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Veranstaltungen

Der TÜV Rheinland lädt in Kooperation mit der EnergieAgentur NRW zum ersten internationalen Forum "PV Module Technology & Applications" nach Köln ein. Mit dem umfassenden Anspruch "All Quality Matters" setzt der Branchentreff am 29. und 30. Januar 2018 die langjährige Tradition des bekannten Photovoltaik-Modultechnik-Workshops fort.

"Seit 1999 hat unser Modultechnik-Workshop als einer der führenden Branchenveranstaltungen die technischen Entwicklungen ebenso wie die Trends in den Märkten begleitet. Dies setzen wir nun in internationalem Rahmen fort", so Jörg Althaus, verantwortlich für das Solargeschäft bei TÜV Rheinland in Deutschland und Chairman der Konferenz. Konferenzsprachen der Veranstaltung bei TÜV Rheinland sind Deutsch und Englisch; die Vorträge und Diskussionen werden simultan übersetzt.

Das zweitätige Konferenzprogramm beleuchtet Veränderungen und Trends in der Produktion, Modultechnologie sowie auf den Solarenergiemärkten weltweit. Weitere Programm-Sessions beschäftigen sich mit der Entwicklung von Prüf- und Messtechnologien sowie Speichersystemen. Das Forum "PV Module Technology & Applications" richtet sich an Hersteller, Entwickler, Planer und Investoren sowie Entscheidungsträger der Solarbranche.

Quelle: TÜV Rheinland

Die Ziele Frankreichs für eine zukunftsfähige Stromversorgung sind ehrgeizig. Allein die PV-Ausschreibungen (Photovoltaik) der Regierung belaufen sich bis 2019 auf neue Anlagen mit einer Leistung von 3 GW (Gigawatt). Wenn es nach der französischen Regierung geht, ist dies erst der Anfang. Bis 2030 soll der Anteil der „Erneuerbaren“ an der Stromversorgung von heute 19,5 Prozent auf 32 Prozent steigen. Damit entwickelt sich Frankreich zunehmend zu einem führenden Markt in Europa. Mit drei starken Partnern setzt die Intersolar Europe gezielt auf den internationalen Austausch: Das Deutsch-französische Büro für die Energiewende (DFBEW), Business France und das Institut National de l'Energie Solaire (INES) engagieren sich in verschiedenen Programmpunkten der Messe, unter anderem mit einem internationalen Networking-Event am 1. Juni 2017. An den Gemeinschaftsständen von Business France und INES präsentieren sich darüber hinaus zahlreiche französische Unternehmen und Forschungsorganisationen.

Schon 2016 war Frankreich umfangreich auf der Intersolar Europe vertreten: Mit 35 Ausstellern stellte das Land im Ausstellerranking die drittstärkste Nation hinter Deutschland und China. Mit 1.400 Besuchern belegte Frankreich auch den dritten Platz bei den internationalen Gästen – nur knapp hinter der Schweiz und Italien. 2017 könnte sich dieser Anteil noch erhöhen, denn der französische Markt gewinnt in Europa zunehmend an Dynamik.

Mit einem erwarteten Zubau von etwa 7,1 Gigawatt PV-Leistung (Photovoltaik) für das Jahr 2016 bleibt der europäische Markt auf einem hohen Niveau und zeigt sich auch technologisch weiterhin innovativ. Die aktuellen Impulse aus dem wachsenden französischen Markt sind ein weiteres wichtiges Signal für die Branche. Die Ziele der französischen Regierung sind ehrgeizig und die Marktanreize aus dem rund eineinhalb Jahre alten Energiewendegesetz beginnen zunehmend zu greifen. Die zugehörige mehrjährige Programmplanung hat erste Zwischenziele bis 2023 gesetzt. Demnach soll sich der Bestand an PV-Anlagen bis dahin mehr als verdreifachen. Das entspricht einem durchschnittlichen Zubau von 1,5 GW im Jahr.

