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Enerqos, führender italienischer Anbieter schlüsselfertiger BIPV-Solarsysteme und Solaranlagen, hat einen neuen Investor gewonnen. Climate Change Capital Private Equity (CPE), ein auf den "Clean Tech" Sektor spezialisierter Investmentfond mit einem Volumen von 200 Millionen Euro und Sitz in London, Peking und Washington DC, beteiligt sich am Kapital von Enerqos mit einem Investment von über 10 Millionen Euro. Zugleich tritt Bruno Derungs, Partner von CPE, dem Aufsichtsrat von Enerqos bei.

Ziel des Deals ist es, Enerqos zusätzliche finanzielle Ressourcen zur Weiterentwicklung neuer Projekte wie der Installation leistungsstarker Solaranlagen in Italien, Griechenland und Frankreich zur Verfügung zu stellen.

Marco Landi, Mitbegründer und Vorsitzender von Enerqos, erklärt: "Die Unterstützung durch einen strategischen Partner wie CPE, einen der einflussreichsten "Clean Tech" Investmentfonds, ist von entscheidender Bedeutung für Enerqos. Das Vertrauen, das CPE uns schenkt, unterstreicht die Relevanz unseres Geschäftsmodels und zeigt, dass die Arbeit, die wir bisher gemacht haben, anerkannt wird. Wir sind stolz über diesen neuen Partner, der es uns erlauben wird, unsere Unternehmenspläne auf internationaler Ebene erfolgreich umzusetzen."

Bruno Derungs, Partner bei Climate Change Capital Private Equity, kommentiert: "Nach eingehender Prüfung des Marktes hat CPE Enerqos als einen der vielversprechendsten EPC-Anbieter auf dem Solarmarkt in Europa erkannt und bestätigt. Diese Positionierung ist zurückzuführen auf das starke Management der Gesellschaft auf globaler Ebene, ihre Präsenz auf den wachstumsstärksten Märkten in Europa sowie ihre differenzierten und qualitativ hochwertigen Produkte und Dienstleistungen."

Enerqos wurde bei diesem Geschäft von Gianni, Origoni, Grippo e Partners und CPE von Watson, Farley and William begleitet.

Quelle: Enerqos

Die KGAL (KG Allgemeine Leasing GmbH & Co.) und das Solartechnologieunternehmen systaic AG haben sich auf die Übernahme eines Kraftwerks-Portfolios verständigt. Hierzu übliche Detailprüfungen sollen noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden. Die fotovoltaischen Anlagen verfügen über eine Gesamtleistung von ca. 32 MW. Neben bereits kommunizierten Projekten auf Sardinien umfasst das Portfolio auch Fotovoltaikkraftwerke in Spanien. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf mehr als 150 Millionen Euro.

Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG

„Nachhaltige Investitionsmöglichkeiten in Solarparks werden von Anlegerseite stark nachgefragt“, erklärt Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL. „Daher freuen wir uns, mit der systaic AG einen äußerst verlässlichen Partner in diesem Bereich zu haben, der vielfach bewiesen hat, dass er technisch exzellente fotovoltaische Anlagen termingerecht realisieren kann.“

Die Vereinbarung umfasst sowohl bereits vollständig realisierte, als auch zurzeit im Bau befindliche und noch im laufenden Jahr fertig zu stellende Solarstromkraftwerke der SYSTAIC-Gruppe. Das aktuelle Übereinkommen setzt die im letzten Jahr mit dem Verkauf mehrerer Fotovoltaikkraftwerke in Spanien begonnene Zusammenarbeit mit der KGAL fort.

„Wir freuen uns sehr darüber, im Bereich der Solarkraftwerke erneut mit der KGAL zu kooperieren“, so Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. „Die Vereinbarung mit diesem renommierten und europaweit führenden Finanzdienstleister deckt einen erheblichen Teil unserer Umsatzplanung bis Ende 2009 ab.

