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"Die Desertec-Initiative ist ein Beleg für eine positive Entwicklung bei den erneuerbaren Energien", kommentiert Udo Möhrstedt, Gründer und Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG.

"Es scheint sich auf breiter Front die Einsicht durchzusetzen, dass die Probleme des Klimawandels und des steigenden weltweiten Energiebedarfs nur gelöst werden können, wenn wir auf erneuerbare Energien setzen. Fraglich bleibt allerdings aus unserer Perspektive, ob es wegweisend ist, die Stromproduktion zu zentralisieren. Solarenergie ist von Haus aus dezentral, da die Sonne mehr oder weniger überall scheint.

Uns erscheint es deshalb ökonomisch wie ökologisch sinnvoller, Anreize für den Verbrauch von Solar-Strom direkt bei den Erzeugern vor Ort zu schaffen. Dieser Ansatz wird auch von dem neuen EEG reflektiert, in dessen Rahmen Verbraucher, die den auf Ihrem Hausdach erzeugten Solarstrom selbst konsumieren, höher vergütet werden, als wenn dieser in das allgemeine Stromnetz eingespeist würde.

Anders als bei der Desertec-Initiative spielen Aspekte wie politische Stabilität und infrastrukturelle Einschränkungen, wie beispeilsweise der Effizienzverlust bei der Übertragung von Strom über weite Strecken, bei lokaler Solarstrom-Produktion keine Rolle. Auch wird die Finanzierung dieses 400 Mrd. Euro-Projekts alle beteiligten Firmen und Interessensgruppen mit Sicherheit vor große Herausforderungen stellen."

Quelle: IBC SOLAR AG

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