Besucher und Aussteller sind zum internationalen Networking eingeladen

Neben dem Marktwachstum spielt Frankreich auch technologisch eine wichtige Rolle in Europa. Denn schon seit 2008 treibt das Land die Entwicklung intelligenter Stromnetze und der begleitenden Technologien intensiv voran – mit Pilotprojekten ebenso wie mit mehr als 500 Millionen Euro Forschungs- und Fördergeldern, die die Regierung in dieser Zeit für das Thema aufgebracht hat. Kein Land in Europa hat mehr in die Entwicklung von „Smart Grids“ investiert. Nachdem der französische Markt bereits 2016 ein viel beachtetes Schwerpunktthema der Intersolar Europe war, wird die Kooperation mit französischen Unternehmen und Organisationen deshalb 2017 weiter ausgebaut. Sven Rösner, stellvertretender Geschäftsführer des DFBEW: "Frankreich hat während der letzten zwölf Monate weitere Ankündigungen aus dem Energiewendegesetz in konkrete Taten umgesetzt . Neben der Formulierung eines Ausbaukorridors pro Technologie für die kommenden Jahre wurde ein erstmals konkreter Kalender mit Ausschreibungen für Freiflächenanlagen eingeführt und die rechtlichen Voraussetzungen für normalen und kollektiven Eigenverbrauch geschaffen. Der französische Markt gewinnt gestärkt durch diese Maßnahmen an Selbstbewusstsein, ausländische Akteure kommen regelmäßig hinzu. Das Ziel, einen Zubau von etwa 2 GWp pro Jahr bis 2018 zu realisieren und danach eine jährliche Entwicklung des Parks von 3-4 GWp pro Jahr zu erreichen, erscheint ambitioniert, ist jedoch gesetzlich bindend."

Zahlreiche Aktivitäten begleiten die deutsch-französische Kooperation auf der Intersolar Europe, darunter ein internationaler Vortrags- und Networking-Event rund um die Themen PV, innovative Energiespeicher und Smart Grids, der am 1. Juni 2017 von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr während der Intersolar Europe stattfindet und in Kooperation mit Business France und dem DFBEW veranstaltet wird. „Das Umfeld für neue Investitionen und damit auch für Kooperationen zwischen deutschen und französischen Unternehmen könnte kaum besser sein. Davon profitieren die Firmen ebenso wie die Erneuerbaren Energien insgesamt und die Solarenergie im besonderen. Wir freuen uns deshalb auf einen angeregten und kreativen internationalen Austausch auf der Intersolar Europe 2017 “, so Marie Lalanne, Chef de Projet Energies Renouvelables bei Business France. Interessenten für den Austausch zwischen deutschen und französischen Unternehmen auf der Intersolar Europe sind herzlich eingeladen, sich bei Business France zu informieren und anzumelden.

Darüber hinaus erwartet die Besucher eine große Zahl französischer Firmen und Organisationen, die sich unter anderem auch auf den Gemeinschaftsständen von Business France (Halle A3, Stand A3.250) und INES (Halle A2, Stand A2.120) präsentieren und neue Kontakte im europäischen Markt suchen. Vorträge, Workshops und weitere Formate werden den Austausch begleiten.

Quelle: Intersolar Europe

Die Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik in Deutschland begrüßen die strategische Kooperation zwischen der Intersolar Europe und der EU PVSEC. Dieser Schritt bringt zwei starke Partner zusammen und unterstützt die Branche dabei, sich auf internationalem Parkett zu profilieren.

Der VDMA beteiligt sich mit seiner Verbandsplattform Photovoltaik-Produktionsmittel bereits seit 2012 als Träger an der Intersolar Europe. Klares Ziel des Engagements ist es, die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette zu vertiefen und die Branche mit Hinblick auf Markt und Technologie weiter zu entwickeln.

