahre = 36 Monate abzgl. 6 Monate abzugsfreie Zeit seit Erstbetrieb = 30 Monate. 30 Monate x 1,19 % = 37,7 % Abzug von 5.000 € (Anschaffungswert des Batteriespeichers) = Erstattung im Versicherungsfall 3.115 Euro.

ZURICH-Photovoltaik-Versicherung

Im Deckungskonzept der ZURICH-Versicherung zählen Akkumulatoren zur stationären Peripherie und sind ohne Aufpreis in der Photovoltaikversicherung mitversichert.

VHV-Photovoltaik-Versicherung

In der Photovoltaikversicherung der VHV ist der Energiespeicher zulagefrei enthalten, wenn die Investitionskosten des Geräts in der Versicherungssumme mit berücksichtigt wurden und die Ladekapazität des Speichers 20 kWh nicht übersteigt. Vorausgesetzt wird, dass alle gesetzlichen, behördlichen und vom Hersteller vorgegebenen Wartungs- und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden.

Leistung im Schadenfall                                                                     

Für Vermögensschäden durch Ausfall, Entladung oder Minderleistung des Solarstromspeichers sowie bei chemischen Reaktionen innerhalb der Speicherzellen wird keine Entschädigung geleistet, es sei denn, es handelt sich um Folgeschäden an weiteren Austauscheinheiten. Ab einem Gerätealter von 2 Jahren wird im Schadenfall die Entschädigung jährlich um 8 % gekürzt, maximal um 80 Prozent.

Eine spezielle Photovoltaikanlagen-Versicherung bietet Ihnen sorgenfreien Rundumschutz auch für Ihren Solarspeicher und das bereits ab 58 Euro netto im Jahr. Nähere Informationen zu den Versicherungsleistungen und Tarifrechner finden Sie auf: rosa-photovoltaik.de

Solardach über Kölner Autobahn?

Laut einer Machbarkeitsstudie des Berliner Thinktanks Energy Watch Group (EWG) könnte die Energieversorgung in Deutschland bereits im Jahr 2030, also in neun Jahren, aus 100 Prozent erneuerbaren Energien stammen. Dafür müsste aber die Energiewende einen Turbo bekommen, besonders was den Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen betrifft.

Um die ausgelobten Klimaziele zu erreichen, sind intelligente wie kreative Lösungen gefragt. Könnte man nicht Autobahnen zur Stromerzeugung nutzen? Davon gibt es in Deutschland bekanntlich viele. Die Idee: Lichtdurchlässige Photovoltaikmodule die mittels Ständerwerk über die Autobahnen gebaut werden, um darüber grünen Strom zu produzieren.

In Köln könnte solch ein Projekt vielleicht Realität werden. Die Wählergruppe „GUT Köln“ möchte bei der Suche nach geeigneten Orten für Photovoltaikanlagen auch bereits versiegelte Flächen im Stadtgebiet nutzen und dazu zählen auch die Autobahnen A4 und A57.

Erfolgreiche Modellversuche mit derartigen Konstruktionen gibt es bereits aus der Landwirtschaft. AGRI-Photovoltaik nennt sich die Form der Energiegewinnung über landwirtschaftlich genutzten Flächen. Über bestehenden Anbauflächen werden Ständerwerke mit Photovoltaikmodulen errichtet und darunter Feldfrüchte angebaut. Intelligente Mehrfachnutzung auf nur einer zur Verfügung stehenden Fläche.

Der Kölner Autobahnring hat immerhin eine Länge von 90 Kilometern! Da wäre einiges möglich. Nach vorliegenden Berechnungen könnten mit dem gewonnenen Strom 35.000 Dreipersonenhaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Im Vergleich zu einer Millionenstadt ist das nicht viel, es zeigt aber, wie groß die Aufgabe ist, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen.

Die Solardach-Konstruktionen hätten auch positive Nebeneffekte. So würde sich die Fahrbahndecke der Autobahn in den Sommermonaten nicht so extrem aufheizen und die Einhausung könnte auch den Lärmschutz für die Anwohner verbessern. Es handelt sich hierbei zunächst um eine Vision der Wählergruppe „GUT Köln“, um die Millionenstadt am Rhein ein Stück weit klimafreundlicher zu machen.

Nähere Informationen zu dem Thema finden Sie auf: https://www.dieguten.koeln/sonnendeck/

Bund fördert AGRI-PV-Projekt mit 400.000 Euro
 
AGRI-PV, was bedeutet das eigentlich? AGRI-PV ist ein Verfahren, das gleichzeitig auf einer Fläche die landwirtschaftliche Pflanzenproduktion als auch die Stromproduktionen über eine Photovoltaikanlage ermöglicht. Mit dieser Methode lässt sich Landwirtschaft und Energieerzeugung sinnvoll kombinieren.
 
Angesichts knapper Flächen bietet die Mehrfachnutzung durch AGRI-PV in der Landwirtschaft eine Menge Potenzial. Für die Umsetzung des Förderprojekts wählte das Bundesumweltministerium für das Innovationsprogramm die Firma Steinicke im niedersächsischen Lüchow aus. Das Familienunternehmen produziert Kräuter- und Trockengemüse. Der selbst erzeugte Strom soll für den Trocknungsprozess der Gewürze genutzt werden.
 
Die bifacialen Module der Anlage sollen jährlich 756.000 kWh Solarstrom liefern. Bifaciale Solarzellen können das einfallende Licht nicht nur über die Vorderseite, sondern auch über die Rückseite nutzen. Eine zweite Glasscheibe auf der Rückseite des Moduls sorgt dafür, dass indirektes Licht durch reflektierende Sonnenstrahlen auch von hinten an die Zellen gelangt. Deshalb kann mit diesem System der Stromertrag gegenüber einer herkömmlichen Freiflächenanlage um 10 % gesteigert werden.
 
Die Photovoltaikanlage steht erhöht und in größeren Abständen zueinander über den Anbaufeldern - so hoch, dass auch landwirtschaftliche Maschinen die darunterliegenden Flächen problemlos bewirtschaften können. In der Regel werden konventionelle Freiflächenanlagen bodennah errichtet, sodass eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Flächen mit Maschinen nicht möglich ist.
 
Die Module spenden der darunterliegenden Anbaufläche Schatten und sorgen dafür, dass der Boden nicht so stark austrocknet, das reduziert auch den Wasserverbrauch.
Auch wenn AGRI-PV in Deutschland noch am Anfang steht, erste Projekte gibt es bereits, weitere sind in Planung.
 
Wenn es um die Versicherung konventioneller Freiflächenanlagen oder um AGRI-PV-Anlagen handelt, dann vermitteln wir Ihnen dazu den notwendigen Versicherungsschutz. Senden Sie uns dazu einfach den ausgefüllten Fragebogen zu. Wir erstellen Ihnen dann kurzfristig ein entsprechendes Angebot.

Hier geht es zum Fragebogen: https://bit.ly/3wnFJbK