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Gehälter in der Solarbranche: Wie erfolgsversprechend sind variable Entgeltbestandteile überhaupt?

Triefenstein, 21. Mai 2013, Wie aus den aktuellen Daten der Gehaltsstudie des Unternehmens PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler hervorgeht, gehen immer mehr Solarunternehmen über auf variable Entgeltbestandteile. Machte das Grundgehalt eines ...

Marktentwicklung | Dienstag, 21 Mai 2013 | Kommentare

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Neue Photovoltaikstudie: Die bekanntesten Wechselrichterhersteller Deutschlands

Triefenstein, 02. Mai 2013, Die populärsten Wechselrichterhersteller in Deutschland sind laut einer aktuellen Studie des Marktforschers PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler die SMA Solar Technology AG, die Fronius International GmbH und ...

Marktentwicklung | Donnerstag, 2 Mai 2013 | Kommentare

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Wartung und Service bei Photovoltaikanlagen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Berlin/Triefenstein, 05. April 2013, Der Online-Marktplatz Milk the Sun und das Marktforschungsunternehmen PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler stellen erste Ergebnisse ihrer Marktstudie zum Thema Wartung, Instandhaltung, Pflege und Betrieb einer Photovoltaik-Anlage, ...

Marktentwicklung | Freitag, 5 April 2013 | Kommentare

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PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler ermittelt erneut den Bekanntheitsgrad von Wechselrichterherstellern

Triefenstein, 12. Dezember 2012, Das PhotovoltaikZentrum - Michael Ziegler wiederholt nach über drei Jahren die Onlinebefragung, bei der der Bekanntheitsgrad von Wechselrichterherstellern in Deutschland ermittelt werden soll. Neben dem Bekanntheitsgrad ...

Umfragen | Mittwoch, 12 Dezember 2012 | Kommentare

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PV MARKETING: Das Marketing-Magazin für die Solarbranche erscheint in der 6. Ausgabe

Bereits in der 6. Ausgabe erscheint das Marketingmagazin PV MARKETING. Die 6. Ausgabe des Magazins ist ab sofort erhältlich. In dieser Ausgabe widmen wir uns dem dritten und letzten Reihe ...

Produktneuheiten | Freitag, 30 November 2012 | Kommentare

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Photovoltaik: Label als Orientierungshilfe bei der Auswahl von Solarmodulen

Triefenstein, 12. November 2012, Als zukünftiger Betreiber einer Photovoltaikanlage steht man gerade bei der Auswahl des richtigen Solarmoduls vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe. Welches Solarmodul welchen Herstellers ist denn nun ...

Produktneuheiten | Dienstag, 13 November 2012 | Kommentare

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Photovoltaik-Magazin: PV MARKETING - Der Kampf ums Überleben

Aktuell ist die fünfte Ausgabe von PV MARKETING erschienen. Das Titelthema lautet in dieser Ausgabe "Der Kampf ums Überleben". Bei diesem Thema geht es um die zentrale Frage, was ein ...

Produktneuheiten | Montag, 15 Oktober 2012 | Kommentare

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Photovoltaikversicherungen: Neue Studie gibt Maklern und Gesellschaften Auskunft über das Kundenverhalten

Triefenstein, 18. September 2012 – Das Marketingunternehmen PhotovoltaikZentrum – Michael Ziegler stellt die bislang erste auf dem Markt erhältliche Studie zum Thema Photovoltaikversicherungen vor, die ausführlich das Kundenverhalten betrachtet. Im ...

Top-Thema | Dienstag, 18 September 2012 | Kommentare

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Gehaltsumfrage: Gehälter von Beschäftigten aus der Solarbranche werden zum vierten Mal ermittelt

Triefenstein, 10. September 2012 – Nach der Erkenntnis, dass 2011/2012 die Gehälter und Löhne in der Solarindustrie gegenüber dem Vorjahr um 2,22%* gestiegen sind, werden erneut über das Onlinepanel Photovoltaikumfrage® ...

Umfragen | Montag, 10 September 2012 | Kommentare

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Photovoltaik: Die große Gehaltsumfrage - Was verdient die Solarbranche wirklich?

Wir haben heute erneut die im Markt bereits bekannte Gehaltsumfrage über unser Meinungsportal Photovoltaikumfrage.de gestartet. Diese läuft bereits zum vierten Mal in Folge. Eine offizielle Pressemitteilung dazu wird es in ...

Umfragen | Freitag, 7 September 2012 | Kommentare

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Türkei

Photovoltaik in der Türkei

Die Türkei steht gerade in Bezug auf die erneuerbaren Energien vor einer Neuorientierung des Marktes. Gerade auch im Bezug auf die Photovoltaik ist durch die Gesetzesnovelle vom 29.12.2010 ein neuer Markt für die Investoren geschaffen worden. Durch die Gesetzesänderung wurden die Einspeisevergütungen für die unterschiedlichen erneuerbaren Energien festgesetzt. Die Solarenergie wird dabei mit 13,3 Dollar Cent/kWh gefördert. Hiermit wurde der bisher bestehende Satz für alle Energien außer Kraft gesetzt. Diese Gesetzesregelung  gilt für die Anlagen die bis zum 31.12.2015 in Betrieb gehen. Sollten Anlagen danach erstellt werden, kann die Regierung für diese andere Preise festlegen. Diese dürfen jedoch die bisher bestehenden nicht überschreiten. Die Einspeisevergütung gilt für die nächsten 10 Jahre.