„Der Schlüssel für eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaikindustrie in Europa liegt neben der Fokussierung auf innovativen Produkten und transparenten Kostenstrukturen vor allem in einer engeren Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette“, kommentiert Dr. Florian Wessendorf, Geschäftsführer VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. Dass alle Stakeholder erfolgreich zusammenwirken können, haben sie bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt. „Die Erfolgsgeschichte der Photovoltaik in Europa wäre ohne das einzigartige Zusammenkommen von starkem Binnenmarkt, lokaler Produktion, exzellenter Forschungslandschaft und breitgefächerten Know-How der Zuliefererindustrie nicht möglich gewesen“, unterstreicht Wessendorf.

Die strategische Zusammenarbeit zwischen Intersolar Europe und EU PVSEC entspricht genau diesem Geist. Damit wird der Leitmessecharakter der Intersolar Europe um eine weitere tragende Säule bereichert. Die eng verzahnte Messe- und Konferenzplattform in München belebt und stärkt den Standort Europa als Austauschplattform und Schaufenster für modernste Technologien, Produkte und neuste Marktentwicklungen der Photovoltaik-Branche.

Quelle: VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel

 

Ein auf dem Gamification-Ansatz basierendes Mentorenprogramm mit dem Motto „See – Believe – Act“ soll das Müllaufkommen in Berlins Schulen vermeiden. Eine interdisziplinäre Gruppe entwickelte diese Idee beim Berliner Climathon als Konzept für eine Zero-Waste Schule. „Das Konzept ist insofern interessant und innovativ, da es versucht, bisherige Initiativen und Ansätze in diesem Bereich zu verknüpfen, und es ein langfristiges Engagement anstrebt. Die Verbindung mit einem Mentorenprogramm bietet das Potenzial aus einmaligen Workshop-Formaten anknüpfende Bildungsprogramme zu entwickeln, um übergreifend die Idee einer Kreislaufwirtschaft nahezubringen und auch umzusetzen“, so das Fazit von Organisatorin Julia Milbredt, Education Managerin bei Climate-KIC.

Am 28. Oktober brachte Climate-KIC, Europas Initiative für klimafreundliche Innovationen, engagierte Bürger und Akteure beim Berliner Climathon zusammen. Aufgabe war, es innerhalb von 24 Stunden zukunftsweisende Ideen zu konkreten Herausforderungen für den Klimaschutz in Deutschlands Hauptstadt zu entwickeln. Neben dem Konzept für eine Zero-Waste Schule, entstanden auch Ideen für die Reduktion des Entsorgungsverkehrs für die Abholung der Abfälle aus den privaten Haushalten sowie Anreizmodelle für die Nutzung von Bike-Sharing im Quartier Moabit West.

Der Climathon gab an diesem Wochenende Bürgern weltweit die Möglichkeit, sich direkt an Lösungen für den Klimawandel in ihrer Stadt zu beteiligen. Zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft arbeiteten die Teilnehmer parallel in 59 Städten verteilt auf 36 Länder und 6 Kontinente an lokalen Problemstellungen für den Klimaschutz.

In Berlin unterstützten Experten der BSR, Veolia, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, dem Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) und dem Fachgebiet CHORA city & energy der TU Berlin die 27 Teilnehmer dabei, Ideen zu entwickeln, die vielversprechendsten Ansätze auszuwählen und innerhalb von 24 Stunden innovative Klimaschutzkonzepte zu erarbeiten. Sieben Teams entwickelten die ganze Nacht über in intensiven Sessions mit Business-Coaches ihre Ideen, die sie am Samstagmorgen der Expertenjury präsentierten.

Als vielversprechendes Konzept für eine Zero-Waste Schule wurde von einem Team das “Action-Oriented Engagement” Programm namens „SBA – See – Believe – Act“ entwickelt, welches ein Mentorenprogramm in Schulen basierend auf einem Gamification Ansatz impliziert. Für die erste Phase kommt hierbei ein durchsichtiger Mülleimer zum Einsatz.
Eine weitere Gruppe mit dem Namen „Kommuting Koala“ überzeugte mit der Idee eine integrierte Reiseplanung zwischen einer Bike-Sharing App und dem ÖPNV herzustellen, um den Anreiz für die Nutzung von Bike-Sharing zu erhöhen.