Darüber hinaus wurden bereits weitere von uns zu errichtende Kraftwerksprojekte von der KGAL optioniert. Hierin zeigt sich auch die Richtigkeit unserer professionellen Aufstellung im Solarkraftwerksgeschäft zusammen mit unserer Tochtergesellschaft Enerparc. Durch unser starkes Netzwerk mit internationalen Projektentwicklungspartnern verfügen wir über eine umfangreiche Auftragspipeline für 2010, die weiteres Wachstum erwarten lässt.“

Quelle: systaic AG

Für die Entwicklung eines Inspektionssystems für Dünnschicht-Solarmodule erhält die Basler AG rund 870.000 EURO vom Land Schleswig-Holstein aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft nach der Richtlinie „Betriebliche Forschung, Entwicklung und Innovationen“. Die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Karin Wiedemann übergab dem Unternehmen hierfür heute (21. August) in Ahrensburg einen Förderbescheid.

„Die Basler AG ermöglicht mit der Entwicklung ihres optischen Inspektionssystems eine dauerhafte Reduzierung der Herstellungskosten in der Photovoltaikindustrie. Sie unterstützt damit die Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien“, so Karin Wiedemann.

Die heute gängigen Solarzellen werden auf der Basis von reinem Silizium gefertigt. Ihre Herstellung ist aufwändig und das Produkt selbst sehr empfindlich. Entwickelt werden daher insbesondere Material sparende und weniger anfällige Dünnschicht-Solarmodule. Hier wird auf eine robuste Trägersubstanz, z. B. Glas, eine dünne Halbleiterschicht, z. B. Silizium, aufgedampft. Die Herstellungskosten können damit deutlich reduziert werden.

Ein Problem sind jedoch die Fehlerquoten im Verlauf der Produktion. Hier setzt das Inspektionssystem der Firma Basler AG an. Es wird nicht erst das fertige Endprodukt überprüft, sondern der gesamte Entstehungsprozess eines Dünnschicht-Solarmoduls. „Unsere Inspektionssysteme werden in allen Wertschöpfungsstufen und Prozessschritten der Dünnschichtproduktion zum Einsatz kommen“, so Dr. Dietmar Ley, Vorstandsvorsitzender der Basler AG.

Eine weitere Besonderheit des neuen Inspektionssystems ist, dass es als Baukastensystem entwickelt wird. Im Bereich der Hardware bedeutet das eine gezielte Entwicklung der Komponenten und Schnittstellen, wie Baugruppen, Modulen, mechanischen und elektrischen Schnittstellen-Standards. Im Bereich der Software sollen entsprechende Bild-verarbeitungs-Algorithmen entwickelt werden. Mit diesem flexiblen Inspektionssystem sollen die Hersteller von Solarmodulen sehr einfach auf die Vielfalt und Dynamik reagieren können, die mit den Dünnschicht-Solarmodulen einhergehen.

Quelle: WTSH - Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH

Siemens steigt mit 15 Millionen US-Dollar bei der Arava Power Company, dem israelischen Marktführer bei der Entwicklung von Photovoltaik-Anlagen ein. Gestern wurde im Kibbutz Ketura ein entsprechender Vertrag unterzeichnet, der Siemens eine Beteiligung von 40 Prozent sichert. Arava Power entwickelt, baut und betreibt Solaranlagen in Israel.

„Dieses Investment ist ein weiterer konsequenter Schritt, um unsere grünen und nachhaltigen Technologien verstärkt auszubauen“, sagte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Israel ist dank der intensiven Sonneneinstrahlung und seines stetig wachsenden Energiebedarfs ein idealer Ort, um unser Solar-Geschäft weiterzuentwickeln.“ Die Beteiligung ermöglicht die Errichtung der ersten kommerziellen Solaranlagen in Israel überhaupt – diese sollen auf einem Areal zwischen dem Toten Meer und dem Roten Meer entstehen.