Sinn und Zweck der Festsetzung der Einspeisvergütung in Dollar Cent liegt darin, die Einspeisevergütung nicht den Kursschwankungen des türkischen Liras zu unterwerfen. Problematisch bleibt jedoch die Kursschwankung für den europäischen Raum. Insbesondere bei der Zulieferung von Produkten aus der EU bleibt ein Risiko.

Eine weitere Möglichkeit zusätzliche Fördermittel zu erhalten besteht darin, dass Produkte die in der Türkei hergestellt worden sind für den Bau von Solaranlagen zu verwenden. Hierzu wurde im Gesetz eine zusätzliche Förderung mit aufgenommen. Für folgende Produkte wurden entsprechende Vergütungen ausgeschrieben:

  1. Mechanische Aufbauten und Panelenhalterungen 0,8 US-Cent/kWh
  2. Photovoltaik-Module 1,3 US-Cent/kWh
  3. Solar-Zellen 3,5 US-Cent/kWh
  4. Wechselrichter 0,6 US-Cent/kWh
  5. Materialien zur Ausrichtung der Solarmodule  in Richtung Sonne 0,5 US-Cent/kWh

Lizenzen

Für die Betätigung in der Photovoltaik in der Türkei benötigt man entsprechende Lizenzen. Die Lizenzen für den Elektrizitätsmarkt können von juristischen Personen beantragt werden, die den Anforderungen des türkischen Handelsgesetzbuches entsprechen.

Dafür ist es abhängig davon, welcher Tätigkeit man nachgehen möchte. Solche Tätigkeiten sind die Erzeugung, der Transport, die Verteilung, den Einzel- und Großhandel sowie der Im- und Export von elektrischer Energie. Die Lizenzen werden bei der zuständigen Behörde für Energieregulierung beantragt. Hierfür müssen verschiedene Unterlagen mit eingereicht werden und eine Sicherheitsleistung vorgelegt werden. Diese richtet sich nach der Art der Lizenz. Diese Unterlagen umfassen einen erheblichen Umfang. Dabei geht es um Umweltverträglichkeitszertifikate, Baugenehmigungen, Erlaubnis zum Ausstoß von Emissionen, Abwassergenehmigungen oder Brandschutzgutachten. Zudem muss noch mit dem staatlichen Netzanschlussbetreiber ein Vertrag abgeschlossen werden und dieser überprüft die Machbarkeit des Projekts. Dies alles nimmt erhebliche Zeit in Anspruch und kann zudem durch die verschiedenen Zustimmungspflichtigen Erlaubnisse der Regionalverwaltungen weiter verzögert werden.

Wichtig ist es in der Türkei sich frühzeitig zu erkundigen und die entsprechenden Stellen ausfindig zu machen, bei denen eine Genehmigung beantragt werden muss. Zudem kann es in der Türkei ebenfalls nicht Schaden die Gespräche vor Ort mit den zuständigen Behörden persönlich zu führen.

In der Türkei werden die Grundstücke zum Bau der Anlagen zum größten Teil verpachtet. Dabei wird ein Eintrag in das Grundbuch vorgenommen, indem die Pachtzeit bei Erteilung der Lizenz festgesetzt wird. Bis zur Erteilung der Lizenz muss jedoch auch ein Mietzins bezahlt werden.

Fazit:

Die Türkei bleibt trotz der geringen Einspeisevergütung ein interessanter Markt für Investoren. Aufgrund der zusätzlichen Förderung bei Benutzung türkischer Produkte, kann eine ausreichende Einspeisevergütung erzielt werden. Zudem bietet die Türkei auch die politische Stabilität, um in dieser Region Solaranlagen aufzubauen. Betrachtet man die letzten 10 Jahre, sind erhebliche Fortschritte innerhalb der Türkei bezüglich erneuerbaren Energien zu verzeichnen, die sowohl auf das steigende Umweltbewusstsein der Bevölkerung zurückzuführen sind, als auch auf der Grundlage, dass sich die Türkei von ihrer Abhängigkeit von Energiezulieferern lösen möchte.

Jedoch ist zu beachten, dass die Türkei derzeit nicht in der Lage ist allzu viel Strom durch die Photovoltaik ans Netz zu bringen. Die technischen Voraussetzungen liegen in der Türkei derzeit noch nicht vor, werden jedoch durch die Regierung unterstütz und gefördert. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich die Lage in naher Zukunft erheblich verbessern wird. Eine Zunahme, wie die vom Energieminister gesetzte Grenze von 600 MW bis zu 31.12.2013, ist nicht zu erwarten.

Rechtsanwalt Emek Bayar

http://www.ra-bayar.de/

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