Stadtwerke Hanau eröffnen erste Solartankstelle für Elektromobile
photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler | 12.03.2010
Hanau, 11. März 2010 – Die Stadtwerke Hanau (SWH) haben auf ihrem Kundenparkplatz in der Leipziger Straße 17 Hanaus erste Solartankstelle für Elektromobile eröffnet. Das regionale Versorgungsunternehmen geht damit einen wichtigen und in der Region Hanau seltenen Schritt in Richtung “E-Mobility”.

Hanaus erste Solartankstelle
“Noch ist E-Mobility eher Zukunftsmusik”, sagt SWH-Vertriebsleiter Armin Bardelle. Die Stadtwerke Hanau präsentieren sich aber heute schon als “Akteur für Nachhaltigkeit und Innovation”. Bardelle weiter: “Wir gestalten als regional verwurzeltes Energieunternehmen den Klimaschutz vor Ort mit und unterstützen damit gleichzeitig nationale Zielsetzungen.”
Die Bundesregierung hat in ihrem “Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität” das Ziel festgeschrieben, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen und bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen zu bringen. “Das ist zwar ehrgeizig, aber ein lohnendes Ziel”, so der Energieberater der SWH, Thomas Massing. “Beim Einstieg in die Elektromobilität von vornherein auf Naturstrom aus nachhaltigen Quellen zu setzen”, hält der Energieberater für sinnvoll. Denn je mehr Fahrzeuge mit Elektroantrieb Benziner und Diesel-Fahrzeuge ersetzten, “desto weniger Luftschadstoffe und Lärm haben wir in unserer Stadt.”
Auf lokaler Ebene leisten die Stadtwerke Hanau bereits wichtige Beiträge zum Klimaschutz. So beziehen etwa die städtischen Einrichtungen in Hanau das Ökostromprodukt der SWH, HanauNaturale – immerhin fast 11,5 Millionen Kilowattstunden im vergangenen Jahr. Alleine die mittlerweile acht Stadtwerke-eigenen Hanauer Fotovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden, die Sonnenlicht in klimafreundlichen Strom umwandeln, reduzierten seit ihrer Inbetriebnahme den Kohlendioxidausstoß um mehr als 170 Tonnen.
Mit Hanaus erster Solartankstelle schaffen die SWH die notwendige Infrastruktur, damit Elektroroller, Stehroller, Fahrräder mit Hilfsmotor und Velotaxis ihren elektrischen Treibstoff tanken können – auch wenn es dunkel ist oder die Sonne nicht scheint. Wenn es nach den Stadtwerken geht, soll dies nicht die einzige Lade-Steckdose bleiben. Zu deutlich sind die Vorteile für Umwelt, Stadt und Bürger. So senken elektrobetriebene Fahrzeuge nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern sind auch extrem günstig im Kraftstoffverbrauch. Grund genug, eigene Überlegungen anzustellen, den Stadtwerke-Fuhrpark früher oder später um Elektrofahrzeuge zu erweitern.
Panungen jedenfalls, wonach Geschäftsleute, interessierte Privatkunden und eigene Mitarbeiter der Stadtwerke einen Elektroroller zum Praxistest zur Verfügung gestellt bekommen sollen, sind konkret ins Auge gefasst.
Anreize zu bieten, auf Elektromobilität umzusteigen, stellt für den Energieversorger einen lohnenswerten Gedanke dar. Derzeit reifen bei den SWH Überlegungen, in absehbarer Zeit den Kauf von Elektrofahrzeugen zu bezuschussen, um die Kunden bei der Investition in diese umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel zu unterstützen.
Naturstrom können Kunden ab sofort an Hanaus erster Strom-Tankstelle in der Leipziger Straße 17, auf dem Parkplatz des SWH-Kundenzentrums zapfen. Die Zapfsäule stammt von Park & Charge, einem seit vielen Jahren etablierten Stromtankstellen-System. Die Nutzung der Tankstelle gelingt über einen europaweit einheitlichen Schlüssel. Zum Aufladen der Batterien verbindet der Kunde sein Fahrzeug ganz einfach mit der Zapfsäule, und der Strom fließt. Der getankte Strom ist bis auf weiteres kostenfrei.
Quelle: Stadtwerke Hanau
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Tierisch umweltbewusst – Zwei Logistikzentren der Handelskette Fressnapf produzieren Solarstrom
photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler | 12.03.2010

Solarstromanlage der Handelskette Fressnapf
Bad Staffelstein, 12. März 2010 – Seit Ende vergangenen Jahres beliefern die Logistikzentren der Fachhandelskette Fressnapf nicht nur ihre Fachmärkte mit Tiernahrung und Zubehör, sondern produzieren auch Strom aus Sonnenlicht. Auf den Dächern der Logistikzentren in Krefeld und Feuchtwangen produzieren Solarmodule auf einer Fläche von 42.000 Quadratmetern ab sofort mehr als 1,9 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr.