 

Das Investment zielt darauf ab, die Photovoltaik-Anlagen weitgehend mit Siemens-Know-how zu errichten, Bauteile wie zum Beispiel Wechselrichter und Transformatoren zu liefern und somit neue Aufträge zu sichern. Siemens übernimmt als Generalunternehmer das Projektmanagement einschließlich des Engineerings sowie den Bau der Sonnenkraftwerke. Insgesamt hat das Unternehmen einen Rahmenvertrag über die Errichtung von Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 40 Megawatt (MW) abgeschlossen.

Als erstes Projekt wird der Bau einer Anlage mit bis zu 4,9 MW-Leistung im Kibbutz Ketura in der südlichen Wüste Israels angegangen. In den Wüstengebieten Negev und Arava sind weitere Photovoltaik-Anlagen bereits in Planung. Bis zum Jahr 2020 will Israel rund zehn Prozent seines gesamten Energiebedarfs durch Erneuerbare Energien abdecken.

Die israelische Entwicklungsgesellschaft Arava Power wurde im Jahr 2006 mit Sitz im Kibbutz Ketura/Eilat gegründet. 20 Mitarbeiter sind heute für die Tochtergesellschaft der Global Sun Power Ltd. tätig. Siemens beteiligt sich über seine Equity-Gesellschaft Siemens Project Ventures (SPV) an Arava Power.

„Dies ist die bisher umfangreichste, ausländische Finanzierung für ein israelisches Solarenergie-Unternehmen“, sagte Johannes Schmidt, CEO der Equity & Project Finance-Einheit der Siemens Financial Services. „Durch ihr frühzeitiges und flächendeckendes Engagement hat sich Arava Power zum führenden israelischen Solarenergie-Unternehmen entwickelt. Siemens unterstützt die Solar-Projekte vor Ort mit der kompletten Technologie sowie unserem Know-how in der Finanzierung.“

Jonathan Cohen, CEO der Arava Power, fügte hinzu: “Siemens ist für uns der optimale Partner für Arava Power und die Grundstückspartner, um noch weitere Interessenten zur Herstellung regenerativer Solarenergie in Israel zu gewinnen. Unsere strategische Zusammenarbeit ermöglicht es unserem Land, die ambitionierten Ziele für saubere Luft und erneuerbare Energien noch schneller zu erreichen.“

Der Einstieg bei der Arava Power Company ist ein weiterer Schritt, das Siemens Umweltportfolio zu stärken. Im Zusammenhang mit Umwelt-Technologien erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro, das entspricht rund einem Viertel des gesamten Siemens-Umsatzes. Bis zum Jahr 2010 beabsichtigt Siemens, den Anteil an Umwelt-Technologien auf rund 25 Milliarden Euro zu steigern.

Im Juli hatte Siemens bereits angekündigt, sich an der Industrie-Initiative Desertec zu beteiligen.Hier will der Konzern gemeinsam mit weiteren Industrieunternehmen ein technisches und wirtschaftliches Konzept entwickeln, um sauberen Strom für Europa und Afrika in solarthermischen Kraftwerken in der Sahara sowie in Windparks in Nordafrika zu erzeugen.

Quelle: Siemens AG

Der Bau der geplanten Solarfabrik der CTS Tandem Solar in Röhrsdorf, verzögert sich laut Aussage des Unternehmens auf Grund der Finanzkrise. Die geplante Investition der Produktionsstätte für Dünnschichtmodule liegt bei über 125 Millionen Euro. Das Photovoltaik-Unternehmen muss mit seinen Projektpartnern erneute Preisverhandlungen führen. CTS Tandem Solar hält aber weiterhin an dem Projekt fest.

Die Stadt Chemnitz wollte ursprünglich im September im Gewerbegebiet mit den Erschließungsarbeiten an der Leipziger Straße  beginnen. Dies wird jedoch so lange ausgesetzt, bis die Investoren die Voraussetzungen für das geplante Projekt geschaffen haben.

Quelle: Photovoltaik-Guide