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Berlin, 23.Januar 2012, Wie das Nachrichtenmagazin Reuters aktuell berichtet, hat Wirtschaftsminister Philipp Rösler am heutigen Tag einen eigenen Gesetzesentwurf zum EEG vorgelegt. Damit provoziert Rösler Bundesumweltminister Röttgen, der eigentlich für dieses Ressort zuständig ist. Damit baut das Bundeswirtschaftsministerium - kurz vor einem Treffen der Fraktionsspitzen zur Energiepolitik - weiteren Druck auf Röttgen auf.

Rösler´s Gesetzesentwurf wurde den Fraktionschefs der Koalition vorgelegt. Der Entwurf sieht vor, den Zubau von Solaranlagen auf 1.000 MW jährlich zu begrenzen bzw. zu deckeln. Rösler´s Plan: Maximal 33 GW (Gigawatt) Solarstrom in Deutschland bis zum Jahr 2020. Im Anschluss soll die Förderung auslaufen. Wie Reuters weiter berichtet, gründet der Entwurf auf einer Studie eines Energieforschungsinstitut im Auftrag des Ressorts. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das umstrittene Energieforschungsinstitut RWI. Der Vorschlag zur Änderung des EEG´s (Erneuerbare-Energien-Gesetz) liegt Reuters vor.

Die Begründung von Rösler bezüglich seines Vorstoßes liegt darin, dass Umweltminister Röttgen der Aufforderung durch die Fraktionsspitzen nicht nachkommen wollte, bis zum 25. Januar ein Reformkonzept zum EEG vorzulegen.

Quelle: photovoltaik-guide.de - Michael Ziegler

Kommentare   

+1 #4 Siegfried Maisenberger 2012-01-25 08:01
Herr Minister Rösler, ich empfehle Ihnen die 39 Seiten Kurzanalyse zur aktuellen Diskussion um die mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien in der Stromversorgung verbundenen Kosten und Nutzen, des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH vom 11.Oktober.2010 Ich habe daraus gelesen, das die Photovoltaik bereits ein gesammtwirtschaftlicher Erfolg ist. Aus diesem Kuzbericht geht hervor, dass die Umweltschädlichen Subventionen im Jahr 2008 ca 49 Milliarden € betrugen.
Von den 49 Milliarden Euro entfallen beispielsweise knapp 2,5 Milliarden Euro auf Steinkohlesubventionen.Im Kurzbericht ist ebenfalls zu lesen:"
Weitere 7,8 Milliarden Euro werden für die kostenfreie Zuteilung der CO2-
Emissionszertifikate veranschlagt."
#3 andrzej 2012-01-24 12:43
Wenn die Industrie sich an den EEG-Kosten beteiligen wird , werden die Kosten für die Bürger deutlich geringer.

ich habe noch eine Frage?
- was kostet den Bürger die Subvention von der Braun und Steinkohle ????
+3 #2 Sybille 2012-01-24 11:57
Sehe ich genauso. Vom Wirtschaftminister zum Wirtschaftsvernichter!
+2 #1 andrzej 2012-01-24 11:55
Wirtschaftsminister Philipp Rösler zeigt uns, wie mann tausende Arbeitsplätze vernichten kann.
Koste es was es wolle, hauptsache Kohle!!!

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