Mit dem Bau der Anlagen wurde als Generalunternehmer die Firma Schweiger-Dach GmbH beauftragt. Hauptentscheidungskriterium war dabei das speziell für Industrieflachdächer entwickelte TSS-Pin Solarbefestigungssystem. Geplant wurden die Anlagen vom Photovoltaikspezialisten IBC SOLAR, der auch die Komponenten lieferte und die Anlagen nach nur zwölf Wochen Projektlaufzeit ans Netz anschloss.
Im Vergleich zur herkömmlichen Stromversorgung sparen die Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 1,9 MWp (Megawatt peak) 1.150 Tonnen CO2 pro Jahr ein und gewährleisten so eine nachhaltige Energieversorgung. Um sicher zu stellen, dass die Anlagen auch über die gesamte Lebensdauer optimal funktionieren, hat IBC SOLAR ein umfangreiches Monitoringsystem in die Anlage integriert.
Fiele der Ertrag beispielsweise überraschend ab, würde umgehend eine Fehlermeldung gesendet und die Schweiger-Dach GmbH könnte sofort mit der Fehlersuche beginnen. Die kontinuierliche Überwachung der Anlage minimiert eventuelle Ausfallszeiten und trägt dazu bei, dass die Investition bestmöglich abgesichert ist. Zudem werden Mitarbeiter und Besucher von Fressnapf über einen Monitor im Eingangsbereich fortlaufend über die PV-Anlagen informiert.
Eine besondere Herausforderung bei der Installation waren die geringen Rest-Traglasten der Dächer, die großen Binderabstände von über neun Metern sowie die wasserdichte Verankerung des Montagesystems auf den Dächern der Logistikzentren. Da es sich um Foliendächer handelt, musste besonderes Augenmerk auf die Abdichtung gelegt werden. PV-Anlagen erzeugen mindestens 20 Jahre lang Strom – dementsprechend lange müssen auch die Unterkonstruktionssysteme an Ort und Stelle bleiben und dürfen die Schutzfunktion des Daches nicht beeinträchtigen.
Um eine statisch belastbare Verankerung der PV-Anlage zu ermöglichen, entschied sich der Bauherr für das TSS-Pin Solarbefestigungssystem. Dies wurde speziell für die Durchdringung von Foliendächern entwickelt und ermöglicht eine windsogsichere Verankerung der PV-Anlage direkt in den Trägern des Daches. Eine Befestigung der Anlage mit Hilfe von Ballast, wie sie bislang häufig bei Flachdächern eingesetzt wird, wird dadurch überflüssig. Mit dem TSS-Pin-System kommt es weder zu statischen Mehrbelastungen des Trapezbleches noch wird die Abdichtungsbahn und Dämmung des Dachs beeinträchtigt.
„Wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz schließen sich nicht aus – sie bedingen einander“, erklärt Fressnapf-Chef Torsten Toeller. „Die Photovoltaik-Anlage beweist, dass wir nicht nur von Nachhaltigkeit reden, sondern konkret etwas tun.“
„Dachflächen sind die idealen Stromproduzenten“, sagt Rudolf Sebald, Bereichsleiter Technik bei IBC SOLAR. „Viele Unternehmen können mit ihren Dächern bares Geld verdienen anstatt sie ungenutzt zu lassen. Hierfür können sie die Anlage entweder selbst betreiben oder einfach die Fläche an uns verpachten und sich über 20 Jahre ein attraktives Zusatzeinkommen sichern. So können Unternehmen auch ohne große eigene Investitionen umweltfreundlich Strom erzeugen.“
Quelle: IBC SOLAR
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Meyer Burger schliesst Vertrag für rund CHF 20 Millionen mit Jiangxi Sornid ab
photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler | 12.03.2010
Baar, 12. März 2010 – Meyer Burger hat einen Vertrag für Drahtsägen und Wafer-Inspektionsysteme von rund CHF 20 Millionen mit Jiangxi Sornid Hi-Tech Co. Ltd, Jiujiang, China, abgeschlossen. Im Rahmen der geplanten Erweiterung der Produktionsleistung von Jiangxi Sornid auf 500MW in 2010 werden die Sägesysteme der Meyer Burger AG und die Inspektionssysteme der Hennecke Systems GmbH die Herstellung von hochwertigen multikristallinen Solarwafern sicherstellen.
Meyer Burger Technology AG (SIX Swiss Exchange: MBTN) gab heute bekannt, dass die Gruppenmitglieder Meyer Burger AG und Hennecke Systems GmbH erfolgreich einen Vertrag für die Lieferung von Hightech Sägen und Wafer-Inspektionssystemen mit Jiangxi Sornid Hi-Tech Co., Ltd, abgeschlossen haben. Die Lieferung wird bis Ende 2010 erfolgen.
Jiangxi Sornid wurde im Jahr 2008 gegründet und gehört zu den grössten Photovoltaik Unternehmen in der Provinz Jiangxi. „Wir verpflichten uns zur Herstellung von hochwertigen multikristallinen Silizumwafern und wollen zu einem führenden Anbieter für die Solarindustrie werden“, sagt Präsident Mr. Luo Hong. Ziel der Unternehmung ist es eine vorherrschende Position in Chinas neuem Energie Territorium zu erlangen. Jiangxi Sornid gehört zu einem der modernsten Hersteller und setzt für die Produktion der Wafer weltweit führende Technologien und Systeme ein.