Um den Entsorgungsverkehr für die Abholung der Abfälle aus den privaten Haushalten zu reduzieren, punktete das Team I.M.S. mit der Idee, durch eine Sensortechnik für Mülltonnen den Verkehr flexibler und effizienter zu gestalten.

„Der erste Climathon Berlin war ein voller Erfolg! Die sieben durchweg internationalen Teams leisteten 24 Stunden lang hervorragende Arbeit, welche durch die jeweiligen Experten vor Ort und die drei Coaches optimal unterstützt wurde. Es war sehr spannend dies mitzuverfolgen und ich gehe davon aus, dass einige der Ideen das Potenzial haben, zusammen mit den involvierten Partnern weiterentwickelt zu werden“, fasst Julia Milbredt, den Climathon Berlin zusammen.

Während der 24 Stunden waren die Teilnehmer über Skype und Twitter mit den anderen 58 teilnehmenden Standorten verbunden. So haben sich die Städte gegenseitig unterstützt und wurden Teil einer globalen Klimaschutzbewegung.

Quelle: Climathon

Die EU PVSEC, die größte internationale Konferenz für Photovoltaik, wird 2016 zur gleichen Zeit und am selben Ort zusammen mit der Leitmesse der Solarwirtschaft, der Intersolar Europe, in München stattfinden. Die beiden weiterhin eigenständigen Veranstaltungen bilden eine Allianz und formieren sich damit zum Spitzen-Event der weltweiten Solarbranche. Die Zusammenlegung beider Veranstaltungen war schon längst überfällig. 

Seit mehr als 30 Jahren gastierte die EU PVSEC jährlich an wechselnden Standorten in Europa. Als weltweit führende F&E Konferenz ist sie der internationale Treffpunkt der PV-Experten aus Forschung & Entwicklung, sowie der Industrie. In diesem Jahr widmen sich in Hamburg 1.370 Präsentationen der Photovoltaik der Zukunft: Sowohl den neuesten Technologien, den innovativsten Materialen als auch den politischen Rahmenbedingungen, sowie den mittel- und langfristigen Strategien und Potentialen. Die EU PVSEC ist der Schnittpunkt zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik.

Die Intersolar Europe ist die weltweit führende Fachmesse der Solarwirtschaft. Zusammen mit der ees Europe, Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, ist sie der internationale Branchentreff für Hersteller, Zulieferer, Distributoren, Projektentwickler, Investoren und Installateure.

2016 werden sich die beiden führenden Veranstaltungen der Solarenergie gleichzeitig und am selben Ort dem internationalen Publikum präsentieren. Vom 21. bis 24. Juni 2016 finden die Besucher und Teilnehmer die gesamte Bandbreite der Solarenergie gebündelt am Standort München vor: Von der Wissenschaft bis zum Endprodukt.

Mit ihrer Entscheidung zu einer Co-Location stärken Intersolar Europe und EU PVSEC den Standort Europa als Strategie- und Informationsplattform, als auch Schaufenster für moderne Technologien, Produkte und neuste Marktentwicklungen der Photovoltaik- und Energiespeicherbranche.

Die zeit- und ortsgleiche Durchführung der EU PVSEC und der Intersolar Europe bietet den Ausstellern, Konferenzteilnehmern und Besuchern ein einzigartiges Angebot an Informationen und Produkten und macht den Aufenthalt in München zum effizientesten und wertvollsten Muss-Termin im Jahreskalender der globalen Solarbranche.

2016 werden rund 4.000 Konferenzteilnehmer und Referenten, sowie über 40.000 Messebesucher aus aller Welt in München erwartet.

Quelle: EU PVSEC/Intersolar Europe