Quelle: Meyer Burger Technology AG
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Wechselrichterhersteller SMA erschließt Wachstumsmarkt in Nordamerika und gründet Niederlassung in Ontario
photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler | 12.03.2010

SMA Solar Technology AG
Niestetal, 09. März 2010 – Die SMA Solar Technology AG wird ihre Präsenz in Nordamerika durch die Gründung einer Gesellschaft in Kanada verstärken. Der Standort soll im Laufe des ersten Halbjahres 2010 ausgewählt werden. Das anfängliche Investitionsvolumen beträgt ca. 5 bis 10 Mio. Euro. In dem neuen Werk wird SMA Solar-Wechselrichter der Produktfamilien Sunny Boy, Sunny Central und Sunny Island für den kanadischen Markt produzieren. Außerdem werden die Funktionen Vertrieb und Service in der neuen Gesellschaft gebündelt. SMA plant, mittelfristig rund 100 bis 200 Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.
Der Bundesstaat Ontario in Kanada bietet hervorragende Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Entwicklung eines nachhaltigen Photovoltaikmarktes. Das kürzlich aufgelegte Förderprogramm schafft in Kombination mit überdurchschnittlichen Einstrahlungsbedingungen starke Anreize für Investitionen in die Photovoltaik. Für Hersteller von Photovoltaikkomponenten schließt das Programm die Forderung nach einem lokalen Wertschöpfungsanteil ein. Ziel dieser Anforderung ist die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen in einer Zukunftsbranche.
“Wir unterstützen die Forderung nach lokaler Wertschöpfung und kommen dieser mit der Errichtung einer Produktionsstätte vor Ort nach”, erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. “Das Förderprogramm Ontarios besitzt Leuchtturm-Charakter und nach unserer Einschätzung das Potenzial, andere kanadische Bundesstaaten zur Nachahmung anzuregen.”
Parallel baut die SMA Gruppe auch die Produktionskapazitäten an den Standorten Kassel und Denver aus. Deutschland wird auch zukünftig der Hauptsitz für Produktion und Technologie-Entwicklung bleiben. An den Standorten Niestetal und Kassel soll die Jahreskapazität bis Mitte des Jahres durch Interimslösungen auf rund 10 Gigawatt erhöht werden. Die US-Fertigung in Denver ist in der Anfangsphase auf eine Jahreskapazität von etwa 1 Gigawatt ausgelegt und soll im Sommer dieses Jahres die Produktion aufnehmen.
Quelle: SMA
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EUFORES Presidents ask for strong National Renewable Energy Action Plans
photovoltaik-guide.de / Michael Ziegler | 12.03.2010
Brussels, 08. March 2010 – EUFORES Board of Presidents, Claude Turmes (EUFORES President, Member of the European Parliament – MEP), Fiona Hall (EUFORES Vice-President, MEP) and Anni Podimata (EUFORES Vice-President, MEP) call upon Member States to submit ambitious National Renewable Energy Action Plans (NREAPs) to the European Commission in June this year.
As part of the implementation of the Renewable Energy Directive (RES-Directive), the EU-27 Member States have to write their National Renewable Energy Action Plan, including the measures and instruments used for achieving their individual target. The overall goal of the Directive is to supply 20% of the European final energy consumption from renewable energy sources in 2020.
“The NREAPs are very important features of the RES-Directive” says EUFORES President Claude Turmes (MEP Luxembourg, Greens/EFA), who was also the Rapporteur of the Directive in the European Parliament. “The binding targets set out in the Directive, can only be met with strong action plans containing efficient instruments”.
“According to the forecast documents Member States submitted, the overall 20% target can be met and even exceeded. I really hope that Member States will prove that this is not only lip-service and will implement the necessary policies”, Fiona Hall (MEP UK, Liberal & Democrats), EUFORES Vice-President, adds.
EUFORES Vice-President Anni Podimata (MEP Greece, Socialists & Democrats) shares the position of her colleagues and stresses: “As parliamentarians it is our responsibility to scrutinise national governments. We demand ambitious action plans and to implement the Directive in a good and timely manner”.
All three EUFORES Presidents emphasise the important role, the REPAP2020 project is playing in accompanying the implementation of the RES-Directive. The project, which was initiated by a consortium of 13 European partners, has as a main goal the facilitation of the implementation. Among the activities of the project are workshops for the authors of the NREAPs from the national governments. So far, two workshops have taken place in Brussels with 17 and 21 Member States represented respectively. Additionally, industry stakeholders and the scientific partners of the project have developed 27 national RES-industry roadmaps, which are supposed as input documents for the NREAPs. After the submission of the action plans, the project will then also evaluate the results.
Source: EUFORES – European Forum for Renewable Energy Sources
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